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Schneckenpresse für Ölfrüchte u. dgl. Die Erfindung betrifft eine
Presse für Ölfrüchte u. dgl., bei welcher mehrere einzelne Preßschnecken in einem
seiherartigen Gehäuse gelagert sind und das Preßgut durch dieses hindurchfördern,
zusammenpressen und seinen flüssigen Inhalt, wie Öl o. dgl., von ihm abscheiden.
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Bei derartigen Pressen wurde bisher die Weite des Preßauslasses, z.
B. durch einen in der Achse festliegenden und verschiebbaren Kegel geregelt. Es
ist auch bekannt, zu diesem Zweck einen in gleicher Weise verschiebbaren Prallteller
vorzusehen. Diese bekannten Vorrichtungen haben. den Nachteil, daß sie den austretenden
Kuchen ablenken und dabei erhitzen, und zwar infolge der Stauung vor dem Prallteller
oder durch das Hinüberpressen über den ansteigenden Kegelmantel; durch Mitdrehen
dieser regelnden Teile mit der Schneckenwelle wird die Reibung und damit die Wärmeentwicklung
oft noch erhöht. Diese ungünstigen Verhältnisse bei den bekannten Regelungseinrichtungen
bringen neben. dem bisher unvermeidbaren Energieverlust noch den Nachteil mit sich,
daß der Kuchen durch die Erhitzung in der Farbe dunkler wird und an Wert verliert.
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Bei anderen Arten von Pressen, z. B. bei Strangziegelpressen, ist
es auch vorgeschlagen worden, paarweise einander gegenüberliegende Drosselteile
anzuwenden. Demeezenüber be-
| i itzt die neue Schneckenpresse eine Drossel- |
| orrichtung, die aus mehreren Paaren Drossel- |
backen besteht, und zwar sind gemäß der Erfindung die die eigentliche Stauung bewirkenden
Drosselbacken abnehmbar an den in der gleichen l@littelebene verschiebbaren Tragstücken
angeordnet und derart befestigt, daß sie paarweise in der Preßrichtung gegeneinander
versetzt stehen.
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Diese Drosselvorrichtung hat gegenüber den bisher üblichen den Vorteil,
daß sie in bezug auf die Drehbewegung stets feststeht. Außerdem kann eine weitgehende
Regelung der Austrittsöffnung, auch während des Betriebes, vorgenommen werden, und
die einzelnen Backen können gleichzeitig oder einzeln nacheinander eingestellt werden,
so daß die Pressung des Kuchens in weitgehendem Maße geregelt werden kann.
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Gegenüber den Kegeldrosseln hat die neue Vorrichtung auch noch den
Vorteil, daß ihre Teile zum Ausbessern und Erneuern zugänglich sind, ohne daß ein
Auseinandernehmen der Maschine erforderlich ist. U. a. fällt auch der Auslaßring
mit seiner ständigen Neigung, Flüssigkeit durchlecken zu lassen, fort.
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Neben diesen konstruktiven Vorteilen hat sich ergeben, daß das Preßgut
um etwa 2°/0 besser ausgenutzt wird, als bei den älteren Bauarten von Schneckenpressen.
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In den Zeichnungen ist die Erfindung veranschaulicht.
