DE57867C - Pülpe-Fänger - Google Patents
Pülpe-FängerInfo
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- Germany
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- pulp
- liquid
- cylinder
- sieve
- jacket
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Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B10/00—Production of sugar juices
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Paper (AREA)
Description
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, welcher für alle Zwecke verwendet werden
kann, bei denen es sich darum handelt, die in einer Flüssigkeit enthaltenen mechanischen Beimengungen,
wie Fasern oder andere Verunreinigungen, von der Flüssigkeit zu trennen.
Namentlich eignet sich der Apparat zum Auffangen der RUbenpUlpe aus den Diffusionssäften der Zuckerfabriken; hier wirkt er, da er
in der Abtreibleitung der Diffusionsbatterie eingeschaltet ist, gleichzeitig als Windkessel.
Ein der Erfindung gemäfs eingerichteter PUlpe-Fänger besteht aus einem Mantel mit
Ober- und Unterdeckel, zwischen welchen ein feines Drahtgeflecht oder besser ein Siebcylinder
eingeschaltet ist, welcher den Innenraum des Mantels in zwei Räume theilt, von denen der
innere, vom Siebcylinder begrenzte Raum mit der Zuleitung für die Diffusionssäfte, sowie
mit dem Ableitungsrohr ' für die von der Flüssigkeit getrennte Pulpe verbunden ist,
während der zwischen Siebcylinder und Mantel liegende ringförmige Raum zur Ableitung für
die abgesonderte Flüssigkeit dient.
Da das Zuleiten der die Pulpe enthaltenden Flüssigkeit unter Druck erfolgt, wird der Inhalt
des Siebcylinders selbstthätig fortgeleitet und dadurch das Sieb selbstthätig gereinigt.
In beiliegender Zeichnung ist ein Pulpen-Fänger der neuen Art im Verticalschnitt dargestellt.
Wie ersichtlich, wird das Absondern der Rübenschnitzel von der Flüssigkeit durch ein
Sieb A bewirkt, welches entweder als einfaches . Drahtgeflecht oder besser als Siebcylinder ausgeführt
ist.
Dieses Sieb A, welches vorteilhaft die Gestalt
eines Cylinders, erhält, ist in einen zweiten Cylinder oder Mantel B eingesetzt, welcher
oben und unten durch Deckel C und D abgeschlossen ist, welche den Siebcylinder tragen.
Infolge dieser Anordnung entstehen im Mantel B zwei Räume E und F, welche durch
den Siebcylinder A von einander geschieden sind, ' ·.
In den vom Siebcylinder A begrenzten Innenraum E mündet das mit einem Ablafshahn
G1 versehene Zuleitungsrohr G für die die Pulpe enthaltende Flüssigkeit, welche durch
die kleinen Löcher im Siebe A dringt und in den zwischen den beiden Cylindern entstehenden
Ringraum F gelangt, von wo sie durch das Rohr K abgeleitet wird. Die Pulpe bleibt
im Raum E zurück und steigt infolge des im Apparat herrschenden Wassersäulendruckes allmäligan,
bis der Innenraum E vollständig gefüllt ist. Wird alsdann mittelst des Handgriffes J das
Ventil K geöffnet, so wird die Pulpe infolge des erwähnten Wassersäulendruckes selbstthätig
durch das Rohr L fortgeleitet.
In Zuckerfabriken wird das Rohr zweck-' mäfsig dem benachbarten Diffuseur zugeleitet,
welcher eben mit frischen Schnittlängen beschickt wurde.
Da der Apparat in die Abtreibleitung der Diffusionsbatterie ■ eingeschaltet ist, wirkt er
bei auftretendem gröfseren Druck wie ein Windkessel und verhütet Wasserschläge, welche
die Apparate schädigen.
Es ist selbstverständlich, dafs man dem Mantel B verschiedene Form geben, auch das
Sieb A als blofse Scheidewand im Cylinder B ausführen könnte, ohne vom Wesen der Erfindung
abzuweichen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Apparat zum Auffangen der Pulpe u. dergl., gekennzeichnet durch einen Siebcylinder A, welcher in einen Mantel B derart eingesetzt ist, dafs derselbe in zwei Räume E und F getheilt wird, von denen der eine F mit der Ableitung für die abgesonderte Flüssigkeit, der andere E mit der Zuleitung für die die Pulpe enthaltende Flüssigkeit verbunden ist, wobei das Zuleiten dieser Flüssigkeit unter Wassersäulendruck erfolgt, so dafs die im Räume E sich sammelnde Pulpe infolge dieses Druckes fortgeleitet und das Sieb selbsttätig gereinigt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57867C true DE57867C (de) |
Family
ID=332207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57867D Active DE57867C (de) | Pülpe-Fänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57867C (de) |
-
0
- DE DENDAT57867D patent/DE57867C/de active Active
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