DE570644C - Wetterfluegel fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Wetterfluegel fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

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DE570644C
DE570644C DER80602D DER0080602D DE570644C DE 570644 C DE570644 C DE 570644C DE R80602 D DER80602 D DE R80602D DE R0080602 D DER0080602 D DE R0080602D DE 570644 C DE570644 C DE 570644C
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weather
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/24Ventilating devices where the heating or cooling is irrelevant
    • B60H1/248Air-extractors, air-evacuation from the vehicle interior

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

Das Patent 569 115 betrifft einen Wetter-Hügel für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, der mit seiner vorderen Kante an einem neben der vorderen Rahmenkante der Fensteröffnung befindlichen Halter beweglich gelagert ist, so daß er auf diesem oberhalb der Fensterschwelle schwenkbar und unter die Fensterschwelle zu versenken ist.
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung des Gegenstandes nach dem Patent 569 115. Erfindungsgemäß ist der auf dem Halter neben der vorderen Rahmenkante der Fensteröffnung gelagerte Wetterflügel noch um eine waagerechte Achse schwenkbar angeordnet, so daß er durch Schwenkung um diese Achse unter und über die Fensterschwelle bewegt werden kann.
Der Wetterflügel ist zweckmäßig so angeordnet, daß seine Schwenkung auf dem Halter, d. h. also um seine lotrechte Achse, unabhängig davon stattfinden kann, ob das übliche versenkbare Fenster heruntergelassen oder geschlossen ist oder ob es eine Zwischenlage einnimmt.
In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im besonderen der Bewegungsvorgang des Wetterflügeis größtenteils selbsttätig, und zwar wird der Wetterflügel, sobald er die Stellung einnimmt, die er nach seiner Aufrichtung innehat, durch eine Feder aus dieser Stellung in seine Gebrauchsstellung geschwenkt und sofort nach Erreichen der Gebrauchsstellung gegen unbeabsichtigte Drehung nach dem Fenster zu, d. h. um seine lotrechte Drehachse, selbsttätig gesperrt. Gleichzeitig wird der Flügel an seiner oberen Kante durch einen Zapfen gehalten, der infolge der Drehung des Flügels in ein Lager eingeführt wird. Der Wetterflügel hat hierzu an seinem Halterfuß schraubenförmige Gleitflächen, die ihn während seiner Schwenkung aus der nach seiner Aufrichtung eingenommenen Stellung in die Gebrauchsstellung heben. Eine selbsttätig einfallende Sperrvorrichtung gegen unbeabsichtigte Drehung nach dem Fenster zu verhindert dann auch eine vorzeitige Befreiung dieses Zapfens aus seinem Lager.
Gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat der Wetterflügel, solange er nicht über die Fensterschwelle hervorragt, eine im Drehsinn seiner Aufrichtung wirkende Feder. Im übrigen wird er aber in seine Gebrauchsstellung von Hand geführt.
Bei allen Ausführungsformen der Erfindung kann ein Deckel für den in der Fensterschwelle \Orgesehenen Durchlaß für das Fenster und den Wetterflügel vorhanden sein, 5 wobei der Deckel sowohl nach oben als auch nach unten klappen kann. Dieser Deckel läßt ein Aufundabschwenken des Wetterflügels durch den den Zugang zu dem Versenkraum bildenden Durchlaßschlitz zu, ohne daß eine ίο Handbewegung für das Verschließen und das Öffnen des Deckes nötig ist. Bei einer anderen Ausführung ist ein Klappdeckel mit einem längsverschiebbaren Verlängerungsstück ausgerüstet, so daß nach dem Versenken des Wetterflügels der Schlitz \"ollkommen geschlossen und auch teilweise für die Gebrauchsstellung des Wetterflügels offen gehalten werden kann. Da durch das Verlängerungsstück des Klappdeckels der Schlitz vollkommen geschlossen werden kann, können keine Fremdkörper in den Versenkraum des Wetterflügels fallen.
