DE580974C - Schneckenpresse fuer OElfruechte u. dgl. - Google Patents

Schneckenpresse fuer OElfruechte u. dgl.

Info

Publication number
DE580974C
DE580974C DEA50548D DEA0050548D DE580974C DE 580974 C DE580974 C DE 580974C DE A50548 D DEA50548 D DE A50548D DE A0050548 D DEA0050548 D DE A0050548D DE 580974 C DE580974 C DE 580974C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
throttle
screw press
press according
jaw
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA50548D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anderson Co V D
Original Assignee
Anderson Co V D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anderson Co V D filed Critical Anderson Co V D
Priority to DEA50548D priority Critical patent/DE580974C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE580974C publication Critical patent/DE580974C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/12Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing
    • B30B9/18Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using pressing worms or screws co-operating with a permeable casing with means for adjusting the outlet for the solid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Schneckenpresse für Ölfrüchte u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Presse für Ölfrüchte u. dgl., bei welcher mehrere einzelne Preßschnecken in einem seiherartigen Gehäuse gelagert sind und das Preßgut durch dieses hindurchfördern, zusammenpressen und seinen flüssigen Inhalt, wie Öl o. dgl., von ihm abscheiden.
  • Bei derartigen Pressen wurde bisher die Weite des Preßauslasses, z. B. durch einen in der Achse festliegenden und verschiebbaren Kegel geregelt. Es ist auch bekannt, zu diesem Zweck einen in gleicher Weise verschiebbaren Prallteller vorzusehen. Diese bekannten Vorrichtungen haben. den Nachteil, daß sie den austretenden Kuchen ablenken und dabei erhitzen, und zwar infolge der Stauung vor dem Prallteller oder durch das Hinüberpressen über den ansteigenden Kegelmantel; durch Mitdrehen dieser regelnden Teile mit der Schneckenwelle wird die Reibung und damit die Wärmeentwicklung oft noch erhöht. Diese ungünstigen Verhältnisse bei den bekannten Regelungseinrichtungen bringen neben. dem bisher unvermeidbaren Energieverlust noch den Nachteil mit sich, daß der Kuchen durch die Erhitzung in der Farbe dunkler wird und an Wert verliert.
  • Bei anderen Arten von Pressen, z. B. bei Strangziegelpressen, ist es auch vorgeschlagen worden, paarweise einander gegenüberliegende Drosselteile anzuwenden. Demeezenüber be-
    i itzt die neue Schneckenpresse eine Drossel-
    orrichtung, die aus mehreren Paaren Drossel-
    backen besteht, und zwar sind gemäß der Erfindung die die eigentliche Stauung bewirkenden Drosselbacken abnehmbar an den in der gleichen l@littelebene verschiebbaren Tragstücken angeordnet und derart befestigt, daß sie paarweise in der Preßrichtung gegeneinander versetzt stehen.
  • Diese Drosselvorrichtung hat gegenüber den bisher üblichen den Vorteil, daß sie in bezug auf die Drehbewegung stets feststeht. Außerdem kann eine weitgehende Regelung der Austrittsöffnung, auch während des Betriebes, vorgenommen werden, und die einzelnen Backen können gleichzeitig oder einzeln nacheinander eingestellt werden, so daß die Pressung des Kuchens in weitgehendem Maße geregelt werden kann.
  • Gegenüber den Kegeldrosseln hat die neue Vorrichtung auch noch den Vorteil, daß ihre Teile zum Ausbessern und Erneuern zugänglich sind, ohne daß ein Auseinandernehmen der Maschine erforderlich ist. U. a. fällt auch der Auslaßring mit seiner ständigen Neigung, Flüssigkeit durchlecken zu lassen, fort.
