DE579129C - Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern, insbesondere von Patronenhuelsen - Google Patents

Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern, insbesondere von Patronenhuelsen

Info

Publication number
DE579129C
DE579129C DEP62281D DEP0062281D DE579129C DE 579129 C DE579129 C DE 579129C DE P62281 D DEP62281 D DE P62281D DE P0062281 D DEP0062281 D DE P0062281D DE 579129 C DE579129 C DE 579129C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
slide
punch
inner punch
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP62281D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POLTE FA
Original Assignee
POLTE FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POLTE FA filed Critical POLTE FA
Priority to DEP62281D priority Critical patent/DE579129C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE579129C publication Critical patent/DE579129C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K21/00Making hollow articles not covered by a single preceding sub-group
    • B21K21/04Shaping thin-walled hollow articles, e.g. cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

  • Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkörpern, insbesondere von Patronenhülsen Die Erfindung betrifft eine Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkörpern., im besonderen zum Vor- und Fertigpressen des Bodens und der Zündglocke von Patronenhülsen. Es ist bekannt, daß bei solchen Pressen der Innenstempel den Hülsenboden gegen den feststehenden Außenstempel preßt und sich alsdann die den Hülsenboden umfassende Preßbüchse gleichzeitig mit dem Rückgang des Innenstempels in entgegengesetzter Richtung über den Außenstempel so weit hinwegschiebt, daß die gepreßten Gegenstände frei werden und abfallen oder abgeschlagen werden können. Eine solche Einrichtung läßt sich nur zum Vorformen der Hülsen verwenden, üid zwar, als weitere Einschränkung, nur dann, wenn der zum Vorbilden der Zündglocke dienende Teil des Vorpreßstempels stark verjüngt ist bei verhältnismäßig großer Stirnfläche, so daß die Hülse von dem Außenstempel abgeschlagen werden kann. Zum Fertigpressen der Hülsen läßt sich diese Presse jedoch nicht verwenden.
  • Ferner ist beim Pressen von Randhülsen das Hinwegziehen der Preßbüchse über den Kopf der Hülse in Richtung des feststehenden Außenstempels infolge des über den Hülsenmantel hinausragenden Bodenrandes der Hülse ebenfalls nicht anwendbar.
  • Diese genannten Mängel werden erfindungsgemäß restlos dadurch behoben, daß der Außenstempel nach dem Pressen des Hülsenbodens und gegebenenfalls der Zündglocke ähnlich dem Auswerfen von Schraubenmuttern aus der Matrize, bei dem der eine Stempel in derselben Richtung bewegt wird, in der der andere Stempel zurückgezogen worden ist, in der der Druckrichtung des Innenstempels entgegengesetzten Richtung bewegt wird.
  • Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die gepreßten Hülsen - gleichgültig ob Hut-oder Randhülsen - beim Vor- oder Fertigpressen aus dem Preßwerkzeug zwangsläufig ausgestoßen werden ohne Rücksicht auf die Form des Außenstempels.
  • Ferner ermöglicht die Anordnung die Verwendung sehr kurzer Innenstempel.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen das Wesen der Erfindung an mehreren Anwendungsbeispielen.
  • Es zeigen: Abb. i einen Längsschnitt durch die Presse mit teilweiser Ansicht des Preßschlittens (die Werkzeuge sind in der Preßstellung), Abb. a dasselbe wie Abb. i, jedoch während des Auswerfens des Hohlkörpers aus der Presse, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie Z-Y der Abb. i mit Draufsicht aizf das Auswerfergestänge und teilweiser Draufsicht auf den Preßschlitten, Abb. ¢ bis 7 verschiedene Ausführungsformen des Außenstempels beim Vorpressen vcn Patronenhülsen, Abb.8 und 9 eine Presse für Randhülsen in verschiedenen Stellungen, Abb. io die Ausbildung des Innenstempels beim Pressen von Randhülsen, Abb. i i und 12 verschiedene Ausführungsformen zwecks Abtastens 'des Innenstempels durch den Werkstückzuführer.
