DE577468C - Geraet zum Haarwellen - Google Patents
Geraet zum HaarwellenInfo
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- DE577468C DE577468C DEC45745D DEC0045745D DE577468C DE 577468 C DE577468 C DE 577468C DE C45745 D DEC45745 D DE C45745D DE C0045745 D DEC0045745 D DE C0045745D DE 577468 C DE577468 C DE 577468C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D1/00—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor
Landscapes
- Cleaning And Drying Hair (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Haarwellen, das seiner Wirkung nach
den bekannten scherenartigen Geräten gleicht, mit deren Hilfe den Haarsträhnen unter
gleichzeitiger Dampfbehandlung eine Wellenform erteilt wird. Diese Geräte müssen mit
der Hand in Tätigkeit gesetzt werden, wodurch die Arbeit einen gewissen Zeit- und
Kraftaufwand beansprucht und die die Geräte bedienende Person schnell ermüdet. Das Gerät
gemäß der Erfindung soll diesem Ubelstande abhelfen. Es besteht aus einer Mehrzahl
von mit einer Dampfleitung verbundenen, Dampfauslaßöffnungen aufweisenden
parallelen Rohren und zwischen je zwei dieser Rohre parallel zu ihnen angeordneten, senkrecht
zu ihrer Achse durch ein von einem Motor bewegtes Getriebe wechselweise gegen das eine und gegen das andere der Rohre verschiebbaren
und dabei die zu wellenden Haarsträhnen gegen das jeweilige Rohr drückenden Andrückern.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Geräte besteht darin, daß der bei der Wellung
verwendete und z. B. aus den Schenkeln der Geräte austretende Dampf sich entweder im
Haar kondensiert oder sich frei im Raum verbreitet. Hierdurch tritt eine Belästigung
der in dem Räume befindlichen Personen sowie die Notwendigkeit ein, das Haar nachzutrocknen.
Die Erfindung beseitigt auch diesen Nachteil, und zwar dadurch, daß die
Andrücker hohl, mit Öffnungen versehen und mit einer Unterdruckquelle verbunden sind.
Hierdurch wird der ausgeströmte Dampf unmittelbar abgesaugt, so daß eine Kondensation
des Dampfes im Haar und ein Austreten desselben in den Raum nicht stattfindet. Es ist zwar bereits bekanntgeworden, den in ,
ein Haarwellgerät gesandten Dampf ins Freie abzuführen. Dies geschah jedoch lediglich zu
dem Zweck, auch dann einen dauernden Dampfstrom aufrechtzuerhalten, wenn die Dampfauslaßöffnungen des Gerätes bei Nichtgebrauch
desselben verschlossen sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar
sind
Abb. ι ein Schnitt nach der Linie A-A der
Abb. 2 durch die die Wellung des Haares bewirkenden Teile des Gerätes,
Abb. 2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung, wobei einzelne Teile im Schnitt
wiedergegeben sind,
Abb. 3 eine Seitenansicht eines Dampf zuführungsrohres der Vorrichtung sowie des
die Dampfzufuhr regelnden Drehschiebers,
Abb. 4 ein Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 2,
Abb. 5 ein Grundriß eines handlichen Gerätes, das die in der Abb. 2 dargestellten Teile
mit Ausnahme des Antriebsmotors der Unterdruckquelle und des Wasserdampferzeugers
enthält, ;
Abb. 6 eine Seitenansicht und
Abb. 7 eine Vorderansicht des Gerätes nach der Abb. 5.
Das Gerät besteht erfindungsgemäß aus einer Mehrzahl von Rohren 2, die mit einer
längs in der Mitte angebrachten Scheide-
wand 3 und mit kleinen Dampfauslaßöffnungen 4 versehen sind. Zwischen je zwei dieser
Rohre und parallel zu ihnen sind senkrecht zu ihrer Achse durch ein Motorgetriebe 27, 28
wechselweise gegen das eine und gegen das andere der Rohre in Richtung der Pfeile 5
(Abb. 1) verschiebbare und dabei die zu wellenden Haarsträhnen 8 gegen das jeweilige
Rohr drückende Andrücker 6 angeordnet. Diese Andrücker 6 sind hohl, mit kleinen Öffnungen 9 versehen und haben seitlich eine
nach innen gekrümmte Oberfläche, deren Krümmungsradius dem Radius der Röhre 2 entspricht.