  • Neben diesen konstruktiven Vorteilen hat sich ergeben, daß das Preßgut um etwa 2°/0 besser ausgenutzt wird, als bei den älteren Bauarten von Schneckenpressen.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen Teil der Presse, Abb. 2 ein senkrechter Schnitt nach der Linie II-II in Abb. i, Abb. 3 eine ähnliche Ansicht nach der Linie III-III in Abb. i und ebb. 4. ein waagerechter Querschnitt nach der Linie IV-IV in Abb. 3. Abb. 5 ist eine schaubildliche Ansicht der festen Führung für die Drosselungsbacken. Abb. 6 zeigt einen Teil des Gehäuses schaubildlich und im Schnitt. Abb. 7 zeigt in gleicher Weise das kombinierte Antriebs- und Daumenrad für die Längseinstellung der Drosselbacken. Abb.8 zeigt schaubildlich eine einzelne Backe, Abb. g in ähnlicher Weise das Tragstück dazu, Abb. io eine andere Backe in Schaubild, Abb. ii in gleicher Weise das Tragstück zu der letzteren und Abb.12 eine schaubildliche Darstellung der Führungsteile für die Tragstücke. Abb. 13 zeigt in zwei Ebenen geschnitten den Auslaß der Maschine mit Vorrichtungen, die Drosselbacken unabhängig voneinander von Hand einzustellen. Abb. 14. ist ein Längsschnitt nach der Linie XIV-XIV in Abb.13. Abb. 15 eine ähnliche Darstellung nach der Linie XV-XV in Abb. 13. In Schaubildern zeigen Abb. 16 die innere Auflager- und Führungsplatte für zwei gegenüberliegende Drosselteile oder Backen, Abb. 17 das äußere Führungsteil und Abb. 18 und ig die bei dieser Art Drosselungsv orrichtung benutzten Backen.
  • Im großen und ganzen besteht die Drosselvorrichtung aus mehreren radial um die Schneckenwelle herum angeordneten Backen und Verstellvorrichtungen, durch welche die Auslaßöffnung für das durch die Schneckengänge aus der Presse herausgedrückte Gut erweitert oder verengt werden kann.
  • Das Pressengehäuse i besteht aus mehreren Längsteilen, die in Abständen zusammengehalten werden und einen zylindrischen Hohlkörper miteinander bilden. Diese Längsteile sind durch Rippen 2 verstärkt, damit das Gehäuse unter dem hohen Druck nicht birst. Zum Einfüllen des Gutes ist beispielsweise ein Trichter 3 dargestellt. Aus diesem kommt das Gut in eine Speiseschnecke q. und wird dann der Preßwirkung der Schnecken 5 unterworfen, die alle auf einer Welle 6 sitzen und mit dieser umlaufen. Der Antrieb der Welle ist nicht mit dargestellt.
  • Das äußere Ende der Welle 6 ruht in einem Drucklager 7, das am Maschinenrahmen 8 befestigt ist. Dieser Maschinenrahmen ist, wie aus Abb. i und 2 hervorgeht, vollwandig ausgeführt und gegen hohe Beanspruchungen mit Rippen bewehrt. Er hat einen halbkreisförmigen Teil g, dessen Wände abwärts gerichtete Verlängerungen io haben, durch welche eine Kammer für die Aufnahme des herausgedrückten Kuchens gebildet wird. Der untere Teil der Wände 8 und io ruht auf dein oberen Rand eines Unterteils ii, in welches der Kuchen schließlich gelangt. In dem: Unterteil ist eine Drehklappe 12 angeordnet, um den Kuchen nach Wunsch einem Behälter oder einer Fördervorrichtung zuzuleiten. Links von dem Unterteil ist unter dem Preßgehäuse der übliche Trog 13 mit Förderschnecke 1q. angebracht.
  • An dem Gußgehäuse 8 befindet sich auf der der Preßkammer zugekehrten Seite ein in Abb. 6 besonders dargestelltes Gehäuse 15. Das letztere hat in der Mitte eine einwärts vorspringende Nabe 16 und am Rande einen Flansch 17. Alle diese Teile bilden zusammen Sitz und Läger für ein ringförmiges kombiniertes Schneckentrieb-und Einstellrad für die radialen Drosselbacken. Das Gehäuse 15 ist mit Bolzen am Rahmen 8 befestigt und hat durchbohrte Ohren 18 (vgl. Abb. 3 und 6) zur Aufnahme der Bolzen ig. Die letzteren halten den Rahmen 8, wenn er zurückgezogen wird, um die später beschriebenen Drosselbacken 31 und 41 ein- öder auszubauen.