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Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen Teil der Presse,
Abb. 2 ein senkrechter Schnitt nach der Linie II-II in Abb. i, Abb. 3
eine
ähnliche Ansicht nach der Linie III-III in Abb. i und ebb. 4. ein waagerechter Querschnitt
nach der Linie IV-IV in Abb. 3. Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht der festen
Führung für die Drosselungsbacken. Abb. 6 zeigt einen Teil des Gehäuses schaubildlich
und im Schnitt. Abb. 7 zeigt in gleicher Weise das kombinierte Antriebs- und Daumenrad
für die Längseinstellung der Drosselbacken. Abb.8 zeigt schaubildlich eine einzelne
Backe, Abb. g in ähnlicher Weise das Tragstück dazu, Abb. io eine andere Backe in
Schaubild, Abb. ii in gleicher Weise das Tragstück zu der letzteren und Abb.12 eine
schaubildliche Darstellung der Führungsteile für die Tragstücke. Abb. 13 zeigt in
zwei Ebenen geschnitten den Auslaß der Maschine mit Vorrichtungen, die Drosselbacken
unabhängig voneinander von Hand einzustellen. Abb. 14. ist ein Längsschnitt nach
der Linie XIV-XIV in Abb.13. Abb. 15 eine ähnliche Darstellung nach der Linie XV-XV
in Abb. 13. In Schaubildern zeigen Abb. 16 die innere Auflager- und Führungsplatte
für zwei gegenüberliegende Drosselteile oder Backen, Abb. 17 das äußere Führungsteil
und Abb. 18 und ig die bei dieser Art Drosselungsv orrichtung benutzten Backen.
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Im großen und ganzen besteht die Drosselvorrichtung aus mehreren radial
um die Schneckenwelle herum angeordneten Backen und Verstellvorrichtungen, durch
welche die Auslaßöffnung für das durch die Schneckengänge aus der Presse herausgedrückte
Gut erweitert oder verengt werden kann.
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Das Pressengehäuse i besteht aus mehreren Längsteilen, die in Abständen
zusammengehalten werden und einen zylindrischen Hohlkörper miteinander bilden. Diese
Längsteile sind durch Rippen 2 verstärkt, damit das Gehäuse unter dem hohen Druck
nicht birst. Zum Einfüllen des Gutes ist beispielsweise ein Trichter 3 dargestellt.
Aus diesem kommt das Gut in eine Speiseschnecke q. und wird dann der Preßwirkung
der Schnecken 5 unterworfen, die alle auf einer Welle 6 sitzen und mit dieser umlaufen.
Der Antrieb der Welle ist nicht mit dargestellt.
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Das äußere Ende der Welle 6 ruht in einem Drucklager 7, das am Maschinenrahmen
8 befestigt ist. Dieser Maschinenrahmen ist, wie aus Abb. i und 2 hervorgeht, vollwandig
ausgeführt und gegen hohe Beanspruchungen mit Rippen bewehrt. Er hat einen halbkreisförmigen
Teil g, dessen Wände abwärts gerichtete Verlängerungen io haben, durch welche eine
Kammer für die Aufnahme des herausgedrückten Kuchens gebildet wird. Der untere Teil
der Wände 8 und io ruht auf dein oberen Rand eines Unterteils ii, in welches der
Kuchen schließlich gelangt. In dem: Unterteil ist eine Drehklappe 12 angeordnet,
um den Kuchen nach Wunsch einem Behälter oder einer Fördervorrichtung zuzuleiten.
Links von dem Unterteil ist unter dem Preßgehäuse der übliche Trog 13 mit Förderschnecke
1q. angebracht.
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An dem Gußgehäuse 8 befindet sich auf der der Preßkammer zugekehrten
Seite ein in Abb. 6 besonders dargestelltes Gehäuse 15. Das letztere hat in der
Mitte eine einwärts vorspringende Nabe 16 und am Rande einen Flansch 17. Alle diese
Teile bilden zusammen Sitz und Läger für ein ringförmiges kombiniertes Schneckentrieb-und
Einstellrad für die radialen Drosselbacken. Das Gehäuse 15 ist mit Bolzen am Rahmen
8 befestigt und hat durchbohrte Ohren 18 (vgl. Abb. 3 und 6) zur Aufnahme der Bolzen
ig. Die letzteren halten den Rahmen 8, wenn er zurückgezogen wird, um die später
beschriebenen Drosselbacken 31 und 41 ein- öder auszubauen.
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Durch die Nabe 16 des Gehäuses 15 ragt eine Platte 2o von der in Abb.
