DE577245C - Boden- und Deckelauffalzmaschine, insbesondere fuer grosse Gefaesse - Google Patents

Boden- und Deckelauffalzmaschine, insbesondere fuer grosse Gefaesse

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DE577245C
DE577245C DESCH96128D DESC096128D DE577245C DE 577245 C DE577245 C DE 577245C DE SCH96128 D DESCH96128 D DE SCH96128D DE SC096128 D DESC096128 D DE SC096128D DE 577245 C DE577245 C DE 577245C
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DE
Germany
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folding
adjustable
folding machine
rollers
spindle
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DESCH96128D
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L Schuler GmbH
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L Schuler GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30Folding the circumferential seam
    • B21D51/32Folding the circumferential seam by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

ur. Ind. higendom
2 3 JUN. 1933
Die Erfindung betrifft eine Boden- und Dekkelauffalzmaschine, insbesondere für große Gefäße, wie Transportfässer, Carbidtrommeln o. dgl., mit zwei drehbar gelagerten Falzscheiben, von denen die eine auf einer in Richtung der Zargenachse verschieb-, aber undrehbaren Andrückspindel angeordnet ist, sowie je zwei gegen den Zargenrand anpreßbaren Falzrollen, von denen die der verschiebbaren Falzscheibe gegenüberliegenden auf die Höhe der Zargen einstellbar sind. Da bei diesen großen Gefäßen bei ein und derselben Gefäßhöhe die Höhe der einzelnen Zargen geringen Schwankungen unterworfen
»5 ist, dient die Einstellbarkeit der Falzrollen dazu, die Maschine der Höhe des jeweiligen Werkstückes anzupassen und so das Auffalzen von Boden und Deckel gleichzeitig, d. h. in einem Arbeitsgange, zu ermöglichen.
Bisher wurde die Einstellung der Falzrollen dadurch bewirkt, daß das die Falzrollen tragende Anpreßorgan mit der Andrückspindel der verschiebbaren Falzscheibe fest gekuppelt ist, so daß es alle Bewegungen derselben mitmacht.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß lediglich die Falzrollen verschoben werden, während ihr Anpreßorgan relativ feststeht. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch ermöglicht, daß die einstellbaren Falzrollen zwischen je zwei in Richtung der Werkstückachse relativ feststehenden Lagern in Richtung ihrer Achse \rerschiebbar angeordnet sind.
Durch die Erfindung wird in vorteilhafter Weise die Verbindung der einstellbaren Falzrollen mit der Andrückspindel der verschiebbaren Falzscheibe wesentlich vereinfacht sowie die beim Einstellen der Falzrollen bewegten Massen und damit der Kraftbedarf der Maschine hierfür erheblich verringert.
• In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht der neuen Falzmaschine nach dem Einbringen des Werkstückes und
Fig. 2 unmittelbar vor Beginn des Falzvorganges.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Betätigungsgestänge der Falzspindel in der Stellung der Fig. 1.
Hierin bezeichnet 1 ein Maschinengestell, 2 eine untere und 3 eine obere Falzscheibe, die ein Werkstück 4 zwischen sich aufnehmen. Die obere Falzscheibe 3 sitzt frei drehbar auf einer Spindel 5, die in dem Maschinengestell ι undrehbar, · aber verschiebbar gelagert ist. An der Spindel 5 greift in einer mit einem Handrad versehenen und auf der Spindel 5 schraubbaren Gleitführung 6 ein unter der Wirkung eines Gewichtes 7 stehender, am Maschinengestell 1 angelenkter Winkelhebel 8 mit seinem einen Hebelarm an. An dem anderen Hebelarm ist eine Hülse 9 gelenkig befestigt, in der eine Zugstange 10 gegen die Wirkung einer Feder 11 verschiebbar ist. Das freie Ende der Zugstange 10 ist in einem am
Maschinengestell i angelenkten Führungsstück 12 gleitend geführt. Ein Kniegelenk ist mit seinem einen Schenkel 13 am Maschinengestell ι und mit seinem anderen Schenkel 14 an der Zugstange 10 angelenkt. An dem Kniegelenk greift eine weitere, mit einem nicht gezeichneten Fußtritt o. dgl. in Verbindung stehende Zugstange 15 an.
An dem Maschinengestell 1 sind ein unterer Falzschieber 16 mit Falzrolle 17 und ein oberer Falzschieber 18 mit Falzrolle 19 in an sich bekannter Weise senkrecht zur Drehachse der Falzscheiben 2, 3 verschiebbar angeordnet. Die obere Falzrolle 19 sitzt auf einem Bolzen 20 zwischen zwei festen Anschlägen frei drehbar. Der Bolzen 20 ist in dem Falzschieber 18 undrehbar, aber gegen die Wirkung einer Feder 21 parallel zur Drehachse der Falzscheiben 2, 3 verschiebbar gelagert. Er trägt an seinem oberen Ende eine Gleitrolle 22. Auf der Falzspindel 5 ist ein Arm 23 verschieb- und feststellbar angebracht. Dieser besitzt eine Anschlagfläche 24, an der die Gleitrolle 22 zur Anlage kommt. Die Falzrollen 17, 19 besitzen jede einen Ringflansch 25 bzw. 26, mit dem sie beim Falzen in je einer Nute 27 bzw. 28 der zugehörigen Falzscheibe 2 bzw. 3 geführt, sind.