DE580927C - Benzinsicherheitsgrubenlampe mit Zuendung durch eine in den Lampentopf einzusetzende Trockenbatterie - Google Patents

Benzinsicherheitsgrubenlampe mit Zuendung durch eine in den Lampentopf einzusetzende Trockenbatterie

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DE580927C
DE580927C DEF71431D DEF0071431D DE580927C DE 580927 C DE580927 C DE 580927C DE F71431 D DEF71431 D DE F71431D DE F0071431 D DEF0071431 D DE F0071431D DE 580927 C DE580927 C DE 580927C
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Es ist eine Benzinsicherheitsgrubenlampe mit Glühdrahtzündung bekannt, bei der eine den Zündstrom liefernde Trockenbatterie in eine in den Lampentopf eingebaute Tasche eingesetzt ist und der eine Batteriepol dauernd mit dem metallenen Lampenkörper in Berührung steht, während der zweite Batteriepol zum Zwecke der Zündung mit dem schwenkbaren Glühdrahtträger in leitende Verbindung gebracht wird.
Die erfindungsgemäße Anordnung stellt sich als eine besonders einfache Lösung des gleichen Zweckgedankens dar. Sie gestattet die Verwendung einer (zweckmäßig nierenf örrnigen) - Trockenbatterie nach Art der für elektrische Taschenlampen gebräuchlichen Batterien, bei denen in fertigungstechnisch und wirtschaftlich vorteilhafter Weise die Pole von nach oben durch die isolierende ao Deckmasse hindurchgeführten Blechfahnen gebildet werden, und erspart den Einbau .von Kontaktfedern in den Lampenkörper, wodurch wiederum die Bauart der Lampe selbst vereinfacht und verbilligt, ihre Reinigung erleichtert wird.
Erfindungsgemäß ist in dem durch die Verschraubung zwischen Lampen topf und Oberteil festgelegten Deckel, der die Batterietasche abdeckt, ein Ausschnitt vorgesehen, durch welchen hindurch der eine Batteriepol nach oben in das Bewegungsbereich des Glühdrahtträgers hineinragt, um bei der Zündung unmittelbar mit ihm zusammenzutreten, während sich der zweite Batteriepol gegen den Deckel legt und durch ihn mit dem Lampenkörper, der seinerseits wieder mit dem zweiten Pol des Glühdrahtes ständig leitend verbunden ist, in dauernder leitender Verbindung steht;
Eine Lampe mit der erfindungsgemäßen Zündvorrichtung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist ein senkrechter Querschnitt, und Abb. 2 ist eine Draufsicht auf den Lampentopf bei abgenommenem Oberteil.
Es ist ι die Zündspindel, welche in einem den Lampentopf 2 durchsetzenden Rohr 3 drehbar ist und durch eine Torsionsfeder 4 in die Ruhestellung (Abb. 2) gedreht bzw. in dieser Stellung erhalten wird. Auf das untere Ende der Zündspindel ist der Drehknopf 5 undrehbar aufgesteckt oder auch aufgeschraubt. Er wird im ersten Falle durch die Mutter 6 gesichert, die im zweiten Falle Gegenmutter ist. Nach Abnehmen der Teile 5 und 6 kann die Drehspindel bei offener Lampe nach oben herausgezogen, umgekehrt auch eingesetzt werden, was für die Reinigung und Wiederherrichtung der Lampe von Vorteil ist.
Im Gegensatz zu vorbekannten Ausführungen ist die Drehspindel als solche gegen den metallenen Lampentopf nicht isoliert und durch ihr oberes Endstück, welches die PoI-demme 7 tragt, mit dem einen Pol des Glüh-
drahtes leitend verbunden. Isoliert ist dagegen von der Zündspindel der bügeiförmige Teil 8 als Träger der zweiten bei der Drehung der Spindel ausschwingenden PoI-klemme 9. Während also die Zündspindel und mit ihr die Polklemmen 7 mit dem einen Batteriepol durch das Metall des Lampentopfes in leitender Verbindung steht, tritt die Polklemme 9 in der Zündstellung mit dem zwei- >o ten gegen den Lampentopf isolierten Batteriepol in leitende Verbindung. Dies kann durch unmittelbare Berührung des Teiles 8 mit dem besagten zweiten Batteriepol geschehen, indem der Blechstreifen 10, welcher diesen Pol bil- «5 det, in den Schwingungsbereich des Teiles 8 hineinragt.
Hierzu ist unter Beibehaltung der bisher üblichen Form des Lampentopfes mit einer Halseinschnürung 2a zum Aufschrauben des so Oberteiles die Batterie in einer Tasche 1 r des Lampentopfes untergebracht. Da die Leistung der Batterie für die Zündung ausreichend sein muß, d. h. diese nicht beliebig klein gemacht werden kann, und da anderseits die Form des Lampentopfes aus Gründen der Herstellung und des evtl. Umbaues alter Lampen, welche noch nicht mit Batteriezündung versehen waren, beibehalten werden soll, so muß die nach oben in die Halseinschnürung 2° ragende Batterie von entsprechender äußerer Gestalt sein. Es eignet sich hierzu die an sich bekannte nierenförmige Batterie, welche den Raum in der Mitte des Lampentopfes für den Docht sowie außerdem genügend Raum für die Spindel usw. frei läßt.
Daß die Batterie bis zur Höhe des Lampentopfdeckels 2* selbst reicht, hat außerdem den Vorteil, daß der als Blechfahne ausgebildete Pol 10 nicht allzu lang zu sein braucht, um unmittelbar in die Bewegungsbähn des Glühdrahtträgers hineinzuragen. Die Tasche 11 für die Batterie B wird durch einen Deckel 12 abgedeckt, in welchem ein Ausschnitt I2a vorgesehen ist, durch den der Blechstreifen 10 hindurchragt. Der Ausschnitt 12" kann aber auch mit irgendeiner Isoliermasse ausgefüllt sein. Der zweite Batteriepol 13 legt sich gegen die Unterseite des metallisclen Deckels 12 ' und ist durch diese mit dem Lampengehäuse leitend verbunden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Benzinsicherheitsgrubenlampe mit Zün- dung durch eine in den Lampentopf einzusetzende Trockenbatterie, bei der der eine Pol des verschwenkbaren Zünddrahtes durch die Zündspindel mit dem Lampengehäuse leitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in depi die Batterietasche (11) abdeckenden Deckel (12) ein Ausschnitt (12°) vorgesehen ist, durch den der eine der in bekannter Weise fahnenartig auf der Oberseite der Trockenbatterie (B) hervortretenden Pole (10) in die Bewegungsbahn des schwenkbaren Armes (8) der Zündvorrichtung, hineinragt, während der andere Pol (13) gegen den leitend mit dem Lampengehäuse verbundenen Deckel (12) anliegt
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF71431D 1931-07-15 1931-07-15 Benzinsicherheitsgrubenlampe mit Zuendung durch eine in den Lampentopf einzusetzende Trockenbatterie Expired DE580927C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032509B (de) * 1953-09-14 1958-06-19 Enders Ag August Kocher fuer Betrieb mit vergastem fluessigem Brennstoff, insbesondere fuer Reise undSport

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1032509B (de) * 1953-09-14 1958-06-19 Enders Ag August Kocher fuer Betrieb mit vergastem fluessigem Brennstoff, insbesondere fuer Reise undSport

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