DE582227C - Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes - Google Patents

Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes

Info

Publication number
DE582227C
DE582227C DEA66304D DEA0066304D DE582227C DE 582227 C DE582227 C DE 582227C DE A66304 D DEA66304 D DE A66304D DE A0066304 D DEA0066304 D DE A0066304D DE 582227 C DE582227 C DE 582227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
machining
grinding
cutting edge
steel band
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA66304D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Tobias
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TONSOR AB
Original Assignee
TONSOR AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TONSOR AB filed Critical TONSOR AB
Priority to DEA66304D priority Critical patent/DE582227C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE582227C publication Critical patent/DE582227C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/48Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors
    • B24B3/485Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors for travelling razor blades, in the form of a band or fitted on a transfer means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Das Hauptpatent 574 711 bezieht sich auf eine Rollenführung für ein Band, aus welchem dünne Rasierklingen hergestellt werden, zur Verwendung für Maschinen zur Schneidkantenbearbeitung. Bei diesem Band muß in jedem Klingenwerkstück für den Eingriff der Rollenführung ein Längsschlitz sein. Die Rollenführung selbst besteht aus einer Wippe, in der zu beiden Seiten der senkrecht zur Bewegungsrichtung des Bandes gelagerten Wippenschwenkachse je eine Spurkranzrolle vorgesehen ist. Die beiden Rollen greifen abwechselnd in die Längsschlitze der einzelnen Klingenwerkstücke ein, wobei beim Eingriff der einen Rolle in einen Längsschlitz die andere Rolle zwangsläufig aus dem benachbarten Schlitz herausgeschwenkt wird und auf dem Bandsteg zwischen den beiden Schlitzen läuft.
Diese Rollenbandführung gemäß dem Hauptpatent hat zum einwandfreien Arbeiten zur Voraussetzung, daß im Stahlband in gleichen Abständen eingestanzte Längsschlitze vorgesehen sind. Im Betriebe kann es aber vorkommen, daß beim Stanzen dieser Längsschlitze Unregelmäßigkeiten dadurch entstehen, daß einzelne Längsschlitze von der Stanze ausgelassen werden. Bei der zwangsläufigen Rollenführung nach dem Hauptpatent kann dann ein Bandbruch an dieser Stelle entstehen, der zu einer Betriebsunterbrechung führt. Das schadhafte Bandstück muß entfernt und eine Neuverbindung hergestellt werden.
Die Erfindung bezweckt ein ununterbrochenes Durchlaufen des Bandes auch beim Vorhandensein fehlerhafter Bandstellen, d. h. Bandstellen ohne Längsschlitze. Hierzu muß die unbedingte Zwangsläufigkeit der Rollenbandführung nach dem Hauptpatent in eine bedingte verwandelt werden. Erfindungsgemäß geschieht das auf die Weise, daß die Wippenschwenkachse mit den beiden Führungsrollen der Rollenführung nach dem Hauptpatent nicht unverschiebbar, sondern nach oben federnd gelagert wird, wie dies für Rollenführungen anderweitig bekannt ist. Dadurch wird ermöglicht, daß die beiden Führungsrollen nicht nur mittels der im Hauptpatent beschriebenen Aushebevorrichtung außer Eingriff mit dem Band gebracht werden können, sondern daß sie auch von dem Band selbst durch den ungewöhnlichen Widerstand beim Fehlen von Längsschlitzen so weit angehoben werden können, daß beide Rollen gleichzeitig über einen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Werner Tobias in Berlin-Südende.
durch Fortfall von Längsschlitzen entstehenden verlängerten Bandsteg hinweglaufen können. Die Erfindung hat den Vorteil, daß das Fehlen einzelner Längsschlitze im Band nicht zu einem Bruch des Bandes an dieser Stelle infolge der Zwangsläufigkeit und Unnachgiebigkeit der Rollenführung zu führen braucht. Betriebsunterbrechungen werden dadurch ausgeschlossen, und das Band braucht nicht geflickt zu werden. ίο Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Abb. ι zeigt einen Mittellängsschnitt in Richtung der Riegelachse,
Abb. 2 eine Stirnansicht auf den Ausheberhaken in Betriebsstellung,
Abb. 3 einen Querschnitt durch den Haken mit den beiden Führungsrollen in ausgehobener Stellung, d. h. in Störungsstellung.
In der Zeichnung ist α die Wippenachse, b das geführte Band, das sich in der durch den Pfeil δ2 gekennzeichneten Richtung bewegt. O1 ist ein Mittellängsschlitz des Bandes, in den die Spurkränze ix und ?'3 der Rollen h eingreifen. Die Rollenführung ist in einem Rahmen c gelagert, dessen Seitenwände die gabelförmigen Aussparungen d für die Lagerung der Wippenachse α enthalten, auf welcher mittels der Stifte m die Rollenhalter g befestigt sind.
Auf der Hakenachse f sind die Haken e befestigt, deren Hakenmaul erfindungsgemäß so erweitert ist, daß es eine Bewegung der Wippenachse α nach oben gestattet (Abb. 2 und 3). Die beiden Haken e sind durch einen Schlitz« gespalten, in dem sich eine durch Haltestift 0 und Anschlagstift f gesicherte Feder q befindet, die sich mit ihrem freien Ende r gegen einen Absatz s der Wippenachse α legt und diese in der Betriebsstellung nach unten drückt. Fehlt in dem Bande an einer Stelle ein Längsschlitz, ■so gestattet die Feder q ein Auflaufen der Führungsrolle h mit ihrem Bund i auf das Band, wobei die Wippenachse α gegen die Kraft der Feder q die in Abb. 3 dargestellte Lage einnimmt, bei der beide Spurkränze % und i% gleichzeitig auf der Bandoberfläche laufen.
Die Haken e dienen im übrigen in gleicher Weise wie nach dem Hauptpatent dazu, die Führung beider Spurkränze gleichzeitig auszurücken, indem die Hakenachse f mittels des. an dem einen Haken e vorgesehenen Zapfens t so weit gedreht wird, daß der Hakennocken it unter der Wippenachse α liegt und diese entsprechend hebt. Bei weiterer Drehung im gleichen Sinne gibt das Hakenmaul die Achse a vollkommen frei, so daß sie ohne weiteres herausgenommen werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Werkstückführung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes, in dem Längsschlitze und Stege abwechseln, durch Spurkranzrollen an einer Wippe nach Patent 574 711, gekennzeichnet durch eine federnde Lagerung der Wippenachse, so daß die Wippe z. B. beim Fehlen eines Längsschlitzes ausweichen kann.
2. Wippenlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hakenmaul der Haken (e), in denen die Wippenachse (a) durch Federn (q) nach unten in die Gabellager (d) gedrückt wird, für das Ausweichen der Wippe erweitert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA66304D 1932-06-21 1932-06-21 Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes Expired DE582227C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA66304D DE582227C (de) 1932-06-21 1932-06-21 Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA66304D DE582227C (de) 1932-06-21 1932-06-21 Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE582227C true DE582227C (de) 1933-08-12