  • In den Abbildungen bedeutet i den Innenstempel, der, im Preßschlitten 2 eingespannt, sich gegen die Innenfläche des Hohlkörperbodens (im dargestellten Falle des Bodens der Patronenhülse) 3 legt und diesen- gegen den gegen ein unbewegliches Widerlager q. sieh mittelbar oder unmittelbar abstützenden Außenstempel A preßt, der in den Abb. i und 2 (Fertigpressen der Hülsen) aus dem Ringstempel 5 und aus dem sich in diesem führenden Zündglockenstempel 6 besteht; die Preßflächen beider Stempel befinden sich innerhalb der Preßbüchse 7.
  • Während gemäß Abb. i und 2 der Zündgloclenstempel 6 im Preßbock P feststeht und lediglich eine Einstellmöglichkeit zur Erzielung der verlangten Zündglockentiefe besitzt, ist zwischen dem Ringstempel 5 und dem Widerlager 4 eine Hohlbuchse 8 angeordnet, die samt dem Ringstempel s von der Preßstellung aus entgegen der Druckrichtung des Innenstempels 1 verschiebbar ist. Die Verschiebung der Buchse erfolgt durch einen Zahnbogen 9, der in Zähne io der Hohlbuchse 8 eingreift (Abb. 3). Der Zahnbogen 9 ist an seinem aus dem Preßbock P herausragenden Ende mit einem Hebelarm i i starr verbunden, an dem eine Zugstange 12 angelenkt ist, gegen deren Endanschlag 13 sich ein Vorsprung 14 des Preßschlittens 2 kurz vor dem Erreichen der hinteren Totpunktlage legt und damit den Hebelarm i i nebst Zahnbogen 9 gegen die Wirkung einer Zugfeder 15 zum Ausschwingen bringt. Durch diese Bewegung schiebt sich unter Vermittlung der Hohlbuchse 8 der Ringstempel 5 bis über die Vorderflache der Preßbüchse 7 vor, wodurch die Hülse aus der Preßbüchse 7 herausgedrückt wird, wobei sie sich vom Zündglockenstempel6 abstreift und nach unten frei abfällt.
  • Beim Vorpressen des Hülsenbodens kann man ähnlich vorgehen, indem man den Vorpreßstempel unterteilt. Dieser besteht nach Abb. q. und 5 aus dem feststehenden Mittenstempel 5, der von einem sich gegen die Hohlbuchse 8 legenden ringförmigen Hohlstempel 6 umfaßt ist. Das Auswerfen der gepreßten Hülsen geschieht durch Vorgehen des ringförmigen Hohlstempels 17 (Abb. 5).
  • Ist es dagegen zulässig, den für das Vorbilden der Zündglocke dienenden Teil des Vorpreßstempels stark verjüngt mit verhältnismäßig großen Radien an der Grundfläche auszubilden, so liegt keine Gefahr vor, daß die Hülse am Zündglockenstempel haftenbleibt. Der einteilige Vorpreßstempel V kann alsdann, wie in Abb. 6 bis 7 gezeichnet, von der Preßstellung aus entgegen der Druckrichtung des Innenstempels i verschiebbar sein, wodurch sich die Anordnung vereinfacht.
  • Bei Hohlkörpern mit über den Hohlkörpermantel hinausragendem Bodenrand - z. B. Randhülsen - werden die Hülsen mit der Mündung voran in die Preßbüchse eingeschoben und mit dem Boden voran ausgestoßen.
  • Beim Bodenpressen von Randhülsen wird daher erfindungsgemäß der Preßschlitten, in den der Innenstempel i eingespannt ist, in dem zwangsläufig bewegten Antriebsschlitten 18 (Abb. 8 und 9) zwischen einem Anschlag i 9 zur Vorbewegung und einem Anschlag 2o zur Rückbewegung verschiebbar gelagert und die Preßbüchse 7 am Antriebsschlitten 18 angebracht.
  • Der Preßschlitten 2a steht dabei unter der Wirkung einer am 'Antriebsschlitten 18 befestigten Zugfeder 2i, die das Bestreben har, den Preßschlitten 2a gegen die Rückholanlage 2o des Antriebsschlittens 18 zu ziehen.
