DE580346C - Acetylenentwickler - Google Patents

Acetylenentwickler

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DE580346C
DE580346C DEC45151D DEC0045151D DE580346C DE 580346 C DE580346 C DE 580346C DE C45151 D DEC45151 D DE C45151D DE C0045151 D DEC0045151 D DE C0045151D DE 580346 C DE580346 C DE 580346C
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Germany
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carbide
water
container
tube
valve
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Expired
Application number
DEC45151D
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LORN CAMPBELL JR
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LORN CAMPBELL JR
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Acetylenentwickler Die Erfindung bezieht sich auf Apparate zur Erzeugung von Acetylen aus Carbid und Wasser, und zwar insbesondere auf kleine tragbare Entwickler dieser Art, die nur eine geringe Wassermenge enthalten und bei denen man das Carbid in kleinstückiger Form (2 bis 3 mm) aus einem Behälter in das in einer langgestreckten Entwicklungskammer befindliche Wasser fallen läßt, wobei der Austritt des Carbids durch ein Ventil überwacht wird.
  • Bei derartigen Entwicklern besteht die Gefahr, daß das den Zulauf des Carbids überwachende Ventil durch das in der Entwicklungskammer befindliche Wasser bespritzt wird. Um dies zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung an das möglichst weit von der Wasseroberfläche entfernt angeordnete Ventil ein langes dünnes, am oberen Ende trichterartig ausgebildetes Röhrchen angeschlossen, das gas- und wasserdicht an den Carbidbehälter geschraubt und bis in die Nähe der Oberfläche des Wassers in der Entwicklungskammer geführt und hier mit einem kegelstumpfförmigen Schirm versehen ist, der sich über das untere Ende des Röhrchens hinaus erstreckt.
  • In den Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulichen, ist Fig. z ein senkrechter Schnitt durch den neuen Entwickler, bei dem der untere Teil des Carbidbehälters mit dem anschließenden Teil des Carbidfallrohres in Seitenansicht dargestellt ist.
  • Fig. 2 ist ein Teilschnitt nach der Linie_II-II der Fig. x im vergrößerten Maßstab.
  • Mit z ist ein zylindrischer Behälter bezeichnet, der oben offen ist und unten einen kegelstumpfförmigen Ring 2 enthält, dessen unteres Ende an die Innenwand des Behälters z angeschweißt ist." Die Kammer zur Erzeugung und Sammlung des Gases ist mit 6 bezeichnet. Diese Kammer hat die Form eines Kegelstumpfes, dessen unterer Teil den Ring 2 mit einem bestimmten Abstand umgibt. Das untere Ende der Kammer endigt in einem federnden Ringe 7, der auf einer Sitzfläche des Ringes 2 aufruht. Die Kammer 6 ist herausnehmbar angeordnet, und zwar mit Hilfe einer Anzahl von lösbaren Stangen B. Das obere Ende des Behälters 6 endigt in einen Flansch Ir (Fig. 2), der auf einer waagerechten Schulterfläche z2a eines Versteifungskragens 12 aufruht. Das obere Ende des Kragens weist oberhalb der Schulterfläche i2a eine zylindrische Innenfläche z2b auf, die zusammen - mit dem Flansch 1z einen ringförmigen Sitz zur Aufnahme des oberen .trichterförmigen Endes 13a der Carbidverteilungsröhre i3 bildet. An dem Trichter 13a ist ein Flansch i3 b vorgesehen, der in eine zweckmäßig aus Gummi bestehende Einlage 14 eingr_eift, die in den im oberen Teil des Kragens 12 vorgesehenen Sitz eingebaut ist. Die Einlage ruht gleichfalls auf dem Flansch i2" auf. Die Röhre i3 ist in der Kammer 6 nach abwärts bis in geringe Entfernung von der normalen Oberfläche des im Behälter i und in der Kammer 6 enthaltenen Wassers geführt. Am unteren Ende der Röhre 13 ist ein kegelstumpfförmiger Ring i3c befestigt, der sich über das untere Ende der Röhre hinaus erstreckt.
  • Mit 15 ist der Carbidbehälter bezeichnet, der einen trichterförmigen Boden i5a aufweist. Dieser Trichter hat nahe an seinem unteren Ende eine ringförmige Rippe, die auf der Einlage 14 aufruht. Der Boden des Trichters enthält eine mittlere Öffnung 17, durch die das Carbid in die Röhre 13 übertritt. Durch die Öffnung 17 ist ein konisches Ventil 18 geführt, das sich bei der Aufwärtsbewegung schließt und das durch eine Schraubenmutter 18a an dem unteren Ende einer Stange ig befestigt ist, deren oberes Ende in einen Haken iga endigt, der in einen am unteren Ende einer Stange 21 befestigten Ring 2o eingreift. Diese Stange ist mit einer Biegehaut 22 verbunden, die zwischen dem oberen Teil des Carbidbehälters 15 und seinem Deckel 23 eingeklemmt ist. Am oberen Ende der Stange 21 ist ein Hebel 24 angelenkt, dessen kürzerer Arm 24a als Nocken ausgebildet ist. Wenn der Hebel nach oben geschwenkt wird, wird die Stange 21 und die Biegehaut 22 angehoben und damit auch die Stange ig, wodurch die Öffnung 17 mittels des Ventils 18 geschlossen wird. Eine Feder 25 hat das Bestreben, die Biegehaut nach unten zu drängen.