5 am besten erkennbaren Form nach dem Auslaß zu. Diese Platte ist mit einem zylindrischen
Kopf 21 versehen, der mehrere durchgehende radiale Führungsschlitze 22 und ebenso
wie die Platte selbst eine mittlere Längsbohrung 23 hat. Sie ist an der Außenseite
des Gehäuses 15 befestigt, und die Kopfenden sind mittels Bolzen an die Druckplatten
24 und 25 angeschlossen, die ihrerseits in den Rahmen 8 der Maschine eingepaßt sind,
wie am besten in den Abb. i und q zu sehen ist. In dem Gehäuse 15 liegt ein Schneckenrad
26 (Abb. 7) mit einem seitlichen Scheibenrand 27, der einen verstärkten Innenkranz
hat. Der letztere ist mit schrägen Schubflächen 28 ausgerüstet, die den schrägen
Schubflächen 29 an der Innenseite des Schneckenradzahnkranzes entsprechend verlaufen.
Mittels dieser schrägen Flächen 28 und 29 werden die Drosselbacken radial verstellt.
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Es sind sechs solcher verstellbaren Drosselbacken radial angeordnet.
Ihre Form stimmt im wesentlichen überein, abgesehen von kleinen Abweichungen, die
sie abwechselnd aufweisen müssen, damit sie beim radialen Verstellen einander überlappen
und aneinander vorbeikommen können. Abb. 8 bis 12 zeigen den inneren Verstellmechanismus.
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Abb. 8 und g zeigen eine der beiden Formen der Backen und ihrer Träger.
Die Backe ist mit 31 bezeichnet; ihre Innenfläche 32 ist gebogen und außerdem gegen
die Achse der Maschine geneigt (Abb. q.). An der Außenfläche hat die Backe einen
Querschlitz 33 und ist außerdem bei 34 bogenförmig weggeschnitten, so daß das vorbeigepreßte
Gut freie Bahn hat, wenn es über das hohe Ende der gebogenen Fläche 32 hinweg ist.
Das Tragstück 35 für diese Backe hat innen eine gebogene Fläche 36, die mit der
Fläche 34 der Backe 31 bündig zu liegen kommt. Sodann hat das Stück 35 zwei Querrippen
oder Vorsprünge 37 und 38. Wenn die Teile 31 und 35 zusammengesetzt sind
(Abb.
4), greift die Rippe 37 in die Querrille 33, während der Vorsprung 38 über das Außenende
der Backe 31 hinausragt und es gegen den von innen nach außen wirkenden Druck beim
Pressen abstützt. Das äußere Ende des Traggliedes 35 hat eine etwas größere Stärke
und ist von einer Bohrung durchsetzt, in der ein zylindrischer Führungszapfen 39
ruht. An seinem Außenende hat das Glied 35 eine halbkreisförmige Ausnehmung für
einen genau oder annähernd halbkreisförmigen Führungszapfen 40, dessen äußere schwachgewölbte
Fläche bei zusammengesetzter Maschine gegen die entsprechende Daumenfläche 29 unmittelbar
voll aufliegt, während der Zapfen 39 an der schmaleren Schubfläche 28anliegt. Bei
den beiden letzteren Teilen genügt eine kleine Berührungsfläche, weil sie das Tragstück
35 und die Backe 3z nur zurückzuziehen haben; die breitere Fläche 29 muß dagegen
den starken seitlichen Druck beim Pressen aufnehmen.. Die Tragglieder 35 ragen aus
den einander gegenüberliegenden Führungsschlitzen 22 des Kopfes 21 radial hervor.
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Die andereForm von Backen und Tragstücken ist in Abb. iz und 12 dargestellt.
Hier ist die Drosselbacke 41 im Vergleich zu der vorher beschriebenen, 3r, verhältnismäßig
dünn oder flach- (vgl. auch Abb.-4) und hat sowohl eine gebogene und geneigte Fläche
32a; die der Fläche 32 der Backe 31 entspricht, als auch einen_ Querschlitz 33a
in der einen Seitenfläche. Das Tragstück 35a hat eine Querrippe 371 und eine
Schulter 38a, die in ihrer Wirkungsweise den Teilen 37 und 38 der Backe 3= entsprechen.
