DE1797433C3 - Erweitertes Trtplet-Objektfv aus mindestens vier In Luft stehenden Gliedern - Google Patents
Erweitertes Trtplet-Objektfv aus mindestens vier In Luft stehenden GliedernInfo
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- DE1797433C3 DE1797433C3 DE19681797433 DE1797433A DE1797433C3 DE 1797433 C3 DE1797433 C3 DE 1797433C3 DE 19681797433 DE19681797433 DE 19681797433 DE 1797433 A DE1797433 A DE 1797433A DE 1797433 C3 DE1797433 C3 DE 1797433C3
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Description
Die Erfindung betrifft erweiterte TRIPLET-Objektive aus mindestens vier in Luft stehenden Gliedern, bei
welchem einer innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe der Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten
hin ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während auf der anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten
Seite ein mehrteiliges Frontglied vorgeschaltet ist, welches auf der Vorderseite durch eine Erweiterungs-Linse,
nämlich die Frontlinse, begrenzt ist.
Objektive vom erweiterten TRIPLET-Typus sind in vielen Formen bekanntgeworden. Sie bestehen in ihrer
Grundanlage entweder aus drei Einzellinsen nach Art des TAYLÖRschen 31insigcn COOK-Objcktivs, oder
aus halbverkitteten Anordnungen nach Art des 41insigen RUDOLPHschen TESSAR-Typs oder des 51insigen
HARTINGschen HELTAR-Objektivs, oder aber dem aus drei Kittgliedern aufgebauten 61insigen
BEREKschen HEKTOR-Typus. Sie sind weiter aufgebaut worden in Form der aus vier in Luft stehenden
Erweiterungen mit ihren teils verkitteten, teils unverkitteten Abkömmlingen oder Verwandten der ERNO-STAR-
und SONNAR-Typen von L. B e r t e 1 e. Die beiden letztgenannten Bauanlagen sind mit mehr als
drei in Luft stehenden Gliedern also bereits TRIPLET-Erwciterungen,
aber sie sind in der Entwicklung lichtstarker fotografischer Objektive, ebenso wie die vorgenannten
3gliedrigen Grundformen, als Ausgangspunkt für erweiterte Linsenanlagen verwendet worden.
Diese Erweiterungen sind mit dem Ziel durchgeführt worden, entweder die relative Öffnung zu erhöhen,
oder aber die öffnungsfehler oder deren zonische Zwischenfehler zu reduzieren, mit denen die jeweiligen
Grundanlagen behaftet waren, und damit die Abbildungsleistung zu verbessern.
Bei allen diesen Erweiterungen wurden den Grundobjektiven entweder Sammellinsen oder Zerstreuungslinsen
zugeschaltet, wobei jedoch Erweiterungen auf der Bildseite bei den Objektiven der TRIPLET-Basis,
wie etwa nach den britischen Patentschriften 2 99 983, 320 795, 3 75 723 oder nach den deutschen
Gebrauchsmustern 13 74 730 und 14 05 484, keine größere Bedeutung gewinnen konnten.
Von den weiter verbreiteten objektseitigen Erweiterungen der TRIPLET-GRUNDANLAGE seien erwähnt:
die Erweiterung des COOK-Objektivs nach der britischen Patentschrift 4 77 424, die Erweiterung
des TESSAR-Typs nach der deutschen Patentschrift 4 76 349, die Erweiterung des HELIAR-Typs
nach der USA.-Patentschrift 20 76 686 und die Erweiterung des HEKTOR-Typs nach der britischen
Patentschrift 3 81 135. Als Beispiel für eine Erweiterung des ERNOSTAR-Typs kann noch au!
das Beispiel I der deutschen Patentschrift 4 2S (>7i
und für die Erweiterung des SONNAR-Typs vor L. H e r t e I e noch auf das Heispiel 1 der britischer
Patentschrift 4 lc) 552 hingewiesen werden. He
diesen Erweiterungen konnten gewisse Verbesserunger im öffnungsabhängigen Verlauf der sphärischen Aber
ration erreicht werden, welche sich für den Gesamtzustand der Abbildimgsleistung dieser Objektive in-
ίο dessen nur in der Achsennähe und damit im zentraler
Bildteil auswirken. Da jedoch im Bildzentrum die Bildgüte der in Frage stehenden Modifikationen de;
TRIPLET-Typs ohnehin den Durchschnittsanforderungen des ausübenden Lichtbildners genügt, blieb dei
mit diesen Erweiterungsmaßnahmen realisierte Leistungsfortschritt unbefriedigend, da bei diesen Systemen
gerade die Randpartien des Bildfeldes mit einei verbesserten Abbildungsleistung hätten ausgestattei
werden müssen, um einen echten Fortschritt zu briiigen. Die erwähnte Verbesserung der Abbildungsgütc
im achsennahen Bildbereich läßt aber statt dessen der Unterschied in der Bildschärfenleisiung zwischen Bildmitte
und Bildrand besonders auffällig in Erscheinung treten und hat daher für den Gesamt-Bildeindruck eint
Wirkung, die von vielen Lichtbildnern als abträglich angesehen wird.
