DE582985C - Antriebsvorrichtung fuer die lenkbaren Vorderraeder von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer die lenkbaren Vorderraeder von Kraftfahrzeugen

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DE582985C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/30Arrangement or mounting of transmissions in vehicles the ultimate propulsive elements, e.g. ground wheels, being steerable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Arrangement Of Transmissions (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

Bei den bisher verwendeten Vorderradantrieben ist entweder das Maschinenaggregat am Gestell befestigt, also abgefedert, oder es ist unabgefedert und in ein starres Gehäuse eingeschlossen, das zugleich auch die Achse bildet. Im ersteren Falle haben die die Kraft auf die Vorderräder übertragenden Elemente außer dem Lenkausschlag auch noch die durch die Federung hervorgerufenen Verschiebungen auszugleichen, im zweiten Fall wird das genannte Gehäuse mit Rücksicht auf die notwendige Festigkeit sehr schwer. Die vorliegende Erfindung vermeidet die genannten Nachteile. Gemäß dieser Erfindung ist das Maschinenaggregat, im wesentlichen also Motor, Wechsel- und Ausgleichgetriebe, auf einem mit der Achse starr verbundenen Rahmen befestigt, der seinerseits gelenkig mit dem Gestell verbunden und gegen dasselbe abgefedert ist. Bekannt sind ähnliche Rahmen für nicht gelenkte Hinterräder; für lenkbare Vorderräder ist diese Ausführung neu und verbindet den Vorteil einfacher Kraftübertragung auf die Räder mit der nachgiebigen leichten Rahmenaufhängung von Motor, Wechsel- und Ausgleichgetriebe. Als weiterer Vorteil ergibt sich die Möglichkeit, den Rahmen mit dem gesamten Block aus dem Fahrzeug ausfahren zu können, ferner die Möglichkeit, diese ausgefahrenen Teile als Zugmaschine oder wechselweise mit anderen Gestellen verwenden zu können.
Die Zeichnungen zeigen eine der Möglichkeiten, den Erfindungsgedanken auszuführen. Abb. ι zeigt die vordere Antriebsachse mit dem Ausgleichgetriebe, einer nachgiebigen Kupplung zwischen Ausgleich- und Wechselgetriebe, das Wechselgetriebe selbst, den Motor, das Kugelgelenk sowie den Fahrgestellrahmen mit der Federung und dem rechten Fahrzeugrade in Seitenansicht, wobei die starre Querachse im Schnitt zu sehen ist.
Abb. 2 zeigt Abb. 1 von oben gesehen, jedoch ohne Fahrzeugrad.
Abb. 3 zeigt das Antriebsaggregat nach Abb. ι in einer Ausführung als Zugmaschine mit angebautem Kühler, Lenker, Führersitz und durch Federstellung veränderlichen Stützrädern. Das Kugelgelenk ist in diesem Falle durch eine Kupplungsgabel ersetzt.
Abb. 6 zeigt Abb. 5 von oben gesehen.
Abb. 7 zeigt eine Achse mit abteilbarem Rahmen in zusammengefügtem Zustande von der Seite.
Abb. 8 zeigt Abb. 7 in der Draufsicht.
Die starre Achse 1 ist mit einem Rahmen 2 versehen, der mit der Achse 1 aus einem Stück besteht oder bei teilbarer Ausbildung durch Verschraubung, Vernietung, Schweißung usw. mit ihr fest verbunden ist. Der Rahmen 2 trägt das Ausgleichgetriebe 3, das Wechselgetriebe 4 und den Motor 5. An dem der Achse 1 entgegengesetzten Ende ist der Rahmen 2 mit einem Kugelgelenk versehen, welches das Aggregat mit dem Fahrgestell 7 und 8 so verbindet, daß eine Auf- und Niederbewegung und auch eine seitliche Verdrehung der Achse 1 gegen den Rahmen 2 möglich ist. In der vorliegenden Zeichnung ist das Kugelgelenk 6 an einem Querträger 9 des Fahrgestells 7 und 8 angebracht, welches unterhalb der Achsei als
Tiefgestell durchgeführt ist. Um eine nachgiebige Verwindung des Rahmens zu erlauben, ist bei den Äusführungsbeispielen eine Kupplung 17 vorgesehen.
In den Abb. 3 und 4 ist der Erfindungsgedanke für eine Zugmaschine in einem Ausführungsbeispiel gezeigt. Die Ausbildung des Achsrahmens 2 ist die gleiche wie in Abb. 2 und 3; das Kugelgelenk 6 wird durch eine Kupplungsgabel 18 ersetzt, auf dem Achsrahmen 2 ist die Lenkvorrichtung 19 angebracht. Weiterhin trägt der Achsrahmen 2 das Gestell 20 für die Aufnahme des Führersitzes 21, in dessen Nähe der Schalthebel 22 zur Hebung oder Senkung der am hinteren Ende des Achsrahmens 2 angebrachten Stützräder 23 und 24 sich befindet. Der Kühler 25 wird von der Achse ι mittels Laschen 26 und 27 an der Achse ι befestigt und mit den Stützen 28 und 29 abgestützt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Antriebsvorrichtung für die lenkbaren Vorderräder von Kraftfahrzeugen, bei der die beiden Antriebsquerwellen innerhalb oder im wesentlichen parallel einer das Ausgleichgetriebe tragenden Vorderachse geführt werden, die bis zu den Lenkzapfen starr ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor und das Wechselgetriebe auf einem Rahmen angeordnet sind, der auf der einen Seite mit der Vorderachse starr und auf der anderen Seite mit dem Fahrzeuggestell gelenkig verbunden ist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkige Verbindung durch ein Kugelgelenk an einem Querträger des Fahrzeuggestells bewirkt wird.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mit der Achse aus dem Fahrzeuggestell ausfahrbar angeordnet ist und zwecks Benutzung als Traktor mit Halteteilen für Stützräder, den Kühler, die Lenk- und Schaltvorrichtungen, das SitzgestellundEinrichtungen zum Kuppeln mit Anhängern versehen ist.
    Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen
DE1930582985D 1930-05-06 1930-05-06 Antriebsvorrichtung fuer die lenkbaren Vorderraeder von Kraftfahrzeugen Expired DE582985C (de)

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