DE5744C - Neuerungen an Absätzen für Schuhe und Stiefel - Google Patents

Neuerungen an Absätzen für Schuhe und Stiefel

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DE5744C
DE5744C DENDAT5744D DE5744DA DE5744C DE 5744 C DE5744 C DE 5744C DE NDAT5744 D DENDAT5744 D DE NDAT5744D DE 5744D A DE5744D A DE 5744DA DE 5744 C DE5744 C DE 5744C
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Germany
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F. RICHARDSON in Providence. Vertreter WlRTH & CO. in Frankfurt a./M
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
    • A43B13/34Soles also attached to the inner side of the heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

1878.
Klasse 71.
Gegenstand der Erfindung ist ein metallener ■Absatz für Schuhe und Stiefel, welcher stark Hind leicht ist, aus möglichst wenigen Theilen besteht, fest mit dem Schuh oder Stiefel verbunden werden kann und der Ferse des Schuhes oder Stiefels gröfsere Steifigkeit verleiht. Der Absatz ist mit einem zum leichten Erneuern und Umwenden eingerichteten Bodenstück versehen, welches nicht leicht schadhaft werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht eines mit dem neuen Absatz versehenen Schuhes.
Fig. 2 ein Schnitt durch den Metallabsatz, welcher so eingerichtet ist, dafs er die Ferse des Stiefels oder Schuhes unterstützt.
Fig. 3 ein Schnitt durch den an einem Stiefel oder Schuh befestigten Absatz.
Fig. 4 Seitenansichten der Hülse des Metallabsatzes, des Bodenstückes, welches auf beiden Seiten getragen werden kann und der Schraube, welche das Bodenstück mit der Hülse verbindet.
Fig. 5 ist eine obere und untere Ansicht des Bodenstückes.
Fig. 6 ist eine untere Ansicht der Absatzhülse und zeigt die Platte, mit Hülfe deren diese Hülse an die Sohle befestigt wird.
, Fig. 7 ist ein mit dem neuen Metallabsatze versehener Damenstiefel.
Fig. 8 Schnitt durch den an einem Damenstiefel angebrachten Metallabsatz.
Fig. 9 perspectivische Ansicht des mit dem neuerx Absätze versehenen Geh- oder Soldätenschuhes.
α ist der Stiefel oder Schuh, b die Sohle und c die Ferse desselben, d ist eine Metallhülse, deren Platte e eine Anzahl Löcher // hat. Durch diese Löcher werden Nägel geschlagen, welche an der Spitze umgebogen werden und die Platte und mit ihr die Hülse an die Sohle des Schuhes oder Stiefels befestigen. Der Rand g umgiebt den Rand der Sohle und kann weit genug über die Platte e in die Höhe gehen, um die Ferse zu unterstützen, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Die Platte e ist ferner in der Mitte mit der im Innern mit Gewinde versehenen Hülse /z, Fig. 6,, versehen, in welche die Schraube i eingeschraubt wird, um das Bodenstück mit der Hülse d zu verbinden. / ist dieses Bodenstück. Dasselbe besteht aus dem Metallrande n, welcher durch die Metallplatte m in zwei Abtheilungen getheilt wird. Diese Metallplatte vi erstreckt sich über die Aufsenseite des Randes η und bildet eine Schulter, welche bewirkt, dafs das Bodenstück / fest auf dem unteren Rand der Hülse d ruht und, wenn durch die Schraube i mit dieser Hülse verbunden, ein festes Ganze bildet. Eine centrale Hülse O bildet ein versenktes Lager für den Kopf der Schraube i und schützt diese Schraube nach aufsen. Die Ränder η η sind leicht konisch geformt, so dafs sie in die Hülse hineinpassen und sich fest gegen dieselbe anlegen. Beide Ränder sind gewöhnlich gleich hoch und das Bodenstück ist derart eingerichtet, dafs es sowohl auf der einen wie auch auf der andern Seite benutzt werden kann. Man kann aber auch den einen Rand höher machen, als den andern, so dafs man den Absatz nach Belieben hoch und niedrig machen kann, je nachdem man den höheren oder den niedrigeren Rand nach unten richtet.
Der in Fig. 2 dargestellte Absatz ist mit einem solchen Bodenstücke versehen, dessen Ränder ungleich hoch sind. Der höhere Rand ist hier nach unten gekehrt. Der Metallrahmen des Bodenstückes ist mit Holz ausgefüttert und zwar nicht mit einer einfachen Lage Holz, sondern mit comprimirtem Holz mit senkrechtlaufenden Fasern. Diese Anordnung bietet verschiedene Vortheile.
Die Bodenplatten können leicht umgewechselt werden, wenn die mit ihr versehenen Schuhe von Personen getragen werden, welche ihre Absätze schief zu treten pflegen. Auch kann man die abgenutzte Seite leicht erneuern, indem man das Bodenstück einfach umwendet.
Der beschriebene Metallabsatz kann leicht und schnell an den Schuh oder Stiefel befestigt werden; er hält fest an dem Schuhe und trägt zur Festigkeit desselben bei. Wenn der Rand g entsprechend erhöht wird, so dient derselbe der Ferse als fester Halt und verhindert ein Niederbrechen derselben, wenn der- Schuh nafs geworden ist. Die Holzfüllung verhindert ein Ausgleiten des Fufses auf Glatteis.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Die Hülse d, insofern sie den Rand g und das Muttergewinde für die Schraube / hat, und das Bodenstück, insofern dasselbe zwei verschieden hohe Hälften hat.
  2. 2. Die Hülse d, insofern sie sich soweit nach oben erstreckt, dafs die Kappe des Schuhes oder Stiefels geschützt ist, der Rand g und
    - das Muttergewinde für die Schraube i in
    , Verbindung mit dem Bodenstück /, insofern sich dasselbe umdrehen läfst und auf solche Weise sowohl auf der einen als auch auf der andern Seite benutzt werden kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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