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Außerhalb der Maschine werden Boden und Deckel auf die Zarge aufgesteckt, und das aus diesen drei Teilen bestehende Werkstück 4 wird auf die untere Falzscheibe 2 gestellt (Fig. 1). Durch Niederziehen der Zugstange 15 mittels nicht dargestellten Fußtrittes, Handhebels o. dgl. wird das Kniegelenk 13, 14 durchgedrückt. Hierdurch wird die Zugstange 10 in ihrem Führungsstück 10 in der Zeichnung nach rechts verschoben. Durch diese Verschiebung wird der Winkelhebel 9 gegen die Wirkung des . Gewichtes 7 verschwenkt, die Falzspindel 5 nach abwärts bewegt und die obere FaIzscheibe 3 auf den Deckel aufgepreßt. Die Einstellung des Spindelweges erfolgt durch Verschrauben der Gleitführung 6, und zwar so, daß, ehe das Kniegelenk 13, 14 vollkommen durchgedrückt ist, die obere FaIzscheibe 3 auf dem Deckel zur Auflage kommt. Die Anpressung der Falzscheibe 3 erfolgt somit unter der Wirkung der Feder 11, deren Kraft so bemessen ist, daß einerseits ein Zusammendrücken der Zarge vermieden, andrerseits aber stets ein genügend starker Anpreßdruck gewährleistet ist.
Beim Abwärtsbewegen der Spindel S kommt die Rolle 22 an der Anschlagfläche 24 des auf der Spindel 5 festgeklemmten Steuerarms 23 zur Anlage. Der Steuerarm ist auf j der Spindel 5 verstellbar angebracht und so 1 eingestellt, daß in dem Augenblick, in dem die Rolle 22 an der Anschlagfläche 24 zur Anlage kommt, der Ringflansch 26 der oberen Falzrolle 19 der Nut 28 der oberen Falzscheibe 3 genau gegenüberliegt. Beim weiteren Abwärtsbewegen der Spindel 5 behält die Falzrolle 19 ihre Lage in bezug auf die Falzscheibe 3 bei und wird mit ihrem Bolzen 20 gegen die Wirkung der Feder 21 gleichfalls nach abwärts geschoben, bis die Falzscheibe 3 ihre tiefste Stellung erreicht hat (Fig. 2).
Nun erfolgt in an sich bekannter Weise das Auffalzen des Bodens und des Deckels durch Rund- und Flachfalzrollen, die an den Falzschiebern 16, 18 angeordnet sind, wobei die Falzrollen, von denen nur die Rundfalzrollen 17, 19 sichtbar sind, mit ihren Ringflanschen 25, 26 in der Nut 27, 28 der Falzscheiben 2, 3 geführt sind. Neu ist bei dem Falzvorgang, daß die Falzschieber 16, 18 gleichzeitig betätigt werden, so daß Deckel und Boden gleichzeitig in einem Arbeitsgange aufgefalzt werden.
Nach Beendigung des Falzvorganges wird die Zugstange 15 wieder freigegeben. Hierdurch wird zunächst die Zugstange 10 unter der Wirkung der Feder 11 an dem Boden der Hülse 9 zur Anlage gebracht und dann der Winkelhebel 8 unter der Wirkung des Gewichtes 7 in die Stellung gemäß Fig. 1 zu- : rückgeschwenkt, wobei die Spindel S mit dem Steuerarm 23 und der Falzscheibe 3 wieder angehoben wird. Die Falzrolle 19 kehrt mit ihrem Bolzen 20 unter der Wirkung der Feder 21 in ihre Ausgangsstellung zurück, und die Falzschieber 16, 18 werden zurückgeschoben, so daß das fertig bearbeitete Werkstück 4 abgenommen und ein neues wieder eingebracht werden kann.
Durch die Erfindung wird das lästige und» zeitraubende Einstellen der oberen Falzrollen von Hand auf die jeweilige Zargenhöhe erübrigt, das getrennte Auffalzen des Bodens und des Deckels vermieden und so die Stundenleistung der Maschine beträchtlich erhöht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Boden- und Deckelauffalzmaschine, insbesondere für große Gefäße, wie no Transportfässer, Carbidtrommeln o. dgl., mit zwei drehbar gelagerten Falzscheiben, von denen die eine auf einer in Richtung der Zargenachse verschieb-, aber uudrehbaren Andrückspindel angeordnet ist, sowie je zwei gegen den Zargenrand anpreßbaren Falzrollen, von denen die der verschiebbaren Falzscheibe gegenüberliegenden auf die Höhe der Zargen einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Falzrollen zwischen je zwei in an sich bekannter Weise senkrecht zur
    Werkstückachse verschiebbaren Lagern in Richtung ihrer Achse verschiebbar angeordnet sind.
  2. 2. Boden- und Deckelauf falzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Falzrollen (19) unverschieb-, aber drehbar auf je einem Bolzen (20) sitzen, die Bolzen (20) an den Anpreßorganen (18) gegen die Wirkung einer Feder (21) verschieb-, aber undrehbar gelagert sind, die auf der Seite der verschiebbaren Andrückspindel (5) liegenden Bolzenenden über ihre Lager vorstehen und auf der Andrückspindel (5) ein verstellbarer Anschlag (23) für die Bolzenenden angebracht ist.
  3. 3. Boden- und Deckelauf falzmaschine nach. Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn-. zeichnet, daß die vorstehenden Bolzenenden mit je einer Gleitrolle (22) versehen sind und der Anschlag der Andrückspindel (5) aus einem mit einer Anschlagfläche (24) versehenen Arm (23) besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH96128D 1931-11-28 1931-11-28 Boden- und Deckelauffalzmaschine, insbesondere fuer grosse Gefaesse Expired DE577245C (de)

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