  • Der Preßvorgang ist alsdann folgender: Der Innenstempel i des mit dem Antriebsschlitten 18 durch die Zugfeder 21 nachgiebig gekuppelten Preßschlitten 2a tritt beim Vorgehen des Antriebsschlittens 18 in das Innere der axial zum Innenstempel i und zu der Preßbüchse 7 zugeführten Hülse und schiebt diese gegen den Außenstempel ,A. Die harte Widerlage der Hülse am Außenstempel A! verhindert vorläufig ein weiteres Vorgehen des Innenstempels i nebst Preßschlitten 2a, so claß sich infolge der Weiterbewegung des Antriebsschlittens 18 der Preßschlittexi 2a von dem Anschlage 2o des Antriebsschlittens 18 löst und die Zugfeder 2i gespannt wird. Währenddessen-schiebt-sich die am Antriebsschlitten 18 befindliche Preßbüchse von der Hülsenmündung her über die I-Ifilse.
  • Nach Auftreffen des Anschlages i9 des Antriebsschlittens 18 auf den Preßschlitten 2a ist die für die Pressung erforderliche starre Verbindung von Preß- und 'Antriebsschlitten hergestellt (Abb.8). Bei Rückgang des Antriebsschlittens 18 nach der Pressung drückt der unter der Wirkung der am Preßschlitten 2a angebrachten Zugfeder 21 stehende Innenstempel s den Hülsenboden noch so lange gegen den Außenstempel A, bis der Anschlag 2o des Antriebsschlittens 18 den Preßschlitten 2a mitnimmt. Während dieser Zeit hat sich jedoch die am Antriebsschlitten 18 angebrachte Preßbüchse vom Hülsenbodenteil her bis über die Hülsenmündung zurückgezogen. Die Hülse befindet sich nur noch auf dem Innenstempel i und auf dem Zündglockenstempel6. Durch die Bildung cler Zündglocke hat sich jedoch der Werkstoff fest um den Zündglockenstempel 6 gelegt, so daß die Hülse erfahrungsgemäß weit fester auf dem Zündglockenstempel 6 als auf dem Innenstempel i haftet. Geht daher durch Alllage des Preßschlittens 2a gegen den Anschlag 2o des Antriebsschlittens 18 auch der Innenstempel i zurück, so bleibt die Hülse 3 auf dem Zündglockenstempel6 haften. Durch Vorschieben des Ringstempels 5 in der bereits erwähnten Weise wird alsdann die hülse 3 vom Zündglockenstempel6 abgestreift und fällt nach unten ab (Abb. 9).
  • Sollten die Abmessungen der Feder 21 unverhältnismäßig groß werden, um die Hülse 3 durch den Innenstempel i aus der Preßbüchse 7 herauszudrücken, so ist es empfehlenswert, den Preßschlitten 2a mechanisch -z. B. durch eine Verriegelung - so lange in der Preßstellung festzuhalten, bis die Preßbüchse 7 sich über die Hülsenmündung zurückgezogen hat.
  • In den Abb. 8 und 9 ist am Maschinenbett 23 oder an sonstiger feststehender Stelle ein Riegel 24 angebracht, der in den Preßschlitten 211 einfallbar gelagert ist. Ferner sind ein oder mehrere Kurvenstücke 25 am Antriebsschlitten 18 vorgesehen, die den in den Preßschlitten 2a eingefallenen Riegel 24 kurz vor dein Auftreffen des Preßschlittens 2a auf den Anschlag 2o des Antriebsschlittens 18 aus dem Preßschlitten 2a herausheben. Auf diese Weise ist das Ausstoßen der gepreßten Hülse aus der Preßbüchse 7 unter allen Umständen gesichert. Auch bei dieser Ausführungsform ist es vorteilhaft, .die Feder 2i beizubehalten, um ein Schleudern des Preßschlittens 2a im Antriebsschlitten 18 zu verhüten. Durch die Feder 21 wird der Preßschlitten 2a auch bei der Richtungsumkehr in der hinteren Totpunktlage des Antriebsschlittens 18 fest gegen den Anschlag 2o des Antriebsschlittens 18 gepreßt.