Hingegen ist es Aufgabe der Erfindung, die Möglichkeit einer einschlägigen Beeinflussung des Lagenver-
!aufs der seitlichen Bildschalcn und der Öffnungsfehlei
in den außeraxialen Bildfeldtcilen zu erschließen, insbesondere durch TRIPLET-Erwciterimgen mit höheren
relativen Öffnungen, die in den Bereich von //4 bis /71.8 fallen, wie sie für Aufnahme- und Projektions-Objektive
wünschenswert sind. Diese Beeinflussung erfolgt in der Weise, daß dem zur Erweiterung de;
Grundtyps objektseilig angeordneten Anfangsgliec der TRiPLET-Modifikation eine Form gegeben wird
die im Gegensatz zu den bisherigen Frontlinsen-Anordnungen der TRIPLFT-Erweitcrungen an ihren dioptrisch
am stärksten wirkenden Flächen für die seitlichen Hauptstrahlenbündel recht große Strahleneinfallswiiikcl
gegen ihre Flächen-Normalen zu erreicher gestattet.
Es wurde gefunden, daß es für die Lösung der zugründe
liegenden Aufgabe von Vorteil ist, daß die erfindungsgcmäßen Objektive folgende Bedingungen
gleichzeitig erfüllen:
50 0,25 /
2
0,9/
0,9/
6ο
0,80/ 0,4/ Λ, 0,45
IT»-f77 I
1,00 /
10 .
3.8 Ζ"
3,8 /
2,9/
0,9
2,9/
0,9
Dabei bedeuten im einzelnen: (vgl. Fi g. 1 und 2)
5 den längs der optischen Achse gemessenen Ab-
stand des Scheitels der gegen das ferne Objekt gerichteten Frontfläche (/?,) von dem Scheitel der dem Bild
zugekehrten riicksctigen letzten Außenfläche (Zf4) des
Hintergliedes (HgI);
N die innenstehende, extrem stark überkorrigierend S wirkende Triplet-Negativ-Linse, in deren Nähe der
Blendenort liegt, und dem in Richtung zur Bildebene das sammelnde Hinterglied [HgI) folgt, welche Negativ-Linse
zusammen mit dem objektseitig vorgeschalteten mehrteiligen Glied das Vorderglied (Vgl)
bildet;
ψ (N) die auf die Anfangsöffnungszahl (z) der relativen
Öffnung des Gesamtobjektivs bezogene Linsenbrechkraft des TRIPLET-Negativs (N), d. h. die
Summe dessen paraxialer Flächenbrechkräfte^i.v), *5
dividiert durch die Öffnungszahl der Anfangsöffnung des Objektivs, also ψu\) = 9m.\) : ζ
-R1 den Radius der objeklseiligen hohlen Frontfläche;
I·/?, + R+\ die Summe der Absolutwerte des
Radius /?, der hohlen Frontfläche und des Radius R+
der stärkstbrechenden Fläche der Linse, welche dem Frontglied bzw. den Vorderlinsen in Richtung zum in
Luft stehenden Negativ (N) hin nachfolgt;
f'1 die Gesamtbrechkraft des Objektivs (=Φ) Si'gi die Vordergliedscheitclhöhe, d. h. den längs der optischen Achse gemessene Abstand des Scheilels der hohlen Frontfläche (A1) von dem Scheitel der rückseitigen Fläche des Vordergliedes bzw. der Negativ-Linse (N)
f'1 die Gesamtbrechkraft des Objektivs (=Φ) Si'gi die Vordergliedscheitclhöhe, d. h. den längs der optischen Achse gemessene Abstand des Scheilels der hohlen Frontfläche (A1) von dem Scheitel der rückseitigen Fläche des Vordergliedes bzw. der Negativ-Linse (N)
(S\-gi — R1) den Abstand des Krümmungsmittelpunktes
der hohlen Frontfläche von dem rückseitigen Flächenscheitel des Vordergliedes bzw. der Negativ-Linse
(N), in deren Nähe der Blendenort und die Eintrittspupille des Gesarntobjektivs liegen;
j /?Χ· Ι Λ, I die Summe der Radien der rückseitigen
und gegen die kürzere Konjugierte hohlen Zerstreuungsfläche der Negativ-Linse (iV) und der der längeren
Konjugierten zugekehrten hohlen Frontfläche :
oygi die GARDNERsche Durchbiegungszahl des
Gesamtvordergliedes Vgl, welches die Form einer ungleichschenkligen Bikonkav-Linse hat.
Die Er/indungsaufgabe wird durch die Ausbildung
des erweiterten TRIPLET-Objektivs aus mindestens vier in Luft stehenden Gliedern mit den Konstruktionsdaten
gerräß einer der in den Kennzeichen der Ansprüche ; bis 10 aufgeführten Datentabellen gelöst.