  • Durch die Nabe 16 des Gehäuses 15 ragt eine Platte 2o von der in Abb. 5 am besten erkennbaren Form nach dem Auslaß zu. Diese Platte ist mit einem zylindrischen Kopf 21 versehen, der mehrere durchgehende radiale Führungsschlitze 22 und ebenso wie die Platte selbst eine mittlere Längsbohrung 23 hat. Sie ist an der Außenseite des Gehäuses 15 befestigt, und die Kopfenden sind mittels Bolzen an die Druckplatten 24 und 25 angeschlossen, die ihrerseits in den Rahmen 8 der Maschine eingepaßt sind, wie am besten in den Abb. i und q zu sehen ist. In dem Gehäuse 15 liegt ein Schneckenrad 26 (Abb. 7) mit einem seitlichen Scheibenrand 27, der einen verstärkten Innenkranz hat. Der letztere ist mit schrägen Schubflächen 28 ausgerüstet, die den schrägen Schubflächen 29 an der Innenseite des Schneckenradzahnkranzes entsprechend verlaufen. Mittels dieser schrägen Flächen 28 und 29 werden die Drosselbacken radial verstellt.
  • Es sind sechs solcher verstellbaren Drosselbacken radial angeordnet. Ihre Form stimmt im wesentlichen überein, abgesehen von kleinen Abweichungen, die sie abwechselnd aufweisen müssen, damit sie beim radialen Verstellen einander überlappen und aneinander vorbeikommen können. Abb. 8 bis 12 zeigen den inneren Verstellmechanismus.
  • Abb. 8 und g zeigen eine der beiden Formen der Backen und ihrer Träger. Die Backe ist mit 31 bezeichnet; ihre Innenfläche 32 ist gebogen und außerdem gegen die Achse der Maschine geneigt (Abb. q.). An der Außenfläche hat die Backe einen Querschlitz 33 und ist außerdem bei 34 bogenförmig weggeschnitten, so daß das vorbeigepreßte Gut freie Bahn hat, wenn es über das hohe Ende der gebogenen Fläche 32 hinweg ist. Das Tragstück 35 für diese Backe hat innen eine gebogene Fläche 36, die mit der Fläche 34 der Backe 31 bündig zu liegen kommt. Sodann hat das Stück 35 zwei Querrippen oder Vorsprünge 37 und 38. Wenn die Teile 31 und 35 zusammengesetzt sind (Abb. 4), greift die Rippe 37 in die Querrille 33, während der Vorsprung 38 über das Außenende der Backe 31 hinausragt und es gegen den von innen nach außen wirkenden Druck beim Pressen abstützt. Das äußere Ende des Traggliedes 35 hat eine etwas größere Stärke und ist von einer Bohrung durchsetzt, in der ein zylindrischer Führungszapfen 39 ruht. An seinem Außenende hat das Glied 35 eine halbkreisförmige Ausnehmung für einen genau oder annähernd halbkreisförmigen Führungszapfen 40, dessen äußere schwachgewölbte Fläche bei zusammengesetzter Maschine gegen die entsprechende Daumenfläche 29 unmittelbar voll aufliegt, während der Zapfen 39 an der schmaleren Schubfläche 28anliegt. Bei den beiden letzteren Teilen genügt eine kleine Berührungsfläche, weil sie das Tragstück 35 und die Backe 3z nur zurückzuziehen haben; die breitere Fläche 29 muß dagegen den starken seitlichen Druck beim Pressen aufnehmen.. Die Tragglieder 35 ragen aus den einander gegenüberliegenden Führungsschlitzen 22 des Kopfes 21 radial hervor.
  • Die andereForm von Backen und Tragstücken ist in Abb. iz und 12 dargestellt. Hier ist die Drosselbacke 41 im Vergleich zu der vorher beschriebenen, 3r, verhältnismäßig dünn oder flach- (vgl. auch Abb.-4) und hat sowohl eine gebogene und geneigte Fläche 32a; die der Fläche 32 der Backe 31 entspricht, als auch einen_ Querschlitz 33a in der einen Seitenfläche. Das Tragstück 35a hat eine Querrippe 371 und eine Schulter 38a, die in ihrer Wirkungsweise den Teilen 37 und 38 der Backe 3= entsprechen. Das innere Ende 36a ist ebenfalls gebogen und geneigt, um für den Kuchen Raum zu schaffen. Die Führungszapfen 39 und 40 sind die gleichen wie bei der anderen Trägerform, 35, und wirken ebenso mit den Flächen 28 und- 29 zusammen. Die Rippe 37' gehört in die Rille 33a, und die Schulter 38a stützt das äußere Ende der Drosselbacke gegen Druck nach außen ab.