  • Weiterhin ist insbesondere bei Hohlkörpern mit geringer Bodenstärke - z: B. bei Patronenhülsen - am Maschinenbett 23 oder an sonstiger, feststehender Stelle eine Brücke 26 o. dgl. angebracht, gegen die sich der Preßschlitten 2a in der Preßstellung hart anlegt, sofern die Werkstückzufuhr unterbrochen ist, so daß der Innenstempel i nicht auf den Außenstempel A treffen kann.
  • Sollte nun aus irgendeinem Grunde die gepreßte Hülse auf dem Innenstempel i haftenbleiben, z. B. bei abgebrochenem Zündglockenstempel, bei ungenügender Auspressung u. a. m., so wird eine Zufuhr neuer Hülsen dadurch vermieden, daß der federnd vorgebrachte Werkstückzuführer 27 (Abb. i i ) an der Vorderkante lv des zurückgezogenen Innenstempels i in einem Abstande vorbeigeht, der geringer ist als die Bodenstärke der Hülse. Die Zuführung einer neuen Hülse vor den Innenstempel i ist daher nicht möglich, sofern die zuvor gepreßte Hülse auf dem Innenstempel i haftengeblieben ist. Es muß vielmehr die auf dem Innenstempel i haftende Hülse erst von Hand entfernt werden und die Störung an der Maschine behoben sein.
  • Die gleiche Wirkung läßt sich auch dadurch erzielen, daß am Werkstückzuführer 27 eine Tastgabel28 (Abb.12) angebracht ist, deren Tastflächen 29 den Innenstempel i umfassen, nicht aber die auf dem Innenstempel i haftende Hülse 3.
  • Diese Art des Abtastens hat den Vorteil, daß die Auflagefläche des Werkstückzuführers 27 auf der auf dem Innenstempel i haftenden Hülse beliebig groß gehalten werden kann.
  • Die Verschiebbarkeit des Preßschlittens 2a im Antriebsschlitten 18 an sich gewährt noch einen besonderen Vorteil beim Zuführen der Hülsen.
  • Durch Störungen beim federnden Vorgehen des Werkstückzuführers 27 ist es möglich, daß dieser die Hülse nicht in die axiale Lage zum Innenstempel i bringt. Trifft nun der Innenstempel i beim Vorgehen des Antriebsschlittens 18 hart auf den' Zuführer 27 auf, so bleibt der Innenstempel i nebst Preßschlitten 2a infolge seiner nachgiebigen Verbindung mit dem Antriebsschlitten 18 zunächst stehen. Bevor jedoch der Anschlag i9 des Antriebsschlittens 18 sich gegen den Preßschlitten 2a legt, wird der Werkstückzuführer 27 bereits zwangsläufig zurückgezogen, da ja in dieser Stellung auch bei ungestörter Hülsenzuführung der Zuführer dem Antriebsschlitten 18 den Platz freigeben muß.
  • Um diese Wirkung zu erzielen, ist es vorteilhaft, auch bei Bodenpressungen von Nuthülsen den Preßschlitten 2a im Antriebsschlitten 18 verschiebbar zu lagern.
  • Wie aus den bisherigen Ausführungen und insbesondere aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Länge des Innenstempels i bei der beschriebenen Anordnung auf ein Mindestmaß beschränkt.
  • Um nun bei unebenen Böden, die während der Pressung leicht eine Verdrehung des Imiepstempels hervorrufen, infolge der verhältnismäßig kurzen Länge des Innenstempels keine schädlichen Verdrehungsspannungen in diesem entstehen zu lassen, ist der in dem Preßschli-tten 2 axial angeordnete Innenstempel um die eigene Achse frei drehbar.
