DE570786C - Zweitaktbrennkraftmaschine - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine

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DE570786C
DE570786C DESCH94776D DESC094776D DE570786C DE 570786 C DE570786 C DE 570786C DE SCH94776 D DESCH94776 D DE SCH94776D DE SC094776 D DESC094776 D DE SC094776D DE 570786 C DE570786 C DE 570786C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/13Two stroke engines with ignition device
    • F02B2720/133Two stroke engines with ignition device with measures for charging, increasing the power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zweitaktbrennkraftmaschine Es ist bei Zweitaktbrennkmftmaschinen bekannt, in der Kolbenwand eine Öffnung anzubringen, durch welche das im Kurbelgehäuse Torverdichtete Gemisch im unteren Totpunkt des Kolbens in einen am Zylinder angebrachten Kanal fließt, von dem es durch die Einlaßschlitze in den Zylinder gelangt. Da bei den meisten Zweitaktmaschinen die Größe der Einlaßschlitze sehr beschränkt ist, so wird zur Erreichung hoher Drehzahlen der Zuleitungskanal und auch die seitliche Einlaßöffnung im Kolben so bemessen, daß möglichst wenig Durchflußwiderstand entsteht, d. h. die Zuleitung und die Einflußöffnung in diese wird bisher so groß oder noch größer gemacht als der größte von der Kolbenoberkante freigelegte Querschnitt der Einlaßschlitze.
  • Es ist jedoch häufig vorteilhaft, beispielsweise bei Doppelkolbenmaschinen und insbesondere solchen mit im Zylinder rotierender Ladung, die Einfließgeschwindigkeit der Ladung in den Zylinder möglichst gering zu machen, weil dadurch eine bessere Zylinderfüllung und eine geringere Vermischung mit den verbrannten Gasen und somit auch ein geringerer Brennstoffverbrauch. erreicht werden kann.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß unter Verwendung eines° in der Wandung durchbrochenen Kolbens bekannter Art der durch die Durchbrechung freigelegte, von der Kolbenstellung abhängige Eintrittsquerschnitt in die Zuführungsleitung während des größten Teiles der Einströmzeit erheblich kleiner ist als der gleichzeitig von der Oberkante des Kolbens freigelegte Querschnitt der Einströmkanäle. Dabei kann der durch die Kolbendurchbrechung freigelegte, von der je- weiligen Stellung des Kolbens abhängige Eintrittsquerschnitt .in die Zuführungsleitung am Anfange und am Ende der Öffnungszeit der Überströmschlitze größer sein als der gleichzeitig freigelegte Querschnitt dieser Überströznschlitze, während er in der Zwischenstellung des Kolbens kleiner ist als der gleichzeitig freigelegte Querschnitt der Überströmschlitze.
  • Die Zeichnung stellt in Abb. i einen senkrechten Schnitt- durch einen Doppelkolbenzweitaktmotor dar; Abb. a zeigt einen horizontalen Schnitt durch den großen Zylinder derselben Maschine, und zwar in Höhe der Einström- und Auspuffschlitze;. Abb. 3 stellt in einem Zeitdiagramm, die Größe der bei verschiedenen Kolbenstellungen freigelegten Einströmquerschnitte dar.
  • Die Maschine besitzt einen mit Einströmschlitzen 6 ausgerüsteten großen Zylinder i, in dem sich der Kolben 2 bewegt, und einen mit Auspuffschlitzen 12 und A.nsaugeschlitzen 13 versehenen kleinen Zylinder 3 mit Kol- ben q.. Die beiden Pleuelstangen sind an dieselbe Kurbel 1q. angeschlossen. Oben sind die Zylinder durch einen bogenförmigen Kanal 5 miteinander verbunden. In der Wandung des großen Zylinders i befindet sich eine Durchbrechung 8, an welche sich unmittelbar ein kurzer senkrechter Kanal? anschließt, der sich oben in zwei horizontale Kanäle i i teilt, die den Zylinder an der Stelle umfassen, wo dieser die acht Einströmschlitze 6 besitzt. Auch die Wandung des großen Kolbens 2 ist auf der rechten Seite mit einer Durchbrechung 9 versehen, deren Höhe mit la bezeichnet ist und deren Breite der Breite des Kanals 7 entspricht.