  • Wie aus Abb. 3 und ¢ ersichtlich, verursacht eine Drehung des Schneckenrades 26 je nach der Drehrichtung eine Ein- oder Auswärtsbewegung der Tragstücke 35- und 35a und damit auch der Drosselbacken. Werden die Backen abwechselnd gegeneinander versetzt, dann können sie bei der Einwärtsbewegung ungestört aneinander vorbei und- so in jede gewünschte Lage zu der die Schneckenwelle 6 umgebenden Hülse 30 gebracht werden< Für die Einstellung der Drosselbacken und ihre Sicherung in der eingestellten Lage ist eine Schnecke 42 in einem Kasten 43 angeordnet, die in das Schneckenrad 26 eingreift. Für die Drehung der Schnecke 42 ist bei dem dargestellten Beispiel auf ihrer Welle ein besonderes Schneckenrad 44 angeordnet, das durch eine Schnecke 45 (Abb. 2) gedreht wird. Auf der Welle der letzteren ist eine Nabe 46 mit mehreren Handarmen oder Speichen 47 zum Bewegen des ganzen Getriebes angebracht.
  • Um den Kuchen beim Austritt aus der Presse oder nach der Drosselung .aufzubrechen, ist, wie in Abb. z dargestellt,: an einer Hülse 42, die außerhalb der Hülse 30 und der Drosselvorrichtung liegt und mit der Welle 6 umläuft, ein Stift 48 angebracht. Dieser ragt in die von der Drosselvorrichtung herströmende Kuchenmasse hinein. und bricht sie infolge seiner Drehbewegung auf. Hat der Stift die in Abb. z gezeichnete Lage, dann wird der Kuchen in verhältnismäßig- kleine Stücke gebrochen-; ist der Stift weiter .'weg.- von der Drosselstelle, dann werden- die Stücke größer.
  • Bei der bisher- beschriebenen Ausführung kann die Drosselöffnung-' verstellt werden, während die Maschine in; Betrieb ist, und die einzelnen Drosselbacken werden gleichzeitig und in gleichem Maße ein-. -und auswärts verstellt. Diese leichte Regelungsrdöglichkeit.für. den Austritt des Gutes ist ein-,Wesentlicher Vorteil und nötig, wenn Gut verschiedener Art in der Presse behandelt werden_soll. Sodann können die Backen leicht ausgewechselt .werden, ohne daß die Presse anseinandezgenommen und -das äußere Drücklager 7- entfernt werden muß; wie es bei einer kegligen M.rosselvorrichtung nötig ist.
  • . Die Drosselhacker» =können aber auch unabhängig voneinander-ein- und auswärts verstellt werden: In: Abb. 13, und i¢ ist eine solche Ausführung dargestellt mit einem Teil des Pressengehäuses; das: wie ei dem vorigen. Beispiel aus mehreren Längsteilen z besteht, die von Ringen 2 rundum mit Abständen zusammengehalten werden. Durch das. Gehäuse erstreckt sich eine Welle 50 mit- einer Hülse 51 und einer Anzahl Schnecken 52, die in dem Preßgehäuse das Gut aufbrechen und zusammendrücken, um das 01 herauszuquetschen, das durch die Abstände zwischen den Längsteilen ausfließt.
  • Das rückwärtige Rahmenteil 53 der Presse ist mit Druck- und Halslagern 54- und 55 versehen. Im Gußstück 53 sind. vier Führungsbahnen 56 angeordnet. Diese Führungsbahnen stehen einander paarweise gegenüber, und die Paare sind rechtwinklig zueinander angeordnet. Der Rahmen hat einen hervortretenden Teil 57, durch welchen die Welle 50 und die Hülse 51 hindurchtreten. An der Innenseite hat das Gußstück 53 ein inneres Führungsteil 58 für zwei Drosselbacken, das in Abb. 15 am besten sichtbar und in Abb. 16 besonders dargestellt ist. Es hat kreisförmigen Umfang und ist mit einer Mittelbohrung 59 und mit einem axialen Vorsprung 6o versehen, in den bei 61 und 62 in Richtung eines Durchmessers Führungen für die Drosselbacken ausgeschnitten sind. Dieses Führungsteil ragt in eine Öffnung in der Innenwand des Gußstückes 53 hinein und wird darin, wie in Abb. 14 und =5 ersichtlich, durch Schrauben 63 gehalten. -- Dem Führungsteil 58 gegenüber und etwas entfernt davon ist in dem Gußstück 53 ein zweiter Führungsblock 64 befestigt. Dieser hat, wie in Abb. 17. zu sehen, zwei einander gegenüberliegende Gleitbahnen 65 und 66, die, wenn die Teile zusammengebaut sind, zur Richtung der Bahnen 61 und 62 im Block 58 im rechten Winkel stehen. So stehen an der Auslaßöffnung für den Kuchen vier Führungsbahnen je in einer Flucht mit den entsprechenden Führungsbahnen 56 in dem Teil 53.
