DE577422C - Schaltungsanordnung zur Signalisierung und Verhinderung von Stoerungen in Foerderanlagen, insbesondere in Rohrpostanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Signalisierung und Verhinderung von Stoerungen in Foerderanlagen, insbesondere in Rohrpostanlagen

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DE577422C
DE577422C DET39464D DET0039464D DE577422C DE 577422 C DE577422 C DE 577422C DE T39464 D DET39464 D DE T39464D DE T0039464 D DET0039464 D DE T0039464D DE 577422 C DE577422 C DE 577422C
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties

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  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Signalisierung und Verhinderung von Störungen in Förderanlagen, insbesondere in Rohrpostanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Signalisierung und Verhinderung von Störungen in Förderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen mit unterteilten Förderstrecken und vorbereitender Inbetriebsetzung der Antriebsmittel. Es ist bekannt, in Fernrohrpostanlagen ` mit unterteilten Fahrrohrstrecken die Gebläse der einzelnen Abschnitte abhängig vom Ziel der Büchse vor Einfahrt der Büchse in den betreffenden Abschnitt in Gang zu setzen, und zwar erfolgt die Anschaltung der Gebläse entweder durch Fahrkontakte, die im vorhergehenden Abschnitt angeordnet sind, so rechtzeitig, daß die betreffenden Büchsen ungehindert in den neuen Abschnitt einfahren können, oder die Büchsen werden in einer am Ende des vorhergehenden Abschnittes angeordneten Sperrvorrichtung so lange festgehalten, bis der nächstfolgende Abschnitt in betriebsfähigem Zustand ist. Wenn nun der erforderliche Betriebszustand im anschließenden Abschnitt nicht eintritt, so würde in kurzer Zeit diese Störung sich auf die vorherliegenden Abschnitte auswirken.
  • Die Erfindung bezweckt nun, diese Störung auf den gestörten Abschnitt zu beschränken und längere Sperrungen im vorhergehenden Abschnitt zu vermeiden. Es ist schon bekannt, eine Störungsmeldung herbeizuführen, wenn eine Büchse in der mit einem Zeitschalter gemessenen Zeit, die vom Absenden der Büchse verflossen ist, nicht am Bestimmungsort ankommt. Die Erfindung besteht darin, daß in ähnlicher Weise die Betriebseinrichtung überwacht wird, indem dem Antriebsmittel jedes Abschnittes eine Überwachungseinrichtung, bestehend aus einem Zeitschalter, zugeordnet ist, der gleichzeitig mit der Einschaltung des Antriebsmittels in Gang gesetzt wird. Wird der betriebsfähige Zustand des Abschnittes innerhalb einer bestimmten Zeit nicht erreicht, so veranlaßt dieser Zeitschalter die Meldung einer Störung in dem betreffenden Abschnitt und bewirkt, daß der in der Sperrvorrichtung des vorhergehenden Abschnittes wartende Fördergutträger entgegen seinem Ziel in der vorhergehenden Station zum Ausfahren gebracht wird.
  • In dem nachstehend an Hand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel ist eine Rohrpostanlage angenommen worden, und zwar sind in der Abbildung zwei Abschnitte einer solchen Rohrpostanlage gezeigt. DemAbschnitt I ist das Gebläse Gi und dem Abschnitt II ist das Gebläse G2 zugeordnet. Da die Steuerung der Weichen bei der vorliegenden Erfindung in. beliebiger Weise erfolgen kann, z. B. durch besondere Kennzeichen an der Büchse oder aber .durch den einzelnen Weichen zugeordnete Schaltwerke, ist von einer Beschreibung dieser Schaltvorgänge Abstand genommen worden. Sobald eine den Abschnitt I in Pfeilrichtung durchfahrende Rohrpostbüchse in die Sperrvorrichtung SP gelangt ist, so wird je nach dem Ziel, das diese Büchse erreichen soll, entweder der Ausfahrkontakt a oder der Durchfahrkontakt d geschlossen. Angenommen, die in der Sperrvorrichtung befindliche Büchse sei für Durchfahrt bestimmt, und die Antriebsmittel des Abschnittes II befinden sich noch im Ruhezustand. Es wird zunächst der Kontakt d geschlossen, der das Relais B erregt. Über den Kontakt b 1 des Relais B wird das Maschinenanlasserrelais An erregt und der Antriebsmotor M für das Gebläse G' in Gang gesetzt. Gleichzeitig wird parallel zum Anlaßrelais An der Thermokontakt Th beheizt, dessen Ansprechzeit länger sein soll als die normale Anlaufzeit des Gebläses G'. Sobald der erforderliche Betriebsdruck im Abschnitt II erreicht ist, wird der Manometerkontakt mk geschlossen und das Relais F erregt. Der Kontakt f 1 unterbricht den Einschaltestromkreis des Zeitschalters Th, so daß er nicht wirksam werden kann. Über die Kontakte fli und bn wird der SperrmagnetSPM erregt und das Abfahren der in der Sperrvorrichtung SP festgehaltenen Büchse veranlaßt. Weitere Büchsen, die in die SperrvorrichtungSp einfahren und für Durchfahrt bestimmt sind, werden, wenn der Abschnitt II bereits in betriebsfähigem Zustand, also Relais F betätigt ist, ohne weiteres einfahren, da durch Kontakt bii der Magnet SPM unmittelbar erregt wird. Der Zeitschalter Tja ist, .solange sich der Abschnitt im betriebsfähigen Zustand befindet, bei Kontakt f i ständig abgetrennt.
