DE579608C - Selbstausloeser - Google Patents

Selbstausloeser

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DE579608C
DE579608C DEW83471D DEW0083471D DE579608C DE 579608 C DE579608 C DE 579608C DE W83471 D DEW83471 D DE W83471D DE W0083471 D DEW0083471 D DE W0083471D DE 579608 C DE579608 C DE 579608C
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DE
Germany
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cylinder
piston
piston rod
self
valve
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DEW83471D
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CARL WEBER DR
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Selbstauslöser für photographische Objektivverschlüsse, der zum Einschrauben in die Drahtauslöserbüchse des Verschlusses eingerichtet und mit einem Dämpfungskolben versehen ist, der sich unter Federwirkung in einem Zylinder verschiebt. Der Erfindung gemäß· ist das Befestigungsgewinde an der Stopfbüchse für die Kolbenstange angebracht. Die Kolbenstange tritt also mit ihrem freien Ende in die Drahtauslöserbüchse ein. Auf diese Weise wird mit einfachsten Mitteln eine bequeme, schnelle, trotzdem aber sichere Anbringung des Auslösers am Verschluß ermöglicht und ferner dadurch, daß die Kolbenstange mit ihrem freien Ende in die Drahtauslöserbüchse eintritt, die Kolbenstange also unmittelbar auf den Verschluß einwirkt, ein sicheres störungsfreies Arbeiten des Auslösers gewährleistet.
Einen weiteren wesentlichen Vorteil ergibt diese Ausbildung hinsichtlich der Handhabung des Auslösers. Das Aufziehen desselben kann nämlich durch einfaches Aufdrücken des Kolbenstangenendes gegen eine Unterlage erfolgen.
Zu diesem Zweck ist bei der an sich bekannten Ausbildung, bei welcher der Kolben mit einer von einem Ventil gesteuerten Überströmöffnung versehen ist, der Ventilteller erfindungsgemäß unmittelbar am Ende der Kolbenstange befestigt und diese mit einem die Öffnungsbewegung des Ventiltellers beim Eindrücken der Kolbenstange in den Zylinder begrenzenden Anschlag versehen.
Die Zeichnung stellt zwei beispielsweise Ausführungsformen gemäß Erfindung konstruierter Auslöser dar. . .
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch die eine Ausführungsform,
Abb. 2 eine Ansicht dieser. ..Ausführungsform;
Abb. 3 und 4 veranschaulichen in entsprechender Weise Längsschnitt und Ansicht einer zweiten Axisführungsform. ;.
In dem auf einer Seite geschlossenen Zylinder 1 ist ein Tauchkolben 2 angeordnet. Zwischen dem geschlossenen Ende des Zylin- ■-ders ι und dem Kolben 2 ist eine Schraubenfeder 3 angeordnet, die bestrebt ist, den Kolben nach dem einen Zylinderende zu verschie- ben. Der Durchmesser des Kolbens 2 ist etwas kleiner als die Bohrung des Zylinders 1, so daß· die in dem Zylinder 1 befindliche Bremsflüssigkeit, wie z. B. Öl u. dgl., beim Verschiehen des "Kolbens 2 von einer Seite des KoI-bens an dem Kolben entlang zu der anderen Seite strömen kann und dabei der Verschiebung des Kolbens infolge der Reibung einen Widerstand !entgegensetzt. Der Boden . des Kolbens 2 besitzt eine Bohrung 4, auf welche die Feder 3 einen Ventilteller 5 drückt und so normalerweise- die Bohrung 4 geschlossen ; hält. Der Ventilteller 5 ist am Ende der als Drahtauslöser stif t ausgebildeten Kolbenstange 6 befestigt. Die Kolbenstange 6 besitzt in einer gewissen Entfernung von dem Boden des Kolbens 2 einen Bund 7, so daß. beim Drücken auf die Kolbenstange 6 diese sich in bezug
auf den Kolben 2 unter Zusammendrücken der Feder 3 verschiebt und so die Bohrung 4 öffnet.
Die Kolbenstange 6 ist in einem mit .einem buchsenartigen Ansatz 8" versehenen Dekkel8 geführt, der auf das Ende des Zylinders ι aufgeschraubt ist. Zwischen das den Deckel 8 tragende Ende des Zylinders 1 und dem Deckel 8 sind eine Metallscheibe 9 und eine Dichtungsscheibe 10, z.B. aus Gummi, eingeschaltet. Durch diese Anordnung erreicht man sowohl eine sichere Abdichtung des Zylinders als auch eine sichere Abdichtung der Kolbenstange 6 gegen den Deckel 8. Die Wirkungsweise ist folgende:
Nachdem der Zylinder 1 mit der Bremsflüssigkeit gänzlich angefüllt und durch Aufschrauben des Deckels 8 dicht verschlossen ist, drückt man außen auf die Kolbenstange 6, wodurch die Bohrung 4 des Kolbens 2 geöffnet und dann nach Anliegen des Bundes 7 gegen den Kolben 2 der Kolben in dem Zylinder unter Zusammendrücken der Feder 3 nach dem oberen Ende (Abb. 1) des Zylinders verschoben wird, wobei die im oberen Teil des Zylinders 1 befindliche Bremsflüssigkeit, ohne erheblichen Reibungswiderstand entgegenzusetzen, durch die Bohrung 4 des Kolbens 2 in den unteren Teil des Zylinders 1 strömt. In diesem Zustande wird der Auslöser nach Ausrichten und Einstellen des Apparates in den Gewindestutzen des Objektivverschlusses eingeschraubt. Die Feder 3 schließt nun, nachdem von außen kein Druck mehr auf die Kolbenstange 6 ausgeübt wird, zunächst den Ventilteller 5, so daß ein Überströmen der Bremsflüssigkeit von einer Seite zu der anderen Seite des Kolbens nur an dem Kolben entlang erfolgen kann. Die Feder 3 ist nun so stark ausgebildet, daß sie den durch dieses Überströmen erzeugten Widerstand der Bremsflüssigkeit überwindet, und zwar so, daß der Kolben und damit die als Auslöserstift wirkende Kolbenstange langsam nach außen verschiebt, so lange, bis das Ende der auf den Verschluß, wirkenden Kolbenstange 6 diesen auslöst. Je nach Art der Viskosität der verwendeten Bremsflüssigkeit bzw. nach dem Querschnitt des zwischen Kolben und Zylinder befindlichen Überströmspaltes erfolgt das Auslösen des Verschlusses nach Einschrauben des Auslösers früher oder spä-. ter, z. B. in einer Zeit von etwa 40 Sekunden, während welcher der den Apparat Bedienende sich nach Einschrauben des Verschlusses bequem auf seinen Platz begeben und mit aufgenommen werden kann.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 3
und 4 ist der Kolben 2 genau, d< h. ohne Spiel,
6Ό in dem. Zylinder 1 geführt. Das Überströmen der Bremsflüssigkeit von einer Kolbenseite zu der anderen Kolbenseite erfolgt durch besondere Kanäle 11, die durch Umgeben des Zylinders" ι mit einem Mantel 12 gebildet sind. Der Zylinder 1 ist bei dieser Ausführungsform in einen zweiten Zylinder 12 eingeschraubt und der Boden 2° des Zylinders 2 mit einer Bohrung 2b versehen, die durch einen oder mehrere Kanäle 2C mit dem Kanal 11 in Verbindung steht. Der Durchflußquerschnitt der Bohrung 2b wird mittels einer Reguliernadel 13 geregelt, die an einem auf das Ende des Zylinders 12 aufschraubbaren Deckel 14 befestigt ist. Der Rand, des Deckels 14 ist mit einer Skala 14° (Abb. 4) versehen, die mit einer auf dem Mantel des Zylinders 12 befindlichen Marke 15 zusammen wirkt und von außen eine genaue Einstellung des Durchflußquerschnittes der Bohrung zb und damit eine genaue Regelung der Arbeitsgeschwindigkeit des Kolbens 2 in einfachster Weise ermöglicht.
Im übrigen ist Konstruktion und Wirkungsweise dieser Ausführungsform genau so wie bei der Ausführungsform gemäß Abb. 1 und 2.
Diese Ausführungsform ermöglicht infolge der besonderen Regelung, den Auslöser so einzustellen, daß er schon nach einer verhältnismäßig kurzen Zeit, z. B. nach etwa 3 bis s Sekunden, selbsttätig auslöst. Der Aufnehmende kann daher bei der selbsttätig erfolgenden Exposition seine ganze Aufmerksamkeit auf Einstellung und ruhige Haltung des Apparates -verwenden. Dadurch wird es möglich, Aufnahmen mit beträchtlich längerer Belichtungszeit von Hand aus vorzunehmen, ohne daß die Bilder unscharf oder verwackelt werden. Außerdem wird auch hierbei der sonst übliche Drahtauslöser auch bei Stativaufnahmen völlig entbehrlich.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 1 und 2 kann die Bohrung des Zylinders 1 gegebenenfalls vom oberen zum unteren Ende zunehmen, z. B. konisch ausgeführt werden. Man erreicht durch eine solche Zunahme 10S der Bohrung einen Ausgleich der durch das Entspannen der Feder bedingten Abnahme der Federkraft und damit eine genau oder annähernd genau gleichbleibende Arbeitsgeschwindigkeit des Kolbens 2.
Um mit dem Auslöser gemäß> Erfindung auch Zeitaufnahmen ausführen zu können, schaltet man zwischen Verschluß und Auslöser ein Übertragungsglied, das nach erfolgter öffnung des Verschlusses (nach Ablauf einer einstellbaren Zeit) entkuppelt und so der Verschluß selbsttätig geschlossen wird.
Die Regulierung der Arbeitsgeschwindigkeit des Kolbens (bzw.. der bis zum eigentlichen Auslösen verstreichenden Zeit) kann außer durch die verschiedene Bohrung des Zylinders ι und die Reguliernadel 13 (Abb. 3, 4)

