DE577228C - Metallbadautoklav zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen - Google Patents

Metallbadautoklav zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen

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DE577228C
DE577228C DES81293D DES0081293D DE577228C DE 577228 C DE577228 C DE 577228C DE S81293 D DES81293 D DE S81293D DE S0081293 D DES0081293 D DE S0081293D DE 577228 C DE577228 C DE 577228C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/40Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils by indirect contact with preheated fluid other than hot combustion gases

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Metallbadautoklav zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen Bei den bekannten Verfahren zur Druckwärmespaltung von Ölen mit Hilfe eines Metallbades wurde das Öl in: zweckmäßig vorgewärmtem Zustand in das Reaktionsgefäß eingeführt, welches mit der Schmelze gefüllt war, stieg in der Schmelze hoch, sammelte sich an der Oberiiäche an und wurde durch ein ,geeignetes Rohr aus dem Reaktionsraum abgeführt. Dabei kam das Öl, welches sich, in dem Raum -oberhalb der Schmelze ansammelte, mit den Wandungen des Reaktionsgefäßes in Berührung. Da diese Wandungen die Wärme an die im Reaktionsgefäß befindliclhe Schmelze weiterzuleiten haben, sind sie heiß. Es ist jedoch für das Öl, welches die Metallschmelze passiert hat, schädlich, wenn ,es mit heißen Wandungen in Berührung kommt, da sich dadurch leicht Koksabscheidungen -einstellen, die zu Verstopfungen. Anlaß geben können. Man hat vorgeschlagen, in die Schmelze Rohre eintauchen zu lassen, innerhalb deren man das Öl in die Schmelze einführt, so daß, es darin aufsteigt und oberhalb der Schmelze im Rohr hochgeführt wird. Dabei kommt es zwar nicht mit den Wandungen des Reaktionsgefäßes in Berührung, doch tritt ein anderer Umstand ein, der dieselben, schädlichen Folgen hat, wie wenn das Öl die Wandungen des Reaktionsgefäßes berühren würde. Das Rohr wird von der Metallschmelze umspült. Die Spaltung der Öle findet unter Druck statt. Wenn man nun bei Betriebsbeginn die Einrichtung unter Druck setzt, sinkt der Bleispiegel im Einsatzrohr, weil sich in diesem der Druck :entwickelt, und steigt außerhalb des Rohres an. Das Rohr wird also von einem ,erhöhten Metallspiegel umgeben. Die Schmelze besitzt vermöge ihrer guten @,%#@ärmeleitung fast die gleiche Temperatur wie die Wandung, und infolgedessen kommt das Öl, welches innerhalb des Einsatzrohres auf dem Metallspiegel steht, mit dem an den Wandungen anliegenden geschmolzenen Metall in Berührung, und es vollziehen sich dieselben schädlichen Vorgänge, wie wenn das Öl in Berührung mit den Wandungen des Reaktionsgefäßes stünde.
  • Man hat ferner den Vorschlag gemacht, das Rohr, welches in die Schmelze eingesetzt ist, in der Höhe des Metallspiegels mit feinen Öffnungen zu versehen, durch welche während des Betriebes das Öl, welches im Einsatzrohr aufsteigt, zusammen mit der aufgewirbelten Schmelze austritt. Die Schmelze sinkt dann im Außenraum wieder nach. abwärts, während sich das Öl auf der Oberfläche der Schmelze ausbreitet und die Wandungen des Reaktionsgefäßes bespült. Dabei war wieder die Gefahr der Abscheidung von hochmolekularen Kohlenwasserstoffen und von anderen Nebenreaktionen gegeben.
