DE573285C - Loeschkammer fuer OElschalter - Google Patents

Loeschkammer fuer OElschalter

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DE573285C
DE573285C DES94013D DES0094013D DE573285C DE 573285 C DE573285 C DE 573285C DE S94013 D DES94013 D DE S94013D DE S0094013 D DES0094013 D DE S0094013D DE 573285 C DE573285 C DE 573285C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extinguishing chamber
chamber
extinguishing
floor
oil switch
Prior art date
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Expired
Application number
DES94013D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Kirch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES94013D priority Critical patent/DE573285C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE573285C publication Critical patent/DE573285C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/0006Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches for converting electric switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Circuit Breakers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AV
29. MÄRZ 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 36 oi
S 94013 VnibJ2ic Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 9. März
Siemens-Schuckertwerke Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Löschkammer für Ölschalter
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1929 ab
Es ist üblich, die Ölschalter der verschiedenen Typenreihen mit verschieden bemessenen Löschkammern auszurüsten. Die Bemessung der Löschkammer richtet sich hierbei nach, der Nennspannung.
Die ölschalter mit serienmäßigen Löschkammern arbeiten jedoch häufig unter Betriebsverhältnissen, welche sich von denjenigen, für welche sie bemessen sind, wesent-
>o Hch unterscheiden. So kommt es z. B. vor, daß Schalter einer Typenreihe von bestimmter Abschaltleistung in einem Netz verwendet werden, in<dem sie eine wesentlich geringere Abschaltleistung zu bewältigen haben (mit Rücksicht auf spätere Netzerweiterung). Bei Lieferungen ins Ausland kommt es häufig vor, daß Schalter für eine höhere Spannung als die Nennspannung verwendet werden. Schließlich besteht dann, wenn der Schalter be-
ao stimmungsgemäß, also für diejenigen Spannungen verwendet wird, die innerhalb der typenmäßigen Grenzen liegen, ein beträchtlicher Spielraum hinsichtlich der Spannung und mithin auch der Stromstärke, mit welcher der Schalter beansprucht werden kann.
Es hat sich nun gezeigt, daß die geschilderten Änderungen in den Betriebsverhältnissen einen merklichen Einfluß auf die Wirkung von Löschkammerschaltern ausüben und daß sich ihre Wirksamkeit bei Zusammentreffen ungünstiger Verhältnisse stark verschlechtert.
Gegenstand der Erfindung ist eine Löschkammer für ölschalter, deren wirksame Abmessungen einstellbar gemacht sind. Mit dieser Löschkammer gelingt es, den Ölschalter den. jeweiligen Betriebsbedingungen derart anzupassen, daß er die beste Leistung hat.
Unter den wirksamen Abmessungen der Löschkammer werden jene Abmessungen verstanden, durch deren Einstellung sich der Einfluß geänderter Betriebsverhältnisse auf die Löschwirkung der Kammer wieder ausgleichen läßti So geht z. B. die Wirksamkeit einer Löschkammer von bestimmten Abmessungen zurück, wenn sie für eine höhere Spannung, also bei verminderter Stromstärke verwendet wird. Man kann die Löschwirkung in diesem Falle dadurch wieder heben, daß man den Durchmesser der Bodenöffnung der Kammer verkleinert oder deren Länge vergrößert. Umgekehrt läßt sich, die Wirkung einer Kammer, die für eine kleinere Spannung verwendet wird, als diejenige ist, für welche sie gebaut ist, dadurch verbessern, daß der Durchmesser der Bodenöffnung vergrößert- oder ihre Länge verkleinert wird. Soll ein Schalter für eine kleinere als die Nennabschaltungleistung benutzt werden, so würde seine Wirksamkeit 'bei Beibehaltung der Dirnen-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Georg Kirch in Berlin-Hermsdorf.
sionen der Löschkammer zurückgehen. Man kann in diesem Fall den Schalter dadurch verbessern, daß der Boden der Löschkammer höher eingestellt, d. h. die Höhe der Löschkammer verkleinert wird.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Die Abb. ι zeigt eine Löschkammer io nach der Erfindung mit einem axial 'verstellbaren auswechselbaren Boden ii. Der Boden ii ist mit Hilfe eines Schraubengewindes in dem Löschkammerzylinder befestigt. Das Schraubengewinde 12 ist dabei langer, als der Boden stark ist, so· daß man den Boden der Höhe nach verstellen kann. Die höchste Stellung ist in der Zeichnung gestrichelt eingetragen. Der Boden dieser Löschkammer kann gegen andere Böden von verschiedener Höhe 13 und von'Vefschiedenem Munddurchmesser 14 ausao gewechselt werden.
Die Abb.anzeigt eine Löschkammer 15, deren Bodön ro mit' dem Löschkammerzylinder aus einem Stück besteht. Die wirksamen Abmessungen dieser Löschkammer können durch Zusatzteile aus Isoliermaterial eingestellt werden, welche wie z. B. der Teil 17 in die Löschkammer eingelegt, wie der Teil 18 in ihre Bodenöffnung eingehängt oder wie Teil 1.9 von außen an den Löschkammerboden angeschraubt werden. Durch das Einlegen des Teils 17 ändert man die Höhe der Löschkammer, durch das Einhängen von 18 • - verkleinert man ihren Munddurchmesser. Der Teil 19 dient dazu, um die Länge der Bodenöffnung gleich lang halten zu können, wenn der Teil 17 eingelegt wird. Zu diesem Zweck wird 19 losgeschraubt, wodurch sich die wirksame Länge der Bodenöffnung um dasselbe Stück zo verkürzt, welches oben durch Einlegen von 17 hinzugekommen ist. Die eingelegten bzw. eingehängten Teile werden einfach durch ihr Eigengewicht und . den Löschkammerdruck in der Kammer festgehalten, sind also· auf die denkbar einfachste Weise auswechselbar.
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, wobei die Höhe der Löschkammer durch Einlegen von ringförmigen Unterlagscheiben 22 unter den Sitz des verschiebbaren Mundstückes 23 eingestellt werden kann. Das Mundstück 23 ist hierbei durch eine Mutter 24 -festgehalten.
Um eine möglichst feine Einstellung zu ermöglichen, können die Zusatzteile, durch welche die Abmessungen der Löschkammer verändert werden, aus dünnen Schichten zusammengesetzt sein, die in größerer oder kleinerer Anzahl verwendet werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι. Löschkammer für ölschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Abmessungen der Löschkammer einstellbar gemacht sind.
  2. 2. Löschkammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen axial einstellbaren auswechselbaren Boden.
  3. 3. Löschkammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Böden von verschiedener Höhe und verschiedenem Munddurchmesser.
  4. 4. Löschkammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Zusatzteilen aus Isoliermaterial, welche in die Löschkammer eingelegt, in ihre Bodenöffnung eingehängt oder an den Löschkammerboden von außen angeschraubt werden.
  5. 5. Löschkammer nach Anspruch 1, da- 8a durch gekennzeichnet, daß die Zusatzteile aus dünnen Schichten zusammengesetzt sind, die in größerer oder kleinerer Anzahl verwendet werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES94013D 1929-09-21 1929-09-21 Loeschkammer fuer OElschalter Expired DE573285C (de)

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