DE577014C - Kinematographischer Apparat zur Aufnahme von Schiesszielen - Google Patents

Kinematographischer Apparat zur Aufnahme von Schiesszielen

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DE577014C
DE577014C DEN33582D DEN0033582D DE577014C DE 577014 C DE577014 C DE 577014C DE N33582 D DEN33582 D DE N33582D DE N0033582 D DEN0033582 D DE N0033582D DE 577014 C DE577014 C DE 577014C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying
    • F41G3/2605Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying using a view recording device cosighted with the gun

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Kinematographischer Apparat zur Aufnahme von Schießzielen Die Erfindung betrifft einen kinematographischen Apparat zur Aufnahme von Schießzielen mit einer auf der dem Objektiv abgewendeten Seite angebrachten, durch den Wind gesteuerten Antriebsvorrichtung.
  • Es ist bekannt, daß bei den Schießübungen zwischen in Fahrt befindlichen Flugzeugen ein kinematographischer Apparat benutzt wird, der die Abmessungen und Formen von gewöhnlichen Maschinengewehren hat. Dieser Apparat arbc itet unter der Einwirkung eines kleinen elektrischen Motors oder eines Uhrwerksantriebes und ist mit seiner Antriebseinrichtung durch eine nachgiebige Übersetzung verbunden. Er ermöglicht, Photographien des Zieles in einer der Schußfolge der Waffen, deren Stelle er einnimmt, entsprechenden Zahl und Geschwindigkeit aufzunehmen.
  • Diese Vorrichtungen, die das Abrollen von mindestens 25 m Film gewährleisten müssen, sind, wenn sie von elektrischen Motoren oder Uhrwerken angetrieben werden, schwerfällig und haben einen großen Raumbedarf. Daher ist ihre Anbringung schwierig. Werden sie hingegen in bekannter Weise von kleinen Propellern mittels nachgiebiger Übersetzungen angetrieben, so arbeiten sie mit einer Geschwindigkeit, die von derjenigen des Flugzeuges abhängt, was einen Nachteil bedeutet, weil die Geschwindigkeit der Vorrichtung entsprechend dun Geschwindigkeitsänderungen des Flugzeuges einmal sehr hoch und danach wieder sehr klein sein kann.
  • Die bereits bekannten kinematographischen Apparate, bei welchen der Antrieb. mittels einer Schraube erfolgt, deren Welle gleichachsig zur Achse des Apparates angeordnet ist, zeigen den Übelstand, daß die Schraube beim Zielen und beim Schießen hinderlich ist.
  • Durch die Erfindung wird bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen. Gegenstand der Erfindung ist, daß die Antriebsvorrichtung aus einem Schaufelrad besteht, dessen Welle senkrecht zur Längsachse des Apparates angeordnet ist und daß das genannte Schaufelrad in einer Windführungshaube enthalten ist, die in Richtung auf das Objektiv und senkrecht hierzu auf der entgegengesetzten Seite des Apparates offen ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen dem Schaufelrad und dem Kinetriebwerk ein System von Pufferfedern eingeschaltet, welches während der Drehung des Schaufelrades überschüssige Energie aufspeichert und diese bei Abfall der Umlaufszahl oder Stillstand des Schaufelrades an das mittels eines Fliehkraftreglers in seiner Geschwindigkeit regelbare Kinetriebwerk abgibt.
  • Solche Pufferfedern sind in Verbindung mit Fliehkraftbremsreglern schon bei anderen kinematographischen. Apparaten verwendet worden, um bci Handantrieb die Ablaufgeschwindigkeit des Films, unbeeinflußt von dem hohen Ungleichförmigkeitsgrad eines derartigen Antriebes, annähernd konstant zu halten.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung an einem sonst bekannten Aufnahmeapparat dargestellt.
  • Abb. r zeigt in Seitenansicht den kinematographischen Apparat, teilweise im Schnitt, und Abb.2 einen Längsteilschnitt durch den hinteren Teil des Apparates, welcher die Regelungsvorrichtung enthält.