Die Einhaltung der Grenzen für die vorstehend angegebenen
Bedingungsgrößen ist in den nachfolgenden Tabellen ersichtlich gemacht:
Anspruch 0,25 · / < -ί- ·
S \'il
0,8 · /
<3,8·
| 1 | 0,276 · | / | 0,69 · / | ■/ | / | 0,92 · / | / | 0,4025 ■ / 0,0575 · / |
| 2 | 0,4709 | ■/ | 0,9746 ■ | / | / | 1,3882· | / | 0,56857 · / 0,08122 · / |
| 3 | 0,5015 | ·/ | 1,7329 · | / | / | 2,1560 · | 1,01089 · / 0,14441 · / |
|
| 4 | 0,4643 | ·/ | 1,2073· | 1,5882 | 0,70429 · / 0,10061 · / |
|||
| 5 | 0,724 ■ | / | 3,18·/ | / | 3,65 · / | / | 1,855 · / 0,265 · / |
|
| 6 | 0,7262 | ·/ | 1,7937 ■ | 1,607 ■ / | 2,2431 · | f | US4634 · / 0,14947 · / |
|
| 7 | 0,4146 | ·/ | 1,8476· | 1,918 -J | / | 0,93741 · / 0,13391 · / |
||
| 8 | 0,4402 | ·/ | 2,2038 · | 2,1777 · | f | 1,07778 ■ / 0,15396 · / |
||
| 9 | 0,7216 | ·/ | 2,0146 · | 1,7254 · | f | 1,28555 · / 0,18365 · / |
||
| 10 | 0,7208 | ·/ | 1,5432 · | 1,17522 · / 0,16788 · / |
||||
0,146·/ 0,836·/ 0,46·/ -0,50
0,2720·/ 1,246·/ 0,6277 · / -0,475
0,2989·/ 2,0318·/ 1,3756·/ -0,658
0,2735·/ 1,4809·/ 0,8690·/ -0,630
0,442 · / 3,622 · / 2,82 · / -0,796
0,4408·/ 2,2345·/ 1,4484·/ -0,677
0,2320·/ 1,8390·/ 1,3910·/ -0,763
0,2463·/ 2,0939·/ 1,6184·/ -0,779
0,4475 · / 2,651 ■ / 2,572 · / -0,713
0,4470 · / 2,461 · / 2,375 ■ / -0,696
In den Zeichnungen sind im einzelnen dargestellt: in
F i g. 1 ein Linsenschnitt mit den hier verwendeten allgemeinen Bezeichnungen für die Objektivglieder und
ien Krümmungsradien, in
F i g. 2 ein Linsenschnitt mit der verwendeten durchlaufenden Numerierung, in
F i g. 3 ein Linsenschnitt der Objektive nach den
\nsprüchen 1 bis 4, in
\nsprüchen 1 bis 4, in
F i g. 4 desgleichen für die Objektive nach den An-
Sprüchen 5 und 6, in
F i g. 5 ein Linsenschnitt des Objektivs nach An-
F i g. 5 ein Linsenschnitt des Objektivs nach An-
spruch 7, in
Fig. 6a desgleichen nach Anspruch 9 und in
F i g. 6b desgl :ichen nach Anspruch 10, in F i g. 7 die verschiedenen Frontlinsendurchbiegun-
gen, in
F i g. S die Linsenunterteilungen der Vorderlinse mittels eingeschalteter Nachbarflächen, in
F i g. 9 die Darstellung der Restfehler und der Verzeichnung
für das Objektiv nach Anspruch 2, in
Fig. 10 desgleichen für das Objektiv nach An-Spruch
4, in
Fig. Ha, ;b, c und aj und a2 desgleichen für das
Objektiv nach Anspruch 6.
In F i g. 1 bedeuten der Reihe nach: F das objektseitige
Frontglied, N die in Luft stehende innere Negativ-Linse und HgI das dieser in Richtung zur
kürzeren Konjugierten hin folgende sammelnde Hinterglied. Weiter zeigt die F i g. 1 die Krümmungsradien,
nämlich den gegen das ferne Objekt hohlen Frontradius A1, den stärkstsammelnden Krümmungsradius
R+ des im Vorderglied-Inneren stehenden sammelnden Innenteils J sowie die rückseitige Zerstreuungsfläche
R'y der Negativ-Linse, ferner die Scheitelhöhe Sygi der bikonkaven Kombination
F + J + N und die Gesamtscheitelhöhe S des Objektivs.
In Fig. 2 ist die durchlaufende Numerierung der einzelnen Linsenglieder veranschaulicht, und zwar an
einem Objektiv, bei dem die objektseitige Vorderlinse Γ in der Weise mit einem inneren Nachbarflächenpaar
ausgestattet ist, daß die beiden Teillinsen L10 und Llb
einen Luftabstand mit der axialen Länge O1 einschließen,
wobei das dieser aufgeteilten Vorderlinse nachfolgende Sammelelement J aus der einzelnen
Positivlinse L2 besteht, deren konvexe Vorderfläche
den stärkstsammelnden Radius R+ aufweist, während
die Negativ-Linse N sowie das Hinterglied HgI aus Einzellinsen bestehen. Die auf dem aufgeteilten Vorderglied
1 nachfolgenden drei Glieder II — III — IV
verkörpern den TRIPLET-Grundtyp, wie er dem US-Patent 19 87 378 zugrunde gelegt ist.
Die in den Ansprüchen gekennzeichneten Daten beziehen sich auf die Brennweite / = 1; die angegebenen
Brechzahlen na der Gläser sind auf die «/-Linie
des Helium-Spektrums von 5876 AE Wellenlänge bezogen. Die Farbenzerstreuung der verwendeten Gläser
ist teils durch die ABBEsche Zahl v, teils durch die Farbdispersion selbst charakterisiert, soweit die Ausführungen
nicht nur für monochromatisches Licht, sondern für einen breiteren Spektralbereich vorgesehen
sein sollen.
Die F i g. 3 veranschaulicht den einfachsten Fall der erfindungsgemäßen Linsenanlage aus vier Einzellinsen
nach den Daten der Ansprüche 1 bis 4.
