DE573294C - Achsensymmetrische Linsenanordnung - Google Patents

Achsensymmetrische Linsenanordnung

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DE573294C
DE573294C DEZ18513D DEZ0018513D DE573294C DE 573294 C DE573294 C DE 573294C DE Z18513 D DEZ18513 D DE Z18513D DE Z0018513 D DEZ0018513 D DE Z0018513D DE 573294 C DE573294 C DE 573294C
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DE
Germany
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center
lens arrangement
anastigmats
lens
axis
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Expired
Application number
DEZ18513D
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Carl Zeiss SMT GmbH
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Carl Zeiss SMT GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B13/00Optical objectives specially designed for the purposes specified below

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Achsensymmetrische Linsenanordnung" Die Abbildung der Punkte eines gegen die Achse einer achsensymmetrischen Flächenfolge geneigten Hauptstrahls vermittels enger Bündel ist im allgemeinen nur für zwei Punkte genau. Alle anderen Hauptstrahlpunkte werden in- der Regel je in einen sogenannten sagittalen und einen sogenannten tangentialen Punkt abgebildet. Die Entfernung dieser Bildpunkte voneinander ist ein Maß für den Astigmatismus.
  • Die Größe dieses Astigmatismus ändert sich mit der Lage der abgebildeten Punkte auf dem Hauptstrahl. Es gibt aber Flächenfolgen, bei denen diese Änderung verhältnismäßig gering ist, ja sie kann sogar konstant werden, und diese Konstante kann sogar Null sein. Die allgemeine und hinreichende Bedingung für diese genaue Abbildung eines Hauptstrahls vermittels enger Bündel ist analytisch angegeben worden von W. Merte (Zeitschrift für Physik 192o, Seite 181, Gleichung 26). Sie läuft darauf hinaus, daß die sagittalen und die tangentialen Brennpunkte im Bildraume zusammenfallen und die sagittale und die tangentiale Brennweite den absoluten Beträgen nach einander gleich sind. Bei Erfüllung dieser Bedingungen für einen geneigten Hauptstrahl werden im allgemeinen auch Hauptstrahlen anderer Neigung mit großer Annäherung wenigstens fast genau abgebildet, so daß also der Raum oder Teile des Raums frei oder fast frei von Astigmatismus abgebildet werden. In diesem Falle darf man daher von Raumanastigmaten sprechen, während z. B: die photographischen Anastigmaten in der Regel nur mehr oder weniger Flächenanastigmaten sind. Nach der Erfindung kann man die. genannten allgemeinen Bedingungen mit den üblichen Mitteln der rechnenden Optik genau oder mit weitgehenderAnnäherungdadurch verwirklichen, daß man bei Flächenfolgen mit -dingseitiger Blende, also mit sogenannter Vorderblende, dafür sorgt, daß die vom Mittelpunkt der Eintrittspupille (die in diesem Falle mit dem Blendenmittelpunkt zusammenfällt) ausgehenden Strahlen im Bildraum insofern eine sphärische Korrektion zeigen, als die sphärischen Längsabweichungen des Bildes des soeben genannten Mittelpunkts entweder höchstens geringe Beträge erreichen oder ihre Kurve eine zur Ordinatenachse parallele Tangente hat.
  • Können die Flächenfolgen mit dingseitiger Blende als dünn betrachtet werden, so wird diese notwendige Bedingung zur hinreichenden, wenn irgendein nicht auf der Flächenfolge oder in deren Nähe liegender Punkt des Hauptstrahls frei von Astigmatismus abgebildet wird. Solche Linsenfolgen sind also Raumanastigmaten, wenn neben der sphärischen Korrektion im oben angegebenen Sinn des Blendenmittelpunkts z. B. auch die fernen Punkte des dingseitigen Hauptstrahls frei von Astigmatismus abgebildet werden.
  • Hat die optische Flächenanordnung die Blende nicht im Dingraum, so ist die obengenannte notwendige Bedingung für die Existenz- eines Raumanastigmaten etwas allgemeiner so zu fassen, daß der Schnittpunkt des genau abgebildeten dingseitigen Hauptstrahls mit der Achse, der auch in diesem Falle in der gegenwärtigen Schrift Mittelpunkt der Eintrittspupille genannt sei, im oben angegebenen Sinne sphärisch korrigiert ist, wenn er durch die Linsenfolge im Bildraum abgebildet wird.
  • Selbst dort, wo es sich darum handelt, immer nur eine Fläche, etwa eine achsensenkrechte Ebene bestimmter Lage, abzubilden, kann die Benutzung von Raumanastigmaten vorzuziehen sein, weil in der Regel auch die Abbildung von solchen Ebenen- durch Raumanastigmaten günstiger ist als bei den Flächenanastigmaten, da bei diesen die astigmatischen Zonenfehler meist größer sind als die der Raumanastigmaten.
