DE57685C - Filzführung für Papiermaschinen - Google Patents

Filzführung für Papiermaschinen

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DE57685C
DE57685C DENDAT57685D DE57685DA DE57685C DE 57685 C DE57685 C DE 57685C DE NDAT57685 D DENDAT57685 D DE NDAT57685D DE 57685D A DE57685D A DE 57685DA DE 57685 C DE57685 C DE 57685C
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Germany
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c. eichhorn in Fockendorf bei Treben, Sachsen - Altenburg
Publication of DE57685C publication Critical patent/DE57685C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/36Guiding mechanisms

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

Paten τ-Anspruch:
Die Anwendung eines einzigen Oberfilzes, welcher das Papier- von der Gautschpresse nimmt und ohne menschliche Hülfe durch die erste Nafspresse über Walze 4 zwischen eine Druckwalze d und die obere Walze c1 der zweiten Nafspresse führt, die mit verkehrt laufendem, das Papier durch die Presse hindurchleitendem Steigfilz versehen ist.
Hierzu ι RIaIt Zeichnungen
BERLIN GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE BB: Papierfabrikation.
    (Sachsen - Altenburg).
    Filzführung für Papiermaschinen.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1890 ab.
    Die in beiliegender Zeichnung dargestellte Erfindung bezieht sich auf eine ■ Filzführung, durch welche bei Langsiebpapiermaschinen die Papierbahn vom Sieb durch die Gautschpresse und erste Nafspresse ' unmittelbar zur zweiten Nafspresse geführt wird, ohne dafs ein Ab nehmen der Papierbahn von den Führungsbahnen und Einführen der Bahn in die Pressen durch Menschenhand nöthig ist.
    Die vom Sieb kommende Papierbahn gelangt zunächst zwischen die Gautschwalzen α l und a'2. Von dieser Presse wird die Bahn durch das Obertuch i, welches über Gautschwalze a', Leitwalzen 1 und 2, Prefswalze b\ Walzen 4 und d und mehrere Leitwalzen zurück zur Gautschwalze al läuft, mitgenommen, indem es an deren Unterfläche kleben bleibt, und zwischen dem Tuch i und dem gleichfalls über die Walzen 1 und 2 in derselben Richtung laufenden Nafsfilz k durch die Walzen b1 b'2 der ersten Nafspresse geführt. Nachdem die Papierbahn durch die Presse theilweise ent-. wässert worden ist, folgt sie weiter dem Laufe des Obertuches /, während der Nafsfilz sofort beim Austritt aus den Walzen die Bahn verlädst. Gemeinsam mit dem Obertuch geht die Papierbahn über die Walze 4, welche von Kupfer und mit feinem Filz bezogen ist, um ein Blasenwerfen oder Schnallenziehen der Bahn zu verhindern.
    Die Papierbahn geht dann weiter, noch an der Unterfläche des Obertuches i haftend, bis zur oberen Walze c1 der zweiten Nafspresse. Gegen diese Walze drückt eine belastete Kupferwalze d die Papierbahn so stark an, aber ohne. Wasser auszupressen, dafs die Bahn das um die Walze d nach oben herum- und zurückgeführte Obertüch verläfst, von der oberen Prefswalze mitgenommen, zwischen diese und den von oben kommenden Steigfilz P gelangt und, durch die Prefswalzen C1C2 hindurchgeführt, wiederum entwässert wird.
    Jetzt zum ersten Male nimmt der Arbeiter die Papierbahn, nachdem sie die zweite Nafspresse verlassen hat, von dem Steigfilz ab, bringt sie auf den unteren Nafsfilz. A-1 und von hier unter Leitwalze 5 und über Leitwalze 6 in die Walzenpresse e1 e'2 oder auf den Trockencylmaer f.
    Die Führung des Obertuches z, des Steigfilzes 21 und der Nafsfilze k k' sind aus der Zeichnung ohne Weiteres erkennbar. Das Obertuch i hat eine beträchtliche Länge. und kann Monate laufen, ohne ausgelegt zu werden, da dasselbe während seines Laufes beständig durch einen aus einem Spritzrohr g austretenden Wasserstrahl gewaschen wird. Ebenso können die ziemlich langen Nafsfilze k k1 durch über sie fortfliefsendes Wasser gewaschen werden und lange betriebsfähig bleiben.
    Beim Einziehen des Steigfilzes i' von ebenfalls gröfserer Länge werden die obere Prefswalze c * und die Kupferwalze d etwas angehoben.
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