DE57581C - Photographische Camera - Google Patents
Photographische CameraInfo
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- DE57581C DE57581C DENDAT57581D DE57581DA DE57581C DE 57581 C DE57581 C DE 57581C DE NDAT57581 D DENDAT57581 D DE NDAT57581D DE 57581D A DE57581D A DE 57581DA DE 57581 C DE57581 C DE 57581C
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- plates
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/26—Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)
Description
| I | ! |
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographs.
H. WANDROWSKY in KIEL. Photographische Camera.
.Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1890 ab.
Die vorliegende Camera, welche ein leichtes und lichtsicheres Wechseln der Platten gestatten
soll, ist wie folgt construirt: Die Platten ruhen, einzeln in Hülsen eingeschlossen, in einem
Kasten, welcher im Innern der Camera so angebracht ist, dafs er unterhalb der Visirscheibe
in unbenutztem Zustand und während des Einstellens sich befindet, zum Gebrauch aber
so weit in die Höhe gehoben werden kann, dafs die Platten die Stelle der Visirscheibe einnehmen.
Ist der Kasten in diese Lage gebracht, so wird die gewünschte Platte, welche man
belichten will, durch einen Haken oben befestigt , welcher sie festhält, wenn die anderen
Platten mit dem Kasten wieder nach unten gebracht werden. Die Reihenfolge der zu belichtenden
Platten ist gleichgültig und ein Verwechseln der belichteten Platten mit noch nicht belichteten ist unmöglich, weil der Haken
einer jeden Platte, welche zur Belichtung festgehakt wird, in einem angebrachten Papierstreifen
einen Eindruck macht und so sich selbst verzeichnet.
Die Camera kann für jede Plattengröfse und Plattenanzahl eingerichtet werden. Beiliegende
Zeichnungen veranschaulichen eine Camera für die Plattengröfse 12X 16 cm mit Hülsen für
24 Platten.
Fig. ι zeigt eine Längenansicht der Camera.
Das Objectiv 1 ist vermittelst des Ringes 2 an das Objectivbrett 3 geschraubt, welches in den
Falzen der Leisten 4 horizontal verschiebbar ist. Die Leisten sind am Rahmen 5 befestigt,
der durch den Balg 6 mit dem Hintertheil 20 der Camera verbunden ist und welcher vermittelst
der Schraube 34 in den Schlitzen der Laufbretter 7 auf- und abbeweglich ist. Auch kann dem Rahmen 5 durch die Schraube 34
eine schräge Stellung zur Visirscheibe gegeben werden, was die Verstellbarkeit der
letzteren ersetzt.
Die Laufbretter 7 mit ihren Verlängerungen 8 befinden sich zu beiden Seiten des Apparates
und sind zwischen den Leisten 11 am Hintertheil 20 der Camera verschiebbar. Unten an
denLaufbrettern befinden sich die Zahnstangen 9, welche vermittelst der beiden Triebräder 10,
deren Welle in der dem Objective zugekehrten Wand des Theiles 20 von einer bis zur
anderen Seite durchgeht, bewegt, ein bequemes und sicheres Einstellen ermöglichen soll. Wenn
die Camera aufser Gebrauch zusammengeschoben ist, werden die Verlängerungen 8 herumgeklappt
und nehmen die in Fig. 4 veranschaulichte Lage ein. Die Scheiben 29 und 30 enthalten die Mutter für die Stativschraube, und
zwar wird dieselbe in 29 eingeschraubt, wenn man Quer-, in 30, wenn man Hochaufnahmee
machen will.
Fig. 2 zeigt den Längenschnitt und veranschaulicht das Magazin für die Trockenplatten.
Dieses, in den Zeichnungen mit 16 bezeichnet, enthält 24 Hülsen (mit 12 bezeichnet), deren
Einrichtung näher im Querschnitt, Fig. 4, verdeutlicht wird. Diese Hülsen bestehen aus
einem Holzrähmchen mit Rückwand aus schwarzem Carton. Durch die beiden Stifte 19
unten und den verschiebbaren Stift 19 oben-, Fig.-4, wird die Platte in der Hülse festgehalten.
Oben an jeder Hülse ist ein Messingschieber mit einem in der Mitte der Hülse befindlichen
Haken 13 von der in Fig. 4 dargestellten Form durch die beiden Oesen 15
befestigt, welcher, wenn er so weit als möglich nach rechts geschoben, in die Oese 14 des
Magazins 16 eingreift und so die Hülse mit dem Magazin verbindet. Der Hintertheil 20
der Camera hat die doppelte Höhe des Platten-
magazins. Beim Nichtgebrauch der Camera und während des Einsteilens befindet sich das
Magazin mit den Hülsen im unteren Theile desselben und wird durch den Deckel 26 lichtdicht
verschlossen. Fig. 2 stellt die Camera in diesem Zustande dar. Dieser Deckel 26 trägt
oben, genau übereinstimmend mit den Plattenhülsen im Magazin, die mit Nummern versehenen
Metallstückchen 27, welche den Nummern der Plattenhülse entsprechen und
zum Einsetzen der Visirscheibe je nach der zu belichtenden Platte dienen. Der Deckel 21
auf 20 ist mit Scharnieren zum Aufklappen versehen und wird durch einen Verschlufs geschlossen.