In den Zeichnungen stellen dar: Abb. ι eine Ansicht einer Kraftfahrzeugtür vom Inneren des Fahrzeuges aus gesehen, die mit einem Wetterflügel gemäß der Erfindungausgerüstet ist,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die ■ Tür,
Abb. 3 einen waagerechten Schnitt durch diese Tür unmittelbar oberhalb der Fensterschwelle,
Abb. 4 einen gleichen Schnitt mit in die Gebrauchsstellung geschwenktem Wetterflügel,
Abb. 5 eine Ansicht des Wetterflügels gemäß den Abb. 1 bis 4 mit den Türteilen im Querschnitt, in vergrößertem Maßstabe gezeichnet, wobei sich der Wetterflügel in der Lage befindet, die er nach dem Herausschwenken aus dem Versenkraum einnimmt, Abb. 6 eine gleiche Ansicht, die die Endlage, d. h. die Gebrauchsstellung des Wetterflügels zeigt,
Abb. 7 eine gleiche Ansicht wie Abb. 5, jedoch von einer abgeänderten Ausführungsform des Wetterflügels, und die
Abb. 8 und 9 Querschnitte des in der Fensterschwelle befindlichen Schlitzes mit go zwei Ausführungsformen von Deckelplatten für den Schlitz in größerem Maßstabe.
Den Wetterflügel 3 trägt eine Welle· 41, die innerhalb des Versenkraumes 11 angeordnet ist, in dem der Wetterflügel während seiner Ruhestellung untergebracht ist. Diese Welle 41 kann entweder dicht an der vorderen senkrechten Begrenzung der Kraftfahrzeugtür 1 liegen, wie es in Abb. 5 gezeigt ist, oder sie kann etwas weiter hiervon ab unter der Fensteröffnung 10 angeordnet sein, wie es in Abb. 7 dargestellt ist. Bei der ersten Anordnung liegt die Welle 41 außerhalb des für die Bewegung der versenkbaren Fensterscheibe 2 frei zu haltenden Raumes und gestattet die Bedienung des Wetterflügels mittels eines Handgriffes 44 durch eine im Fahrzeug befindliche Person. Bei der zweiten Anordnung wird der Wetterflügel ohne Benutzung eines Handgriffes aufgerichtet; jedoch ist bei dieser Anordnung außerdem noch. eine Feder 7 vorgesehen, die im Drehsinn der Aufrichtung gegen den Rahmen 30 des Wetterflügels drückt, so daß der Wetterflügel durch den Schlitz 17 in der Fensterschwelle 12 hindurch in eine Stellung geschwenkt wird, in der er von der Hand erfaßt werden kann.
Bei der ersten Anordnung ist die Welle 41 mit dem Rahmen 30 des Wetterflügels durch einen Arm 42 verbunden. Dieser Arm 42 weist einen Kopf 6 auf, aus dem ein Tragpfosten 4 hervorragt. Dieser Tragpfosten ist von einem Rohr 33 umgeben, das mit dem Rahmen 30 zusammen ein Stück bildet und gestattet, den Rahmen 30 und mit ihm den Wetterflügel 3 um den Tragpfosten 4 zu schwenken. Diese Drehbewegung des Wetterflügels, die nach dem Herausschwenken des Wetterflügels durch den Schlitz 17 stattfindet, wird selbsttätig ausgelöst durch die Kraft einer Schraubenfeder 60, deren eines Ende an dem Arm 42 und deren anderes Ende an dem Rohr 33 befestigt ist.
Bei der zweiten xA.nordnung ist die Schraubenfeder 60 fortgelassen; der Wetterflügel wird mit seinem Rahmen von Hand geschwenkt. Hier ist statt des Armes 42 ein Arm 42' vorhanden, dessen freies Ende zu einem die Welle 41 tragenden Konsollager ausgebildet ist. Der Kopf 6 sitzt an der Welle 41 selbst.
Es ist zweckmäßig, die obere Kante des Wetterflügelrahmens 30 ausreichend zu lagern. In der ersten Anordnung ist zu diesem Zweck am oberen Teil des Rahmens 30 ein Drehzapfen 5 als Teil des Rahmens ausgebildet (vgl. die Abb. 5 und 6). Dieser Drehzapfen paßt sich nach der weiter unten beschriebenen senkrechten Bewegung des Rahmens, die nach dem Herausschwenken des Wetterflügels aus seinem Schlitz stattfindet, in ein Lager 13 ein, das durch ein von einer Feder gehaltenes Verschlußstück 13' geschlossen werden kann. Auf diese Weise wird die obere Kante des Wetterflügels befestigt und der Wetterflügel festgehalten. Die Aufwärtsbewegung des Wetterflügels 30 wird durch eine schraubenartige Fläche 35 des Rohres 33 hervorgerufen, die auf gleicher Fläche des Kopfes 6 gleitet. Die Fläche 35 hat an ihrem freien Ende eine kleine Abstufung 36, hinter die sich die Spitze der Gleitfläche des Kopfes 6 nach Beendigung

Claims (8)

