DE582124C - Elektrisches Anzeigeinstrument - Google Patents
Elektrisches AnzeigeinstrumentInfo
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- DE582124C DE582124C DEB152601D DEB0152601D DE582124C DE 582124 C DE582124 C DE 582124C DE B152601 D DEB152601 D DE B152601D DE B0152601 D DEB0152601 D DE B0152601D DE 582124 C DE582124 C DE 582124C
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- electromagnets
- excitation winding
- instrument
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R5/00—Instruments for converting a single current or a single voltage into a mechanical displacement
- G01R5/14—Moving-iron instruments
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Details Of Measuring Devices (AREA)
Description
- Elektrisches Anzeigeinstrument Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Anzeigeinstrument, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit welchem ständig nachgeprüft werden kann, wie viele der an eine Stromquelle, z. B. eine Batterie, angeschlossenen Stromverbraucher bei Betrieb in Ordnung sind. Das Ziel der Erfindung ist, ein billiges, leicht einzubauendes und in großem Maße gegen Stöße unempfindliches Instrument zu schaff en.
- Es sind schon Meßinstrumente bekannt, bei denen ein Dreheisenstück innerhalb der Pole zweier um 9o° gegeneinander versetzten Elektromagnete angeordnet ist, deren Wicklungen in Parallelschaltung an :eine Stromquelle angeschlossen sind, wobei in dem Stromkreis einer der Elektromagnete der zu messende Stromverbraucher liegt. Bei diesen Instrumenten sind die Elektromagnete alle innerhalb des Instrumentengehäuses und die Anschlußklemmen für die Elektromagnete außen an dem Gehäuse angeordnet.
- Diese Instrumente werden groß und schwer, wenn sie für Verbraucher mit großer Stromstärke verwendet werden sollen, weil die Anschlußklemmen des vom Verbraucherstrom durchflossenen Elektromagnets und dessen Wicklung naturgemäß ziemlich stark sein müssen. Um ein solches Instrument klein und billig halten zu können, wird gemäß der Erfindung der Kern dieses Elektromagnets in an sich bekannter Weise teilweise und seine Erregerwicklung ganz außerhalb des Gehäuses gelegt. In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Ansicht eines Anzeigeinstruments ohne Zifferblatt, Abb. z einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. i, Abb.3 eine Vorderansicht mit Zifferblatt. An einem Gehäuse a aus nicht magnetisierbarem Werkstoff ist ein hufeisenförmiger Weicheisenkern b mittels Bolzen c befestigt. Auf dem Kern b sitzt eine Spule d. Ein Ende e der Spule ist an dem geerdeten Gehäuse und das andere Ende f an einer am Gehäuse isoliert angebrachten Klemme g angeschlossen. In dem Gehäuse ist ferner ein Bügel h aus Weicheisen eingelassen. Die Enden i und 1, des Bügels ragen in das Gehäuse hinein und sind um 9o° gegen die Enden k, k1 des Kerns b versetzt. Das Bogenstück m des Bügels ragt aus dem Gehäuse heraus. In der Mitte zwischen den Enden des Kerns b und des Bügels h sitzt eine Weicheisennadel n auf einer Achse o, die in einem Spurlager p im Gehäuse und in einem Scheibchen g aus nicht magnetisierbarem Werkstoff, das an dem Kern b befestigt ist, gelagert ist. An dem freien Ende der Achse o sitzt ein Zeiger r. Auf den Bolzen c ist ein Zifferblatts befestigt, das an seinem Rand zusammen mit einer Glasscheibe t von einer Ringscheibe a gehalten wird. Auf dem Zifferblatt ist eine Skala mit den Zahlen o
des Bügels h ist ein Leitungskabel v hindurchgesteckt, das einerseits an einen Pol einer Batterie w, deren anderer Pol an Masse liegt, andererseits an Glühdrahtkerzen x1 und x4 angeschlossen ist. Dieses Leitungskabel ersetzt eine besondere Erregerwicklung auf dem Bügel.bis 4 angebracht. Dsh 4;a.s" Bogenstück m - Die Wirkungsweise des Anzeigeinstruments ist folgende: Wenn der Schalter y der Batterie geschlossen wird, fließt von der Batterie sowohl durch das Kabel v zu den Glühkerzen x1 bis x4 als auch durch die Erregerwicklung d ein Strom. Durch die Erregerwicklung wird in dem Kern b und durch den Kabelstrom in dem Bügellt je ein magnetisches Feld erzeugt, die zueinander senkrecht stehen und sich zu einem resultierenden Feld zusammensetzen, welches die bewegliche Nadeln aus der Ruhelage ablenkt. Die Stärke der Felder ist im wesentlichen den sie erzeugenden Strömen proportional, und die Stärke dieser dieser Ströme ist der Spannung der Stromquelle und den Leitwerten der Stromwege proportional. Daraus ergibt sich, daß die Richtung des resultierenden Feldes und damit auch der Anschlag der Nadeln unabhängig von der Spannung der Stromquelle und nur durch das Verhältnis des Stromes der Spuled zu dem Kabelstrom bestimmt ist. Ist der Batterieschalter geschlossen und keine Kerze im Betrieb, so besteht nur das Feld des Kerns b und zieht die Nadel in die o-Lage. je mehr Kerzen in Betrieb genommen werden, desto stärker wird der Kabelstrom und damit das Feld im Bügel und desto mehr wird die Nadel in die Richtung dieses Feldes gezogen. Die Ziffern i bis 4 der Skala entsprechen der Anzahl der Kerzen, die gerade in Betrieb sind. Wenn die Batterie abgeschaltet ist, stellt sich der Zeiger in eine beliebige Stellung, da auf die Nadel außer den magnetischen Kräften kein Gegendrehmoment, z. B. eine Feder, wirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Anzeigeinstrument, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem einen Zeiger verstellenden Dreheisen, das sich in dem Feld zweier Elektromagnete bewegt, deren Pole gegeneinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Elektromagnete in dem Instrumentgehäuse angeordnet ist, während der Kern des anderen Elektromagnets in an sich bekannter Weise teilweise und seine Erregerwicklung ganz außerhalb des Instrumentgehäuses angeordnet ist. a. Elektrisches Anzeigeinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung des im Innern des Gehäuses angeordneten Elektromagneten an den Klemmen der Stromquelle angeschlossen ist, während die Erregerwicklung des anderen Elektromagneten in Reihe mit den Stromverbrauchern liegt. 3. Elektri.schhes Anzeigeinstrument gemäß Anspruch -- oder a, gekennzeichnet durch die Verwendung zur Überwachung von Glühkerzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB152601D DE582124C (de) | 1931-10-20 | 1931-10-20 | Elektrisches Anzeigeinstrument |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB152601D DE582124C (de) | 1931-10-20 | 1931-10-20 | Elektrisches Anzeigeinstrument |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE582124C true DE582124C (de) | 1933-08-09 |
Family
ID=7002670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB152601D Expired DE582124C (de) | 1931-10-20 | 1931-10-20 | Elektrisches Anzeigeinstrument |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE582124C (de) |
-
1931
- 1931-10-20 DE DEB152601D patent/DE582124C/de not_active Expired
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