  • In jeder der Führungsbahnen 56 ist ein Gleitstück 67 angeordnet und trägt an seinem inneren Ende eine Drosselbacke, die sich durch eine der Führungsbahnen 61, 62, 65 oder 66 erstreckt. In Abb. 18 und i9 sind die Gleitstücke im einzelnen dargestellt. Sie können aus einem prismatischen Körper 67 bestehen, dessen äußeres Ende als Mutter für eine Verstellschraube 68 ausgebildet ist. Diese setzt sich nach außen hin mit einer stärkeren Schraube 7o fort, deren Mutter 71 an dem Gußstück 53 befestigt und die ein Handrad 69 trägt. Das Gewinde der schwächeren Schraube steigt im selben Sinne wie das der stärkeren Schraube an, hat aber geringere Ganghöhe als diese. Praktisch hat die stärkere Schraube drei Gänge und die schwächere vier Gänge auf einem englischen Zoll. Auf diese bekannte Weise kann mit groben Gewinden eine feine Verstellung des Gleitstücks 67 erreicht werden.
  • Jedes Gleitstück hat an seinem inneren Ende einen Ansatz 72, dessen Dicke der der axialen Tiefe der Führungsbahnen 61, 62, 65, 66 in den Teilen 58 und 64 entspricht. An dem Vorsprunge 72 ist vorn eine Backe 73 befestigt, deren äußere Stirnfläche gebogen und nach dem Austritt der Presse hin ansteigend geformt ist. Es ist so ersichtlich, daß die Backen unabhängig voneinander verschoben werden können und sich eine Drosselöffnung von solcher Größe einstellen läßt, wie sie für das jeweils behandelte Gut geeignet ist. Der Innenrand der Backen kann bis dicht an die Hülse 51 herangeführt werden und so den Austritt des Gutes schließlich fast ganz verhindern.
  • Die Führungsbahnen für die Gleitstücke 67 werden zweckmäßig, wie bei 74 angegeben, mit Lagermetall belegt. Die Führungsplatten 58 und 64 sind zweckmäßig aus hartem Stahl und die Backen desgleichen. Das ausgepreßte Gut gelangt nach seinem Durchtritt durch die Backen durch die zylindrische Bohrung des Führungsteiles 64 und dann durch den Hals 57 aus der Presse heraus.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneckenpresse für Ölfrüchte u. dgl. mit paarweise einander gegenüberliegenden, radial zur Preßachse verstellbaren Drosselteilen, deren innere Backen mehr oder weniger in die Auslauföffnung hineinragen, dadurch gekennzeichnet, daß die die eigentliche Stauung bewirkenden Drosselbackcn abnehmbar an den in der gleichen Mittelebene verschiebbaren Tragstücken angeordnet und derart befestigt sind, daß sie paarweise -in der Preßrichtung gegeneinander versetzt stehen.
  2. 2. Schneckenpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Drosselbacke mit ihrem Tragstück durch die Führungsbahn, in welcher beide Teile gleiten, zusammengehalten wird (Abb. 3 und 4).
  3. 3. Schneckenpresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück (35, 35a) und die Drosselbacke (3i, 41) hakenförmigineinandergreifen (Abb. 8 bis ii).
  4. 4. Schneckenpresse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Pressenaustritt zugekehrten Seite der Drosselbacke eine zylindrische Stirnfläche (34) angeordnet ist, welche gegen die Kante der gebogenen Drosselfläche (32) nach außen zu in radialer Richtung zurückspringt (Abb. 8).
  5. 5. Schneckenpresse nach Anspruch 'i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vor- und Zurückschieben der Drosselteile ein in ihrer Ebene drehbares Schneckenrad (26) mit Antriebsschnecke (42) angeordnet ist, in dem mehrere Schubkurvenflächen (28,:29) für die ersteren ausgebildet sind (Abb. 3 und 7).
