DE570645C - Einrichtung zum Verhindern des Schleuderns von Kraftwagen, Kraftraedern u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Verhindern des Schleuderns von Kraftwagen, Kraftraedern u. dgl.

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DE570645C
DE570645C DEZ19315D DEZ0019315D DE570645C DE 570645 C DE570645 C DE 570645C DE Z19315 D DEZ19315 D DE Z19315D DE Z0019315 D DEZ0019315 D DE Z0019315D DE 570645 C DE570645 C DE 570645C
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DE
Germany
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motorcycles
skidding
cutting tools
jaws
preventing
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DEZ19315D
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Brandenburgische Automobilfabrik GmbH
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Brandenburgische Automobilfabrik GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/62Other vehicle fittings for cleaning
    • B60S1/66Other vehicle fittings for cleaning for cleaning vehicle exterior
    • B60S1/68Other vehicle fittings for cleaning for cleaning vehicle exterior for freeing wheels or tyres from foreign matter, e.g. wheel scrapers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00Increasing wheel adhesion
    • B60B39/02Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels
    • B60B39/12Vehicle fittings for scattering or dispensing material in front of its wheels the material being sheet-like or web-like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verhindern des Schleuderns von Kraftwagen, Krafträdern u. dgl.
Bei abgefahrenen Reifen mit entsprechend geringem Reibungswert war es bisher üblich, entweder derartige Reifen abzunehmen und auffrischen zu lassen oder deren Laufflächen von Hand mit einer Drahtbürste o. dgl. aufzukratzen. Die erste Art bedeutet zwar eine gründliche Wiederherstellung der Reifen, jedoch entstehen durch die Xeuvulkanisierung erhebliche Kosten. Die zweite Art kann auf zuverlässige Ergebnisse keinen Anspruch machen. Der Gummi wird in den verschiedensten Richtungen kreuz und quer eingerissen und beschädigt. Außerdem sind derartige Maßnahmen während des Betriebes des Fahrzeuges nicht anwendbar.
Ferner sind Gleitschutzstreuvorrichtungen
ao bekannt, die so ausgebildet sind, daß die Streumasse beim Gebrauch von einem geeigneten Körper abgekratzt wird, wobei die zum Abkratzen oder Abschaben erforderlichen Mittel von dem Reifen des Fahrzeuges unmittelbar oder mittelbar angetrieben werden. Schließlich ist es bereits bekannt, in Verbindung mit .Sandstreuern Bürsten oder Kratzer anzuordnen, die die Laufflächen der Reifen vor der Bestreuimg reinigen sollen.
Diese bekannten Einrichtungen sind aber nicht vollkommen betriebssicher, da sie immer auf Hilfsmittel, wie Streumasse, angewiesen sind. Diese Vorrichtungen sind — was am wesentlichsten ist — auch nicht von nachhaltiger Wirkung, sondern sie müssen bei schlüpfriger oder glatter Fahrbahn dauernd in Betrieb sein und verbrauchen dabei Kraft, obwohl die angestrebte Wirkung nicht einmal mit Sicherheit erzielt wird.
Demgegenüber besteht das Neue der Erfindung darin, daß die Laufflächen der Reifen durch dicht nebeneinanderliegende, wenig tiefgehende Einschnitte mit feinen, ohne Unterbrechung um den Reifen herumlaufende Lamellen versehen sind. Zweckmäßig werden die Lamellen mittels kurzer, starrer, stiftartiger Schneidwerkzeuge hergestellt, von denen die vor jeder Lauffläche angeordneten, ■während der Fahrt vom Führersitz aus gegen die Laufflächen anpreßbaren Backen eine Anzahl tragen. Diese Maßnahme zum Verhindern des Schleuderns ist nicht mit erheblichen Kosten verbunden und bedingt keinen Zeitverlust.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die Gesamtansicht eines Kraftwagens mit den vom Schaltbrett aus zu betätigenden Backen zum Herstellen der Lamellen,
Abb. 2 die Backenanordnung an der Stoßstange eines Kraftwagens sowie die Zugvorrichtung zum Stellhebel am Schaltbrett und
Abb. 3 den Grundriß der Zugvorrichtung nach Abb. 2.
Die Backen α, die die Schneidwerkzeuge tragen, sitzen an dem Schenkel O1 eines Winkelhebels, der mittels des Bolzens c drehbar an der Stoßstange d oder am Trittbrett gelagert ist. An dem Schenkel O1 greift das Drahtseil f% bzw. /ä an. Sämtliche Drahtseile /Ί und führen über Führungsrollen liv Iu zur Welle I auf dem Schaltbrett i. Auf der Welle / ist der Griff k fest angeordnet. Die Schenkel b.z der Winkelhebel stehen unter Belastung von Federn g, die sich gegen die Rückseite der Stoßstange d oder gegen das rückwärtige Ende des Trittbrettes stützen.
