DE582406C - Pinzette - Google Patents
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-
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- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
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Description
-
Pinzette 1;i tiii(ltlnl; betrifft eine Pinzette, bei- Z' eine Pinzette für zahnärztliche Der * Erfindungsgedanke kann auch Iwi awleren Arten von Pinzetten Verwendung tiiiden. Man kennt bereits Metallpinzetten. Bei diesen sind die Arbeitsschenkel aus Metall hergestellt. Derartige Pinzetten haben man- nigfache Nachteile. Die Metallschenkel haben eine große Wärmeleitfähigkeit. Dies ist beim Arbeiten unerwünscht, denn dadurch erhitzt sich der Pinzettenteil außerhalb der Flamme oft so stark, (laß die Pinzette nach kurzer Zeit nicht mehr mit ungeschützter Hand ge- halten werden kann; ferner wird zur beab- sichtigten Erhitzung des Gegenstandes nur ein kleiner Bruchteil der Wärme ausgenutzt, so (laß die beabsichtigte Erhitzung verhält- nismäßig lange Zeit benötigt und große \\';irinemengen mit geringem Nutzeffekt auf- werden müssen. Um diese Nachteile herabzumindern, kön- i1cii die Metallschenkel an ihren Arbeitsenden spitz. ausgeführt werden; dann ist jedoch die .lilfl:t;refläche an dem Werkstück gering; lii(-r(ltii-cli entsteht der Nachteil, daß das \1'@rl;stü@k, nur zwischen zwei Punkten sich leicht in den Schenkeln verdreht I@-@ @@rsrliitlit und daher von der Pinzette m. lii i i,-liti;g und sicher gehalten werden 1):i. Ziislbiize#n der Metallschenkel ist bis- her noch atis einem anderen Grunde notwen- dig. l's hat ,ich bei Pinzetten mit Schenkeln hitzende Gegenstand beim Gebrauch der neuen Pinzette zwischen den beiden Greiffläclien findet, der federnde Halter für die Pinzettenschenkel nicht wesentlich initerhitzt wird. Wegen der bekannten Säurebeständigkeit des Quarzes eignet sich ferner die neue 1-'inzette tür Arbeiten in Säuren. Die vorderen Enden der Quarzschenkel können der Oberfläche des zu erfassenden Gegenstandes angepaßt werden. Das zu verarbeitende Werkstück läuft nicht mehr Gefahr, verunreinigt zu werden, obwohl die Pinzette init großen Auflageflächen an ihm anliegt. Es ist also eine großere Arbeitssicherheit gegeben und ferner vor allem auch ein größerer Anwendungsbereich Tier Pinzette. Es sind die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten denkbar.aus unedlen Metallen gezeigt, daß sich insbe- sondere bei Verarbeitung von aus Edelmetal- len bestellenden Werkstücken von dein Un- edelnietall auf dein Edelmetall ein dünner Hauch absetzt.. Diese Erscheinung tritt noch mehr auf, wenn bei der Verarbeitung irgend- welche s.iui-en angewendet Nverden. Dieser dünne Hauch, der sich beispielsweise auf einer Goldkrone befindet. Nvird lin Laufe der Zeit schwarz. und vergri>I3crt sich allmählich zu einem unschönen I@ lach; und zwar infolge des Einflusses des dur@li Speisereste gebilde- ten Schwefelwasserstoffes. Es bilden sich Sulfide, und dadurch werden die Kronen un- ansehnlich. Diese Nachteile \\-erden gemäß der Ei-fili- dung dadurch beseitigt, daß die Pinzette aus einer Vereinigung \-on aus Quarz gebildeten Arbeitsschenkehi mit einem in sich federnden Träger gebildc-t ist. Es kommt hierbei nicht nur auf die iic-tiv Anwendung des bekannten Stoffes an. sondern die Erfindung üL=uht dar- auf, (laß die :in und für sich bekannten Röh- ren bzw. SI<ibe aus OOuarz bei ihrer Verwen- dung als Arbeitsschenkel einer Pinzette an den freien Enden zum Erfassen des zu hal- tendeii Gegenstandes zu Greifern .ausgebildet sind. Eine besondere Ausführung bestellt darin, (laß die Schenkel an den freien Enden gekrütrnnt bzw. abgebogen sind. Durch diese Formgebung der Quarzschenkel wird die be- kannte geringe Wärmeleitung des Quarzes ausgenutzt, da trotz des festen Haltes, den der zu erfassende und in einer Flamme zu er- - Die Neuerung, die noch andere konkrete Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in zwei Ausführungsbeispielen in den F ig. i und 2 dargestellt.
