DE573271C - Reissbrett - Google Patents

Reissbrett

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DE573271C
DE573271C DEH128271D DEH0128271D DE573271C DE 573271 C DE573271 C DE 573271C DE H128271 D DEH128271 D DE H128271D DE H0128271 D DEH0128271 D DE H0128271D DE 573271 C DE573271 C DE 573271C
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clamping
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plate
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DEH128271D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L5/00Drawing boards
    • B43L5/02Drawing boards having means for clamping sheets of paper thereto

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Reißbrett Die vorliegende Erfindung betrifft ein Reißbrett, bei welchem das Festspannen des Zeichenpapiers durch eine von unten gegen den nach innen vorstehenden Rand des Reißbrettrahmens gepreßte Unterlagplatte mit Spannplatte bewirkt wird.
  • Es sind zwar Reißbretter bekannt, bei welchen zum Festspannen des Zeichenpapiers ebenfalls Spannplatten Verwendung finden, jedoch sind diese mit dem Zeichenrahmen mittels Scharnieren verbunden, wobei aber wegen der benutzten Verriegelung von Spannplatte und Rahmen ein faltenloses Einspannen des Zeichenpapiers in keinem Falle erreicht werden kann, selbst dann nicht, wenn die Ränder von Spannplatte und Rahmen mit ineinandergreifenden Vertiefungen und Erhöhungen versehen werden.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man versucht, eine vom Reißbrettrahmen getrennte Spannplatte mittels verschiebbarer Schienen und daran angelenkter Daumenhebel gegen die hervorstehenden Ränder des Rahmens zu pressen, indem die Schienen durch Spannschrauben gegen Federwirkung festgezogen wurden. Dabei entstand der Nachteil, . daß durch das häufige Ein- und Ausspannen des Zeichenpapiers durch die hohe Beanspruchung von Gewindeteilen, Muttern und Zugfedern eine derartige Spannvorrichtung sehr bald unbrauchbar wurde, so daß der einerseits erzielte Vorteil den andererseits auftretenden Nachteil nicht aufwiegen konnte. Erfindungsgemäß ist die Aufgabe nun dadurch gelöst, daß in den Reißbrettrahmen ein C-förmiger Profilrahmen eingesetzt ist, dessen oberer vorstehender Flansch als Anschlag für die mit der Spannplatte zusammen anzupressende Unterlagplatte dient, während der untere Flansch als Anlagefläche für die Spannriegel benutzt wird, welche an der Unterlagplatte sitzen, wobei auf der letzteren gleichzeitig Keile angeordnet sind, die mit rastenartig abfallenden Keilflächen auf dem unteren Flansch des Profilrahmens zusammenwirken und die Riegel verankern, oder aber dadurch, daß fest mit der Unterlagplatte verbundene Spannriegel benutzt werden, welche kegelige Enden besitzen, die sich zum Erzeugen des Spanndruckes in entsprechende Bohrungen des Reißbrettrahmens einschieben..
  • Auf der Zeichnung ist der Zeichenrahmen gemäß der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • Abb. i ist eine teilweise Ansicht mit verschieden ausgebildeten Spanneinrichtungen, Abb. z ein Querschnitt davon, Abb.3 eine andere Ausführungsform der Spanneinrichtung und Abb. q. ein Querschnitt davon.
  • Bei der in Abb. i Und a dargestellten Ausführungsform des Zeichenrahmens sitzt im Holzrahmen a der Profilrahmen b, und zwar derart, daß die Oberflächen beider Rahmen an der Oberseite in gleicher Ebene liegen. Das Spannen des. in den Rahmen eingelegten Zeichenpapiers c erfolgt nun durch Auflegen der Spannplatte d, deren Größe der lichten Öffnung des Profilrahmens entspricht, wobei der Spanndruck von der Spanneinrichtung durch die Unterlagplatte e übertragen wird. Die Spanneinrichtung besteht zunächst aus dem auf der Unterlagplatte e drehbar befestigten doppelarmigen Spannriegel f und dem einarmigen Spannriegel g. Bei beiden Spannriegeln ist die Wirkung die gleiche, indem die äußeren Enden beim Umschwenken in die Spannlage einesteils auf die Spannkeile 1a der Unterlagplatte e aufgleiten und sich im Profilrahmen b festlegen, andernteils sich auf der schräg ansteigenden und rastenartig abfallenden Spannfläche i des Profilrahmens verankern. In beiden Fällen wird also der Spanndruck durch Pressung der Riegel f unter Führung auf ansteigende Flächen vom Profilrahmen auf die Unterlagplatte e und damit auf das Zeichenpapier erzeugt. Die in Abb. i und - dargestellte Ausführungsform eignet sich vornehmlich für größere Zeichenrahmen, bei denen mehrere Spannwirkungen notwendig sind.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 sind die Spannschienen k fest mit der Unterlagplatte e verbunden, und auf der Spannschiene sind die Spannriegel l in deren Längsachse verschiebbar angeordnet. Die Enden 1i der Spannriegel L besitzen einen schräg ansteigenden Spannkonus und werden in der Spannlage des Zeichenpapiers in Bohrungen m der beiden Rahmen a und b eingeschoben, pressen also infolge des Spannkonus 1i die Spannschienen mit der Unterlagplatte gegen das Zeichenpapier bzw. diesen in den Rahmen ein.
  • Naturgemäß können beide Ausführungsformen der Spanneinrichtung auch zusammen angewendet werden, und ferner kann, ohne den Erfindungsgedanken zu beeinträchtigen, der Profilrahmen auch gleichzeitig den eigentlichen Zeichenrahmen mitbilden bzw. mit diesem aus einem Ganzen bestehen.
  • Als besonderer Vorteil dieses Zeichenrahmens ist das absolut straffe Spannen des Zeichenpapiers im Rahmen anzusehen und nebenher das leichte Einlegen und Herausnehmen des Zeichenpapiers.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reißbrett, bei dem das Festspannen des Zeichenpapiers durch eine von unten gegen den nach innen vorstehenden Rand des Reißbrettrahmens gepreßte Unterlagplatte mit Spannplatte erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Reißbrettrahmen (a) aus Holz o. dgl. ein C-förmiger Profilrahmen (b) eingesetzt ist, dessen oberer vorstehender Flansch als Anschlag für die Unterlagplatte (e) und dessen unterer Flansch als Anlagefläche für an der Unterlagplatte (e) sitzende Spannriegel (f, g) dient.
  2. 2. Reißbrett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterlagplatte (e) Keile (h) angeordnet sind, die mit auf dem unteren Flansch des Profilrahmens (b) vorgesehenen rastenartig abfallenden Keilflächen (i) beim Einschwenken der Spannriegel (f, g) zusammenwirken.
  3. 3. Reißbrett nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß Spannschienen (k) fest mit der Unterlagplatte (e) verbunden sind und verschiebbare Spannriegel (l) tragen, deren kegelige Enden zum Erzeugen des Spanndrucks in entsprechende Bohrungen des Rahmens (a, b) eingeschoben werden.
DEH128271D 1931-08-26 1931-08-26 Reissbrett Expired DE573271C (de)

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DE573271C true DE573271C (de) 1933-03-29

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