Bei der Ausführung nach Anspruch 1 ist eine Rohkorrektion im Bereich 3. Ordnung durchgeführt und
so die Grundanlage eines Objektivs für die fotografische Aufnahme bzw. Projektion demonstriert. Dabei
wurde die zwischen der brechkraftarm ausgebildeten Frontlinse F und der Negativ-Linse eingeschaltete
Sammellinse J als Plankonvexlinse ausgebildet, als Grenzfall zwischen Positiv-Meniskus (gleichnamige
Radien-Vorzeichen) und Bikonvex-Linse (ungleichnamige Radien-Vorzeichen); außerdem wurde dem
letzten Radius R\ eine Flächenbrechkraft zugemessen, die gleich der Äquivalentbrechkraft des Gesamtobjektivs
ist. Damit wurde das Hinterglied HgI zum Hauptträger der reellen Abbildung, während die ihm
voraul'gehenden Bauelemente praktisch als die Träger der Bildfehlerkorrektionen dienen.
Bei den Ausführungen nach den Ansprüchen 2, 3 und 4 ist in Übereinstimmung mit F i g. 3 das Hinterelied
HrI mit einer sammelnden Kittfläche aufgebaut;
die Frontlinse F erhielt nach Anspruch 2 die Form eines negativen Meniskus, nach Anspruch 3 ist sie als
strenge v.-HOEGHsche-Null-Linse gestaliet, und nach Anspruch 4 wurde sie mit der Form eines positiven
Meniskus ausgestattet.
Das Objektiv nach Anspruch 2 ist im Bereich 3. Ordnung monochromatisch korrigiert und ist für einen
Gesichtsfelddurchmesser von etwa 87,5% der Äquivalentbrennweite gedacht, entsprechend einem Blenden-Neigungswinkel
ω von 31° für den schrägen Hauptstrahl des Randbildpunktes. Der erreichte technische
Fortschritt ist aus F i g. 8 zu entnehmen, die in strenger Übereinstimmung mit der v.-ROHRschen-Darstellung
der Aberrationen nach den Ergebnissen der exakten Durchbrechung niedergelegt ist; dabei
bedeuten in Übereinstimmung mit den Festsetzungen von M. v. R ο h r die Unterteilungen a die sphärischen
Restfehler, b den Verlauf der astigmatischen Bildschalen und c den Verlauf der Verzeichnung.
Das Objektiv ist vorgesehen für eine Bildvereinigung,
bei der die größte Abweichung des sphärischen Zonenfehlers für die genannte Anfangsöffnung von 1: 3,4
kleiner bleibt als 0,375 % / und die Lagenabweichungen der sagittalen und Meridionalen Bildpunffte von
der GAUSSischen Bildebene unter 0,5 % / liegen, wobei mit / die Äquivalentbrennweite des Gesamtobjektivs
bezeichnet ist. Die Verzeichnung ist schwach negativ und bleibt ihrem absoluten Werte nach innerhalb
des ganzen Gesichtsfeldes unter 1,25% für das ferne Objekt.
Die in den eingangs angegebenen Grenzbedingungen aufgeführte lichtstärkenbezogene Brechkraft Φ (N) der
Negativ-Linse N ist bei diesem Objektiv gemäß Anspruch 2 gleich —0,7338 Φ bzw. /-1.
Nachstehend werden diese Werte für alle 10 Ausführungsformen in einer Tabelle zusammengefaßt:
Anspruch
| 1 | -0,8806 | /-1 |
| 2 | -0,7338 | /-1 |
| 3 | -0,8738 | A ] |
| 4 | -0,9743 | Ζ"1 |
| 5 | -1,2483 | /-1 |
| 6 | -1,3163 | Ζ"1 |
| 7 | -0,9438 | /-1 |
| 8 | -1,1118 | Ζ"1 |
| 9 | -1,2194 | Ζ"1 |
| 10 | -1,5831 | f'1 |
Bei der Linsenanlage nach Anspruch 3 ist die gegen das ferne Objekt hohle Frontlinse als strenge
v.-HOEGHsche-Null-Linse ausgebildet. Sie wurde aus einem sehr niedrigbrechenden Glas erstellt, dessen
Brechzahl erheblich kleiner ist als 1,57, und gleichzeitig wurden die Radien dieser Null-Linse F dichl
unterhalb des doppelten Betrages der Äquivalentbrennweite des Gesamtobjektivs gestaltet.
Außerdem wurde die axiale Dicke dieser Null-Lins«
auf mehr als das iy2fache der Dicke der innenstehen·
aen Zerstreuungslinsen vergrößert. Dadurch läßt sich die Lichtstärke ohne Schwierigkeiten auf etwa 1 : 2,S
bringen unter Erhaltung eines ausgedehnten Gesichtsfeldes, dessen Durchmesser etwa größer ist als 87,5 °/(
der Äquivalentbrennweite, entsprechend einem blendenseitigen
Hauptstrahlen-Neigungswinkel von 31° Das Hinterglied ist als Doublet ausgebildet, dessen
Nachbarflächenpaar mit Krümmungsradien gleichei
Die gegen die längere Konjugierte hohle Frontlinse,
hat die Form eines Positiv-Meniskus, der starker durch gebogen ist, als im vorhergehenden Falle (Anspruch 5)
Das feinkorrigierte Gesichtsfeld ist für einen Durch messer von 51% der Brennweite bestimmt entspre
chend einem blendenseitigen Hauptstrahlen-Neigungs
winkel von 24". . .