- E ist der in sich federnde Halter, der aus Metallband o. dgl. besteht und an derKante D umgefaltet ist. Diese federnden Halter können beliebige Form haben, wie es die Figuren erkennen lassen. Die Quarzschenkel A sind aus Quarzröhren oder Quarzstäben geformt und an den freien Enden gekrümmt und abgeschliffen, so daß die beiden Flächen I3 beim Schließen der Pinzette in den gezeichneten Ausführungsformen satt aufeinanderliegen. Die Befestigung der Quarzteile in den rohrartigen Teilen C des federnden Halters E erfolgt entweder durch Einkitten o. dgL oder durch mechanisches Einklemmen, so daß ein Auswechseln der Quarzteile möglich ist.
jll@allllllellf;ls@l'il(1 (#rglb) sich: 1)I(' Alisbll- dung dcrrllelll:el all; (ll1;lrz g(#St;ltl('I, wie bereits oben gesagt, (hie @erl(ellilllllg der 1'ill- zette sowohl 111 il(-i- (iliilll1ilz(# w ic auch in Säuren. Sic crlaubl (-iil :111@cllrecl:ell d(#r glühenden Scllciik(-1 iil kaltuni 11';1:.(r o(lVl- Säure bzw. Bcizilüssigl<cil. 111 i(#(I(ill Fallc wird eine Verschnititznrig du: 11'erl;aüd;es durch das Pinzetteiliii:tt(#i-i;il Bei der Benutzung in der sich die Pinzette infolge der gei ill;@eil 11';irIlle- leitung des Quarzes außerhalb (1c1 U 1:1111111(# kaum merkbar. Die Pinzette ermii@;lic lit (I;1; Anfassen heißer Gegenstände wit 1)1(.i1(,11 Greifflächen und erreicht eine unerwarlctc Sicherheit des Arbeitsganges.
Claims (3)
- PATrNTANSPRVCHL: i. Pinzette, deren Schenkel in einem Halter befestigt sind, gekennzeichnet durch aus Quarzrohren oder Quarzstäben gebildete, an den freien Enden zu Greifern geformte Schenkel.
- 2. Pinzette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel rill doll freien Enden gekrümmt bzw. abgelN)gen sind.
- 3. Pinzette nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, (laß die Schenkel von in elastische Metallbänder (E) auslaufenden Metallhülsen (C) gehalten werden, wobei die genannten Bänder flach aufeinanderliegend miteinander verbunden sind. . Pinzette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichpet, daß beide Hülsen (C) und die federnden Teile (E).aus einem Stiicl< bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE582406T | 1933-07-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE582406C true DE582406C (de) | 1933-08-15 |
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ID=89621517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1933582406D Active DE582406C (de) | 1933-07-27 | 1933-07-27 | Pinzette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE582406C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2025037055A1 (fr) * | 2023-08-14 | 2025-02-20 | Xavier Renard | Dispositif chirurgical |
-
1933
- 1933-07-27 DE DE1933582406D patent/DE582406C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2025037055A1 (fr) * | 2023-08-14 | 2025-02-20 | Xavier Renard | Dispositif chirurgical |
| FR3152116A1 (fr) * | 2023-08-14 | 2025-02-21 | Xavier Renard | Dispositif chirurgical. |
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