DE578944C - Vorrichtung zum Beschicken von OEfen, insbesondere Lichtbogenoefen - Google Patents

Vorrichtung zum Beschicken von OEfen, insbesondere Lichtbogenoefen

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DE578944C
DE578944C DED64040A DED0064040A DE578944C DE 578944 C DE578944 C DE 578944C DE D64040 A DED64040 A DE D64040A DE D0064040 A DED0064040 A DE D0064040A DE 578944 C DE578944 C DE 578944C
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DEMAG ELEKTROSTAHL GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/0025Charging or loading melting furnaces with material in the solid state
    • F27D3/0027Charging vertically with corbs
    • F27D3/0028Corbs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beschicken von Öfen, insbesondere Lichtbogenöfen Zur Beschickung von Ofen, insbesondere von Lichtbogenöfen, mit festem Einsatz hat man vorgeschlagen, das ganze Beschickungsgut oder einen Teil desselben von oben bei abgehobenem Deckel in den Ofen einzusetzen.. Hierzu sind Beschickungsgefäße bekanntgeworden, die nach Art eines Greifers oder eines Klappkübels ausgebildet sind. Diese Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß das Gut aus einer gewissen Höhe in den Ofen fallen muß und sich infolgedessen, abgesehen von möglichen Beschädigungen des Ofenmauerwerkes, nicht so in den Ofen legt, wie man es in das Beschickungsgefäß eingebracht hat. Nun ist aber z. B. in einem Elektroofen zum Schmelzen von Stahlschrott gerade die Lagerung dieses. Schrottes sehr wichtig. In der Regel legt man den schweren Schrott nach unten und den leichten Schrott darüber. Man legt auch besonders schwere Stücke so, daß sie unmittelbar unter den Elektroden liegen. Beim Offnen eines Kübels mit Bodenentleerung oder eines Greifers ändert sich aber die gewollte Lage des Beschickungsgutes durch den Sturz vollkommen.
  • Um das zu vermeiden, hat man Beschikkungsgefäße mit einem korbartigen Boden ausgeführt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen verbleibt der Boden zusammen mit dem Einsatz bei jeder Beschickung im. Ofen und wird mit niedergeschmolzen. Dieser Boden, wenn er auch noch so leicht ausgeführt wird, erfordert doch Material- und Lohnkosten und verteuert daher den Einsatz. Die vorliegende Erfindung vermeidet die Nachteile der genannten Einrichtungen.
  • Gemäß der Erfindung besitzt das neue Beschickungsgefäß einen Boden, der aus einer Mehrzahl von dünnen am Gefäßmantel befestigten Blechstreifen besteht. Diese Blechstreifen werden - zweckmäßig in der Gefäßmitte - durch ein geeignetes lösbares Mittel zusammengehalten. Die Füllung und Einbringung des Gefäßes in den Ofen erfolgt bei geschlossenem Boden. Erst nach Aufsetzen des Gefäßes auf den Ofenboden wird die Verbindung der den Gefäßboden bildenden Blechstreifen gelöst. Zieht man sodann das Gefäß nach oben aus dem Ofen heraus, so ziehen sich die biegsamen Blechstreifen leicht zwischen dem Beschickgut und der Ofenwand heraus, so daß .das Beschickgut in seiner ursprünglichen Anordnung im Ofengefäß lie# genbleibt.
  • Die Ausbildung und Lösung der Verbindung der einzelnen den Gefäßboden bildenden Blechstreifen kann gemäß der Erfindung auf verschiedene Weise erfolgen. Am zweckmäßigsten wird die Verbindung der Blechstreifen durch ein leicht brennbares oder leicht schmelzbares Mittel hergestellt, das nach Einbringen des Gefäßes in den Ofen infolge der vorhandenen Ofenwärme verbrennt oder schmilzt, wodurch selbsttätig die Zusammenhaltung der Blechstreifen gelöst wird. Es ist aber auch denkbar, die Einzelblechstreifen durch einen von einer Stelle außerhalb des Ofens lösbaren Riegel zusammenzuhalten, der mach Einetzen des Gefäßes in den Ofen geöffnet wird. Bei einer Verbindung der Enden der Einzelblechstreifen durch einen Draht o. dgl. wäre der Draht von einer außerhalb des Ofens befindlichen Stelle, etwa durch die Ofentür z. B. mittels einer besonderen Vorrichtung, zu zerschneiden