Die Aberrationskurven sind in Y ι g. lla, b, c bzw
Hai und a2 dargestellt; dabei sind in Abweichung vor
der originalen Darstellungsart nach M.v. Rohr füi die chromatische Korrektion und für die sphärochromatische
Korrektion separate Darstellungen in vergrößertem Maßstab gegeben (F i g. lla, und Ha2),
Aberration kleiner ist als +0,082%/. um die kleinen Restaberrationen übersichtlich dar-
Die astigmatische Einstellte,en; zwischen sagit- 15 stellen zu können. Die diesen Kurven zugrunde hegenden
Dispersionswerte sind der folgenden Zahlenzusammenstellung zu entnehmen, in welcher in der
1. Spalte die SpektraJbereiche angegeben sind, in der
2. Spalte die Dispersionswerte der Glasart der vier Sammellinsen, und in der 3. Spalte die korrespondierenden
Werte des Glases der Zerstreuungslinse:
Länge und gleichen Richtungsvorzeichens versehen und als Kittfläche ausgebildet sind. Die Verzeichnung
(absolut gerechnet) liegt unter 1,25% für den Bildfeldrandpuiikt.
Hinsichtlich der Restaberrationen ergab sich für dieses Objektiv, daß für den Zonenstrahl maximal
sphärischer Aberrationen (Λ, = 11,9379%/ entsprechend
einer relativen öffnung von 1: 4,19) der longitudinale
sphärische Zonenfehler kleiner ist als —0,363 % /, während für einen Eintrittspupillendurchmesser
von 0,0338 / (genaue Randstrahlen-Einfallshöhe von Zi1Rd = 16,88%/, entsprechend einer exakten
Lichtstärke von 1: 2,9616) die sphärische Randstrahl-
talem und tangentialem Bildpunkt für den Hauptstrahl
am Bildfeldrand (entsprechend einem Gesamt-Gesichtsfeld-Durchmesser
von 87,589%/) nur -0,0925% /, während der maximale Zonenfehler der
astigmatischen Einstelldifferenz für einen Gesichtsfeld- " Durchmesser von 66,9434%/ nur den Betrag von
+ 0,3329%/ausmacht wobei das positive Vorzeichen bedeutet, daß der tangentiale astigmatische Bildpunkt
in der Lichtrichtung rechts vom sagittalen Bildpunki liegt. Für den größten seitlichen Schrägstrahl beträgt
die Verzeichnung —1,22%, während sie für den genannten seitlichen Zonenstrahl —0,58% ausmacht.
Im Anspruch 4 ist ein noch lichtstärkeres und zugleich
chromatisch korrigiertes Objektiv angegeben; die relative öffnung beträgt 1 : 2,7. Die der längeren 30 Spekir,-Konjugierten
zugekehrte Hohllinse besteht aus einem Linie niedrig-brechenden Glas mit der Form eines positiven
Meniskus. Das Hinterglied HgI ist wiederum in Über- C
einstimmung mit F i g. 3 als verkittetes Doublet aus- d gebildet. Die für diese hohe Lichtstärke bemerkens- 35 e
werte Reduktion der Bildfehler höherer Ordnung wird F durch die geringen Zonenfehler, insbesondere in den
seitlichen Bildfeldteilen, nachdrücklich bestätigt, wie den Kurven der F i g. 9 augenfällig zu entnehmen ist.
0,00360
0,00303
0,00256
0,00470
0,00557
0,00303
0,00256
0,00470
0,00557
C-A' d - C e -d
F- e g -F
Axiale chromatische Aberrationen
0,00752 0,00683 0,00596 0,01152 0,01453
Ss'x
+0,09868
—0,06165
—0,1028b
—0,04474
—0,1028b
—0,04474
+ 0,07695
-0,04452 -0,05560 -0,03203
Sphärochromatische Abweichungen (o'tx)
25,94 (Rand)
Das Objektiv zeichnet sich neben einer sehr kleinen 40 EinfalIhöhe der para,iel.s,n,hlen (A1)
Rest-Verzeichnung auch noch durch eine sehr gute
Behebung der komatischen Restaberrationer aus. Die Linie'*"'" °'°°
der Blende nachfolgende Zerstreuungslinse besteht aus ' Ie (Achse) (Zone)
einem niedrig brechenden Glas, dessen gelbe Brechzahl ·
kleiner ist als 1,56; auch die Brechzahlen der Sammel- 45 Λ' +0,29470 -0,08489 -0,00086
linsen sind wesentlich niedriger gehalten, als bei den C +0,09868 -0,23367 -0,09597
vorhergehenden lichtschwächeren Objektiven des Ob- d 0 -0,28130 -0,08230
jektivtyps gemäß F i g. 3. e -0,06165 -0,29943 -0,10072
In Übereinstimmung mit F i g. 4 beziehen sich die F -0,10288 -0,25051 +0,11349
Objektive nach Anspruch 5 und 6 ebenfalls auf eine fünflinsige Form. Sie sind jedoch aus fünf in Luft
stehenden Einzellinsen aufgebaut und für ein etwas kleines Gesichtsfeld (Bildfeld-Durchmesser gleich 0,5/)
bei noch höherer Lichtstärke (etwa 1: 2) als die Ob-
Die Ansprüche 7 und 8 beziehen sich auf die sechslinsige TRIPLET-Erweiterung gemäß F i g. 5 mit fünf
in Luft stehenden Gliedern, wobei der stärkstgekrümmte Sammelradius R+ im ersten der beider, in
jektive nach den vorhergehenden Ansprüchen. Dabei 55 Luft stehenden Teile des Innengliedes/angeordnet ist,
ist dem Objektiv nach Anspruch 5 eine monochroma- während das an zweiter Stelle stehende Teilglied als
tische Korrektion für das SEIDELsche Gebiet 3. verkittetes Doublet ausgebildet ist. Diese Objektive
Ordnung erteilt und die gegen das ferne Objekt hohle sind für Spezialzwecke der Mikroprojekiion vorge-Frontlinse
als Positiv-Meniskus ausgebildet und aus sehen. Bei dem Objektiv nach Anspruch 7 ist die hohle
dem gleichen Glas erstellt, wie die dem Bild zugekehrte 60 Frontlinse als Negativ-Meniskus ausgebildet, während
letzte Sammellinse. Der sammelnde Innenlinsenteil J sie bei dem Objektiv nach Anspruch 8 ein Positivjesteht
aus zwei Einzellinsen mit einem kleinen Luft- Meniskus ist. Beide Objektive sind monochromatisch
ibstand beider. für die gelbe «/-Linie des Helium-Spektrums, und damit
Bei dem Objektiv gemäß Anspruch 6 sind demgegen- für die Abbildung in einem Wellenlängenbereich von
iber sämtliche Sammellinsen aus der gleichen Glasart 65 550 bis 600 ηιμ vorgesehen.
