DE577348C - Zwischenfrequenzueberlagerungsempfaenger - Google Patents
ZwischenfrequenzueberlagerungsempfaengerInfo
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- DE577348C DE577348C DEN32317D DEN0032317D DE577348C DE 577348 C DE577348 C DE 577348C DE N32317 D DEN32317 D DE N32317D DE N0032317 D DEN0032317 D DE N0032317D DE 577348 C DE577348 C DE 577348C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/26—Circuits for superheterodyne receivers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM
29. MAI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a4 GRUPPE 24oi
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1931 ab
Bei Zwischenfrequenzüberlagerungsempfängern müssen die von einem örtlichen Generator
erzeugten Schwingungen mit den gegebenenfalls vorher verstärkten ankommenden Schwingungen der zu empfangenden Sendestation
zur Interferenz gebracht werden. Der örtliche Generator wird zu diesem Zweck mit
einem Kreis gekoppelt, in dem diese ankommenden Schwingungen zur Entwicklung
to gebracht werden, und sämtliche Schwingungen werden dem Gitter einer Detektorröhre
zugeführt.
In der Regel ist die Amplitude der auf diesem Gitter ankommenden örtlichen Schwingungen,
auch innerhalb des Wellenbereichs des Empfängers, von der Frequenz abhängig.
Im wesentlichen ist dies dem Unterschied in den Frequenzen zuzuschreiben, auf welche die
beiden gekoppelten Kreise abgestimmt sind.
Dieser Unterschied ist unvermeidlich, und somit bei höheren Frequenzen prozentual kleiner
als bei niedrigeren Frequenzen. Es spielt ferner auch die Art und die Kopplungsweise
des Generators eine Rolle.
Es ist jedoch erwünscht, dafür zu sorgen, daß die Amplitude dieser Schwingungen auf
dem Gitter des obenerwähnten Detektors, wenigstens innerhalb des Wellenbereiches des
Empfängers, von der Frequenz möglichst unabhängig ist.
Dieses Ergebnis kann erfindungsgemäß durch eine derartige Wahl der Kopplung des
örtlichen Generators mit dem Kreis der empfangenen Schwingungen erzielt werden, daß
diese Kopplung in gleichem Maße, aber in entgegengesetztem Sinne von der Frequenz
abhängig ist, wie sonst die Amplitude der auf dem Detektorgitter <eintreff enden örtlichen
Schwingungen sein würde.
Würde z. B., was in der Regel der Fall ist, die Amplitude der örtlichen Schwingungen
auf diesem Gitter mit' der Frequenz zunehmen, so - kann erfindungsgemäß die unerwünschte
Wirkung dieser Zunahme durch eine kapazitive Kopplung des örtlichen Generators mit dem Empfänger ausgeglichen werden.
In der Zeichnung ist eine Schaltung nach der Erfindung beispielsweise schematisch dargestellt;
aus diesem Schema ist die obenerwähnte kapazitive Kopplungsweise zu ersehen.
Es sind jedoch nur diejenigen Teile eines Zwischenfrequenzüberlagerungsempf angers
dargestellt, die zum richtigen Verständnis der Erfindung erforderlich, sind.
Die ankommenden Hochfrequenzschwingungen der zu empfangenden Station werden in
dem Anodenkreis 2 einer Verstärkerröhre 1 zur Entwicklung gebracht; dieser Kreis wird
auf die Frequenz ρ dieser Schwingungen abgestimmt. Ein Kondensator 3 des Kreises 2
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Klaas Posthumus und Theodorus Josephus Weyers in Eindhoven.
liegt gleichzeitig in einem zweiten Kreis 4, der zu dem Gitterkreis einer Generatorröhre S gehört
und auf die Frequenz ρ-^a abgestimmt
ist, wobei α die erwünschte Frequenz der sogenannten Mittelfrequenz- oder Schwebungsschwingung
ist. Die Generatorschwingungen mit der Frequenz ρ ^ α werden auf den Kreis 2
übertragen, in welchem sie um so stärker auftreten, ein je kleinerer Prozentsatz von der
to Frequenz ρ der Frequenzunterschied α ist, mit
anderen Worten, je höher die Frequenz ρ ist.
Die beiden Kreise 2 und 4 sind jedoch durch den Kondensator 3 miteinander kapazitiv gekoppelt,
und diese Kopplung ist um so loser, je mehr die Frequenz steigt, und umgekehrt, so daß man zwei einander entgegengesetzte
Wirkungen hat.
In dem Anodenkreis der Generatorröhre 5 liegt eine Spule 6, die mit einer Spule 7 in
ao dem Gitterkreis 4 induktiv gekoppelt ist. Infolge
dieser induktiven Rückkopplung erzeugt die Röhre 5 Schwingungen, deren Amplitude
mit der Frequenz zunimmt, und umgekehrt. Auch dieser Umstand ist also bei der Wahl
des Kopplungsgrades zwischen den Kreisen 2 und 4 zu berücksichtigen.
Bei einer Änderung der Frequenz ρ findet also ein Ausgleich zwischen den verschiedenen
obenerwähnten Einflüssen statt, die auf die Amplitude der in den Kreis 2 und weiter
durchdringenden Generatorschwingungen ausgeübt werden. Diese Schwingungen treffen
daher mit einer von der Frequenz nahezu unabhängigen Amplitude über den Blockkondensator
8 auf dem Gitter der Detektorröhre 9 ein.
Würde man an Stelle des induktiv rückgekoppelten Generators 5 einen Generator verwenden,
dessen Schwingungsamplitude auf andere Weise mit der Frequenz zusammenhängt, so würde man eine entsprechend geänderte
Kopplung oder einen entsprechend geänderten Kopplungsgrad zwischen den Kreisen 2
und 4 wählen müssen.
Claims (2)
1. Zwischenfrequenzüberlagerungsempf anger, dadurch, gekennzeichnet, daß der örtliche
Generator mit den übrigen 'Empfängerteilen so gekoppelt ist, daß der Kopplungsgrad
in gleichem Maße, jedoch in entgegengesetztem Sinne von der Frequenz abhängig ist, wie es die Amplitude der
auf dem Detektorgitter eintreffenden ortliehen Schwingungen sein würde, falls der
Kopplungsgrad von der Frequenz unabhängig wäre.
2. Zwischenfrequenzüberlagerungsempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der örtliche Generator aus einer induktiv rückgekoppelten Entladungsröhre besteht, die mit den übrigen.
Empfängerteilen derart kapazitiv gekoppelt ist, daß bei zunehmender Frequenz der Kopplungsgrad abnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN32317D DE577348C (de) | 1931-07-01 | 1931-07-01 | Zwischenfrequenzueberlagerungsempfaenger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN32317D DE577348C (de) | 1931-07-01 | 1931-07-01 | Zwischenfrequenzueberlagerungsempfaenger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577348C true DE577348C (de) | 1933-05-29 |
Family
ID=7346303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN32317D Expired DE577348C (de) | 1931-07-01 | 1931-07-01 | Zwischenfrequenzueberlagerungsempfaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577348C (de) |
-
1931
- 1931-07-01 DE DEN32317D patent/DE577348C/de not_active Expired
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