Family

ID=6944089

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA66304D Expired DE582227C (de) 1932-06-21 1932-06-21 Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE582227C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8713949U1 (de) Sägeblatt für motorisch betriebene Sägen
DE1010882B (de) Oberwalzentragarm fuer Spinnereimaschinen-Streckwerk
DE582227C (de) Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung (insbesondere durch Schleifen) eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes
DE3149621A1 (de) Stanzvorrichtung
DE3011926C2 (de) Mehrblattkreissägemaschine
DE1038103B (de) Schnellocher fuer streifenfoermige Aufzeichnungstraeger
DE574711C (de) Werkstueckfuehrung bei der Schneidkantenbearbeitung eines Rasierklingen ergebenden Stahlbandes durch Spurkranzrollen
DE603159C (de) Buerstenhalter mit in einer Reihe unmittelbar nebeneinander angeordneten Buersten fuer Kollektormaschinen
DE704810C (de) Vorrichtung zum Biegen von Blechstreifen zu Teigausstechformen o. dgl.
DE3919682C2 (de)
DE1915587B2 (de) Kantenanleimmaschine
DE2559387A1 (de) Sattel zur aufnahme einer flexiblen druckplatte
DE45993C (de) Werkzeug für Schneid- und Lochmaschinen
DE2420841A1 (de) Schneidvorrichtung fuer aufzeichnungstraeger o.dgl.
DE835059C (de) Elastische, in mehrere Glieder aufgeteilte Vorschubwalze fuer Holzbearbeitungsmaschinen
DE76626C (de) Vorschubvorrichtung für den abgeschnittenen Metallstreifen an Maschinen zum Anschlagen von Metallstreifen an Pappe, Holz oder dergl
DE569899C (de) Vorrichtung zum Lochen
DE523402C (de) Einrichtung zum Abrunden von Flach- und Profilstaeben
DE424946C (de) Maschine zur Herstellung von eindraehtigem Stacheldraht
DE534515C (de) Schervorrichtung zum Schneiden beliebig profilierter Platten
DE12680C (de) Kombinirte Werkzeugmaschine zum Schneiden, Stauchen, Lochen u. dgl
DE222095C (de)
DE631941C (de) Fuehrungsschiene fuer endlose Saegeketten mit einer in einer Laufnut angeordneten auswechselbaren Fuehrung
DE275787C (de)
DE462417C (de) Schaltvorrichtung fuer Metallstreifen bei Stanzen