Nachdem das Bild auf der Visirscheibe 33 eingestellt ist, wird der Deckel 21 hochgeklappt
und die Visirscheibe herausgenommen. Der Deckel 21 wird wieder geschlossen und
der Deckel 26 über dem Plattenmagazin in die in Fig 2 punktirt gezeichnete Lage gebracht.
Diese Stellung ist auch in Fig. 3 in Rückansicht dargestellt. In dieser Lage verschliefst
er die zum Sehen auf die Visirscheibe dienende Oeffnung im Hintertheil 20 lichtdicht.
Bei der in beiliegenden Zeichnungen dargestellten Camera reicht bei Plattengröfse
12 X 16 cm mit 24 Hülsen von je 5 mm Dicke der Deckel 26 in hochgeklapptem Zustande
genau bis an den Deckel 21. Bei geringerer Anzahl der Hülsen bezw. bei anderen
Plattengröfsen wird am Deckel 21 eine Klappe angebracht, welche in Verbindung mit dem
alsdann nicht ganz an 21 heranreichenden Deckel 26 die Rückseite lichtdicht verschliefst.
Soll nun eine Platte belichtet werden, so wird vermittelst des in Fig. 3 dargestellten
Triebes 17 das Plattenmagazin so weit gehoben, bis die Sperrklinke einfällt. Nun ragen die
Haken 13 der Plattenhülsen durch die ihnen genau entsprechenden Oeffnungen 22 im
Deckel 21. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, befindet sich über den Oeffnungen 22 im
Deckel 21 eine Klappe 23. Weil jetzt das Holz in den Zwischenräumen zwischen den
Oeffnungen 22 die Fugen unter den einzelnen Plattenhülsen lichtdicht verschliefst, so kann
die Klappe 23 ohne Gefahr, dafs Licht an die Platten kommt, geöffnet werden. Die
Oeffnungen 22 sind entsprechend den Nummern der Plattenhülsen mit Zahlen versehen. Man
schiebt nun den Haken der betreffenden Nummer, welche man belichten will, nach
links auf das Holz des Deckels 21. Durch diese Bewegung, welche im Querschnitt, -Fig. 4,
verdeutlicht wird, verläfst der Schieber am Haken 13 die Oese 14, löst so die Verbindung
mit dem Magazin und der Haken 13 verbindet die Hülse mit dem Deckel 21. Alsdann
wird die Klappe 23 durch den Vorreiber 25 geschlossen und das Magazin durch den Trieb 17 in seine vorige Lage gebracht.
Die zu belichtende Platte bleibt oben durch den Haken 13 am Deckel 21, während der
unterste Rand der Hülse durch die anderen im Magazin befindlichen Hülsen in seiner
Lage festgehalten wird. Unterhalb der Klappe 23 befindet sich ein mit Papier bespanntes
Rähmchen 24, in welches das in die Höhe gebogene Ende des Hakens 13 der zum Belichten
bestimmten Plattenhülsen einen Eindruck beim Schliefsen der Klappe 23 macht und so
die Nummern der belichteten Platten auf dem entsprechend numerirten Papierstreifen bezeichnet.
Das Rähmchen 24 ist so angebracht, dafs die nicht hinübergeschobenen Haken keinen
Eindruck in den Papierstreifen machen können und ein Zurückgleiten des hinübergeschobenen
Hakens beim Versenken der übrigen Hülsen verhindert wird. Nach der Belichtung wird
das Plattenmagazin wieder gehoben, der Haken 13 wieder nach rechts geschoben, so
dafs er in die Oese 14 eingreift und die Hülse im Magazin befestigt, das Magazin gesenkt
und der Deckel 21 geschlossen. Nach Einsetzung der Visirscheibe ist der Apparat für
eine neue Aufnahme fertig.
Zum Herausnehmen der belichteten und Einlegen von unbelichteten' Platten wird in
der Dunkelkammer das Magazin gehoben, der Deckel 21 geöffnet und die Hülsen herausgenommen.
Claims (1)
- Pat ent-An sp ruch:Eine photographische Camera, bei welcher die in Hülsen eingeschlossenen Platten in einem Magazin während des Einstellens und in unbenutztem Zustande unterhalb der Visirscheibe ruhen, zum Gebrauch aber mit dem Magazin durch Zahnstange und Trieb gehoben und an die Stelle der Visirscheibe gebracht werden, die Hülse der zu belichtenden Platte vermittelst eines Schiebers durch ein und dieselbe Bewegung von der Verbindung mit dem Plattenmagazin losgelöst und an der. Stelle, welche sie zum Belichten einnehmen soll, befestigt wird, während die anderen Platten mit dem Magazin wieder nach unten bewegt we/ i: 1, und bei welcher zugleich durch den Sch!l::,r die Nummer der zu belichtenden . Platte n. einem Papierstreifen vorgezeichnet wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57581C true DE57581C (de) |
Family
ID=331941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57581D Expired - Lifetime DE57581C (de) | Photographische Camera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57581C (de) |
-
0
- DE DENDAT57581D patent/DE57581C/de not_active Expired - Lifetime
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