DE577671C - Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren - Google Patents
Zange zum elektrischen Betaeuben von SchlachttierenInfo
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- DE577671C DE577671C DER81772D DER0081772D DE577671C DE 577671 C DE577671 C DE 577671C DE R81772 D DER81772 D DE R81772D DE R0081772 D DER0081772 D DE R0081772D DE 577671 C DE577671 C DE 577671C
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- pliers
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B3/00—Slaughtering or stunning
- A22B3/06—Slaughtering or stunning by electric current
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
- Zange zum elektrischen Betäuben von Schlachttieren Die Erfindung betrifft eine Zange zum elektrischen Betäuben von Schlachttieren. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei denen an einem Zangenschaft ein Schalter zum Ein- und Ausschalten des Betäubungsstromes (von Hand) angebracht ist, ist es von Nachteil, daß die Betäubungselektroden auch dann stromführend sein können, wenn zwischen ihnen kein Körperteil (Kopf) des zu betäubenden Tieres sich befindet. Es besteht dann für die eine solche Zange Gebrauchenden bzw. für andere, die Zange zufällig berührende Personen die Gefahr von Schädigungen durch den elektrischen Strom, die besonders dann verhältnismäßig groß ist, wenn, wie es. neuerdings gefordert wird, die Spannung des Betäubungsstromes etwa 40 Volt übersteigt.
- Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß mittels selbsttätiger Schaltungsvorrichtungen bzw. Anschlagvorrichtungen der Betäubungsstrom den Elektroden nur dann zugeführt wird, wenn zwischen den Elektroden ein Teil des Körpers des zu betäubenden Tieres sich befindet. Bei der neuen Zange ist dies dadurch ermöglicht, daß ihre Schaltvorrichtung für den Betäubungsstrom eine Feder aufweist, die beim Fehlen eines (mechanischen) Widerstandes zwischen den Zangenelektroden den Kontakt der Schaltvorrichtung selbsttätig offen hält.
- Die Einrichtung nach der Erfindung ist in der Abbildung in Ansicht und teilweise im Schnitt schematisch dargestellt. An den Enden der zweckmäßig aus Leichtmetallrohren mit isolierender Umhüllung bestehenden Schenkel a und b der Zange sind die Elektroden c und d angeordnet. Der Drehungspunkt der beiden Zangenschenkel liegt bei e. Zur Begrenzung des kleinsten Öffnungswinkels der Zange sind in der Nähe des Drehungspunktes e Führungsschlitze und Anschlagstifte angeordnet. An dem Schaft f des Schenkels a ist die Lasche g angebracht, die das Kontaktstück h trägt. Diesem Kontaktstück gegenüber ist das Kontaktstück i angeordnet, das in leitender Verbindung mit dem Steckerstift k steht. Die Teile i und k sind an der Isolierbuchse m befestigt, die über den Schaft f geschoben ist. Der Durchmesser der Bohrung der Buchse m ist größer als der Durchmesser des Schaftes f. Zum Festhalten der Büchse an dem Schaft f dient der. Stift n, um den die Buchse m um einen kleinen Winkel schwenkbar ist. Durch -die Feder o wird die Kontaktvorrichtung i, h in der Ausschaltstellung gehalten. ' Man kann die Kontaktvorrichtung nur dann schließen, wenn sich zwischen den Elektroden c und d ein (mechanischer) Widerstand, etwa der Kopf des zu betäubenden Tieres, befindet. In diesem Falle werden durch weiteres Zusammendrücken der Schenkel a und b die Buchsen n2 um die Stifte n gedreht und dabei die Kontaktv orrichtung .i, h geschlossen. Die Federn o müssen so bemessen sein, daß es nicht möglich ist. die Buchsen m zu schwenken und dadurch das Einschalten des elektrischen Stromes herbeizuführen, wenn zwischen c und d kein mechanischer Widerstand vorhanden ist. Es ist aber möglich, die Elektroden c und d unter Spannung zu setzen, ohne daß sie am Kopf des zu betäubenden Tieres anliegen, wenn die Schenkel a und b beim Zusammendrücken der Zange einander so weit genähert werden, daß die in der Nähe des Drehungspunktes e angeordnete Anschlagvorrichtung in Tätigkeit tritt. Man kann dann die Buchsen m so zusammendrücken, daß die Kontaktvorrichtungen i, h geschlossen werden. Um auch diese Gefahr zu vermeiden, können. an der Zange Vorrichtungen angebracht sein, die beispielsweise aus den beiden starren Stegen p, q bestehen und passend, etwa durch Schrauben, : mit den Buchsen m. verbunden sein können. Diese Stege können an entsprechende Anschlagvorrichtungen r, s anschlagen mindestens in dem Augenblick, in dem die Anschlagvorrichtung bei e ein weiteres Nähern der Elektroden verhindert. In dieser Stellung der Zängenschenkel verhindern aber die beiden Stege p, q ein Schwenken. der Buchsen m und damit die Stromzuführung zu den Elektroden c und d, da die Kontaktvorrichtungen i, h nicht zur Berührung gebracht werden können.
