DE575388C - Verfahren zur Herstellung von gepressten Kalanderwalzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gepressten KalanderwalzenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G1/00—Calenders; Smoothing apparatus
- D21G1/02—Rolls; Their bearings
- D21G1/0233—Soft rolls
- D21G1/024—Soft rolls formed from a plurality of compacted disc elements or from a spirally-wound band
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- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von gepreßten Kälanderwalzen Kalanderwalzen aus Papier, Leder oder Textilstoffen werden bisher auf offenen Pressen hergestellt. Die Stoffe werden abschnittweise--unter die Presse gegeben und einige Stunden unter Druck stehengelassen, bis sie sich gesetzt haben. Dann wird --ein neuer Abschnitt aufgegeben und so fort, bis -die ganze Walze gepreßt ist.
- Dies Verfahren nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, deshalb benötigt man eine Anzahl solcher Pressen, weil zwischen den einzelnen Preßabschnitten immer einige Stunden des Stehenlassens unter Druck liegen müssen.
- Es ist nun in der Technik bekannt, daß sich Faserstoffe vollkommener imprägnieren lassen, wenn man die Luft vorher aus den Poren entfernt, indem man z. B. die Imprägnierung in einem Vakuum vornimmt. Es ist ferner bekannt, Papier, Leder, Faserstoffe im Vakuum unter Anwendung äußeren Druckes zusammenzupressen, um daraus. einen zusammengesetzten Werkstoff zu fertigen. Es ist ferner bekannt, dieses Verfahren noch durch Anwendung von Erwärmung zu unterstützen. Es ist also allgemein bekannt, daß sich zusammengesetzte Stoffe aus Papier, Leder, Faserstoffen unter Anwendung äußeren Druckes, unter Anwendung von Vakuum und unter Anwendung von Erwärmung herstellen lassen.
- Trotzdem ist man bei der Herstellung von Kalanderwalzen bei dem alten Verfahren geblieben, weil man nicht erkannt hat, daß das Stehenlassen der einzelnen Schichten unter Druck nur dadurch bedingt wird, daß sich zwischen den einzelnen Stoffschichten an den Stoffen haftende Luftschichten befinden, die unter dem Preßdruck wohl zusammengedrückt, aber nicht gleich entfernt werden. Diese Luftschichten bleiben als elastische Körper zwischen den Stoffschichten sitzen und entweichen erst langsam nach einigen Stunden. Erst nachdem diese Luftschichten durch das Stehenlassen ausgetrieben wurden, haften die einzelnen Schichtstoffe aufeinander und lösen sich nicht mehr bei der Druckentlastung der Presse. Es kommt jedoch auch vor, daß trotzdem eingepreßte Luftschichten stellenweise zwischen den Stöffschichten sitzenbleiben. Bei der Erwärmung der Walze im Betrieb dehnen sie sich aus und arbeiten so von innen heraus an der frühzeitigen Zerstörung der Walze. Bei der Verwendung feuchten Papiers werden diese Fehler häufig noch verstärkt.
- Diese Übelstände und Zeitverluste sollen durch das Verfahren der Herstellung gepreßter Kalanderwalzen u. dgl. im luftleeren Raum beseitigt werden. Der ganze Preßvorgang vollzieht sich, unter Wirkung des Preßdruckes von außen, in einem geschlossenen Raume, der durch eine Luftpumpe luftleer gemacht wird. Dadurch wird das Luftpolster zwischen den einzelnen Stoffteilen vermieden, die Stoffe haften sofort aneinander, die Presse braucht nicht stundenlang zu stehen, und die frühzeitige Zerstörung von Walzen infolge eingepreßter Luftteilchen wird ganz vermieden. Die Walzen werden gleichmäßiger und haben eine bedeutend größere Lebensdauer.
- Das Anwärmen der Papiere und Textilstoffe vor der Pressung ist bekannt. Dieses Trocknen wird in einem Trockenofen vorgenommen. Dieses Trocknen ist insofern schon unvollkommen, indem die aus dem Trockenofen in die kältere Werkstattluft kommenden warmen Papiere gierig Feuchtigkeit aus der Luft ansaugen und häufig mit noch größerem Feuchtigkeitsgehalt (infolge der Wärme) unter die Presse kommen.
- Dieser Übelstand wird nach der Erfindung dadurch behoben, daß in dem Vakuumraum eine Heizung vorgesehen ist. Die Walzen werden also nach diesem Verfahren luftfrei und feuchtigkeitsfrei.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von gepreßten Kalanderwalzen aus Papier, Leder oder Faserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufpressen der Scheiben in einem luftleeren Raum erfolgt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakuumbehälter geheizt und die Stoffe vor und während der Luftentleerung einer Trocknung unterzogen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE575388T | 1930-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575388C true DE575388C (de) | 1933-04-27 |
Family
ID=6569713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930575388D Expired DE575388C (de) | 1930-10-25 | 1930-10-25 | Verfahren zur Herstellung von gepressten Kalanderwalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575388C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3324016A1 (de) * | 1983-03-23 | 1984-09-27 | William Hardy Warner N.H. Edwards | Verfahren zur herstellung einer gefuellten walze |
-
1930
- 1930-10-25 DE DE1930575388D patent/DE575388C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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