  • Ferner erhält der um seine Achse frei drehbar angeordnete Innenstempel an seinem von dem zu pressenden Hohlkörper nicht berührten Teil eine Ouerschnittsverdickung ja, mittels der er sich in der Preßbüchse 7 zentrisch führt, da sich bei einer drehbaren Einspannung des Innenstempels eine genaue Zentrierung des letzteren nicht erreichen läßt. Eine sehr genaue Zentrierung des Innenstempels zur Preßbüchse 7 ist jedoch notwendig, um zu vermeiden, daß durch eine Verlagerung des Dornes der Hülsenmund beim Einführen in die Preßbüchse hart gegen diese anstößt. Die Einführungskante an der Preßbüchse 7 abzurunden, ist z. B. bei der Herstellung von Randhülsen nicht möglich, da die Randecke scharf ausgepreßt sein muß.
  • Naturgemäß gibt es noch weitere Möglichkeiten zur Durchführung des Erfindungsgedankens. Wesentlich ist jedoch stets, daß der Außenstempel zwecks Auswerfens des gepreßten Werkstückes in der der Druckrichtung des Innenstempels entgegengesetzten Richtung bewegt wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkörpern, insbesondere von Patronenhülsen, bei der ein Innenstempel den Hohlkörperboden gegen einen Außenstempel preßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenstempel (A) oder nur sein den Zündglockenvorpreß-oder ,fertigpreßstempel (6) führender Ringstempel (5) zwecks Auswerfens des vor- oder fertiggepreßten Werkstücks (3) aus der Presse in der der Druckrichtung des - Innenstempels (i) entgegengesetzten Richtung bewegt wird.
  2. 2. Presse nach Anspruch i zur Formung des Bodens von Hohlkörpern mit einem Bodenrande, insbesondere von Randhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßschi.itten (2a), in dem der Innenstempel (i) eingespannt ist, in einem zwangsläufig bewegten Antriebsschlitten (18) zwischen einem Anschlag (i 9) zur Vorbewegung und einem Anschlag (20) zur Rückbewegung verschiebbar gelagert ist.
  3. 3. Presse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßschlitten (2a) unter der Wirkung einer am Antriebsschlitten (18) angebrachten Zugfeder (21) steht, die das Bestreben hat, den Preßschlitten (2a) gegen den Anschlag (2o) zur Rückbewegung im Antriebsschlitten (18) zu drücken. .
  4. 4. Presse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Maschinenbett (23) oder an sonstiger feststehender Stelle angebrachter Riegel (24) nach vollendetem Preßhube in den Preßschlitten (2a) einfällt und dadurch die Mitnahme des letzteren durch den Antriebsschlitten (18) zunächst verhindert.
  5. 5. Presse nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Antriebsschlitten (18) angebrachtes Kurvenstück (25) den in den Preßschlitten (2a) eingefallenen Riegel (24) kurz vor dem Auftreffen des Anschlags (2o) zur Rückbewegung im Antriebsschlitten (18) auf den Preßschlitten (2a) aus dem Preßschlitten (2a) heraushebt, so daß der Preßschlitten (2a) nach dem Auftreffen des Anschlags (2o) von dem Antriebsschlitten (18) mitgenommen wird.
  6. 6. Presse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Preßschlitten (2a) axial unverschiebbar angeordnete Innenstempel (i) um die eigene Achse frei drehbar _ ist und an seinem von dem zu pressenden Hohlkörper nicht berührten Teil eine O_uerschnittsverdickung (ja) erhält, mittels derer er sich in der Preßbüchse (7) zentrisch führt.
  7. 7. Presse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei Hohlkörpern mit geringer Bodenstärke am Maschinenbett (23) oder an sonstiger, feststehender Stelle eine Brücke (26) ange-. bracht ist, gegen die sich der Preßschlitten (2a) nach vollendetem Preßhube hart anlegt. B.
  8. Presse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der federnd vorgebrachte Werkstückzuführer (27) an der Vorderkante (i!') des zurückgezogenen Innenstempels (i) in einem Abstande vorbeigeht, der geringer ist als die Bodenstärke des Hohlkörpers, so daß bei einem etwa noch auf dem Innenstempel (i) festsitzenden Werkstück die Zufuhr neuer Hohlkörper unterbleibt.