Die Rohre 2 sind mit ihrem oberen Ende an einem quer zu ihnen verlaufenden Dampfverteilungsrohr
11 befestigt, das ein Drehschiebergehäuse bildet, in dem ein als Drehschieber
wirkendes Rohr 12 gelagert ist. Dieses innere Rohr 12 ist an der Unterseite
mit Dampfverteilungsöffnungen 13 und 14 versehen und an dem einen Ende durch einen
Schlauch 15 mit einem Dampfüberhitzer 16 verbunden, der wiederum selbst mit dem
Dampfkessel 17 in Verbindung steht. Der Überhitzer wird durch einen elektrischen
Widerstand geheizt, dessen Wärmeabgabe durch einen Regelwiderstand 18, der in den
Stromkreis der Stromquelle 19 eingeschaltet ist, nach Belieben verändert werden kann.
Der Drehschieber 12 ist an seinem anderen Ende mit einer Achse 20 versehen, die einen
Arm 21 (Abb. 2 und 3) trägt, an dessen Ende sich eine Rolle 22 befindet, die mit einer von
einer Stange 24 (Abb. 2) getragenen Schrägfläche 23 zusammenarbeitet. Die Stange 24
bewegt sich hin und her und wird durch eine auf einer umlaufenden Scheibe 27 befestigte,
in eine Führung 26 eingreifende Rolle 25 angetrieben.
Der Antrieb der Scheibe 27 erfolgt durch die Schnecke 28, die durch eine mit Hilfe eines Hebels 30 zu steuernde Kupplung
29 mit einer biegsamen Welle 31 verbunden werden kann, die ihrerseits mit einem Elektromotor
32 in Verbindung steht.
Die Stange 24 ist ferner durch Arme 47 mit einer Stange 33 verbunden, die Anschläge
34 trägt, auf die sich Federn 35 stützen, deren anderes Ende an auf der Stange 33 verschiebbaren
Nasen 36 der Andrücker 6 anliegt. Diese Federn haben im wesentlichen den Zweck, durch ihren Druck alle möglichen
Dickenunterschiede der Haarsträhnen auszugleichen. Die Andrücker 6 gleiten mit leichter
Reibung auf einem Rohr. 37, das durch einen Schlauch 38 mit einer Unterdruckquelle,
z. B. einem Saugzuggebläse 39, in Verbindung steht.
Jeder Andrücker 6 ist mit einem elekirischen Heizwiderstand 40 ausgerüstet, der
in dem Stromkreis der Stromquelle 19 Hegt, in den auch ein Regelwiderstand 41 eingeschaltet
ist. Die Heizwiderstände im Innern der Andrücker 6 haben den Zweck, eine Kondensation
des durch die Öffnungen 9 angesaugten Dampfes zu verhindern. Um die Ansaugung zu ermöglichen, ist das Rohr 37 mit
Öffnungen 42 versehen, während die Andrücker selbst mit den Öffnungen 42 in Verbindung
stehende Öffnungen 43 aufweisen. Infolgedessen sind die Andrücker 6 ständig mit der Unterdruckquelle 39 verbunden.
Das Gerät ist schließlich mit einem parallel den Rohren 2 und 6 stehenden Kamm 44 ausgerüstet,
dessen hohle und mit Löchern 45 versehene Zinken je nach Bedarf Dampf einsaugen
oder ausstoßen können.
Der Erfindungsgegenstand arbeitet folgendermaßen :
Nachdem der Kamm 44 und die die WeI-lung bewirkenden Rohre 2 und 6 möglichst
nahe der Kopfhaut in die z. B. mit der Hand erfaßte, zu wellende Haarsträhne eingeführt
sind, drückt die bedienende Person auf den Betriebshebel 30. Hierdurch wird die Kupplung
29 eingerückt und die Stange 24 in hin und her gehende Bewegung gesetzt. Diese hin und her gehende Bewegung bewirkt ein
Hin- und Herverschieben der Andrücker 6 abwechselnd an das eine und an das andere
der ihm benachbarten Rohre 2. Gleichzeitig wird durch die mit der Rolle 22 zusammenarbeitende
Schrägfläche 23 der Drehschieber \2 geöffnet und geschlossen, so daß, da durch
den- Hebel 30 gleichzeitig das Dampfventil 46 geöffnet wurde, periodisch Dampf abwechselnd
an der einen und an der anderen Seite der Scheidewand 3 aus den Löchern 4 jedes
Rohres 2 ausströmt. Dieser Dampf wird, nachdem er durch die Haarsträhne hindurchgegangen
ist, durch die öffnungen 9 in den Andrückern 6 abgesaugt. Während des Arbeitens
des Gerätes bewegt die bedienende Person die· Vorrichtung mehr oder weniger
schnell bis zum Ende der Haarsträhne. Hierauf wird die Vorrichtung in eine andere
Haarsträhne eingesetzt. Der Kamm 44 nimmt eine feinere Aufteilung der Haarsträhne vor.