  • Die Handhabung des Apparates ist die folgende: Der Behälter i wird bis zur Höhe A-A mit Wasser gefüllt und der Behälter 6 eingesetzt. Dann wird der Behälter 15 mit Carbid gefüllt. Nachdem dies geschehen ist, wird in den auf einer Konsole 31 ruhenden Nebenapparat 32, der einerseits die Abführung der entwickelten Gase vermittelt, andererseits den Zutritt des Wassers zum Behälter 6 und der außerdem einen Trockner sowie eine Vorrichtung zur Verhinderung des Rückschlagens von Flammen enthält, Wasser eingegossen. Der Entwickler ist nunmehr betriebsfertig und wird dadurch in Gang gebracht, daß man den Hebel 24 in seine waagerechte Stellung bringt (Fig. i). Hierdurch wird das Ventil 18 geöffnet, so daß Carbid durch die Öffnung 17 und die Röhre 13 in das Wasser fallen kann, das sich innerhalb des Behälters 6 befindet. Infolge der besonderen Anordnung und Ausbildung der Röhre 13 fällt das Carbid in einem geschlossenen Strahl, es überwindet daher leicht die Oberflächenspannung des Wassers und durchdringt den Wasserspiegel, wodurch die Bildung von schwimmenden Inselchen vermieden und die Zersetzung des Carbids gefördert wird, so daß das Acetylengas innerhalb einer großen Wassermenge entsteht. Bei den Apparaten, die bisher zur Einführung von Carbid in kleinen Stücken dienten, bewirkt das rasche Freiwerden des Gases die Bildung von Schaum, der sich häufig bis zu dem Punkt erhebt, an dem das Carbid in den Gaserzeuger eingeführt wird. Dieser Schaum enthält genügend Feuchtigkeit, um die Zersetzung des Carbids zu bewirken, besonders wenn er den Zuführungstrichter erreicht. Hier wird dann durch den Schaum das Carbid an der Stelle zersetzt, wo es den Trichter verläßt. Es tritt infolgedessen eine Verstopfung der Speiseleitung ein.
  • Erfolgt die Carbidverteilung in der beschriebenen Weise, so wird die Bildung von Schaum vollständig vermieden. Da das Carbid sich in fein verteiltem Zustand befindet, durchdringt es die Oberfläche des Wassers, und die aus der Zersetzung des Carbids durch das Wasser sich ergebende große Wärmemenge verteilt sich auf ein ausreichend großes Volumen Wasser, wodurch alle schädlichen Folgen einer Temperaturerhöhung vermieden werden. Dadurch, daß sich an die Röhre 13 die trichterartige Erweiterung 130 anschließt, die sich nach unten über das Röhrenende hinaus erstreckt, wird auch verhindert, daß Niederschlagwasser, das sich leicht sammelt und längs der Außenfläche der Röhre abwärts fließt; in Berührung mit dem Carbid am unteren, Ende der Röhre treten kann. Ferner wird verhindert, daß eine allmähliche Verstopfung der Röhre an ihrem Ende durch die Einwirkung des Wassers auf das Carbid an der betreffenden Stelle eintritt.
  • Sobald der in dem Behälter 6 entstehende Gasdruck eine bestimmte Höhe erreicht hat, die durch die Kompression der Feder 25 und durch einen entsprechenden Hub des Ventils 18 bestimmt wird, schließt sich das Ventil unter dem Einfluß des Gasdruckes unterhalb der Biegehaut 22, so daß die Zuführung von Carbid so lange unterbrochen wird, bis der Gasdruck sich auf einen so niedrigen Wert vermindert hat, daß eine Rückwärtsbewegung der Biegehaut durch die. Feder eintritt und das Ventil sich infolgedessen wieder öffnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Acetylenentwickler, bei dem das kleinstückige Carbid in das in einer langgestreckten Entwicklungskammer befindliche Wasser aus einem über dieser Kammer angeordneten Carbidbehälter fällt und bei dem der Austritt des Carbids aus dem Behälter durch ein Ventil überwacht wird, gekennzeichnet durch ein langes dünnes, am oberen Ende trichterartig ausgebildetes und wasserdicht sowie gasdicht an den Carbidbehälter angeschlossenes Karbidfallrohr (z3), das bis in die Nähe der Oberfläche des Wassers in der Entwicklungskammer reicht und mit einem kegelstumpfförmigen Schirm (i3°) versehen ist, der sich über das untere Ende des Rohres hinaus erstreckt, das im übrigen so lang und von so geringem Durchmesser ist, daß die Feuchtigkeit das Überwachungsventil nicht erreichen kann.
DEC45151D 1930-08-19 1931-07-24 Acetylenentwickler Expired DE580346C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE580346C true DE580346C (de) 1933-07-08

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ID=22014249

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DEC45151D Expired DE580346C (de) 1930-08-19 1931-07-24 Acetylenentwickler

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