  • Ein Fadenkreuz, das in der Brennebene in genauer Übereinstimmung mit der Visierlinie angebracht ist, ermöglicht in bekannter Weise die Genauigkeit des Richtens festzustellen. Das Zifferblatt eines Zeitmessers z, das gleichzeitig mit dem Ziel durch ein geeignetes optisches System 2 photographiert wird, ermöglicht die zeitliche Aufzeichnung der Schüsse.
  • Die kinematographische Inneneinrichtung 3 empfängt ihre Bewegung von einer Hauptwelle q. aus, die ihrerseits mittels geeigneter Vorgelege durch ein Windrad 5 bewegt wird, das in einer besonderen, im hinteren Teil des Apparates vorgesehenen Kammer untergebracht ist. Dieses Windrad hat Schaufeln und ist in einer Kammer z2 mit seinem oberen und hinteren Teil angeordnet, aus der die Schaufeln hervorragen. Das Windrad dreht sich im Innern eines durch eine Kappe 13 gebildeten Kanales, der die Luft in seinem vorderen Teil aufnimmt und sie dann nach unten führt, längs der Bahn, die durch den Pfeil z bezeichnet ist, derart, daß sie in sehr wirksamer Weise auf die Schaufeln des Windrades einwirkt.
  • Der Apparat, der ein Objektiv 6 im vorderen Teile hat, ist mit seiner Längsachse in Richtung der Längsachse des Flugzeuges angeordnet. Der Druck des Windes, der auf die Schaufeln des Windrades wirkt, ruft die Drehung dieses Rades sowie mittels der Übersetzung 7 die Drehung der Welle q. hervor.
  • Da aber während gewisser Übungen das Flugzeug Geschwindigkeit verlieren und deshalb der Winddruck ungenügend werden könnte, um den notwendigen, auf die Schaufeln des Windrades auszuübenden Luftdruck aufrechtzuerhalten, trägt das Windrad innen eine Anzahl Spiralfedern 8, . welche eine elastische ausgleichende Verbindung zwischen den Schaufeln des Windrades und der Mittelwelle darstellen, auf der es angebracht ist. Die Federn werden beständig in Spannung gehalten, wenn das Flugzeug sich in der üblichen Fahrt befindet. Wenn sich jedoch die Fluggeschwindigkeit aus irgendeinem Grunde vermindert, so treten sie in Tätigkeit, um die Wirkung des Windes zu unterstützen sowie die Gleichförmigkeit des Bewegungszustandes zu sichern.
  • Die Vorrichtung wird durch einen Fliehkraftregler zz (Abb. 2), welcher die Drehzahl der Antriebswelle des Kinewerks auf annähernd konstanter Höhe hält, vervollständigt. Das Ein- und Ausrücken der Kupplung auf Welle q. erfolgt nach dem Willen des Fliegers mittels eines Hebels zo, der auf die Kupplungsköpfe 9 wirkt, die aus zwei vorn mit Zähnen versehenen Scheiben bestehen.
  • Es ist selbstverständlich, daß der Gegenstand der Erfindung noch mannigfache Abänderungen erfahren kann, ohne daß man sich von dem Erfindungsgedanken .entfernt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kinematographischer Apparat zur Aufnahme von Schießzielen mit einer auf der dem Objektiv abgewendeten Seite angebrachten, durch den Wind gesteuerten Antriebsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung aus einem Schaufelrad (5) besteht, dessen Welle senkrecht zur Längsachse des Apparates angeordnet ist, und daß das genannte Schaufelrad in einer Windführungshaube (z3) enthalten ist, die in Richtung auf das Objektiv und senkrecht hierzu auf der entgegengesetzten Seite des Apparates offen ist.
  2. 2. Kinematographischer Apparat nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schaufelrad und dem Kinetriebwerk ein System von Pufferfedern eingeschaltet ist, welches während der Drehung des Schaufelrades überschüssige Energie aufspeichert und diese bei Abfall der Umlaufzahl oder Stillstand des Schaufelrades an das mittels eines Fliehkraftreglers in seiner Geschwindigkeit regelbare Kinetriebwerk abgibt.
DEN33582D 1931-04-28 1932-04-16 Kinematographischer Apparat zur Aufnahme von Schiesszielen Expired DE577014C (de)

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