oder zu lösen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. In den ohne Deckel im Schnitt gezeichneten Ofen g ist in Abb. i das Beschickungsgefäß u eingesetzt. Es besteht im gezeichneten Beispiel aus einem sich nach oben verjüngenden M-antel-mit vieleckigem Querschnitt, an dessen unterem Rande dreieckige Stücke d aus dünnem Blech längs ihrer Grundlinie befestigt sind. Die Spitzen dieser Blechdreiecke d stoßen in der Gefäßmitte zusammen und werden hier z. B. durch ein Formstück e aus leicht schmelzendem Metall zusammengehalten. Das Gefäß ist an Ketten b an einem Kranhaken c aufgehängt. Die Ofentür ist mit f bezeichnet.
  • Abb. a stellt eine Ansicht des Gefäßbodens von unten gesehen dar und läßt die Blechstreifen d und das Versch.lußstück e erkennen, Das Beschickungsgefäß besteht aus einem Mantel d, welcher eckigen oder runden Querschnitt hat, je nach der Form des Ofens, und ist zweckmäßigerweise etwas konisch ausgeführt, mit der engeren öffnung nach oben, um ein leichteres Herausheben zu ermöglichen. Der Mantel wird mittels Ketten b an dem Haken eines Hebezeuges t aufgehängt.
  • Der Boden des Gefäßes besteht aus einer Anzahl dünner, biegsamer Blechstreifen d, welche am unteren Rande des Mantels befestigt sind und in der Mitte durch ein geeignetes Mittel zusammengehalten wenden. Die Verbindung könnte z. B. durch ein Hanfseil oder durch einen Draht bzw. ein Formstück aus leicht schmelzbarem Metall hergestellt werden. Diese Verbindung verbrennt oder schmilzt, wenn der Kübel in dem von der vorigen Charge noch heißen Ofen eingesetzt wird. Es kann aber auch eine Verbindung mach Art eines Riegels gewählt werden, die durch eine geeignete Zugvorrichtung am Gefäß selbst geöffnet wird. Es wäre auch möglich, die Versbindung e durch einen Draht herzustellen, den man mittels einer an einer Stange angebrachten Scheere oder eines Messers, welche man durch die Ofentür f einführt, in geringer Höhe über dem Baden durchschneidet.
  • Sobald die Verbindung e auf diese Weise gelöst ist, kann man das ganze Gefäß nach oben aus dem Ofen herausziehen, weil die biegsamen Blechstreifen sich der Form des Ofengefäßes und des darinliegenden Schrottes ohne weiteres anpassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gefäß zum Beschicken von Öfen, insbesondere von Lichtbogenöfen, bei-abgehobenem Ofendeckel von oben, .dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Gefäßes aus einer Mehrzahl biegsamerBlechstreifen besteht, die lösbar zusammengehalten sind. a. Beschickungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel, das die den Boden bildenden Blechstreifen zusammenhält, aus leicht brennbarem oder schmelzbarem Werkstoff besteht, so daß nach dem Einbringen des Gefäßes in den Ofen infolge der Ofenwärme die Verbindung der Blechstreifen zerstört und so selbsttätig gelöst wird. 3. Beschickungsgefäß nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, @3xß die den Boden bildenden Blechstreifen durch einen von einer außerhalb des Ofens gelegenen Stelle lösbaren Riegel o. dgl. zusammengehalten werden. q.. Beschickungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Boden bildenden - Blechstreifen durch einen Draht o. dgl., der von einer außerhalb des Ofens gelegenen Stelle durchschnitten oder gelöst werden kann, zusammengehalten werden.
DED64040A 1932-08-07 1932-08-07 Vorrichtung zum Beschicken von OEfen, insbesondere Lichtbogenoefen Expired DE578944C (de)

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DE (1) DE578944C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888397C (de) * 1943-01-31 1953-08-31 Eisenwerke Muelheim Meiderich Korb fuer die Beschickung von OEfen, insbesondere von Elektrooefen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888397C (de) * 1943-01-31 1953-08-31 Eisenwerke Muelheim Meiderich Korb fuer die Beschickung von OEfen, insbesondere von Elektrooefen

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