DE577298C - Handfeuerloescher mit einer zur Zertruemmerung eines Saeurebehaelters dienenden Schlagvorrichtung - Google Patents

Handfeuerloescher mit einer zur Zertruemmerung eines Saeurebehaelters dienenden Schlagvorrichtung

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DE577298C
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fire extinguisher
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striking
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acid
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

  • Handfeuerlöscher nut einer zur Zertrümmerung eines Säurebehälters dienenden Schlagvorrichtung Die Erfindung betrifft einen Handfeuerlöscher mit einer Schlagvorrichtung, mittels deren bei der Inbetriebsetzung des Feuerlöschers ein Säurebehälter zur Erzeugung des Druckgases zertrümmert wird. Bei den bekannten Handfeuerlöschern dieser Art wirkt die Schlagvorrichtung meistens auf das obere Ende des Säurebehälters ein, und dieser ist auf Dornen o. dgl. gelagert, durch die unter der Wirkung des sich durch den Säurebehälter hindurch fortpflanzenden Schlages der Boden des Säurebehälters zertrümmert werden soll. Eine derartige Anordnung ist jedoch nicht zuverlässig, denn es kann vorkommen, daß der Säurebehälter den auf ihn ausgeübten Schlag nicht bis auf die unter seinem Boden befindlichen Dorne überträgt, sondern lediglich in seinem oberen Teil zertrümmert wird. Die Säure fließt dann nur zum Teil aus, so daß der Betriebsdruck zu gering und die Spritzweite ungenügend ist. Auch kann durch die in dem Säurebehälter verbleibende Säure die Wandung des Feuerlöschers beschädigt werden. Ferner kann bei den bekannten Handfeuerlöschern der Säurebehälter irrtümlich mit dem Kopfende nach unten eingesetztwerden. In diesemFalle besteht noch weniger Gewähr dafür, daß der Säurebehälter in seinem unteren Teil zertrümmert wird und die Säure restlos ausfließt.
  • Diese Nachteile der bekannten Handfeuerlöscher sollen gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß an dem im Innern des Löschflüssigkeitsbehälters befindlichen Ende des Schlagbolzens eine den Säurebehälter um- greifende Schlaghülse befestigt ist, und daß das untere, verbreiterte Ende des im Löschflüssigkeitsbehälter gelagerten Säurebehälters über den darüber befindlichen unteren Rand der Schlaghülse seitlich hinausragt. Auf diese Weise wird erreicht, daß bei der Inbetriebsetzung des Handfeuerlöschers der Säurebehälter durch die Schlaghülse mit Sicherheit an seinem unteren, verbreiterten Ende zertrümmert wird, so daß die Säure völlig ausfließt. Auch kann der Säurebehälter nicht verkehrt eingesetzt werden, da die Schlaghülse nicht über das verbreiterte, untere Ende des Säurebehälters geschoben werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt ferner, die Schlagvorrichtung so auszubilden, daß der Schlagbolzen, der in bekannter Weise von der Federklammer einer den Feuerlöscher tragenden Haltevorrichtung umgriffen wird, während des Bereitschaftszustandes des Feuerlöschers durch Stöße gegen den Feuerlöscher nicht beschädigt, z. B. verbogen, werden kann. Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck an dem außerhalb des Löschflüssigkeitsbehälters befindlichen Ende des Schlagbolzens eine Schlagkappe befestigt, die den oberen Rand des zur Führung des Schlagbolzens dienenden Verschlußteils umgreift, der von der die Abwärtsverschiebung der Schlagkappe verhindernden Federklammer einer den Feuerlöscher tragenden Haltevorrichtung umgriffen wird. Durch die am oberen Ende des Schlagbolzens angebrachte Schlagkappe wird der Schlagbolzen geschützt, da seitliche Stöße gegen den Feuerlöscher oder die Schlagkappe nicht auf den Schlagbolzen, sondern auf den von der Schlagkappe umgriffenen widerstandsfähigeren Verschlußteil übertragen werden. Die den Verschlußteil unterhalb der Schlagkappe umgreifende Federklammer der Haltevorrichtung verhindert dabei gleichzeitig in bekannter Weise, daß der Schlagbolzen betätigt werden kann, solange sich der Feuerlöscher in der Haltevorrichtung befindet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch den Handfeuerlöscher.
