DE577294C - Absperrventil - Google Patents

Absperrventil

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DE577294C
DE577294C DEK112440D DEK0112440D DE577294C DE 577294 C DE577294 C DE 577294C DE K112440 D DEK112440 D DE K112440D DE K0112440 D DEK0112440 D DE K0112440D DE 577294 C DE577294 C DE 577294C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/24Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with valve members that, on opening of the valve, are initially lifted from the seat and next are turned around an axis parallel to the seat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, das Ventil nach dem Hauptpatent 558 059, dessen Ventilteller in der Offenlage parallel oder annähernd parallel zur Strömungsrichtung des Fördermittels liegen, durch eine besonders einfache und betriebssicher wirkende Vorrichtung zu vervollkommnen, die den Ventilteller in die Strömungsrichtung des Fördermittels und aus dieser Lage in die Stellung vor die Ventilsitze schwenkt.
Bei den bekannten Ventilen der beschriebenen Art sind die zum Schwenken des Ventiltellers vorgesehenen Mittel so ausgebildet, daß die Ventile im Heißdampf nicht verwendbar sind.
Bei in Heißdampfleitungen einzuschaltenden Absperrorganen muß der Tatsache Rechnung getragen werden, daß die Steuerungsglieder für den Ventilteller sowohl in kaltem als auch in angewärmtem und sehr heißem Zustand zu bewegen sind. Benutzt man als Steuerungsglieder Exzenter und Exzenterringe 0. dgl., so läßt sich nicht vermeiden, daß die Reibung zwischen dem Exzenter und dem zugehörigen Ring in den angegebenen Temperaturzuständen ganz verschieden ist. Ist diese Reibung zu gering, so kann der Ventilteller überhaupt nicht geschwenkt werden. Dagegen besteht die Möglichkeit des Festfressens der Steuerglieder, wenn die Reibung zu groß ist.
Nach der Erfindung sind diese Nachteile dadurch vermieden, daß zum Rückschwenken des Ventilteller aus der Offenlage in die Stellung vor den Ventilsitzen ein auf der Steuerspindel befestigter Nocken mit einem während dieses Vorganges mit dem Ventilteller gekuppelten, im Ventilgehäuse schwenkbar gelagerten Hebel zusammenwirkt. Bei dieser Ausbildung der Rückdrehvorrichtung ist die Betriebssicherheit des Ventiltellers völlig unabhängig von den jeweiligen Temperaturverhältnissen, weil sich die zum Rückschwenken des Ventiltellers aufzuwendende Kraft nicht in einer Reibung, sondern in einem Druck auswirkt, den der Nocken beim Drehen der Ventilspindel auf den Hebel ausübt.
Zweckmäßig weist der zur Rückführung des Ventiltellers aus der Offenlage in die Stellung vor dem Ventilsitz dienende Hebel einen Ansatz auf, der bei der Schließbewegung der Steuerspindel auf einer entsprechend abgeflachten Bahn des Nockens aufläuft und dadurch den Hebel schwenkt, während beim Anpressen 'des Tellers auf seinen Sitz der Ansatz auf dem kreisbogenförmigen Teil des Nockenumfanges entlang läuft, ohne den Hebel weiterzuschwenken. Durch diese Einrichtung wird auch erreicht, daß bei ungünstiger beliebiger Einbaulage des Ventils die Platten nach dem Abheben von den Sitzflächen nicht herunterfallen können, sondern von dem Hebel zuerst zwangsläufig in ihrer Lage vor den Ringen gehalten werden.