  • Die Maschine ist in Abb. i in dem Augenblick dargestellt, wo beim Niedergehen der Kolben gerade die Einströmschlitze 6 geöffnet werden, während die Auspuffschlitze 12 bereits mehr als halb geöffnet sind. In dieser Stellung überdeckt die Durchbrechung 9 der Kolbenwandung bereits die Durchbrechung 8 in der Zylinderwand um das mit s bezeichnete Stück. Bewegt sich der Kolben 2 bei Drehung der Kurbelwelle in Pfeilrichtung weiter nach unten, so werden die Einströmschlitze 6 von der Kolbenoberkante freigelegt, und das im Kurbelgehäuse vorverdichtete Gemisch strömt durch die Durchbrechungen 9 und 8 in den Kanal 7 und weiter durch die Kanäle i i und durch die freigelegten Schlitze 6 in den großen Zylinder, wo die Ladung infolge der tangentialen Einmündung der Schlitze 6 eine schnell rotierende Bewegung ausführt. Der vom Kurbelmittelpunkt beschriebene Kreis ist in Abb. i dargestellt und mit 18 bezeichnet. Die Einströmschlitze sind während der Zeit geöffnet, in welcher die Kurbel sich in Pfeilrichtung vom Punkt 16 zum Punkt 17 bewegt, d. h. während die Kurbel den bezeichneten Winkel von iio° beschreibt. Während dieser Zeit gelangt der große Kolben auf seinen unteren Totpunkt und wieder in die gezeichnete Stellung zurück. Im Totpunkt hat sich die Durchbrechung 9 der Kolbenwandung so über die Durchbrechung 8 der Zylinderwandung geschoben, daß beide sich vollständig überdecken.
  • In Abb. 3 ist gezeigt, wie sich die freien Querschnitte. der Einströmungen während dieser Kolbenbewegung zwischen den Kurbelstellungen 16 und 17 ändern, indem die Größe der freien Querschnitte für jede Kurbelstellung nach Winkelgraden durch je eine Kurve dargestellt ist. Die Größe der frei werdenden E.inströmschlitze 6 zeigt die Kurve d. Die Kurve ..beginnt bei o° mit o 0uerschnitt und erhebt sich steil bis zum Maximum von 15 qcm, das bei 55° Mittelstellung erreicht wird, wo der Kolben den unteren Totpunkt erreicht hat. Die Größe der Einströmungsöffnung in den Kanal; ist durch die Kurve b dargestellt. Diese Kurve beginnt bei o° bereits mit 2,7 qcm, entsprechend der dann bereits vorhandenen Offnungshöhe s. Infolge der im Verhältnis zur großen Breite der Einlaßschlitze 6 geringen Breite der Durchbrechung in der Kolben- und Zylinderwandung nimmt der frei werdende Querschnitt der sich übereinanderschiebenden Durchbrechungen nur langsam zu, und er erreicht im unteren Kolbentotpunkt etwa 7,8 qcm Größe, um bei iio°, d. h. der Kurbelstellung 17, wieder auf 2,7 qcm zurückzugehen. Die beiden Kurven cc und b schneiden sich bei etwa 3 ° und 107' ; das bedeutet, daß bereits nach einer Kurbelbewegung von 3° vom Punkt 16 aus die Summe der frei--gelegten Einströmquerschnitte so groß ist als die freigelegte Einmündung in den Kanal 7. Ferner zeigen die Kurven, daß dann vom 3. Grad ab die Größe der freigelegten Einlaßsch.litze 6 sehr schnell erheblich größer wird als die Einströmung in den Zuführungskanal ?, und daß sie im unteren Kolbentotpunkt doppelt so groß ist.
  • In Abb. 3 ist ferner eine horizontale Linie c punktiert eingetragen, welche den höchsten Punkt der b-Kurve berührt. Diese Linie stellt den gleichbleibenden Querschnitt des Kanals 7 dar oder auch den Zustand, der sich bei einer so großen Durchbrechung 9 der Kolbenwandung ergibt, daß an dieser Stelle während der ganzen Zeit des Einströmens der Ladung in den Zylinder i keine besondere Drosselung des Stromes der überfließenden Ladung stattfindet. Diese Linie zeigt im Vergleich zur Kurve a also die Durchflußquerschnitte an, die sich bei freiem Zuführungskanal ergeben, der einen halb so großen Querschnitt besitzt als die Summe der im unteren Totpunkt freigelegten Einströmschlitze 6. Erst nach etwa i2° Winkelbewegung der Kurbel ist dabei der Querschnitt der freien Einströmschlitze so groß wie der Querschnitt des Zuleitungskanals 7, so daß nur während einer Winkelbewegung von ungefähr 86° der Kurbelbewegung eine Drosselung der Zuströmung zu den Einlaßschlitzen 6 stattfindet, während sie bei der neuen Einrichtung nach Kurve b ungefähr 10q.° beträgt. Dieser Unterschied kennzeichnet den durch die Erfindung geschaffenen Fortschritt.