  • Abb. 2 ist eine Ansicht des in der Aufhängevorrichtung befindlichen Fenerlö=chers.
  • Der Handfeuerlöscher besteht aus dem Löschflüssigkeitsbehälter a mit dem Steigrohr b und der Spritzdüse c. Im Behälterdeckel sitzt der Gewindering p, an dem ein in den Behälter hineinragender Füllstutzen d befestigt ist. In die Öffnung des Gewinderingesp ist eine durch-' löcherte Metallhülse e eingehängt, die mit ihrem umgebördelten Ende auf dem Gewindering aufliegt und in der in bekannter Weise der Säurebehälter f gelagert ist. Das untere Ende des Säurebehälters weist eine Ausbuchtung auf. Die Behälteröffnung wird durch die Verschlußkappe k unter Zwischenlage der Dichtungen in verschlossen. In der Verschlußkappe ist der Schlagbolzen lz geführt, der mittels der Stopfbuchse l abgedichtet ist. Im inneren Ende des Schlagbolzens ist die Schlaghülse g befestigt, die über den Säurebehälter f geschoben ist und dicht über dem ausgebuchteten unteren Ende desselben endet. Der Außendurchmesser des Säurebehälters an diesem Ende ist größer als der Innendurchmesser der Schlaghülse. Am anderen Ende des Schlagbolzens h sitzt die Schlagkappe i.
  • Der Feuerlöscher ruht während des Bereitscliaftszustandes in einer Haltevorrichtung n, in der er durch die Federklammer o festgehalten wird. Die Federklammer o umgreift den oberen Teil der Verschlußkappe k. Der untere Rand der Schlagkappe i liegt dabei auf der Haltefeder o auf. Der Feuerlöscher kann also in der Haltevorrichtung nicht in Tätigkeit gesetzt werden, da die Abwärtsverschiebung der Schlagkappe i durch die Haltefeder o verhindert ist.
  • Zum Gebrauch wird der Feuerlöscher am Griff gefaßt und aus der Aufhängevorrichtung herausgezogen. Am Brandherd wird die Schlagkappe i niedergeschlagen, die dadurch über. das obere Ende der Verschlußkappe k geschoben wird. Hierdurch wird die Schlaghülse g abwärts verschoben und zertrümmert das untere, verbreiterte Ende des Säurebehälters, aus dem die Säure restlos ausfließt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handfeuerlöscher mit einer zur Zertrümmerung eines Säurebehälters dienenden Schlagvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an dem im Innern des Löschflüssigkeitsbehälters (a) befindlichen Ende des Schlagbolzens (h) eine den Säurebehälter (f) umgreifende Schlaghülse (g) befestigt ist, und daß das untere, verbreiterte Ende des im Löschflüssigkeitsbehälter (a) gelagerten Säurebehälters (f) über den darüber befindlichen unteren Rand der Schlaghülse (g) seitlich hinausragt.
  2. 2. Handfeuerlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem außerhalb des Löschflüssigkeitsbehälters (a) befindlichen Ende des Schlagbolzens (h) eine Schlagkappe (i) befestigt ist, die den oberen Rand des zur Führung des Schlagbolzens (1a) dienenden Verschlußteiles (k) umgreift, der von der die Abwärtsverschiebung der Schlagkappe (i) verhindernden Federklammer (o) einer den Feuerlöscher tragenden Haltevorrichtüng (n) umgriffen -wird.
DE1930577298D 1930-11-16 1930-11-16 Handfeuerloescher mit einer zur Zertruemmerung eines Saeurebehaelters dienenden Schlagvorrichtung Expired DE577298C (de)

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