  1. der Drehbewegung legt. Hierdurch werden die beiden aufeinandergleitenden Teile in ihrer Endlage gesperrt (vgl. Abb. 6). Abgelegt kann der Wetterflügel dadurch werden, daß er zuerst ein wenig angehoben und dann nach dem Fenster zu und nach unten durch den Schlitz 17 hindurch in den Versenkraum geschwenkt wird.
    in der in Abb. 7 dargestellten Anordnung ist der Zapfen 5 als Rundstab ausgebildet, der innerhalb des röhrenförmig ausgebildeten Tragpfostens 4 gleiten kann. An dem Zapfen 5 ist unten ein Verlängerungsstück 59 befestigt, das seitlich vorstehende Stifte 55 hat. Diese 'S Stifte sind in Winkelschlitzen 34 des Rohres 33 und in Längsschlitzen 43 des Tragpfostens 4 geführt. Wenn der Wetterflügel von der in Abb. 7 gezeigten Lage aus in seine Gebrauchsstellung geschwenkt wird, gelangen die Stifte 55, die in den seitlichen Ansätzen der Schlitze 34 ruhen, in den Bereich der lotrechten Teile dieser Schlitze, so daß die Stifte aufwärts gleiten können und der Zapfen 5 unter dem Druck einer Feder 50 in sein Lager 13 geschoben wird. Das obere Ende des Zapfens 5 hat bei dieser Ausführung quadratischen Querschnitt. Hierdurch wird eine Rückbewegung des Wetterflügels verhindert.
    Eine Deckelplatte 18, die bei 16 an der sη Fensterschwelle 12 angelenkt ist und durch einen mittels eines Handgriffs 14 bewegten Riegel 14' in ihrer Verschlußlage gesichert wird, schließt den in der Fensterschwelle 12 befindlichen Schlitz 17 ab, wenn der Wetterflügel in den Versenkraum geschwenkt ist. Diese Deckelplatte weist ein längsverschiebbares Stück 15 auf, so daß der Schlitz vollkommen oder auch nur teilweise geschlossen werden kann (vgl. Abb. 3, 4 und 8). Eine zweite Ausführungsform der Deckelplatte 18 bildet eine Klappe, die bei 16 und auch bei ιό" mit je einem Gelenk versehen ist und in ihrer Lage durch eine doppelt wirkende Feder 18" gehalten wird, so daß die Klappe sowohl nach oben als auch nach unten ausweichen kann (vgl. Abb. 9).
    Pa τ ιϊ N tans ρ R ν c κ E:
    i. Wetterflügel für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, nach Patent 569 115, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Halter neben der vorderen Rahmenkante der Fensteröffnung gelagerte Wetterflügel noch um eine waagerechte Achse schwenkbar angeordnet ist und durch Schwenkung um diese Achse unter und über die Fensterschwelle bewegt werden kann.
  2. 2. Wetterflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er in der Verlängerung des Halters an seiner oberen Kante einen Zapfen aufweist, für dessen Aufnahme an der oberen Rahmenkante der Fensteröffnung ein entsprechendes Lager vorgesehen ist.
  3. 3. Wetterflügel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mit dem Fuß des senkrechten Halters durch eine schraubenförmige Gleitflächen aufweisende Klauenkupplung verbunden ist und unter der Wirkung einer den Flügel anhebenden und den Drehzapfen in sein Lager bringenden Feder steht.
  4. 4. Wetterflügel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, die eine Drehung nach dem Fenster zu um die lotrechte Drehachse des Wetterflügels verhindert.
  5. 5. Wetterflügel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechte Drehachse des Flügels unterhalb der Schwelle des Fensters liegt.
  6. 6. Wetterflügel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder vorgesehen ist, die den Wetterflügel nach dem Aufrichten in die Gebrauchsstellung schwenkt.
  7. 7. Wetterflügel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er in der Ruhestellung unter der Wirkung einer das Aufrichten unterstützenden Feder steht.
  8. 8. W'etterflügel nach den Ansprüchen 1 bis 7, bei dem das Fenster durch einen in der Fensterschwelle befindlichen Schlitz aufgerichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz einen Deckel aufweist, der den Durchlaß für den Wetterflügel nur teilweise verdeckt und ein über den · offenen Schlitzabschnitt längsverschiebbares Verlängerungsstück hat, so daß der Schlitz nach dem Versenken des Wetterflügels vollkommen abgedeckt «erden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DER80602D 1930-04-21 1931-02-05 Wetterfluegel fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Expired DE570644C (de)

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