  6. 6. Schneckenpresse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstücke (35. 35a) am äußeren Ende Führungszapfen (39, 4o) haben, auf welche von den äußeren Schubkurvenflächen (29) ein einwärts gerichteter, von den inneren Schubkurvenflächen (28) ein auswärts gerichteter Druck ausgeübt wird (Abb. 3, 9, 11 und i2).
DEA50548D 1927-04-06 1927-04-06 Schneckenpresse fuer OElfruechte u. dgl. Expired DE580974C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA50548D DE580974C (de) 1927-04-06 1927-04-06 Schneckenpresse fuer OElfruechte u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA50548D DE580974C (de) 1927-04-06 1927-04-06 Schneckenpresse fuer OElfruechte u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE580974C true DE580974C (de) 1933-07-24

Family

ID=6937464

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA50548D Expired DE580974C (de) 1927-04-06 1927-04-06 Schneckenpresse fuer OElfruechte u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE580974C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015169483A1 (de) * 2014-05-07 2015-11-12 Probat-Werke Von Gimborn Maschinenfabrik Gmbh Verdichteranordnung zum automatischen verdichten von mahlkaffee

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015169483A1 (de) * 2014-05-07 2015-11-12 Probat-Werke Von Gimborn Maschinenfabrik Gmbh Verdichteranordnung zum automatischen verdichten von mahlkaffee
CN106457721A (zh) * 2014-05-07 2017-02-22 骏宝机械制造有限公司波罗拔制造厂 用于自动压缩研磨咖啡的压缩装置
JP2017520480A (ja) * 2014-05-07 2017-07-27 プロバート−ヴェルケ フォン ギンボルン マシーネンファブリーク ゲゼルシャフト ミット ベシュレンクテル ハフツングPROBAT−Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH グラインドコーヒーを自動的に圧縮するための圧縮装置
CN106457721B (zh) * 2014-05-07 2018-12-25 骏宝机械制造有限公司波罗拔制造厂 用于自动压缩研磨咖啡的压缩装置
US10569490B2 (en) 2014-05-07 2020-02-25 Probat-Werke Von Gimborn Maschinenfabrik Gmbh Compressor arrangement for automatic compressing of ground coffee

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2027910B2 (de) Vorrichtung zum Strangpressen oder Spritzgießen von Kunststoff
DE1276910B (de) Reifenaufbautrommel mit Trommelsegmenten
DE1269145B (de) Waermeaustauscher
DE1192400B (de) Schneckenpresse zum Regenerieren von Gummi
DE1185902B (de) Austragsvorrichtung fuer kontinuierlich arbeitende Rohrschwingmuehlen
DE1803819C3 (de) Betonpumpe
DE580974C (de) Schneckenpresse fuer OElfruechte u. dgl.
DE1198537B (de) Schnellwechsel-Doppellochplatte fuer Schneckenstrangpressen
DE2607265C3 (de) Vorrichtung zum Kühlen von Gußteilen und Formsand
DE606994C (de) Einwalzenmuehle
DE460926C (de) Reinigungsschleuder mit Einsatztellern und einem bis an den Schlammraum reichenden Verteiler
DE2305443A1 (de) Vorrichtung zur begrenzung des farbtuempels vor einer im inneren einer siebdruckrundschablone angeordneten auftragsrolle
DE1477040A1 (de) Werkzeughalter fuer Walzwerkzeuge
DE2346159A1 (de) Knetraspler fuer ton oder aehnliche massen
DE2606173C2 (de)
DE2848438A1 (de) Rohrmuehle mit doppelwandiger mahlgutueberfuehrung
DE1210307B (de) Austragsvorrichtung fuer kontinuierlich arbeitende Rohrschwingmuehlen
DE2041786C3 (de) Übergabevorrichtung an einer Glasartikel-Formmaschine
DE1782861C3 (de) Vorrichtung zur Handhabung von Verschlußkappen
DE2357592C3 (de) Vorrichtung zur Behandlung von welken Teeblättern
DE692978C (de) Schwebegasfeuerung mit am Brennkammerboden vorgesehener Brechwalzenvorrichtung als Einblasoeffnung fuer die Druckluft
DE2536865C3 (de) Gerät zur Herstellung schaumiger Schlagsahne
DE974215C (de) Maschine zum Schneiden von Straengen aus Kunstseidefaeden zu Fasern kleinster Laenge
EP1412071A1 (de) Vorrichtung zum auspressen fliessfähiger massen und verfahren zur herstellung einer solchen vorrichtung
DE493527C (de) Vierwalzenmuehle