  9. 9. Presse nach Anspruch i bis 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkstückzuführer (27) eine Tastgabel (28) angebracht ist, deren Tastflächen (29) den Innenstempel (i) umfassen, nicht aber ein auf dem Innenstempel (i) etwa noch festsitzendes Werkstück (3).
DEP62281D 1931-02-10 1931-02-10 Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern, insbesondere von Patronenhuelsen Expired DE579129C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP62281D DE579129C (de) 1931-02-10 1931-02-10 Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern, insbesondere von Patronenhuelsen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP62281D DE579129C (de) 1931-02-10 1931-02-10 Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern, insbesondere von Patronenhuelsen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE579129C true DE579129C (de) 1933-06-21

Family

ID=7389913

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP62281D Expired DE579129C (de) 1931-02-10 1931-02-10 Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern, insbesondere von Patronenhuelsen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE579129C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749694C (de) * 1941-06-18 1944-11-29 Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern mit geringer Bodenstaerke, insbesondere Pistolenhuelsen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749694C (de) * 1941-06-18 1944-11-29 Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern mit geringer Bodenstaerke, insbesondere Pistolenhuelsen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2146731A1 (de) Spritzgußmaschine
DE1752023A1 (de) Werkzeuganordnung zur Herstellung von Fliesspressteilen von teilweise verringertem Querschnitt
DE1940379C3 (de) Mehrstufenpresse zur gleichzeitigen Herstellung von zwei ineinanderpassenden Hohlkörpern begrenzter Länge
DE2325837B2 (de) Vorrichtung zum Herstellen von Innenverzahnungen durch Kaltpressen
DE579129C (de) Presse zum Formen des Bodens von einseitig offenen Hohlkoerpern, insbesondere von Patronenhuelsen
DE955852C (de) Vorrichtung an Pilgerschrittwalzwerken
DE1933488C3 (de) Preßwerkzeug zum Einziehen und Kalibrieren von Hohlkörpern
DE552529C (de) Strangpresse
DE1452314B2 (de) Hydraulische Metallrohrpresse mit abgesetztem Dorn
DE592810C (de) Metallstrangpresse zur Herstellung von Metallbaendern
DE602176C (de) Ausstossstempel zum Entfernen der Matrize von Strangpressen aus dem Matrizenhalter
DE436410C (de) Herstellung von Speichennippeln
DE468050C (de) Herstellung von Bolzenkoepfen, Kugeln u. dgl.
DE367756C (de) Strangpresse zur Herstellung von Rohren mittels Dorns, Matrize und Pressstempels
DE102018126537A1 (de) Kunststoff-Spritzwerkzeug sowie Verfahren zur Herstellung eines Kunststoff-Spritzteils
DE435184C (de) Herstellung von Nieten, Schrauben u. dgl.
DE609959C (de) Stauchpresse, insbesondere Warmpresse, zur Herstellung von Kopfbolzen und aehnlichen Gegenstaenden
DE484550C (de) Verfahren und Maschine zur genauen Bemessung von Kettenrollen
DE564487C (de) Warmmutternpresse
DE933967C (de) Zwangslaeufig betaetigte Vorrichtung zum unbeweglichen Festhalten des Werkstueckes im Gesenk bei einsetzendem Rueckzug des die Werkstueck-formung einleitenden, eine Hohlform aufweisenden Stempels einer Mehrfachdruckpresse od. dgl.
DE252566C (de)
DE632839C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stauchen von Formstuecken, insbesondere Bolzenkoepfen o. dgl.
DE534633C (de) Mechanisch angetriebene Strangpresse
DE1256518B (de) Heizbares Pressgesenk zur Warmfliesspressherstellung hohlzylindrischer Teile zur Weiterverarbeitung zu Radfelgen aus vorgeformten Rohteilen aus Knetlegierungen
DE409817C (de) Ausstossen der Werkstuecke bei Mehrfachdruck-Kaltpressen zum Anstauchen von Koepfen an Bolzen u. dgl.