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Vorrichtung'zur Behandlung der Haut.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung der Haut, insbesondere des Gesichts, durch Druck-, Reib-und Saugmassage. Vorrichtungen dieser Art sind bereits bekannt, doch sind sie derart ausgebildet, dass sie die von ihnen geforderte Wirkung infolge mangelnder Handlichkeit nicht oder zumindest nicht voll ausüben können. So sind beispielsweise an einem dreiarmigen Träger die der Massage dienenden Glieder in der Weise angebracht worden, dass an einem Arm eine Saugglocke. am zweiten ein Druck-oder Reibkolben und am dritten ein die Saugwirkung in der Glocke ausübender Gummiball, der gleichzeitig zur Führung der Vorrichtung oder als deren Handgriff diente, angeordnet war.
Die Verwendung des Gummiball als Handgriff oder als Führungsgriff hat zur Folge, dass die Massageglieder weder beim Drücken oder Reiben noch beim Saugen so an die Haut angelegt werden können. dass sie richtig arbeiten, denn der Gummiball ist weich und biegsam und bietet, insbesondere wenn er zusammengedrückt ist nicht den beim Anlegen der Massageglieder notwendigen Widerstand, um eine richtige Führung zu sichern.
Es sind auch Vorrichtungen nicht mehr neu, bei welchen an einem Handgriff einerseits eine Saug-
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Saugglied und Saugvorrichtung liegt, unhandlich.
Auch die bekannten Vorrichtungen, bei welchen ein und dasselbe Glied durch Umstellung im Handgriff für Reib-und Saugzwecke verwendet wird, können eine richtige, durch aufeinanderfolgendes Reiben und Saugen herbeizuführende Massierwirkung nicht erreichen, denn die für das Umstellen des Gliedes erforderliche Zeit ist zu gross, um die Ergebnisse der Reibwirkung-das Öffnen der Porennoch für die Saugwirkung - die Reinigung - ausnutzen zu können.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Vorrichtung zur Behandlung der Haut, bei welcher das in bekannter Weise ausgebildete Drüek-oder Reibglied, z. B. ein mit Wasser füllbaren Glaskolben
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einer an dem Haudgriff angeordneten, zweckmässig aus einem Gummiball bestehenden Saugvorrichtung erzeugt wird. die auch bei ihrer Betätigung oder bei Benutzung des Erfindungsgegenstandes ihre Lage nicht verändert.
Der Handgriff besteht aus einer vorteilhaft der geschlossenen Hohlhand angepassten. aus beliebigem Material hergestellten Stange, die an einem als Muffe ausgebildeten Ende einen in sie einschraubbaren Hohlkolben aus Glas trägt. der in dem Ende so verschraubt werden kann. dass je nach Stellung des Kolbens die Füllung desselben mit Wasser durch zwei oder mehr in dem Stangenende
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Stellung.
An je einem der beiden Enden des der geschlossenen Hohlhandfläehe angepassten stangenartigen Handgriffes a ist ein Massagekolben & und eine Sauggloeke c angeordnet. Der Massagekolben b ist in bekannter Weise ein hohler Glaskörper mit flachgewölbter Arbeitsfläche und weist einen Rohrstutzen oder Kolbenhals auf, der aussen mit einem Schraubengewinde e versehen ist, welches in ein Muttergewinde des muffenartigen Endes l'der Stange a hineinpasst.
Dieses Ende ist mit einer Anzahl von Löchern g versehen, durch welche, bei der Stellung des Kolbens b nach Fig. 2 Wasser in den Kolben
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der Muffe f, u. zw. in der Achse des Kolbenhalses d, ist ein Stift h angeordnet, der mit einer Fussplatte i versehen ist. Die Befestigung des Stiftes in dieser Muffe erfolgt mittels der am Boden der letzteren zum Abdichten des Seilraubstutzenrandes des Massierkolbens vorgesehenen Gummiplatte k. Zu diesem Zwecke ist die Platte L-mit einer zentralen Bohrung versehen.
An der andern Seite des Handgriffes a befindet sieh ein rohrförmiges Verlängerungsstück 1, das in den Handgriff eingeschraubt ist, seitliche Öffnungen m besitzt und am zweiten Ende ein Schrauben-
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beiden TeilstÜcke z. B. können durch eine Schraube le miteinander verbunden sein.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung sind folgende : Die Vorrichtung wird mit dem den Reib-oder Druckkolben b tragenden Teil t , in welchem der Kolben herausgeschraubt ist (Fig. 2), schräg so in warmes Wasser getaucht, dass die Löcher g sich im Wasser befinden und den Eintritt des Wassers gestatten, wobei der Austritt der Luft durch die höher gelegenen Löcher g stattfinden kann. Hiebei wird der Stift 11 l'ine Art Führung oder Scheidewand für Wasser und Luft bilden, die ein schnelles Zufliessen des Wassers und Entweichen der Luft bewirkt.
Sobald der Kolben b mit heissem Wasser gefüllt ist, wird er in die Muffe f soweit eingeschraubt, dass er mit dem unteren Rande seines Halses d gegen die Gummiplatte A-drückt, hiebei die Löcher g abschliesst und selbst durch die Platte abgeschlossen wird, so dass kein Wasser ausfliessen kann. Der oberwähnte Stift h wird beim Einschrauben des Kolbens in diesem das Wasser verdrängen, welches hiedurch in dem Kolben so weit steigt, dass es alle Luft aus ihm verdrängt. Hierauf wird der Kolben gegen die je nach Bedarf befeuchtete, mit Creme vorbereitete oder
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anderseits infolge der Wärme des Kolbens die Poren öffnen. In diesem Zustande der Haut wird nun die Saugvorrichtung zur Wirkung gebracht, um aus den geöffneten Poren alle Unreinlichkeiten zu entfernen.
Dies geschieht in der Weise, dass die Vorrichtung zur Hautbehandlung mit Hilfe des festen gemeinsamen Handgriffes a umgedreht, hiebei gleichzeitig der Gummiball zusammengedrückt und hierauf die Saugglocke c an die Haut angesetzt wird. Nach Freigabe des Gummiballs durch die Finger werden durch Längsziehen der Glocke e auf der Haut die Unreinlichkeiten aus den Poren in die Glocke eingezogen werden. Die Glocke kann hiebei stets so an die Haut gelegt und auf dieser geführt werden, dass sie ver-
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zur Folge hat.
Durch die dmeh den Erfindungegenstand geschaffene Möglichkeit eines schnellen Wechselns des die Haut vorwärmenden Reib-oder Druckgliedes mit dem Saugglied wie auch der Möglichkeit, das letztere so an die Haut anzulegen, dass es an dieser genau anliegt und daher seine Wirkung verhältnismässig lang ausübt, ist die Behandlung der Haut durch die erfindungsgemässe Vorrichtung eine wesentlich bessere als mit den erwähnten Einrichtungen dieser Art.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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