DE574469C - Spulenhalter fuer Kunstseidespinnmaschinen - Google Patents

Spulenhalter fuer Kunstseidespinnmaschinen

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DE574469C
DE574469C DEJ41813D DEJ0041813D DE574469C DE 574469 C DE574469 C DE 574469C DE J41813 D DEJ41813 D DE J41813D DE J0041813 D DEJ0041813 D DE J0041813D DE 574469 C DE574469 C DE 574469C
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Germany
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holder
bobbin
spinning machines
spool holder
rayon spinning
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LUDWIG JAHN DIPL ING
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LUDWIG JAHN DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/54Arrangements for supporting cores or formers at winding stations; Securing cores or formers to driving members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Spulenhalter für Kunstseidespinnmaschinen Ein Spulenhalter für Kunstseidespinnmaschinen muß einmal einen sicheren, dabei elastischen und zentrischen Sitz für die Spule gewährleisten, zum andern muß er eine weitgehende Sicherheit gegen Bruch und Unempfindlichkeit gegen Spinnbadflüssigkeit bieten, er muß einfach gebaut seih und leicht gehandhabt werden können und damit niedrige Anschaffungs- und Betriebskosten verursachen.
  • Die üblichen Spulenhaltcr .erfüllen diese Bedingungen nur zum Teil. Diejenigen aus Hartgummi oder Kunstharz sind wohl unempfindlich gegen Spinnbadflüssigkeit, haben aber den Nachteil großer Brüchigkeit; diejenigen aus Metall und Metallegierungen hingegen verbinden mit dem Vorteil der Bruchsicherheit wieder den Nachteil der leichten Zerstörung durch Spinnbadflüssigkeit, wenn auch versucht wird, dieser Gefahr durch vorbeugende Maßnahmen zu begegnen.
  • Um ein leichtes Aufschieben und einen elastischen Sitz der Spulen auf den Haltern zu ermöglichen, müssen an diesen Spulenhaltern elastische Organe in Form von Gummipfropfen, Gummistreifen, Gummiringen, Gummirollen, metallischen Federn usw. vorgesehen sein..
  • Man ging hierbei zumeist von einer nabenförmigen, auf die Spindel aufzuschiebenden Büchse aus Metall, Hartgummi oder Kunstharz aus, auf die sich wiederum Arme, Scheiben usw. als die eigentlichen Träger für die elastischen Auflegeorgane für die Spulen aufbauten. Besondere Bauteile erforderte weiterhin die Befestigung der Spulenhalternabe auf der Spindel. Hierzu wurden konische Spannfutter, Stellschrauben usw. verwendet, die teils umständliche Handgriffe beim Aufsetzen der Spulenhalter notwendig machten, teils die Gefahr exzentrischen Laufens und Lockerwerdens in sich bargen.
  • Allen diesen Spulenhaltern ist weiterhin gemeinsam, daß sie aus vielen zusammengepaßten Einzelteilen bestehen, womit öftere Reparaturbedürftigkeit, kurze Lebensdauer sowie hohe Anschaffungspreise und hohe Betriebskosten verbunden sind.
  • Die vorliegende Erfindung verwirklicht den bisherigen Bauarten gegenüber den Gedanken, nicht nur an den für die Spule bestimmten Tragstellen Gummi zu verwenden, sondern den ganzen Spulenhalter, einschließlich des Nabenteiles, aus einem einzigen Stück Weichgummi herzustellen.
  • Der Spulenhalter nach der Erfindung entspricht in der Ausführung der Zeichnung, die in Fig. r eine Seitenansicht und in Fig. z eine Vorderansicht desselben zeigt.
  • Der Schaft des Spulenhalters hat eine Bohrung oder Öffnung, die der Form der Spindel angepaßt ist, so daß er auf diese aufgeschoben werden kann. Der Schaft verläuft außen nach dem Halterbund hin konisch ansteigend, aus dessen Tellerfläche der eigentliche Spulenträger sternförmig herauswächst.. Während der sternförmige, tragende Teil des Spulenhalters etwa dem inneren Durchmesser der Spule entspricht, so daß diese infolge der Nachgiebigkeit -der Sternrippen leicht aufgeschoben werden kann, ist der Durchmesser des Halterbundes so dem äußeren Durchmesser der Spule angepaßt, daß sich diese beim Aufschieben an den Bund anlegen kann. Die Befestigung erfolgt nicht wie üblich durch eine senkrecht zur Spindel liegende kleine Schraube, sondern durch einen mit Gewinde versehenen Ring A. Dieser Ring besitzt innen ein zweckmäßig nicht scharfes Gewinde, welches direkt auf den Gummi geschraubt wird. Durch Aufschrauben des Ringes auf den konischen Teil des Schaftes drückt sich der Gummi nach innen und preßt sich dadurch auf die Spindel auf. Hierdurch ist die Auswechslung des Spulenhalters sehr leicht möglich. Auch erhält der Spulenhalter keine Exzentrizität wie bei der bisherigen Befestigung.
  • Ein in der vorbeschriebenen Weise ausgeführter Spulenhalter erfüllt die eingangs erwähnten Bedingungen: Leichtes, elastisches Aufschieben der Spule infolge der Nachgiebigkeit der Flügel, dabei sicherer, zentrischer Sitz der Spule durch den elastischen Gegendruck der Flügel, zumal exzentrisch wirkende Befestigungsorgane auf der - Spindel fehlen. Infolge der Wahl von Weichgummi als Material für den ganzen Spulenhalter ist er unzerbrechlich und unempfindlich gegen Spinnbadflüssigkeit. Da aus einem Formstück bestehend, ist der Spulenhalter einfach und billig in der Herstellung, seine Handhabung ist denkbar einfach und seine Unzerbrecfilichkeit und lange Lebensdauer ergeben ein Minimum von Betriebskosten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: .i. Spulenhalter für Kunstseidespinnmaschinen aus Weichgummi.
  2. 2. Spulenhalter nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme der Spulen dienende Teil sternförmig ausgebildet ist.
  3. 3. Spulenhalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft des Spulenhalters.konisch gegen den Halterbund verläuft. q.. Spulenhalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Spulenhalters auf der Spindel durch Überschrauben eines Gewinderinges erfolgt, der infolge der Konizität des Halterschaftes diesen gegen die Spindel preßt.
DEJ41813D 1931-06-16 1931-06-16 Spulenhalter fuer Kunstseidespinnmaschinen Expired DE574469C (de)

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