Um die verwickelte Bauart der bekannten Ventile zu vermeiden, die dadurch bedingt ist,
daß außer der Vorrichtung zum Anpressen de: Ventiltellers eine zweite Vorrichtung für die Schwenkbewegung vorgesehen ist, dient nach der Erfindung der an der Steuerspindel zum Anpressen des Tellers auf seinen Sitz vorgesehene Nocken gleichzeitig zum Herausschwenken des Tellers aus der Bahn des Fördermittels, wobei der Nocken mit einem Ansatz am Ventilteller zusammenwirkt. ίο Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Absperrventils gemäß der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch ein Absperrventil. Die Abb. 2 und 3 veranschauliehen einen Querschnitt bzw. einen Grundriß nach der Schnittlinie A-B der Abb. 1. Die Abb. 4 bis 7 veranschaulichen in größerem Maßstabe verschiedene Betriebsstellungen der einzelnen Steuerorgane für den Ventilteller. Gemäß dem Hauptpatent ist in dem mit Anschlußstutzen ι und 2 ausgerüsteten Ventilgehäuse 3 ein Ventilsitz 4 für den Ventilteller 7 vorgesehen, der beispielsweise als nachgiebige, elastische' Platte ausgebildet sein kann. Zur Steuerung des Ventiltellers dient eine in einer Aussparung 9 des Ventilgehäuses 3 sowie in einem stopfbuchsenartig ausgebildeten Ansatz io dieses Gehäuses drehbar gelagerte Spindel n, die mittels eines Handrades 14 verstellbar ist. Gegenüber dem Rand des Ventiltellers sind an der Spindel 11 Nocken 15 und 16 angeordnet (Abb. 2), die mit bügeiförmig die Steuerspindel 11 umfassenden, am Ventilteller 7 befestigten Armen 17 zusammenwirken, um bei der Drehung der Steuerspindel 11 das Anheben des Ventiltellers 7 von seinem Sitz 4 zu bewirken.
Zwischen den Nocken 15 und 16 ist ein weiterer Nocken 18 (Abb. 1) auf der Spindel 11 angeordnet, der beim Schließen des Ventils mit einem Ansatz 19 des Ventiltellers zusammenwirkt und diesen Teller fest gegen seinen im Gehäuse 3 angeordneten Sitz 4 preßt. Der vornehmlich in den Abb. 1 und 3 eingezeichnete Pfeil X soll die Strömungsrichtung des durch das Absperrventil hindurchgeleiteten Fördermittels andeuten.
Bei dem in den Abb. 1 bis 7 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist auf der Steuerspindel 11 zwischen den beiden Nocken 16 und 18 ein nockenförmiges Steuerglied 30 fest angeordnet. Dieses Steuerglied 30 besteht im wesentlichen aus einer kreisförmigen Scheibe, die ungefähr auf der Hälfte ihres Umfanges abgeflacht ist. Auf diese Weise wird an der Übergangsstelle von dem kreisförmigen Umfang auf den abgeflachten Teil der Scheibe eine Nase 31 gebildet (Abb. 4). Das Steuerglied 30 wirkt nun mit einem Ansatz 32 eines schwanenhalsförmig ausgebildeten Hebels 33 zusammen. Dieser Hebel So ist an einem fest im Ventilgehäuse 3 angeordneten Träger 34 schwenkbar gelagert und wirkt mit seinem vorderen freien Ende zeitweise mit einem am Ventilteller 7 befestigten Ansatz 35 zusammen.
Die Wirkungsweise der in den Abb. 1 bis 7 veranschaulichten Einrichtung ist folgende.
Soll das Ventil geöffnet werden, so wird zunächst in der üblichen Weise der Ventilteller 7 durch Drehung der Steuerspindel 11 unter Vermittlung der Nocken 15 und 16, die mit den bügeiförmigen Armen 17 zusammenwirken, von seinem Sitz 4 abgehoben. Der Ventilteller 7 wird also aus der in Abb. 3 veranschaulichten Schließstellung in die in Abb. 4 dargestellte Bereitschaftslage überführt. Hierbei wird der Ventilteller 7 durch die im Gehäuse 3 fest angeordnete Schiene 36 geführt. In der Bereitschaftsstellung ist der Teller 7 so weit von seinem Sitz 4 abgezogen, daß der Ansatz 35 des Tellers mit dem vorderen freien Ende des Hebels 33 zusammenwirkt. Der Nocken 18, der in der Schließstellung des Ventils (Abb. 3) mit dem Ansatz 19 des Tellers zusammenwirkte und diesen fest auf seinen Sitz preßte, ist inzwischen soweit geschwenkt worden (Abb.5), daß er nunmehr mit seinem vorspringenden Teil 37 hinter den Ansatz 19 des Ventiltellers greift.
Wird nun die Steuerspindel 11 im Sinne des in Abb. 5 eingezeichneten Pfeiles Y weitergedreht, so nimmt der Nocken 18 vermittels des Ansatzes 19 den Ventilteller 7 aus der Bereitschaftsstellung in die in Abb. 6 veranschaulichte Offenlage mit, in der sich der Ventilteller 7 gegen den im Ventilgehäuse 3 vorgesehenen Anschlag 38 legt (Abb. 3). Diese Offenlage entspricht der in Abb. 3 mit gestrichelten Linien veranschaulichten Stellung des Tellers. Bei der Drehung der Steuerspindel 11 ist auch die Nase 31 des Steuergliedes 30 aus der Bahn des Ansatzes 32 herausgebracht worden, so daß nun bei der Schwenkung der Platte 7 bzw. des Hebels 33 dieser Ansatz an dem abgeflachten Umfang des Steuergliedes 30 entlang gleiten konnte. In der Bereitschaftsstellung nehmen die einzelnen Steuerorgane die in den Abb. 6 und 7 veranschaulichte Lage ein.