  • Tritt vor der Fahrt der Büchsen im Abschnitt II eine Störung ein; so wird das Relais F nicht ansprechen.. Die Abschaltung des Zeitschalters Tla tritt dadurch nicht ein, da z. B. bei Ausfall der Maschine oder Undichtwerden der Gebläseleitung der Kontakt mk des Manometers nicht geschlossen wird. Auch wenn. während der Fahrt der Büchsen im Abschnitt II eine Störung eintritt, wird das Relais F durch den Kontakts, des Relais S zum Abfall gebracht. Sobald irgendein Störungszustand im Abschnitt II auftritt, wie z. B. Überschreitung der Büchsenzahl oder der Büchsenfahrzeit, wird der Kontakt k geschlossen, und das Relais S zieht an. Es bleibt daher bei Einfahrt einer für Durchfahrt bestimmten Büchse in die Sperrvorrichtung der Zeitschalter Th eingeschaltet. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit wird über den Thermokontakt TA das Relais N erregt, das durch Kontakt n= das Relais B vom Kontakt d abtrennt und das Ausfahrrelais C erregt. Dadurch werden dieselben Schaltvorgänge erzielt wie für eine zur Ausfahrt bestimmte Büchse. Über Kontakt cif wird der Sperrmagnet SPM eingeschaltet und die in der Sperrvorrichtung SP festgehaltene Büchse zur Ausfahrt freigegeben. Gleichzeitig wird über Kontakt c= der Weichenmagnet WM erregt, der die unter der Sperrvorrichtung befindliche Weichenzunge in die Ausfahrtstellung umlegt. Die für Durchfahrt durch den Abschnitt II bestimmte Büchse wird also vorzeitig zum Ausschleusen gebracht und so verhindert, daß eine Überlastung der vorhergehenden Abschnitte durch längeres Aufhalten einer Büchse in der Sperrvorrichtung eintritt. Außerdem wird durch das Ansprechen des Relais N über den Kontakt n- eine Signaleinrichtung W, beispielsweise ein Wecker oder eine Lampe, in Tätigkeit gesetzt, die den nichtbetriebsfähigen Zustand des Abschnittes II kennzeichnet. Kommt der Abschnitt II wieder in betriebsfähigen Zustand dadurch, daß entweder der erforderliche Betriebsdruck wieder erreicht wird oder der Sperrkontakt k nach Aufheben der eingetretenen Störung sich öffnet, so spricht das Relais F wieder an, das den Stromkreis für den Thermokontakt Th unterbricht und Relais N zum Abfall bringt. Sind alle Büchsen aus II ausgefahren, so öffnet sich der Kontakt z, und der Motor M wird stillgesetzt. Der Kontakt z ist ein von dem nicht gezeigten Büchsenzählwerk abhängiger Kontakt, der so lange geschlossen ist, wie Büchsen in dem Abschnitt II fahren. Sobald das Gebläse GI stillgesetzt ist, öffnet sich der Manometerkontakt mk, und Relais F fällt wieder ab. Die aus dem Zeitschalter Tla bestehende Überwachungseinrichtung kann nun beim Eintreffen einer neuen für Durchfahrt bestimmten Büchse in der Sperrvorrichtung SP erneut in Tätigkeit gesetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Schaltungsanordnung zur Signaiisierung und Verhinderung von Störungen in Förderanlagen, insbesondere in Rohrpostanlagen mit unterteilten Förderstrecken und vorbereitender Inbetriebsetzung der Antriebsmittel, gekennzeichnet durch einen gleichzeitig mit der Einschaltung des Antriebsmittels. (Gebläse) in Gang gesetzten Zeitschalter (Wärmekontakt TA), der nach Ablauf einer bestimmten Zeit in Verbindung mit einer den betriebsfähigen Zustand des Streckenabschnittes kennzeichnenden Einrichtung (Manometerkontakt mk) bei Nichtvorhandensein des Betriebszustandes des Streckenabschnittes eine Störungsmeldung veranlaßt. uisd das Ausfahren der Fördergutträger in der am Ende des vorhergehenden Abschnittes liegenden Betriebsstelle bewirkt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB der Zeitschalter (TA) durch einen vom Betriebszustand des Streckenabschnittes abhängigen Kontakt- (f j) abgeschaltet ist, solange sich der Abschnitt in betriebsfähigem Zustand befindet.
DET39464D 1931-09-19 1931-09-19 Schaltungsanordnung zur Signalisierung und Verhinderung von Stoerungen in Foerderanlagen, insbesondere in Rohrpostanlagen Expired DE577422C (de)

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