^stellt. Jedoch ist auch hier der stärkstgekrümmte Das Objektiv nach Anspruch 9 ist ein sechslinsiges
!ammelradius der in Lichtrichtung an zweiter Stelle Objektiv mit 6 in Luft stehenden Gliedern gemäß
tehenden Linse des Innenlinsenpaars (/) zugeteilt. F i g. 6a, bei dem der sammelnde Innenlinsenteil J so
Hrei Linsen zusammengesetzt ist, daß in Richtung
1 kü ze en Konjugierten hin zwei Sammellinsen
lü\ \ Zn'denen die zweite den stärkstgekrümmten
η elradiuΛ- trägt, während die dritte Linse eine
Γ' Unse ist, die'ihre stärkstgekrümmte und zer-V
Außenfläche dem nachfolgenden Negativ N DA e Frontlinse F hat'die äußere Form
nosuiL Meniskus, dessen Glasbrechzahl größer
eine Po«m^ und let2ten Linse
!f ι' n;nlins"enteils J ist ein paralleler Luftspalt vordCS
Γη dessen "leiche Besrenzungsflächenradien Λ,
gef R·' Ä Radius der hohlen Frontfläche Jl1
und Ki mn u^"·
flbT S™nach Anspruch 10 und gemäß F i g. 6b
die Konkav-Planlinse der Fi g. 1 und die
linsen gemäß Fig. 2. Be. der ^n links nach
fortschreitenden Durchbiegung l« bis /) der Vorder
lin.e mit ihrer gegen das fern. Objekt hohlen Vorderfläche
besitzt die Linse zunächst die: Form,em« Pos,n Meniskus
(a). die mit zunehmender Abflachung des rückseitigen Radius in die Null-Linse (b)' ^«g»1^
dann in den Negativ-Meniskus (c), wöbe, das Vor
zeichen der Durchbiegungszahl 6 posiuv gew den^st
Bei weherer Abflachung des ruckse.ugen Radius; gdJt
die Linse vom Ncgativ-Men.skus über m eine Konkav-Planlinse
W) und dann im Zuge der we. eren Du^hbieeungsänderunc
in eine zunächst ungleichscnenuige
Bikonkav-Linse (V, und ,chlieBlich in eine Aquik^n-
dieses Objektivs beträgt
der Aqu,-Luftahsiand
Bildpunkten im gesamten nterteilungen
kleiner bleibt als -!-0,62 , „
Insbesondere bei den Objektiven nach Ansprüchen
steht ein derartig großer Blendenraum zur Verdaß neben oder anstelle einer körperlichen
auch Strahlenteilungssysteme eingesetzt werden
ΤF i g. 7 sind die verschiedenen Frontlinsendurc^
biegungen zusammengestellt, d.e den Ansprüchen und den vorhergehenden Figuren der Ze.chnungen zucr^„talifrfps
dsrcestcllt Diese Linse L1 ist durch die
F ompl·^ede s dag nt. chc jn die
Em ugung des i. . Dje Teilf urcn t
be.den Te.11 nseη /,,, un , b hei
.5 und ^^^,^^^ derVhbarflächen, w«
,e für eme übfche Verkiuun; ^^.^"nS
nach de ubr.ge ~ scnen Zwischenräum,
Ja »achenpaa.e Luftlinsen ausgebildet sein
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Erweitertes TRIPLET-Objektiv aus mindestens vier in Luft siehenden Gliedern, bei welchem
einer innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe der Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten
hin ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während auf der anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zuRadien
rel. öffnung 1: 3,9
Dicken
und
Abstände
R1 = -0,69
Ji1'= -0,71
Ji1'= -0,71
i?+ = A2 =: +0,23
J?a'= ±plan
R3 = -0,78
J?a'= ±plan
R3 = -0,78
Rn'= R3'= +0,23
J?4 = +1,99
Rt'= -0,65
J?4 = +1,99
Rt'= -0,65
0,037 0,013 0,046 0,037 0,013 0,100 0,030
Luft
Luft
Blendenraum
2. Erweitertes TRIPLET-Objektiv aus mindestens vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem
einer innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe der Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten hin
ein sammelndes Hinterglied nacMolgt, während auf der anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten
Seite ein mehrteiliges Frontglied vorgegekehrten Seite ein mehrteiliges Frontglied vorgeschaltet
ist, welches auf der Vorderseite durch ein Erweiterungslinse, nämlich die Frontlinse, bf
grenzt ist, dadurch gekennzeichnet daß die Bemessung in Übereinstimmung mit de
nachfolgenden Datenwerten für die Radien, Sehe: telabstände und Brechzahlen erfolgt:
i'cx. = 0,83
1,52 57
1,62 57
37
52
(F)
(J)
(N)
(HgI)
(Vgl)
schaltet ist, welches auf der Vorderseite durch eine Erweiterungslinse, nämlich die Frontlinse, begrenzi
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung ir Übereinstimmung mit den nachfolgenden Datenwerten für die Radien, Scheitelabstände d
Brechzahlen erfolgt:
Radien
rel. öffnung 1 r 3,4
Dicken
und
Abstände
, = 0,797
Luft
Luft
Luft
verkittet
3. Erweitertes TRIPLET-Objektiv mit mindestens vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem einer
innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe der Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten hin
ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während auf der anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten
Seite ein mehrteiliges Frontglied vorge-
1,642 1,755
1,673
(Blendenraum)
1,616 (F)
(J)
(N)
> (Vgl)
1,744 (HgD
schaltet ist, welches auf der Vorderseite durch eine Erweiterungslinse, nämlich die Frontlinse, begrenzt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung in Übereinstimmung mit den nachfolgenden
Datenwerten für die Radien, Scheitelabstände und Brechzahlen erfolgt:
Radien
^1 = -1,73
A1'= -1,73
A1'= -1,73
Rt = R2 = +0,42
R2'= +3,62
R3 = -0,96
R2'= +3,62
R3 = -0,96
Rn-= R3'= +0,36
A4 = +3,62
Λ4' = +0,38
A5 = +0,38
Äs'= -0,61
A4 = +3,62
Λ4' = +0,38
A5 = +0,38
Äs'= -0,61
rel. Öffnung 1 : 2,96
Dicken
und Abstände V ^ = 0,794
0,071
0,004
0,122
0,060
0,043
0,070
0,045
0,088
Luft
Luft
Luft
verkittet 1,552
1,755
(F)
(J)
1,673 (N)
(Blendenraum)
1,617
(HgI) 1,744
4. Erweitertes TRIPLET-Objektiv mit mindestens vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem einer
innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe der Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten hin
ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während auf der anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten
Seite ein mehrteiliges Frontglied vorgeschaltet ist, welches auf der Vorderseite durch eine
Erweiterungslinse, nämlich die Frontlinse, begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung in
Übereinstimmung mit den nachfolgenden Datenwerten für die Radien, Scheitelabstände und
Brechzahlen erfolgt:
5. Erweitertes TRIPLET-Objekiiv mit mindestens vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem einer
innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe der Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten hin
ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während auf der andern, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten
Seite ein mehrteiliges Fronlglied vorgeschaltet ist, welches auf tier Vorderseite durch eil
Pxweiterungslinse, nämlich die Frcntlinse, begren
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung Übereinstimmung mit den nachfolgenden Date
werten für die Radien, Scheitelabstände ui Brechzahlen erfolct:
/= ι
Radien
rcl. Öffnung 1: 2,0
Dicken
und
Abstände i'cv- = 0,6
R1 = -3,18
R1'= -2,87
R2 = +0,87
R2'= -5,25
R1'= -2,87
R2 = +0,87
R2'= -5,25
R+ = R3 = +0,47
Λ,' = +0,73
/J4 = -1,42
Λ,' = +0,73
/J4 = -1,42
Rn'= R^'= +0,36
A5 = +1,45
A5'= -0,50
A5 = +1,45
A5'= -0,50
0,082 0,005 0,082 0,005 0,200 0,047 0,021 0,200 0,082
Luft
Luft
Luft
Luft
(F)
(J)
(Vgl)
1,717 (N)
(Blendenraum)
1,620 (HgI)
6. Erweitertes TRIPLET-Objektiv mit mindestens vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem einer
innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe der Blcndenort liegt, zur kürzeren Konjugierten hin
ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während auf der anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten
Seite ein mehrteiliges Frontglied vorgeschaltet ist., welches auf der Vorderseite durch eine
Erweiterungslinse, nämlich die Frontlinse, begrenz ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung ir
Übereinstimmung mit den nachfolgenden Daten werten für die Radien, Scheitelabstände unc
Brechzahlen erfolgt:
Radien
rcl. Öffnung 1:1,95
Dicken
und
Abstände
j'co = 0,602
ν
ν
^1 = -1,794
R1'= -1,661
R2 = +0,916
R'= -4.031
R+= R3= +0,449
R3'= +0,661
Rt = -1,472
Rn'= Rt= +0,345
R5 = +1,575
A6'= -0,484
0,0825
0,0021 Luft
0,0814
0,0053 Luft
0,2008
0,0476 Luft
0,0211
0,2008 Luft
0,0846 1,6203
1,6203
1,6203
60,3
60,3
60,3
1,7180 29,5
(Blendenraum)
1,6203 60,3
(F)
(N)
7. Erweitertes TRIPLET-Objektiv mit mindestens
vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem einer innenstehenden Negativ-Liase, in deren Nähe der
Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten hin ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während auf
der anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten Seite ein mehrteiliges Frontglied vorge
