DE582227C - Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes - Google Patents
Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden StahlbandesInfo
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- DE582227C DE582227C DEA66304D DEA0066304D DE582227C DE 582227 C DE582227 C DE 582227C DE A66304 D DEA66304 D DE A66304D DE A0066304 D DEA0066304 D DE A0066304D DE 582227 C DE582227 C DE 582227C
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- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title claims description 3
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- 238000003754 machining Methods 0.000 title claims 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
- B24B3/48—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors
- B24B3/485—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors for travelling razor blades, in the form of a band or fitted on a transfer means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Das Hauptpatent 574 711 bezieht sich auf eine Rollenführung für ein Band, aus welchem
dünne Rasierklingen hergestellt werden, zur Verwendung für Maschinen zur Schneidkantenbearbeitung.
Bei diesem Band muß in jedem Klingenwerkstück für den Eingriff der Rollenführung
ein Längsschlitz sein. Die Rollenführung selbst besteht aus einer Wippe, in der zu beiden Seiten der senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Bandes gelagerten Wippenschwenkachse je eine Spurkranzrolle vorgesehen ist. Die beiden Rollen greifen abwechselnd in die
Längsschlitze der einzelnen Klingenwerkstücke ein, wobei beim Eingriff der einen Rolle in einen
Längsschlitz die andere Rolle zwangsläufig aus dem benachbarten Schlitz herausgeschwenkt
wird und auf dem Bandsteg zwischen den beiden Schlitzen läuft.
Diese Rollenbandführung gemäß dem Hauptpatent hat zum einwandfreien Arbeiten zur Voraussetzung,
daß im Stahlband in gleichen Abständen eingestanzte Längsschlitze vorgesehen sind. Im Betriebe kann es aber vorkommen,
daß beim Stanzen dieser Längsschlitze Unregelmäßigkeiten dadurch entstehen, daß einzelne
Längsschlitze von der Stanze ausgelassen werden. Bei der zwangsläufigen Rollenführung nach
dem Hauptpatent kann dann ein Bandbruch an dieser Stelle entstehen, der zu einer Betriebsunterbrechung
führt. Das schadhafte Bandstück muß entfernt und eine Neuverbindung hergestellt werden.
Die Erfindung bezweckt ein ununterbrochenes Durchlaufen des Bandes auch beim Vorhandensein
fehlerhafter Bandstellen, d. h. Bandstellen ohne Längsschlitze. Hierzu muß die unbedingte
Zwangsläufigkeit der Rollenbandführung nach dem Hauptpatent in eine bedingte verwandelt
werden. Erfindungsgemäß geschieht das auf die Weise, daß die Wippenschwenkachse mit den
beiden Führungsrollen der Rollenführung nach dem Hauptpatent nicht unverschiebbar, sondern
nach oben federnd gelagert wird, wie dies für Rollenführungen anderweitig bekannt ist. Dadurch
wird ermöglicht, daß die beiden Führungsrollen nicht nur mittels der im Hauptpatent
beschriebenen Aushebevorrichtung außer Eingriff mit dem Band gebracht werden können,
sondern daß sie auch von dem Band selbst durch den ungewöhnlichen Widerstand beim Fehlen
von Längsschlitzen so weit angehoben werden können, daß beide Rollen gleichzeitig über einen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Werner Tobias in Berlin-Südende.
durch Fortfall von Längsschlitzen entstehenden verlängerten Bandsteg hinweglaufen können.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß das Fehlen einzelner Längsschlitze im Band nicht zu einem
Bruch des Bandes an dieser Stelle infolge der Zwangsläufigkeit und Unnachgiebigkeit der Rollenführung
zu führen braucht. Betriebsunterbrechungen werden dadurch ausgeschlossen, und das Band braucht nicht geflickt zu werden.
ίο Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung
an einem Ausführungsbeispiel.
Abb. ι zeigt einen Mittellängsschnitt in Richtung
der Riegelachse,
Abb. 2 eine Stirnansicht auf den Ausheberhaken in Betriebsstellung,
Abb. 3 einen Querschnitt durch den Haken mit den beiden Führungsrollen in ausgehobener
Stellung, d. h. in Störungsstellung.
In der Zeichnung ist α die Wippenachse, b das geführte Band, das sich in der durch den
Pfeil δ2 gekennzeichneten Richtung bewegt. O1
ist ein Mittellängsschlitz des Bandes, in den die Spurkränze ix und ?'3 der Rollen h eingreifen.
Die Rollenführung ist in einem Rahmen c gelagert, dessen Seitenwände die gabelförmigen
Aussparungen d für die Lagerung der Wippenachse α enthalten, auf welcher mittels der
Stifte m die Rollenhalter g befestigt sind.
Auf der Hakenachse f sind die Haken e befestigt, deren Hakenmaul erfindungsgemäß so erweitert
ist, daß es eine Bewegung der Wippenachse α nach oben gestattet (Abb. 2 und 3).
Die beiden Haken e sind durch einen Schlitz« gespalten, in dem sich eine durch Haltestift 0
und Anschlagstift f gesicherte Feder q befindet, die sich mit ihrem freien Ende r gegen einen
Absatz s der Wippenachse α legt und diese in der Betriebsstellung nach unten drückt. Fehlt
in dem Bande an einer Stelle ein Längsschlitz, ■so gestattet die Feder q ein Auflaufen der Führungsrolle
h mit ihrem Bund i auf das Band, wobei die Wippenachse α gegen die Kraft der
Feder q die in Abb. 3 dargestellte Lage einnimmt, bei der beide Spurkränze % und i% gleichzeitig
auf der Bandoberfläche laufen.
Die Haken e dienen im übrigen in gleicher Weise wie nach dem Hauptpatent dazu, die
Führung beider Spurkränze gleichzeitig auszurücken, indem die Hakenachse f mittels des.
an dem einen Haken e vorgesehenen Zapfens t so weit gedreht wird, daß der Hakennocken it
unter der Wippenachse α liegt und diese entsprechend hebt. Bei weiterer Drehung im
gleichen Sinne gibt das Hakenmaul die Achse a vollkommen frei, so daß sie ohne weiteres herausgenommen
werden kann.
Claims (2)
1. Werkstückführung bei der Schneidkantenbearbeitung
(insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes, in dem Längsschlitze und Stege
abwechseln, durch Spurkranzrollen an einer Wippe nach Patent 574 711, gekennzeichnet
durch eine federnde Lagerung der Wippenachse, so daß die Wippe z. B. beim Fehlen
eines Längsschlitzes ausweichen kann.
2. Wippenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hakenmaul
der Haken (e), in denen die Wippenachse (a) durch Federn (q) nach unten in die
Gabellager (d) gedrückt wird, für das Ausweichen der Wippe erweitert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA66304D DE582227C (de) | 1932-06-21 | 1932-06-21 | Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA66304D DE582227C (de) | 1932-06-21 | 1932-06-21 | Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE582227C true DE582227C (de) | 1933-08-12 |
Family
ID=6944089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA66304D Expired DE582227C (de) | 1932-06-21 | 1932-06-21 | Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE582227C (de) |
-
1932
- 1932-06-21 DE DEA66304D patent/DE582227C/de not_active Expired
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