DE577230C - Zigarettenmundstueckbelag von guter Klebfaehigkeit aus Celluloseestern und farbgebenden Stoffen - Google Patents

Zigarettenmundstueckbelag von guter Klebfaehigkeit aus Celluloseestern und farbgebenden Stoffen

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DE577230C
DE577230C DE1930C0007830 DEC0007830D DE577230C DE 577230 C DE577230 C DE 577230C DE 1930C0007830 DE1930C0007830 DE 1930C0007830 DE C0007830 D DEC0007830 D DE C0007830D DE 577230 C DE577230 C DE 577230C
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Germany
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cellulose esters
coloring substances
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good adhesive
properties made
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DE1930C0007830
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Dr Ulrich Paul Franke
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Chemische Fabrik Von Heyden AG
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Chemische Fabrik Von Heyden AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J7/00Chemical treatment or coating of shaped articles made of macromolecular substances
    • C08J7/12Chemical modification
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/56Making tipping materials, e.g. sheet cork for mouthpieces of cigars or cigarettes, by mechanical means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2301/00Characterised by the use of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives
    • C08J2301/08Cellulose derivatives

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Description

  • Zigarettentnuridstückbelag von guter Klebfähigkeit aus Celluloseestern und farbgebenden Stoffen Es ist bekannt, Mundstückbelag in Form beliebig langer, äußerst dünner Häutchen aus Celluloseestern und farbgebenden Stoffen, wie z. B. Bronzepulver, herzustellen.
  • Dieser Belag läßt sich nicht genügend fest und dauerhaft unter Verwendung der üblichen wasserlöslichen Leime, Kleister usw. mit dem Zigarettenpapier vereinigen. Man hat zwar besondere Klebstoffe, welche auf den.Ce11uloseester aufweichend wirken, vorgeschlagen; diese haben aber den Nachteil, däß Geruch und Geschmack des Mundstückes leicht beeinflußt wird, außerdem sind- sie verhältnismäßig teuer.
  • Das Anbringen einer die Klebfähigkeit begünstigenden Schicht auf den bekannten Belag, welches ebenfalls vorgeschlagen wird, schaltet zwischen Herstellung und Anwendung des Belagstoffes einen weiteren Arbeitsgang ein.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein neues Belagmaterial, welches zwar, wie das bisher bekannte, aus Celluloseester und farbgebenden Stoffen in äußerst dünner Schicht besteht, dessen Celluloseesterbestandteil aber oberflächlich verseift ist.
  • Ein solcher Mundstückbelag ist einfach und mühelos zu beschaffen und läßt sich mit Hilfe wäßriger Klebstofflösungen dauernd haltbar auf Zigarettenpapier aufkleben. Man kannte bereits dünne. Filme aus Celluloseester vorwiegend für photographische Zwecke, deren Oberflächenschicht ebenfalls durch Behandeln mit verseifenden Mitteln teilweise in Cellulosehydrat umgewandelt ist. Solche Filme kann man mit einer Gelatineschicht, welche gut daran haftet, überziehen.
  • Der Mundstückbelag nach vorliegender. Erfindung unterscheidet sich von dem genannten Erzeugnis, abgesehen von seiner Feinheit, durch seinen Gehalt an farbgebendem Stoff. Dank der Anwendung des an sich bekannten Verseifungsverfahrens auf den bisher bekannten, aus Celluloseestern und z. B. Metallpulver bestehenden Mundstückbelag erhält dieser die lange vergeblirh angestrebte Eigenschaft; sich mit dem Zigarettenpapier dauernd fest zu vereinigen, selbst wenn man einfachen Wasserleim oder Wasserkleister als Klebstoff verwendet.
  • Da als Mundstückbelag nur äußerst dünne Häutchen von etwa o,or mm und weniger Stärke in Frage kommen, war es überraschend, daß durch den Verseifungsvorgang das Aussehen oder die Festigkeit des Häutchens in keiner Weise beeinträchtigt wird.
  • Zur Herstellung des neuen Erzeugnisses läßt man Lösungen von basischen Stoffen, wie z. B. Ammoniak oder Alkalihydroxyden, Alkalicarbonaten, überhaupt allen Stoffen von verseifender Wirkung auf den Film einwirken. Die Verseifung braucht nur ganz oberflächlich zü erfolgen; der erreichte Grad der Haftfestigkeit läßt sich leicht durch Aufkleben des Filmes auf ein mit Kleister bestrichenes Papier in Vergleich mit einem nichtbehandelten Häutchen feststellen.. Man kann die Verseifung auf einer oder auf beiden Seiten des Häutchens vornehmen.
  • Die Gewinnung des neuen Mundstückbelags gestaltet sich z. B. wie folgt: Ein dünnes; bronzepulverhaltiges Bla.ttmetallersatzband, wie man es z. B. nach der Patentschrift 38o 628 erhält, wickelt man von einer Rolle ab und führt es mit Hilfe geeigneter Walzen durch ein Bad, welches mit S°/oiger Kalilauge beschickt ist. Die Geschwindigkeit des Abrollens und die Länge der Badstrecke regelt man so, daß das Band etwa I Minute mit der Flüssigkeit in Berührung ist. Man spült es dann mit Wasser gut ab und führt es einer Trockenvorrichtung zu. Hierauf wird es` in üblicher Weise mit einem mit Stärkekleister befeuchteten Seidenpapier vereinigt. Nach dem Trocknen erhält man ein mit Bronzefilm belegtes Papier, welches den Bronzebelag vollkommen festhält. Er läßt sich durch mechanische Mittel nicht wieder von dem Papier trennen. Man kann auch den noch feuchten Film ohne vorheriges Trocknen unmittelbar mit dem Papier vereinigen. Will man nur eine Seite des Bronzefilms klebfähig machen, so bedient man sich zum Befeuchten am besten einer Walze, welche in einem Bad von alkalischen Laugen umläuft. Der Film wird an dieser Walze vorübergeführt und von ihr ständig mit alkalischer Flüssigkeit bestrichen. Nach genügender Einwirkung wird gewaschen und, wie oben angegeben, weiterverfahren. In ähnlicher Weise gestaltet sich die Ausführung des Verfahrens, wenn man andere verseifende Mittel verwendet. Erhöhung der Temperatur beschleunigt selbstverständlich den Verseifungsvorgang..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Mundstückbelag, welcher sich mit dem ZigarettenpapierunterVerwendungwasserlöslicher Klebstoffe haltbar vereinigen läßt, aus Celluloseestern und farbgebenden Stoffen, z. B. Bronzepulver, dadurch gekennzeichnet, daß der Celluloseesterbestandteil in an sich bekannter Weise oberflächlich verseift ist.
DE1930C0007830 1930-09-16 1930-09-16 Zigarettenmundstueckbelag von guter Klebfaehigkeit aus Celluloseestern und farbgebenden Stoffen Expired DE577230C (de)

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