Das innere Ende 36a ist ebenfalls gebogen und geneigt, um für den Kuchen Raum zu
schaffen. Die Führungszapfen 39 und 40 sind die gleichen wie bei der anderen Trägerform,
35, und wirken ebenso mit den Flächen 28 und- 29 zusammen. Die Rippe 37'
gehört in die Rille 33a, und die Schulter 38a stützt das äußere Ende der Drosselbacke
gegen Druck nach außen ab.
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Wie aus Abb. 3 und ¢ ersichtlich, verursacht eine Drehung des Schneckenrades
26 je nach der Drehrichtung eine Ein- oder Auswärtsbewegung der Tragstücke 35- und
35a und damit auch der Drosselbacken. Werden die Backen abwechselnd gegeneinander
versetzt, dann können sie bei der Einwärtsbewegung ungestört aneinander vorbei und-
so in jede gewünschte Lage zu der die Schneckenwelle 6 umgebenden Hülse
30 gebracht werden< Für die Einstellung der Drosselbacken und ihre Sicherung
in der eingestellten Lage ist eine Schnecke 42 in einem Kasten 43 angeordnet, die
in das Schneckenrad 26 eingreift. Für die Drehung der Schnecke 42 ist bei dem dargestellten
Beispiel auf ihrer Welle ein besonderes Schneckenrad 44 angeordnet, das durch eine
Schnecke 45 (Abb. 2) gedreht wird. Auf der Welle der letzteren ist eine Nabe 46
mit mehreren Handarmen oder Speichen 47 zum Bewegen des ganzen Getriebes angebracht.
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Um den Kuchen beim Austritt aus der Presse oder nach der Drosselung
.aufzubrechen, ist, wie in Abb. z dargestellt,: an einer Hülse 42, die außerhalb
der Hülse 30 und der Drosselvorrichtung liegt und mit der Welle 6 umläuft,
ein Stift 48 angebracht. Dieser ragt in die von der Drosselvorrichtung herströmende
Kuchenmasse hinein. und bricht sie infolge seiner Drehbewegung auf. Hat der Stift
die in Abb. z gezeichnete Lage, dann wird der Kuchen in verhältnismäßig- kleine
Stücke gebrochen-; ist der Stift weiter .'weg.- von der Drosselstelle, dann werden-
die Stücke größer.
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Bei der bisher- beschriebenen Ausführung kann die Drosselöffnung-'
verstellt werden, während die Maschine in; Betrieb ist, und die einzelnen Drosselbacken
werden gleichzeitig und in gleichem Maße ein-. -und auswärts verstellt. Diese leichte
Regelungsrdöglichkeit.für. den Austritt des Gutes ist ein-,Wesentlicher Vorteil
und nötig, wenn Gut verschiedener Art in der Presse behandelt werden_soll. Sodann
können die Backen leicht ausgewechselt .werden, ohne daß die Presse anseinandezgenommen
und -das äußere Drücklager 7- entfernt werden muß; wie es bei einer kegligen M.rosselvorrichtung
nötig ist.
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. Die Drosselhacker» =können aber auch unabhängig voneinander-ein-
und auswärts verstellt werden: In: Abb. 13, und i¢ ist eine solche Ausführung dargestellt
mit einem Teil des Pressengehäuses; das: wie ei dem vorigen. Beispiel aus mehreren
Längsteilen z besteht, die von Ringen 2 rundum mit Abständen zusammengehalten werden.
Durch das. Gehäuse erstreckt sich eine Welle 50 mit- einer Hülse 51 und einer
Anzahl Schnecken 52, die in dem Preßgehäuse das Gut aufbrechen und zusammendrücken,
um das 01 herauszuquetschen, das durch die Abstände zwischen den Längsteilen
ausfließt.
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Das rückwärtige Rahmenteil 53 der Presse ist mit Druck- und
Halslagern 54- und 55 versehen. Im Gußstück 53 sind. vier Führungsbahnen 56 angeordnet.
