DE57673C - Elektricitätszähler - Google Patents

Elektricitätszähler

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DE57673C
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Germany
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DENDAT57673D
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Firma HARTMANN & BRAUN in Bockenheim—Frankfurt a. M
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Elektricitätszähler.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1890 ab.
Bei dem vorliegenden Elektricitätszähler wird eine Unipolarmaschine bezw. ein Barlowsches Rad benutzt, durch dessen Kupferscheibe der zu zählende Strom geleitet wird, während das ^ magnetische Feld durch einen kräftigen Elektromagneten, dessen Schenkelwindungen von einem gleichmäfsigen Strom durchflossen werden, gebildet wird. Die Umdrehungen der Kupferscheibe stehen dann im Verhaltnifs zu der durch dieselbe geleiteten Elektricitätsmenge, wenn bei constantem Felde der zu zählende Strom in geradem Verhaltnifs zu dem Wirbeloder Foucault-Strom steht. Zur Erfüllung dieser Bedingungen mufs dafür Sorge getragen werden, dafs der Wirbelstrom ungehindert entstehen kann. Besitzt nämlich das magnetische Feld dieselbe Gestalt und Ausdehnung wie die Strombahn des durch die Kupferscheibe geleiteten Stromes, so entsteht zwar auch durch die Drehung der Kupferscheibe im magnetischen Felde eine elektromotorische Kraft, dieselbe wirkt dem zu messenden Strom entgegen und verursacht eine Schwächung desselben. Der Wirbelstrom kann in diesem Falle nicht voll entstehen, so dafs ein besonderer Bremsmagnet erforderlich sein würde.
Um dieses ,zu vermeiden, wird bei der vorliegenden Vorrichtung das magnetische Feld des Elektromagneten durch seitliche Ansätze an die Polschuhe über die Strombahn erweitert, Fig. 1, so dafs die Wirbelströme dicht neben dem eingeleiteten Strom entstehen können. Diese Anordnung giebt auch die günstigsten Resultate in Bezug auf Proportionalität.
Die treibende Kraft der Scheibe ist um so gröfser, je stärker das magnetische Feld wird. Zur Erhöhung der magnetischen Induction und namentlich, zur Erreichung einer gleichmäfsigen Dichte der Kraftlinien zwischen der ganzen Fläche der Polschuhe, d. h. also zur Gleichmachung des magnetischen Widerstandes für alle erzeugten Kraftlinien ist folgende Anordnung getroffen. Die Kupferscheibe wird mit einer Anzahl Löcher versehen, welche durch weiches Eisen ausgefüllt werden, Fig. 2. An den Stellen des gröfsten Widerstandes für die Kraftlinien häuft man die Löcher an, so dafs auf diese Weise eine durchaus gleichmäfsige Kraftliniendichte auf der ganzen Polschuhfläche erreicht werden kann. Um die metallische Berührung zu sichern, wird die so erhaltene Scheibe mit einem galvanischen Niederschlag versehen.

Claims (2)

  1. P A T E N T - A N S P R Ü C H E :
    ι. Bei Elektricitäiszählern, in denen der zu messende Strom radial durch eine Kupferscheibe geleitet wird, die ihrerseits in einem constanten magnetischen Felde rotirt, die Anordnung seitlicher Vorsprünge an den Polschuhen des treibenden Magneten als Ersatz für einen besonderen Bremsmagneten.
  2. 2. Zur Ausgleichung des magnetischen Widerstandes bei dieser Vorrichtung die Einführung von Eisenkörpern in die Kupferscheibe.
DENDAT57673D Elektricitätszähler Expired - Lifetime DE57673C (de)

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