DE577452C - Bauanordnung fuer Gegentaktverstaerker mit mindestens vier Roehren in einer Stufe - Google Patents

Bauanordnung fuer Gegentaktverstaerker mit mindestens vier Roehren in einer Stufe

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DE577452C
DE577452C DEZ19822D DEZ0019822D DE577452C DE 577452 C DE577452 C DE 577452C DE Z19822 D DEZ19822 D DE Z19822D DE Z0019822 D DEZ0019822 D DE Z0019822D DE 577452 C DE577452 C DE 577452C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/08Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Bauanordnung für Gegentaktverstärker mit mindestens vier Röhren in -einer Stufe Bei Verstärkern mit hohen Verstärkungsgraden und mehreren Verstärkerstufen treten vielfach Störungen auf infolge des Einflusses äußerer Felder (z. B. Netzbrummen) oder infolge der Rückwirkung der folgenden auf die vorhergehenden Stufen (Selbsterregung).
  • Man hat versucht, diese Störungen zu verhüten bzw. herabzumindern, indem man den Verstärker in Gegentakt schaltete, wobei einzelne Störungen, z. B. solche, die durch schlechte Filterung des gleichgerichteten Stromes auftreten, bis zu einem gewissen Grade beseitigt werden.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich darauf, die Störbefreiung durch bauliche Maßnahmen noch weiter zu steigern und sie auf andere, insbesondere äußere Störquellen und Rückkopplungserscheinungen auszudehnen.
  • Zu diesem Zweck wird bei einer oder mehreren Gegentaktstufen, die mit mindestens vier Röhren arbeiten, der Eingang und Ausgang zentralsymmetrisch zu den vier Röhren angeordnet. Besonders vorteilhaft ist es, wenn je zwei nicht benachbarte Röhren parallel geschaltet werden, da hierdurch äußere Störungen von beiden Seiten des Verstärkers gleichphasig aufgenommen und somit auch bei beliebiger Lage der Störquelle kompensiert werden.
  • Um die Symmetrie und damit die Störbeseitigung noch weiter zu steigern, kann man dazu übergehen, auch die am Eingang bzw. Ausgang angeschlossenen Organe, wie Photozelle, Umschalter, Transformatoren, ebenfalls zentralsymmetrisch zwischen den in Gegentakt geschalteten Röhren anzubringen. Ein wesentlicher Faktor bei der Erzielung der Störbefreiung liegt darin, daß in diesem Falle die Schaltverbindungen an den Röhren besonders kurz ausgeführt werden können.
  • Der Unterschied in der Störfreiheit der vorliegenden Anordnung im Vergleich zur gewöhnlichen Gegentaktschaltung beruht im folgenden: Bei gewöhnlichen Gegentaktverstärkern werden im allgemeinen nur solche von außen kommenden Störungen kompensiert, deren Quelle in der Symmetrieebene liegt oder bei genügender Entfernung senkrecht dazu. Bei der vorliegenden Anordnung sind nun zwei derartige Symmetrieebenen vorhanden, so daß die soeben beschriebene Störbefreiung in diesem Fälle für zwei Richtungen gilt. Steigert man die Anzahl der Röhren, so kann auf diese Weise praktisch eine Störbefreiung für beliebige Richtungen erzielt werden.
  • Um die in dem symmetrischen Aufbau jeder einzelnen Stufe liegenden Vorteile auch für den ganzen Verstärker auszunutzen, werden erfindungsgemäß die einzelnen Verstärkerstufen koaxial übereinander. angeordnet. Dabei ist es zweckmäßig, die korrespondierenden Ebenen der einzelnen Verstärkerstufen gegeneinander derart zu versetzen, daß unerwünschte Rückwirkungen der Stufen aufeinander vermieden werden. Es hat sich ferner als zweckmäßig erwiesen, die Verstärkerröhren nicht unmittelbar übereinander zu setzen, sondern mit wachsender Verstärkung zu größeren Röhrenabständen überzugehen, da hierdurch die Beeinflussung von Röhren verschiedener Stufen und damit Rückkopplungserscheinungen vermieden werden.
  • Da die Störanfälligkeit bei einem Verstär= ker nach der vorliegenden Erfindung am geringsten ist für die Störquellen, die in der gemeinsamen Symmetrieachse aller Verstärkerstufen liegen, wird erfindungsgemäß das N etzanschlußgerät oberhalb oder unterhalb des Verstärkers koaxial dazu angebracht.
  • In Abb. i ist das Schaltungsschema einer Verstärkerstufe dargestellt. Es sind dabei die Röhren Al und A2, B1 und B. jeweils parallel und die beiden Paare gegeneinander in Gegentakt geschaltet.
  • Abb. 2 zeigt eine der möglichen Anordnungen der Röhren. Geht eine Störung von der Störquelle S aus, so wird diese Störung bei der vorliegenden Anordnung nicht. kompensiert, während eine Störung, die von der Störquelle S' ausgeht, keinerlei Einfluß auf die Verstärkerstufe ausüben kann.
  • Im Falle der Abb.3 sind je zwei nicht benachbarte Röhren parallel geschaltet. In diesem Falle heben sich die Störungen sowohl von der Störquelle S als auch von der Störquelle S' in der Verstärkerstufe auf.
  • Abb. 4 zeigt eine beispielsweise Anordnung von drei verschiedenen Verstärkerstufen gegeneinander. In der ersten Stufe finit den Röhren A2 und B2 (Bi, A1) befindet sich die Photozelle Z mit dem Umschalter S zentralsymmetrisch zwischen den vier Röhren dieser Stufe. In der zweiten Stufe sind die Röhren Al', B2' (B1', A2) gegenüber den Röhren der ersten Stufe sowohl radial als auch tangential versetzt. Das gleiche gilt für die Röhren Bi ', A,." (A2 ', B2") der dritten Stufe. Die Kopplungselemente T1, T2, T3 befinden sich ebenfalls zentralsymmetrisch zwischen den entsprechenden Verstärkerröhren. N ist das Netzanschlußgerät, das sich oberhalb des Verstärkers in der gemeinsamen Achse des ganzen Systems befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bauanordnung für Gegentaktverstärker mit mindestens vier Röhren in einer Stufe, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang und Ausgang einer oder mehrerer Stufen zentralsymmetrisch zu den vier Röhren angebracht sind. z. Bauanordnung nach-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei oder mehrere einander nicht benachbarter Röhren parallel geschaltet sind. 3. Bauanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Eingang bzw. Ausgang gehörenden Schaltmittel, Photozelle, Mikrophon, Umschaltorgane, Transformatoren usw., zentralsymmetrisch zu den im Gegentakt geschalteten Röhren angebracht sind. 4. Bauanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Verstärkerstufen koaxial übereinander angedrdnet sind. 5. Bauanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die übereinanderliegenden Verstärkerstufen so gegeneinander verdreht sind, daß unerwünschte Rückwirkungen nicht auftreten können. 6. Bauanordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhren der einzelnen Verstärkerstufen mit zunehmender Verstärkung in größeren Abständen angeordnet sind. 7. Bauanordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzanschlußgerät oberhalb oder unterhalb des Verstärkers koaxial dazu angebracht ist.
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