Diese Führungsbahnen stehen einander paarweise gegenüber, und die Paare sind rechtwinklig
zueinander angeordnet. Der Rahmen hat einen hervortretenden Teil 57, durch welchen
die Welle 50 und die Hülse 51
hindurchtreten. An der Innenseite hat
das Gußstück 53 ein inneres Führungsteil 58 für zwei Drosselbacken, das in Abb.
15 am besten sichtbar und in Abb. 16 besonders dargestellt ist. Es hat kreisförmigen
Umfang und ist mit einer Mittelbohrung 59 und mit einem axialen Vorsprung 6o versehen,
in den bei 61 und 62 in Richtung eines Durchmessers Führungen für die Drosselbacken
ausgeschnitten sind. Dieses Führungsteil ragt in eine Öffnung in der Innenwand des
Gußstückes 53 hinein und wird darin, wie in Abb. 14 und =5 ersichtlich, durch Schrauben
63
gehalten. -- Dem Führungsteil 58 gegenüber und etwas entfernt davon ist in dem Gußstück
53 ein zweiter Führungsblock 64 befestigt. Dieser hat, wie in Abb. 17. zu sehen,
zwei einander gegenüberliegende Gleitbahnen 65 und 66, die, wenn die Teile zusammengebaut
sind, zur Richtung der Bahnen 61 und 62 im Block 58 im rechten Winkel stehen. So
stehen an der Auslaßöffnung für den Kuchen vier Führungsbahnen je in einer Flucht
mit den entsprechenden Führungsbahnen 56 in dem Teil 53.
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In jeder der Führungsbahnen 56 ist ein Gleitstück 67 angeordnet und
trägt an seinem inneren Ende eine Drosselbacke, die sich durch eine der Führungsbahnen
61, 62, 65 oder 66 erstreckt. In Abb. 18 und i9 sind die Gleitstücke im einzelnen
dargestellt. Sie können aus einem prismatischen Körper 67 bestehen, dessen äußeres
Ende als Mutter für eine Verstellschraube 68 ausgebildet ist. Diese setzt sich nach
außen hin mit einer stärkeren Schraube 7o fort, deren Mutter 71 an dem Gußstück
53 befestigt und die ein Handrad 69 trägt. Das Gewinde der schwächeren Schraube
steigt im selben Sinne wie das der stärkeren Schraube an, hat aber geringere Ganghöhe
als diese. Praktisch hat die stärkere Schraube drei Gänge und die schwächere vier
Gänge auf einem englischen Zoll. Auf diese bekannte Weise kann mit groben Gewinden
eine feine Verstellung des Gleitstücks 67 erreicht werden.
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Jedes Gleitstück hat an seinem inneren Ende einen Ansatz 72, dessen
Dicke der der axialen Tiefe der Führungsbahnen 61, 62, 65, 66 in den Teilen 58 und
64 entspricht. An dem Vorsprunge 72 ist vorn eine Backe 73 befestigt, deren äußere
Stirnfläche gebogen und nach dem Austritt der Presse hin ansteigend geformt ist.
Es ist so ersichtlich, daß die Backen unabhängig voneinander verschoben werden können
und sich eine Drosselöffnung von solcher Größe einstellen läßt, wie sie für das
jeweils behandelte Gut geeignet ist. Der Innenrand der Backen kann bis dicht an
die Hülse 51 herangeführt werden und so den Austritt des Gutes schließlich fast
ganz verhindern.
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Die Führungsbahnen für die Gleitstücke 67 werden zweckmäßig, wie bei
74 angegeben, mit Lagermetall belegt. Die Führungsplatten 58 und 64 sind zweckmäßig
aus hartem Stahl und die Backen desgleichen. Das ausgepreßte Gut gelangt nach seinem
Durchtritt durch die Backen durch die zylindrische Bohrung des Führungsteiles 64
und dann durch den Hals 57 aus der Presse heraus.