  • Da bei gesteuerter Einströmung in den Kanal 7 fast sofort eine Drosselung des mit sehr großer Geschwindigkeit zu den Einströmschlitzen,fließenden Gemischstromes einsetzt, so ist es möglich, die Einfließgeschwindigkeit auch gleich zu Beginn des Zvlinderladens stark zu verringern und damit all die \achteile erheblich zu mildern welche durch zu große Einfließgeschwindigkeit in den Zylinder entstehen. Bei im Einfließ.zvl.inder rotierender Ladung wird die Rotationsgeschwindigkeit erheblich herabgesetzt, und dadurch werden sie sich. aus der Fliehkraftwirkung der schnell rotierenden Masse der Ladung gegen die Ausmündungen der Einlaßschlitze ergebenden Drücke entsprechend verringert und die Leistung der Maschine. durch Verminderung der Ladewiderstände vergrößert. Vor allem aber wird das heftige Hineinstoßen der frischen Ladung in die verbrannten Gase beim Öffnen der Überströmschlitze, wo also im Kurbelgehäuse der größte Druck herrscht, vermieden, so daß das Vermischen mit den verbrannten Gasen erheblich verringert und eine entsprechende Brennstoffersparnis erzielt wird.
  • Zum Wirksamwerden der Einrichtung wird es im allgemeinen notwendig sein, die Einlaßschlitze 6 über das übliche Maß hinaus zu vergrößern, d. h. für die Anbringung dieser Schlitze möglichst viel des Zylinderumfanges zu verwenden, wie beispielsweise in Abb. 2 dargestellt, um im Verhältnis zur Kalbendurchbrechung 9 genügend große Querschnitte der Einströmschlitze 6 zu schaffen. Anstatt einer Zuführungsleitung 7 und einer Kolbendurchbrechung 9 können natürlich auch mehrere am selben Zylinder angebracht sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Patent 490 735, bei der das Einführen der vorverdichteten Ladung in die Zuführungsleitung durch eine in der Wandung des Arbeitskolbens angebrachte Durchbrechung erfolgt und der freigelegte Durchflußquerschnitt eine von der Kolbenstellung abhängige, veränderliche Größe besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Durchbrechung (9) freigelegte Eintrittsquerschnitt in die Zuführungsleitung (7) während des größten Teiles der Überström.zeit erheblich kleiner ist als der gleichzeitig von der Kolbenoberkante freigelegte Querschnitt der Einströmungsschlitze (6).
  2. 2. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Kolbendurchbrechung (9) freigelegte, von der jeweiligen Stellung des Kolbens (2) abhängige Eintrittsquerschnitt in die Zuführungsleitung (7) am Anfange und am Ende der Öffnungszeit der Überström= schlitze (6) größer ist als der gleichzeitig freigelegte Querschnitt dieser Überströmschlitze (6), und daß er in den Zwischenstellungen des Kolbens kleiner ist als der gleichzeitig freigelegte Querschnitt der Überströmschlitze (6).
DESCH94776D 1931-07-14 1931-07-14 Zweitaktbrennkraftmaschine Expired DE570786C (de)

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DESCH94776D DE570786C (de) 1931-07-14 1931-07-14 Zweitaktbrennkraftmaschine

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DE570786C true DE570786C (de) 1933-02-20

Family

ID=7445466

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DE (1) DE570786C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0345436A1 (de) * 1988-06-07 1989-12-13 Glotur Trust Reg. Zweitakt-Doppelkolbenmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0345436A1 (de) * 1988-06-07 1989-12-13 Glotur Trust Reg. Zweitakt-Doppelkolbenmotor

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