DE214060C - - Google Patents
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- DE214060C DE214060C DENDAT214060D DE214060DA DE214060C DE 214060 C DE214060 C DE 214060C DE NDAT214060 D DENDAT214060 D DE NDAT214060D DE 214060D A DE214060D A DE 214060DA DE 214060 C DE214060 C DE 214060C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/56—Special tariff meters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- JVl 214060 -KLASSE 21 e. GRUPPE
CIE. ANONYME CONTINENTALE
ET AUTRES APPAREILS in PARIS.
Elektrizitätszähler zur Messung von Energiedifferenzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1908 ab.
. Wenn die elektrische Energie gegen eine Pauschalsumme abgegeben wird, ist es sehr
erwünscht, nachträglich feststellen zu können, ob xind um welches Maß der vertragsgemäß
vereinbarte Höchstverbrauch überschritten worden ist. Zur Messung derartiger Energieverbrauchsdifferenzen
werden in bekannter Weise . Zähler verwendet, bei denen ein Motorzähler von konstanter Geschwindigkeit und ein gewohnlicher
Elektrizitätszähler durch ein ein Zeigerwerk antreibendes Differentialgetriebe derart verbunden sind, daß die Differenz der
Geschwindigkeiten des mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Triebwerks und des
Elektrizitätszählers angezeigt werden.
Gemäß vorliegender Erfindung wird der mit
konstanter Geschwindigkeit laufende Zähler von einem Elektromotor gebildet, dessen bewegendes
Drehmoment sowohl wie das hemmende Drehmoment dem Quadrate der Stromstärke oder der Spannung des Stroms proportional
ist. Um hierbei mit einem einzigen Strom und einer einzigen Spannung ein Drehmoment
zu erhalten, genügt es, zwei Felder zu erzeugen, die einen Phasenunterschied aufweisen.
Hierzu kann eine große Zahl von an sich bekannten Mitteln benutzt werden, z. B; unsymmetrische
Anordnung der Pole in der Nachbarschaft der Scheibe, Vorhandensein von in der Nähe der Scheibe angeordneten und durch
das Feld des Elektromagneten beeinflußten magnetischen Schirmen, Kurzschlußwindungen
unter einem Teil des Pols usw. Vorzuziehen ist die Anwendung von zwei getrennten magnetischen
Stromkreisen, von denen der eine eine große Selbstinduktion besitzt und ein Kraftlinienfeld
ergibt, das in bezug auf die Spannung an den Klemmen sehr verzögert ist,
während der andere Stromkreis einen großen Widerstand und eine offene Wicklung enthält
und somit ein zur Spannung sehr wenig verzögertes Kraftlinienfeld ergibt. Dadurch werden
zwei Kraftlinienfelder erhalten, zwischen denen ein Phasenunterschied besteht, und die
ein Drehmoment erzeugen.
Ein nach vorliegender Erfindung eingerichteter Differenzzähler ist auf der Zeichnung
schematisch dargestellt und besteht aus zwei Triebwerken. Das eine, A, läuft mit konstanter
Geschwindigkeit, deren Größe der im Vertrag festgesetzten Energiegröße zu entsprechen
hat. Das andere, A1, kann ein gewöhnlicher drei- öder einphasiger Zähler sein,
beispielsweise von der Art, daß sich zwei Scheiben a. in dem Felde zweier Spulen, je
einer Stromspule b und einer Spannungsspule c, drehen, deren Ströme um 90 ° zueinander in
der Phase verschoben sind.
Diese beiden Triebwerke A und A1 arbeiten
gemeinschaftlich, beispielsweise durch auf ihren Achsen g sitzende Kegelräder e und f auf ein
Differentialgetriebe B, dessen äußeres Rad C durch Vermittlung eines Zahntriebs E auf das
Zeigerwerk D wirkt.
Die Angaben des Zeigerwerks werden daher der Differenz der Geschwindigkeiten der beiden
Triebwerke proportional sein, also gleich V, V1, und infolgedessen das Maß angeben, um das
die im Vortrag festgesetzte Energiegröße überschritten worden ist, vorausgesetzt, daß die
Geschwindigkeit F des Triebwerks A dem vertragsgemäß vereinbarten Höchstverbrauch entspricht.
ίο Bei der auf der Zeichnung dargestellten beispielsweisen
Ausführungsform findet ein Zähler Verwendung, der sich unabhängig von der jeweiligen
Größe des Stroms und der Spannung mit konstanter Geschwindigkeit dreht. Dieser Zähler A besteht aus zwei auf der Welle g
sitzenden Scheiben d und aus zwei Spulen F und G1 welche das Feld bilden und in Reihe
oder parallel geschaltet vom Strom I durchflossen werden. Unter der Wirkung dieser
beiden Spulen F und G dreht sich der Zähler mit einer Geschwindigkeit, die dem Quadrat
der Stromstärke I proportional ist, und die Bewegungsarbeit ist daher gleich K-P-V,
wenn F die Geschwindigkeit des Zählers und K eine Konstante bedeutet.
Läßt man diese Arbeit anstatt durch einen Magneten durch eine Spule H verbrauchen,
so ist die Bremskraft dieser Spule gleichfalls dem Quadrat der Stromstärke proportional;
da sie aber andererseits auch der Geschwindigkeit F proportional ist, so ist sie gleich
K1 · 1 2 · V, wobei K1 gleichfalls eine Konstante
bedeutet. Die verbrauchte Bremsarbeit ist gleich K1 - I2 · F2.
Beim normalen Laufe eines solchen Zählers besteht daher die Beziehung: Bewegungsarbeit
= Bremsarbeit,. also K -12 ■ V — K1 -12 · VK
Hieraus folgt F = -py- = konstant.
Die Größe dieser konstanten Geschwindigkeit kann derart eingestellt werden, daß sie
der Umdrehungszahl des Zählers A für die vertragsgemäß nicht zu überschreitende Energiegröße
entspricht.
Dieselbe Anordnung kann auch für Gleich-Stromzähler Verwendung finden, wenn die
beiden Spulen, die induzierende und induzierte, parallel oder für denselben Strom / in Reihe
geschaltet werden, und der Magnet, durch einen Elektromagnet ersetzt wird, dessen Windungen
von demselben Strome I durchflossen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Elektrizitätszähler zur Messung von Energiedifferenzen, bei dem ein Motorzähler von konstanter Geschwindigkeit und ein gewöhnlicher Elektrizitätszähler durch ein ein Zeigewerk antreibendes Differentialgetriebe derart verbunden sind, daß die Differenz ■ der Geschwindigkeit des mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Triebwerks und des Elektrizitätszählers registriert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mit konstanter Geschwindigkeit laufende Zähler von einem Elektromotor gebildet wird, dessen bewegendes Drehmoment sowohl wie das hemmende Drehmoment dem Quadrate der Stromstärke oder der Spannung des Stromes proportional ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214060C true DE214060C (de) |
Family
ID=475665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214060D Active DE214060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214060C (de) |
-
0
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