  • Nicht besonders langgebaute Raumanastigmaten für das Seidelsche Gebiet (also solche, bei denen in den Reihenentwicklungen der Bildfehler die Glieder nur bis zur dritten Potenz der Einfallshöhen und der Dinggrößen berücksichtigt sind), die dann aber auch meist darüber hinaus gut korrigiert sind, findet man dadurch, daß man die Summe der sphärischen Abweichungen, gebildet für die Eintrittspupille, zum Verschwinden bringt oder wenigstens verhältnismäßig klein macht und weiter die Summe des Astigmatismus für weitere Gegenstände Null oder verhältnismäßig klein werden läßt. Man bekommt hier also geschlossene analytische Ausdrücke.
  • Verläßt man das Seidelsche Gebiet, so ist neben analytischen Verfahren auch durch rechnerisches Probieren bei Benutzung der obigen Angaben die Auffindung von Raumanastigmaten ohne jede Schwierigkeit.
  • Die Zeichnung zeigt vier einfache Beispiele der Erfindung je in einem Längsschnitt.
  • Die als erstes Beispiel dargestellte Linse (Abb. l) hat eine Brennweite f ` - 29,27. Die maßgeblichen Zahlenwerte sind @ folgende
    Halbmesser Dicken
    yi = -i- 3864 di = 27,93
    y2 = -f- 6935 dir = 1,32
    y3 = -I- 7694
    Blendenabstand
    .1- lo,o
    Brechungszahl
    I II
    IZD = 1,52 1,65
    Diese Linsenanordnung bildet einen die Achse in der Mitte der Blende unter einen Winkel von q.8,254° schneidenden Strahl in seiner ganzen Ausdehnung völlig genau ab. Während die Kurve, die den Astigmatismus als Funktion der Dingschnittweiten darstellt, im allgemeinen Falle dritten Grades ist, entartet sie hier in die eine ihrer drei Asymptoten. Auch Hauptstrahlen mit geringerer Neigung werden fast in ihrer ganzen Ausdehnung mit ganz geringen astigmatischen Beträgen abgebildet. Die beiden obenerwähnten Seidelschen Summen sind annähernd Null. Das Vorderglied dieser Linsenanordnung ist verhältnismäßig stark; es läßt sich jedoch derselbe Korrektionszustand auch für eine wesentlich geringere Dicke herbeiführen.
  • Das zweite Beispiel (Abb. 2) hat eine Brennweite f =-2oo,o. Die maßgeblichen Zahlenwerte sind folgende:
    yi - -j- 85,o= d - 13,0
    72 = -I- 4824
    1 - 25,0
    nD - 1,6477
    Hier wird ein die Achse in der Mitte der Blende unter einem Winkel von 25° schneidender Strahl zwar nicht ganz genau, aber doch fast in seiner ganzen Ausdehnung vom unendlich fernen Punkt bis in die Nähe der Linse mit außerordentlich geringen astigmatischen Beträgen abgebildet. Für zwischen diesem Hauptstrahl und der Achse gelegene Hauptstrahlen gelten die entsprechenden zum ersten Beispiel gemachten Bemerkungen.
  • Das dritte Beispiel (Abb. 3) hat eine Brennweite f - + 1o7,8.
  • Die maßgeblichen Zahlenwerte sind folgende:
    yi = + a7142 di = 5,5
    72 = + 2300 dii = 0,3
    63'0
    1-250
    I II
    "D = r,51633 1,71736
    Hier wird ein die Achse in der Mitte der Blende unter einem Winkel von 35° schneidender Strahl fast in seiner ganzen Ausdehnung vom Unendlichen bis in die Nähe der Linse mit sehr geringen astigmatischen Beträgen abgebildet. Für Zwischenhauptstrahlen gilt wiederum das zum ersten Beispiel Bemerkte.
  • Das vierte Beispiel (Abb. 4) hat eine Brennweite f = - 2o1,1. Die maßgeblichen Zahlenwerte sind folgende:
    71 = + 38390 di = 5,oo
    y2 = - 40,0 dn = 0,5
    y3 = -I- 52,51
    l - 25,00
    I II
    . %D =1,6477 1,5200
    Dabei gilt der Krümmungsbalbmesser 7i nur für den Scheitel der vordersten Fläche. Diese Fläche ist asphärisch; ihre Meridiankurve folgt der Gleichung y = y1 + 4,0502 . 10-i4 (y1(P)1°, worin y den jeweiligen Abstand eines Kurvenpunktes vom Krümmungsmittelpunkt des Scheitels und 9 den Bogen des Winkels zwischen dem Scheitel und dem Kurvenpunkt, bezogen auf den genannten Krümmungsmittelpunkt, bezeichnet. Bei diesem Beispiel' wird ein die Achse in der Mitte der Blende unter einem Winkel von 25° schneidender Strahl fast in seiner ganzen Ausdehnung vom Unendlichen bis in die Nähe der Linse mit sehr geringen astigmatischen Beträgen abgebildet. Für Zwischenhauptstrahlen gilt das zum ersten Beispiel Bemerkte. Die Erfindung läßt sich überall dort, wo es auf gute anastigmatische Abbildung von Raumteilen oder auch Flächen ankommt, also z. B. bei Lupen, Brillengläsern, Okularen, photographischen Objektiven usw., verwerten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Achsensymmetrische Linsenanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsenanordnung die Mitte ihrer Eintrittspupille mit sphärischer Korrektion im Bildraum abbildet und daß irgendein nicht in der Nähe der Linsenanordnung gelegener Punkt eines durch die Mitte derEintrittspupille gehenden Strahles anastigmatisch oder nahezu anastigmatisch abgebildet wird.
DEZ18513D 1929-08-01 1929-08-01 Achsensymmetrische Linsenanordnung Expired DE573294C (de)

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DEZ18513D DE573294C (de) 1929-08-01 1929-08-01 Achsensymmetrische Linsenanordnung

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DEZ18513D DE573294C (de) 1929-08-01 1929-08-01 Achsensymmetrische Linsenanordnung

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DE573294C true DE573294C (de) 1933-03-30

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