Beim Schließen des Ventils wird die Steuerspindel im Sinne des in Abb. 6 und 7 eingezeichneten Pfeiles Z gedreht. Bei dieser Drehung gibt der von der Spindel mitgenommene Nocken 11 ο i8 den Ansatz 19 bzw. den Ventilteller 7 frei (Abb. 7). Gleichzeitig läuft aber der Ansatz 32 des Hebels 33 auf den Umfang des zusammen mit der Steuerspindel 11 bewegten Steuergliedes 30 auf, Dies hat zur Folge, daß auch der Hebel 33 im Sinne des in Abb. 6 eingezeichneten Pfeiles Z geschwenkt wird. Da das freie Ende des Hebels 33 hinter den Ansatz 35 des Tellers 7 greift, wird dieser Teller aus der Offenlage nach den Abb. 6 und 7 wieder in die Bereitschafts- iao lage (Abb. 4 und 5) überführt. Bei der weiteren Drehung der Spindel 11 findet eine Bewegung
des schwanenhalsförmigen Hebels 33 nicht statt, da der Ansatz 32 auf dem konzentrisch zur Spindelachse verlaufenden Umfang des Steuergliedes entlang gleitet. Der Andrücknocken 18 aber wird in Richtung des Pfeiles Z weitergeschwenkt. Hierbei wird der Teller 7 unter Vermittlung des Ansatzes 19 allmählich wieder aus der Bereitschaftsstellung nach Abb. 4 in die Schließlage (Abb. 3) überführt und fest auf den Dichtungssitz 4 des Ventilgehäuses 3 gepreßt.
Mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung ist es also möglich, den Ventilteller 7 lediglich unter Bedienung des Handrades 14 aus der Schließlage über die Bereitschaftsstellung in die Offenlage außerhalb der Bahn des Fördermittels zu führen und bei umgekehrter Drehrichtung des Handrades das Ventil wieder vollkommen zu schließen.
Mit der vorstehend beschriebenen Einrichtung wird der Ventilteller in die Strömungsrichtung des Fördermittels und aus dieser Lage in die Stellung vor die Ventilsitze unter Verwendung besonders einfacher und betriebssicherer Mittel geschwenkt. Diese Betriebssicherheit^ liegt insbesondere auch dann vor, wenn die Steuerglieder für den Ventilkörper stark erwärmt sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Absperrventil nach Patent 558 059, dessen Ventilteller in seiner Offenlage parallel oder annähernd parallel zur Strömungsrichtung des Fördermittels liegt, dadurch gekennzeichnet, daß zum .Rückschwenken des Ventiltellers (7) aus der Offenlage in die Stellung vor den Ventilsitzen ein auf der Steuerspindel (11) befestigter Nocken (30) mit einem während dieses Vorganges mit dem Ventilteller gekuppelten, im Ventilgehäuse (3) schwenkbar gelagerten Hebel (33) zusammenwirkt (Abb. 4).
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Rückführen des Ventiltellers (7) aus der Offenlage in die Stellung vor dem Ventilsitz (4) dienende Hebel (33) einen Ansatz (32) aufweist, der bei der Schließbewegung der Steuerspindel (11) auf einer entsprechend abgeflachten Bahn des Nockens (30) aufläuft und dadurch den Hebel (33) schwenkt, während beim An- 5a pressen des Tellers auf seinen Sitz der Ansatz
    (32) auf dem kreisbogenförmigen Teil des Nockenumfangs entlang läuft, ohne den Hebel ■
    (33) weiterzuschwenken.
  3. 3. Ventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Steuerspindel (11) zum Anpressen des Tellers
    (7) auf seinen. Sitz (4) vorgesehene Nocken (18) gleichzeitig zum Herausschwenken des Tellers aus der Bahn des Fördermittels dient und hierbei mit einem Ansatz (19) am Ventilteller zusammenwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK112440D 1928-12-08 1928-12-08 Absperrventil Expired DE577294C (de)

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