Claims (3)

durch entsprechende Wahl bzw. Mischung von hoch oder niedrig viskosen Bremsflüssigkeiten beliebig verändert werden. PATENTAN3PUÜCHE:
1. Selbstauslöser, der zum Einschrauben in die Drahtauslöserbüchse eines photographischen Verschlusses eingerichtet
,o und mit einem Dämpfungskolben versehen ist, der sich unter Federwirkung in einem Zylinder verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsgewinde (8a) an der Stopfbüchse für die Kolbenstange an-
t5 gebracht ist, die Kolbenstange mit ihrem freien Ende (6) in die Drahtauslöserbüchse eintritt, und die Triebfeder (3) durch Aufdrücken des Kolbenstangenendes gegen eine Unterlage gespannt werden kann.
2. Selbstauslöser nach Anspruch 1, bei
welchem der Kolben mit einer von einem Ventil gesteuerten Überströmöffnung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller (5) direkt am Ende der Kolbenstange befestigt und diese mit einem die Öffnungsbewegung des Ventiltellers beim Eindrücken der Kolbenstange in den Zylinder (1) begrenzenden Anschlag (7) versehen ist.
3. Selbstauslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß- der Zylinder in einem zweiten Zylinder (12) angeordnet ist, dessen lichter Durchmesser größer ist als der Außendurchmesser des Innen-Zylinders (1), und daß ein im Boden des Innenzylinders befindliches, die zwischen den Zylindermänteln liegenden Räume durch eine oder mehrere Bohrungen mit dem Innenzyliuder verbindendes Loch (2*) mittels eines von außen beeinflußbaren Ventils (13) steuerbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW83471D 1929-08-14 1929-08-14 Selbstausloeser Expired DE579608C (de)

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