DE577391C - Verfahren zum Festlegen eines mit Lochungen ausgestatteten Vollgummibandes in Strumpf- oder anderen Doppelraendern - Google Patents
Verfahren zum Festlegen eines mit Lochungen ausgestatteten Vollgummibandes in Strumpf- oder anderen DoppelraendernInfo
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- DE577391C DE577391C DESCH97294D DESC097294D DE577391C DE 577391 C DE577391 C DE 577391C DE SCH97294 D DESCH97294 D DE SCH97294D DE SC097294 D DESC097294 D DE SC097294D DE 577391 C DE577391 C DE 577391C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05D—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
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Description
- Verfahren zum Festlegen eines mit Lochungen ausgestatteten Vollgummibandes in Strumpf- oder anderen Doppelrändern Um die als lästig empfundenen Strumpfhalter bzw. -gürtel zu vermeiden, ist es bereits bekanntgeworden, in den Doppelränclern von Strümpfen Gummibänder anzuordnen. Es ist gleichfalls bekanntgeworden, Vollgummiringe zu diesem Zwecke zu verwenden, die erfahrungsgemäß wasch- und kochfest sind und demgemäß beim Waschen oder ähnlichen Behandlungen im Strumpfrande verbleiben können.
- Zur Erzielung einer großen Dehnbarkeit solcher Vollgummiringe werden diese dabei in der Regel mit Lochungen ausgestattet.-Um ein Verdrehen dieser Vollgummibänder im Doppelrand zu verhindern, werden diese einem Vorschlage gemäß nun an ihren beiden Längskanten auf die Innenschicht des Doppelrandes aufgenäht. Dies ist in mannigfacher Hinsicht nachteilig, so z. B. daß dabei der Doppelrand nicht gleich auf der Maschine durch Überhängen der Maschen, sondern nachträglich erst, und zwar mittels einer Naht geschlossen werden kann. Ferner fassen dabei die beiden Nahtfäden der den Vollgummiring festlegenden Nähte durch das Fleisch des Gummiringes, wodurch der Ring zerstochen wird und demzufolge bei großer Ausdehnung unter Umständen an diesen Nahtstellen reißen kann.
- Insbesondere zur Behebung dieser Übelstände ist man dazu übergegangen, den Vollgummiring in einen durch Überhängen der Maschen geschlossenen Doppelrand unterzubringen und diesen Doppelrand so schmal zu halten, daß ein Verdrehen des Ringes verhindert wird. Da diese Vollgummiringe nun nur wenig breit sind, müssen demgemäß auch die üblichen Doppelränder verschmälert werden, was insbesondere bei buntgemusterten Rändern als nachteilig empfunden wird und außerdem fabrikatorisch mit Schwierigkeiten verbunden ist, weil die Doppelrandware dann nur sehr kurz ist, wodurch das Überhängen der Anfangsreihe der Doppelrandware bekanntlich sehr erschwert wird.
- Diese Nachteile waren der Anlaß zu einem Verfahren, gemäß dem ein Gummiring während der zeitweiligen Unterbrechung der Herstellung des Doppelrandes auf der Wirkmaschine festgelegt wird, wodurch die Breite des Doppelrandes von der des Gummiringes unabhängig bleibt. Nachdem auf der Wirkmaschine zunächst die erste Hälfte des Doppelrandes erzeugt worden ist, wird dann zu diesem Zwecke der Gummiring mittel- oder unmittelbar an einer seiner beiden Längskanten, und zwar ganz oder teilweise auf die Nadeln der Wirkmaschine aufgestoßen und danach die zweite Hälfte des Doppelrandwarenteiles hergestellt, so daß die aufgestoßene K£nte''des Gummiringes in die Doppelrandware eingebunden ist. Dieses Verfahren bereitet aber namentlich dann Schwierigkeiten, wenn ein Gummiring, also ein endloses Gummiband, in einen Doppelrand auf diese Weise festgelegt werden soll. Die Ursache dazu ist darin zu suchen, daß der Gummiring im Nichtgebrauchszustand enger bzw. kürzer ist als der Doppelrandwarenteil auf der Maschine im gespannten Zustand. Der Gummiring muß demzufolge an den festzulegenden Stellen der Doppelrandware entsprechend ausgedehnt werden, was insbesondere beim Einarbeiten solcher Gummiringe auf der flachen Kulierwirkmaschine sehr schwierig ist, weil dann der Gummiring im übrigen noch so weit auszudehnen ist, daß er auf die Doppelrandware gesteckt werden kann. Ist das auf diese Weise festzulegende Gummiband bzw. der Gummiring aus Vollgummi, so ist ein unmittelbares Aufstoßen einer Gummibandkante nicht empfehlenswert, weil dies das sofortige Aufreißen der Kante zur Folge haben würde. Es wird die aufzustoßende Gummibandkante dann mit einem Wirkwarenstreifen oder einer Saumnaht ausgestattet, wobei trotzdem aber diese Kante wieder von einem Nahtfaden durchdrungen wird, was bei großer Dehnung wieder ein Ausreißen des Gummibandes an der Nahtstelle verursachen kann.
- Die vorliegende Erfindung besteht nun in einem Verfahren, demgemäß die Festlegung vermittels durch einzelne Lochungen des Vollgummibandes greifender, in den beiden Stoffschichten des Doppelrandes verankerter Stichfäden erfolgt.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
- Die Abb. i veranschaulicht einen Strumpfdoppelrand mit festgelegtem Vollgummiband in Schrägansicht, und aus der Abb. z geht ein Querschnitt durch diesen Doppelrand hervor.
- Das Vollgummiband i, das zur Zeit der Einbringung in den Doppelrand 2 gestreckt oder endlos sein kann, ist mit Lochungen 3 beliebiger Form ausgestattet, und festgelegt wird dieses Vollgummiband i nun vermittels durch einzelne Lochungen 3 greifender, in den beiden Stoffschichten des Doppelrandes 2 verankerter Stichfäden 4.
- Diese Stichfäden 4 können von Hand gebildet werden. Empfehlenswert ist es jedoch, sich dazu einer an sich bekannten Knopfannähmaschine zu bedienen, die bekanntlich auch ein selbsttätiges Verknoten und Abschneiden ihrer Fäden vornimmt, was im vorliegenden Falle erforderlich ist.
- Ob es sich dabei um einen Strumpfdoppelrand oder um einen solchen eines anderen Bekleidungsstückes o. dgl. handelt, ist belanglos. Das gleiche ist hinsichtlich der Anzahl der Festlegestellen des Vollguminiringes i zu sagen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Festlegen eines mit Lochungen ausgestatteten Vollgummibandes in Strumpf- oder anderen Doppelrändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung durch einzelne Stichgruppen derart erfolgt, daß die Fäden jeder Stichgruppe durch eine Lochung des Gummibandes geführt und in den beiden Stoffschichten des Doppelrandes verankert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH97294D DE577391C (de) | 1932-03-25 | 1932-03-25 | Verfahren zum Festlegen eines mit Lochungen ausgestatteten Vollgummibandes in Strumpf- oder anderen Doppelraendern |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577391C true DE577391C (de) | 1933-05-30 |
Family
ID=7446091
Family Applications (1)
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| DESCH97294D Expired DE577391C (de) | 1932-03-25 | 1932-03-25 | Verfahren zum Festlegen eines mit Lochungen ausgestatteten Vollgummibandes in Strumpf- oder anderen Doppelraendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577391C (de) |
-
1932
- 1932-03-25 DE DESCH97294D patent/DE577391C/de not_active Expired
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