Sobald die ausführende Person aufhört, auf den Betriebshebel 30 zu drücken, stellt das
Gerät seine Arbeit ein. Lediglich die elektrische Heizung und die Saugvorrichtung
arbeiten weiter, so daß das Haar vollständig getrocknet werden kann.
Claims (7)
115 Patentansprüche:
i. Brennscherenartiges Gerät zum Haarwellen, dessen Brennschenkel parallel ge-■
geneinander bewegt werden und mit einer X2o
Dampfleitung verbunden sind, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von mit
einer Dampfleitung (15) verbundenen, Dampfauslaßöffnungen (4) aufweisenden
parallelen Rohren (2) und zwischen je zwei dieser Rohre parallel zu ihnen angeordnete,
senkrecht zu ihrer Achs.e durch ein von einem Motor (32) bewegtes Getriebe (27, 28) wechselweise gegen das
eine und gegen das andere der Rohre verschiebbare und dabei die zu wellenden Haarsträhnen gegen das jeweilige Rohr
(2) pressende Andrücker (6).
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrücker hohl,
mit auf die benachbarten Rohre (2) gerichteten Öffnungen (9) versehen und mit einer Unterdruckquelle (39) verbunden
sind.
3. Gerät .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dampfzuführungsrohre (2) mit einer inneren, in der Achsenrichtung \rerlaufenden Scheidewand (3)
versehen und an einen Verteiler (11) angeschlossen sind, der den Dampf je nach
Stellung der zu jeder Seite eines Dampfzuführungsrohres (2) angeordneten Andrücker
(6) in die eine (2a) oder andere Rohrseite (2b) leitet.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (11) aus
einem in einem mit den Dampfzuleitungsrohren (2) verbundenen Hauptrohr (11)
drehbaren, mit entsprechend angeordneten Öffnungen (13, 14) versehenen, einem
Drehschieber ähnlichen Rohr (12) besteht.
5. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrücker (6) mit
die Kondensation des abgesaugten Dampfes verhindernden elektrischen Heizkörpern (40) versehen sind.
6. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrücker auf
einem dieselben mit der Unterdruckquelle (39) verbindenden Rohr (37) verschiebbar
gelagert sind.
7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel den Dampfzuführungsrohren
(2) und Andrückern (6) ein Kamm (44) mit hohlen und mit Dampfauslaß- oder -einsaugöffnungen (5)
versehenen Zinken angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC45745D DE577468C (de) | 1931-12-10 | 1931-12-10 | Geraet zum Haarwellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC45745D DE577468C (de) | 1931-12-10 | 1931-12-10 | Geraet zum Haarwellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577468C true DE577468C (de) | 1933-05-31 |
Family
ID=7026177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC45745D Expired DE577468C (de) | 1931-12-10 | 1931-12-10 | Geraet zum Haarwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577468C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1396207A1 (de) * | 2001-03-05 | 2004-03-10 | Naomoto Industry Co., Ltd. | Frisiervorrichtung |
| EP2789256B1 (de) * | 2013-04-08 | 2018-03-21 | Seb S.A. | Haarpflegegerät, das mit Zähnen zum Schutz gegen Dampf ausgestattet ist |
-
1931
- 1931-12-10 DE DEC45745D patent/DE577468C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1396207A1 (de) * | 2001-03-05 | 2004-03-10 | Naomoto Industry Co., Ltd. | Frisiervorrichtung |
| EP2789256B1 (de) * | 2013-04-08 | 2018-03-21 | Seb S.A. | Haarpflegegerät, das mit Zähnen zum Schutz gegen Dampf ausgestattet ist |
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