  • Erfindungsgemäß werden alle diese Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß man in das Reaktionsgefäß von oben her ein Rohr einsetzt, welches in das Metallbad eintaucht und in seinem oberen Teil feine Öffnungen besitzt, wobei diese Öffnungen sich über der Oberfläche der Metallschmelze befinden. In der beiliegenden Zeichnung wird eine Vorrichtung dargestellt, die den Erfindungsgedanken wiedergibt. Mit A sind die Wandungen des Reaktionsgefäßes bezeichnet. B stellt das Einsatzrohr dar, welches in die' Schmelze bei C eintaucht und am oberen Ende bei E feine Öffnungen trägt. Der Vorgang spielt sich nun folgendermaßen ab Bei. Betriebsbeginn ist die Schmelze im Reaktionsgefäß erstarrt, und .es herrscht normaler Atmosphärendruck. Durch Erhitzen des Gefäßes wird das Metall in den flüssigen Zustand übergeführt. Sobald dies erreicht ist, setzt man den Druck darauf. Die Zuführung des Druckes geschieht durch das öleinlaufrohr und wirkt sich daher im Raum G aus. Würden die feinen Öffnungen im oberen Teil des Rohres B nicht vorhanden ,sein, so würde der Metallspiegel in G absinken und im RaumD so lange ansteigen, bis sich die Druckunterschiede ausgeglichen haben. Wenn nunmehr das Öl in das Reaktionsgefäß gelangt, sammelt @es sich auf dem Metallspiegel in G und kommt durch Vermittlung der im Raum D liegenden Metallschicht mit der wärmeabgebenden Wand des Reaktionsgefäßes A in Berührung. Infolge des Vorhandenseins der feinen Löcher tritt diese Erscheinung jedoch nicht ein. Sobald der Druck auf das Reaktionsgefäß gegeben wird, gleicht @er .sich in G und D durch Vermittlung der Öffnungen E aus, und der Metallspiegel stellt sich in beiden Hohlräumen gleich groß ein. Wenn man jetzt den Betrieb beginnt und Öl nach G eintreten läßt, ist dasselbe vor Berührung mit den Wänden A geschützt.
  • Die Höhe der Flüssigkeitsschicht imRaum G ist durch das Rohr F gegeben, welches zur Ableitung der entwickelten Zersetzungsprodukte, nämlich Dampf und Flüssigkeit, dient und bis nahe an den Metallspiegel heranreicht. Der RaumG füllt sich beim Betrieb mit Öldämpfen und mitgerissenen Flüssigkeitströpfchen, die sehr rasch die feinen öffnungen E verstopfen. Dadurch wird jeder Austritt des Öls nach dem RaumD verhindert. Bei Betriebsunterbrechung wird das Rohr B herausgezogen. Die Öffnungen werden -wieder gereinigt, und dann ist die Einrichtung für einen neuerlichen Betriebsbeginn bereit.
  • Man kann auch derart arbeiten, daß@ man das Rohr B bis nahe an den Boden des Reaktionsgefäßes weiterführt und die in der Abbildung angedeuteten Rohrschlangen, durch welche das Öl ü1 die Schmelze eingeführt wird, so ausbildet, daß, die einzelnen Windungen,einander berühren. Dadurch wird verursacht, daß eine Strömung der Schmelze, wie sie bei anderen bekannten Verfahren vermöge seitlicher Öffnungen im Einsatz stattfindet, unterbleibt. Es hat sich herausgestellt, daß :eine derartige Strömung u. U. schädlich sein kann, da die überwiegende Menge an Wärme durch Leitung zugeführt wird und die Strömung die Gefahr mit sich bringt, daß Ölteilchen an die überhitzte Außenwand .gelangen, wo sie unter Koksabscheidung zersetzt werden. Die beschriebene Abdichtung des Reaktionsraumes gegen außen unterbindet die Strömung und läßt die Wärme nur durch Leitung eintreten. Die eng aneinanderliegenden Rohrschlangen können mit einem Kühlmedium, beispielsweise mit dem zu verarbeitenden Öl, beschickt werden, welches verhindert, daß überschüssige Wärme in den Raum der Reaktion eintritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Metallbadautoklav zur Druckw.ärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen, in dem ein in die Metallschmelze eintauchendes Rohr in einem Abstand von den Wandungen des Autoklavs angeordnet ist, wobei das Rohr am iobereri Rand mit feinen Öffnungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß. die feinen Öffnungen sich über der -Oberfläche der Metallschmelze befinden. z. Metallbadautoklav nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr zwecks Verhinderung des seitlichen Abstr4-mens der Metallschmelze bis in die Nähe des Bodens des Reaktionsgefäßies verlängert ist.
DES81293D 1927-08-21 1927-08-21 Metallbadautoklav zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen Expired DE577228C (de)

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