Im Ruhezustand drücken die Federn g die Backen α von den Laufflächen ab. Werden die Drahtseile Z1 und /2 jedoch durch Drehen der Welle I mittels des Griffes k angespannt, so bewegen sich die Backen c gegen die Laufflächen, und die Schneidwerkzeuge versehen *.o die umlaufenden Laufflächen mit dicht nebeneinanderliegenden, in ihrer Tiefe von der Zugstärke abhängigen Einschnitten, so daß auf der Lauffläche feine, ohne Unterbrechung um den Reifen laufende Lamellen entstehen. «5 Sind die Laufflächen mit Lamellen versehen, so läßt man den Griff k los, worauf die Federn g die Backen α von den Laufflächen abheben.
Die Backen α können je nach dem Verwendungszweck schmaler oder breiter sein, sie können auch eine größere oder geringere Länge besitzen. Als Schneidwerkzeuge für Kraftfahrzeugräderlauf flächen wird man sehr kurze Nägel verwenden, für Krafträder S mehrere Reihen versetzt hintereinander angeordneter stärkerer Drähte. An Stelle der Federn g in Verbindung mit den Drahtseilen Z1 und /2 können auch. Bowdenzüge oder durch Luftdruck betätigte Stellvorrichtungen benutzt werden; ebenso läßt sich, ähnlich bekannten Winkeranordnungen, der Schenkel b2 als Kern einer Magnetspule ausbilden, die je nach der Stromrichtung den kreissektorartigen Schenkel ö3 einzieht oder freigibt. Anstatt die Backen α an der Stoßstange d und am Trittbrett anzuordnen, wird man im Bedarfsfalle andere passende Stellen wählen. Die Führungsrollen H1 und k.2 können auch durch eine Rolle nach Art der Welle I ersetzt werden. In diesem Fall erübrigen sich die hochgehenden Stränge der Drahtseile ft und f2 ; die Welle I würde durch einen Fußhebel im oder am Wagenboden nach Art des Griffes k zu betätigen sein.
Die neue Vorrichtung bietet den Vorzug, daß sie in der einfachsten Weise zu handhaben ist und jederzeit die In- und Außerbetriebnahme ermöglicht. Es ist nichts anderes notwendig, als für eine Zeit, die immer höchstens einige Sekunden dauert, die Fahrgeschwindigkeit herabzumindern und dabei die Backen α allmählich anzudrücken. Auf diese Weise kann der Fahrer bei plötzlich auftretender Glätte sich einen längere Zeit anhaltenden Gleitschutz verschaffen, und die Raddecken werden soweit wie möglich ausgenutzt. Schließlich muß noch darauf hingewiesen werden, daß die Backen α bei Anbringung der Einrichtung an der Stoßstange d im Fall eines Zusammenstoßes selbsttätig an die Fahrzeugräder gelegt werden und zur schnellen Bremsung beitragen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Verhindern des Schleuderns von Kraftwagen, Krafträdern
u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Laufflächen der Reifen durch dicht nebeneinanderliegende, wenig tiefgehende Einschnitte mit feinen, ohne Unterbrechung um den Reifen herumlaufenden Lamellen versehen sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch kurze, starre, stiftartige Schneidwerkzeuge zum Herstellen der Lamellen.
3. .Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor jeder Lauffläche eine mehrere Schneidwerkzeuge tragende Backe aufgehängt ist, die wäh- go rend der Fahrt vom Führersitz aus gegen die Lauffläche gepreßt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEZ19315D 1931-06-06 1931-06-06 Einrichtung zum Verhindern des Schleuderns von Kraftwagen, Kraftraedern u. dgl. Expired DE570645C (de)

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DEZ19315D DE570645C (de) 1931-06-06 1931-06-06 Einrichtung zum Verhindern des Schleuderns von Kraftwagen, Kraftraedern u. dgl.
FR725684D FR725684A (fr) 1931-06-06 1931-10-28 Dispositif de grattage des pneumatiques et similaires des roues de véhicules

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DEZ19315D DE570645C (de) 1931-06-06 1931-06-06 Einrichtung zum Verhindern des Schleuderns von Kraftwagen, Kraftraedern u. dgl.

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DE943571C (de) * 1953-05-28 1956-05-24 Emil Jaeckel Sicherungsvorrichtung gegen das Schleudern fuer Kraftfahrzeuge
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FR725684A (fr) 1932-05-17

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