- Die Bewegung der Zangenschenkel um den. Drehpunkt e erfolgt mittels zweier an den Zangenschenkeln mit Hilfe der Schrauben t befestigter Laschen u. Die beiden Laschen u weisen an de'r Stelle e Bohrungen auf. und sind durch einen in diesen Bohrungen angebrachten Bolzen drehbar verbunden. Die Drehung der Zangenschenkel wird durch die in den Aussparungen v geführten Stifte w begrenzt. .Durch die Begrenzung der Drehung der .Zangenschenkel ist ein gegenseitiges Berühren der Zangenelektroden unmöglich gemacht. Um zü verhindern, daß beim Schließen der Zange die Kontakte h und i zur Berührung gebracht werden können, wenn die Bewegung der Zangenschenkel. nicht durch einen (mechanischen) Widerstand, den die Elektroden c und d finden, sondern durch Anschlag der in den Aussparungen v geführten Stifte w begrenzt wird, sind die beiden starren Stege p und q vorgesehen, die, wie erwähnt, etwa durch Schrauben mit den Buchsen m verbunden sein - können. Diese Stege schlagen, wie ebenfalls bereits ausgeführt wurde, an die Anschlagvorrichtungen r und s an und verhindern dabei ein Schwenken der Buchsen m, das. notwendig ist, um die Kontakte h und i zu schließen.
- In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die in den Buchsen-m angeordneten Kontaktvorrichtungen nur an einem der Zangenschenkel anzuordnen.
- Bei Zangen gemäß der Erfindung ist es noch von besonderem Vorteil, dä.ß nur ein einziges (zweiadriges) Zuführungskabel für den Betriebsstrom erfordeilich ist, so daß eine Behinderung beim Gebrauch der Zange durch mehrere frei hängende Kabel vermieden ist. Auch der bei den bekannten Betäubungszangen bei längerem Gebrauch als äußerst nachteilig empfundene, zum Einschalten des Betriebsstromes dienende Druckknopf, der sich an einem der Zangenhandgriffe befindet und den Daumen des Gebrauchers nach längerer Zeit verletzt, kommt bei der Zange nach der Erfindung in Fortfall.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zange zum elektrischen Betäuben von Schlachttieren mit einer Anschlagvortichtung zur Verhinderung des gegenseitigen Berührens der Zangenelektroden und mit einer Schaltvorrichtung für den Betäubungsstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung eine beim Fehlen ,eines (mechanischen) Widerstandes zwischen' den Zangenelektroden (c, d) den Kontakt der Schaltvorrichtung (i, h) selbsttätig offen haltende Feder (o) aufweist.
- 2: Zange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Zangenschenkel (a) ein Gelenk (n) aufweist, welches bei Bewegung entgegen der Kraft der Feder (o.) das Schließen der Schaltvorrichtung ermöglicht.
- 3. Zange nach Anspruch i - oder 2, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung (p, »q), die bei Begrenzung des Zangenschlusses durch die Anschlagvorrichtung (v, w) weiterhin auf die Zangenschäfte (a, b) entgegen der Kraft der Feder (o) ausgeübte Druckkräfte wirkungslos macht. .
- 4. Zange nach Anspruch i oder 3, gekennzeichnet durch hülsenförmige, am Zangenschaft (a) angelenkte, entgegen der Kraft der Feder (o) nach innen schwenkbare Isolierhandgriffe (m) mit Kontaktvorrichtungen, deren Kontaktstücke (h, i) beim Schwenken der Isolierhandgriffe (m) zur Berührung gebracht werden.
- 5. Zange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus. starren Stegen (p, q) besteht, die mit den hülsenförmigen Isolierhandgriffen (m) fest verbunden sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER83281D DE580112C (de) | 1931-05-31 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren | |
| DER81772D DE577671C (de) | 1931-05-31 | 1931-05-31 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren |
| DER86698D DE587486C (de) | 1931-05-31 | 1932-12-16 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER83281D DE580112C (de) | 1931-05-31 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren | |
| DER81772D DE577671C (de) | 1931-05-31 | 1931-05-31 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren |
| DER86698D DE587486C (de) | 1931-05-31 | 1932-12-16 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577671C true DE577671C (de) | 1933-06-02 |
Family
ID=34753274
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER81772D Expired DE577671C (de) | 1931-05-31 | 1931-05-31 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren |
| DER86698D Expired DE587486C (de) | 1931-05-31 | 1932-12-16 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER86698D Expired DE587486C (de) | 1931-05-31 | 1932-12-16 | Zange zum elektrischen Betaeuben von Schlachttieren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE577671C (de) |
-
1931
- 1931-05-31 DE DER81772D patent/DE577671C/de not_active Expired
-
1932
- 1932-12-16 DE DER86698D patent/DE587486C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE587486C (de) | 1933-11-17 |
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