schaltet ist, welches auf der Vorderseite durch ein Erweiterungslinse, nämlich die Frontlinse, be
grenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Be messung in Übereinstimmung mit den nachfolger
den Datenwerten für die Radien, Scheitelabständ und Brechzahlen erfolgt:
/-ι
Radien
rcl. Öffnung 1 : 3,5
Dicken
und
Abstünde
--- 0,65
R1 = -1,607
R1' = -1,740
R1' = -1,740
R+ = J?2 = +0,311
^2'= +0,918
A3 = +0,366
R3 1= -0,366
A4 = -0,366
Λ4'= +1,220
A5 = -2,174
^2'= +0,918
A3 = +0,366
R3 1= -0,366
A4 = -0,366
Λ4'= +1,220
A5 = -2,174
ÄA.'= /?,'= +0,216
JV, = +0,935
N6'= -1,298
JV, = +0,935
N6'= -1,298
0,046 0,002 0,048 0,001 0,090
0,010 0,017 0,018 0,134 0,048
Luft
Luft
verkittet
Luft
Luft
1,5523 (F)
1,5895
1,6131 } (J)
1,5895
1,6490 (N)
(Blendenraum)
1,6385
(Vgl)
8. Erweitertes TRIPLET-Objektiv mit mindestens
vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem einer innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe der
Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten hin ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während auf der
anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten Seite ein mehrteiliges Frontglied vorgeschaltet ist,
welches auf der Vorderseite durch eine Erweiterungslinse, nämlich die Frontlinse begrenzt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bemessung in Übereinstimmung mit den nachfolgenden Datenweiten
für die Radien, Scheitelabstände und Brechzahlen erfolgt:
Radien
rcl. Öffnung 1:
Dicken
und
Abstände
s'w = 0,64
R+ =
(Vgl)
709 617/89
9. Erweitertes TRlPLET-Objektiv mi*, mindestens
vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem einer innenstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe dci
Blendenort liegt, zur kürzeren Konjugierten hin ein sammelndes Hinterglied nachfolgt, während
auf der anderen, dem fernen Aufnahmeobjekt zugekehrten Seite ein mehrteiliges Frontglied vorge-
schaltet ist, wclehes auf der Vorderseite durch eine
Erweiterungslinsc, nämlich die Frontlinse, begrenzt ist. dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung in
Übereinstimmung mit den nachfolgenden Datenwerten für die Radien, Schcitelahstände und
Brechzahlen erfolgt:
Radien
rel. Öffnung 1:1,94
Dicken
und
Abstände
η,ι λ'-ο- ϋ,618
A1 = -2,20
A1'= -2,01
R2 = +0,92
R2= -5,38
A1'= -2,01
R2 = +0,92
R2= -5,38
R+ = Rz = +0,48
fl3'= +2,20
Rt = +2,20
A4'= +0,75
R5 = -1,45
fl3'= +2,20
Rt = +2,20
A4'= +0,75
R5 = -1,45
Rn'= Rs'= +0,37
A6 = +1,63
R6'= -0,53
A6 = +1,63
R6'= -0,53
0,084 0,002 0,083 0,005 0,161 0,001 0,041 0,048 0,022 0,204 0,070 (F)
Luft
Luft
Luft
Luft
Luft
1,713
1,620
1,613
1,615
1.717 (N)
(Blendenraum)
1.658 (Vgl)
Radien
rel. Öffnung 1: 1,94
Dicken
und
Abstände
>u s'cb = 0,618
,R1 = -2,015
R1'= -2,026
R2 = +0,868
Ä,' = -4,262
R+ = R3 = +0,471
R3'- +2,010
R3'- +2,010
K4 = +2,625
A4'= +0,712
Rb = -1,595
Rn'= /J5'= +0,360
ι
R9 = +1,467
R9 = +1,467
Rt'= -0,536
0,0838 0,0021 0,0827
0,1611 0,0013 0,0409 0,0483 0,0215
Luft
0,0054 Luft
Luft
Luft
0,2040 Luft 0,0698 1,7130
1,6203
1,6130
1,6150
1,6203
1,6130
1,6150
1,7174
(Blendenraum)
1,6585
(J)
(N)
(Vgl)
10. Erweitertes TRIPLET-Objckliv mit mindestens
vier in Luft stehenden Gliedern, bei welchem einer inncnstehenden Negativ-Linse, in deren Nähe
der Blendenort liegt, zur km/ercn Konjugierten hin ein sammelndes Mintcrglied nachfolgt, wahrend
auf der anderen, dem fernen ,Aufnahmeobjekt zugekehrten
Seite ein mehrteiliges Fronlglicd vorgeschaltet ist, welches auf der Vorderseite durch eine
Erweiterungslinse, nämlich die Frontlinse, begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bemessung in
Übereinstimmung mit den vorstehenden Datenwerten für die Radien, Scheitclabstände und
Brechzahlen erfolgt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH889568 | 1968-06-14 | ||
| CH889568A CH486707A (de) | 1968-06-14 | 1968-06-14 | Lichtstarkes objektiv aus mindestens vier in Luft stehenden Gliedern vom erweiterten Triplet-typus |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1797433A1 DE1797433A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE1797433B2 DE1797433B2 (de) | 1976-09-09 |
| DE1797433C3 true DE1797433C3 (de) | 1977-04-28 |
Family
ID=
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