DE569294C - Konischer Gasbrennerkopf mit ueberdachten Gasaustrittsoeffnungen und Gasselbstzuendern - Google Patents
Konischer Gasbrennerkopf mit ueberdachten Gasaustrittsoeffnungen und GasselbstzuendernInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
- Konischer Gasbrennerkopf mit überdachten Gasaustrittsöffnungen und Gasselbstzündern Gegenstand der Erfindung ist ein konischer Gasbrennerkopf mit überdachten Gasaustrittsöffnungen und Gasselbstzündern, welcher anstatt des bekannten fehlerhaften Gasbrennerkopfes auf Gaskochherden verschiedener Art ausgetauscht werden kann.
- Der Schutzschirm des Gasbrennerkopfes dient hierbei in bekannter Weise dazu, daß beim C.berlaufen des Kochgutes die Gasflaminen nicht gelöscht «erden.
- 1 ach der Erfindung sind außer den am unteren Rande des Brennerkopfes befindlichen Gasaustrittsöffnungen für den Flammenkranz am oberen Rande Gasaustrittsöffnungen für die darüber isoliert angeordneten Zündpillen vorgesehen. Hierbei kann der äußere Rand des Schutzschirmes wellenförmig sein. Bekannt ist, Zündpillen in Gehäuse seitlich vom Brenner so anzuordnen, daß ein Naßwerden der Zündpille durch überlaufendes Kochgut nicht eintritt.
- Die konische Bauart des Brenners nach der Erfindung gestattet den leicht auswechselbaren Einbau der sehr empfindlichen bekannten Platinzündpillen unter einen abnehmbaren Schutzschirm, welcher zugleich den Flammenschatz gegen herabfließendes Kochgut bildet zum Zwecke, daß in jedem Falle das ausströmende Kochgas durch die Platinpillen sofort entzündet wird, ferner, daß der Flammenring des Brenners dein konischen Verlauf des Schutzschirmes zufolge nicht nach außen, sondern nach innen schlägt, also auch für kleine Kochtöpfe geeignet ist. Der untere Flammenring, die oberen Zündöffnungen und die über diesen angeordneten Zündpillen nebst Platinfädchen werden durch den großen Schutzschirm gegen alle von oben kommenden Flüssigkeiten dadurch geschützt, daß die Flüssigkeiten (Kochgut) niemals die Brenneröffnungen und die Zünder senkrecht treffen können. Durch die rechtwinklige Kreuzung der Flammenmitte mit der Flüssigkeit, wo die Flammen am heißesten und widerstandsfähigsten sind und nebenbei der untere Rand des Schirmes zur Rotglut kommt, bleiben die Flammen in dieser übermäßig heißen Zone bei jedem Gasdruck Herr der Lage. Durch einen gewellten oder mit Abflußrinnen versehenen Rand der Schutzschirme wird diese Wirkung erhöht, denn dadurch werden die Flüssigkeiten strahlenförmig derart durch den Flammenring geführt, daß die Wasserstrahlen zwischen den Flammenstrahlen durchlaufen, ohne diese zu stören. Selbst bei anhaltendem Fließen von Leitungswasser oder größeren sturzähnlichen Wassermengen auf oder über die Schutzschirme ist ein Flainmenverlöschen unmöglich, gleichviel ob die Flammen groß oder klein eingestellt sind.
- Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung beispielsweise wie folgt dar: Fig. i zeigt den Erfindungsgegenstand im Querschnitt.
- Fig. 2 zeigt den konischen Brennerkopf b von oben gesehen.
- Fig. 3 zeigt denselben Teil b in Seitenansicht. Fig. - zeigt die isolierte Doppelgaze-:cheibe f, g mit Zündpille h von oben gesehen.
- Fig. 5 zeigt den kleinen Flammenschutzschirm d am Stiel e.
- Fig.6 zeigt den großen konischen Flarninen- und Zünderschutzschirm c, welcher auch einen Wel.lrand haben kann, von oben gesehen.
- Beide Schutzschirme c, d sind .auf einen Stiel e oder in anderer Weise befestigt und zwecks öfters vorkommender Auslösung der Zündpillen h al)nehmbar konstruiert, indem der Stiel e nur von oben in das Rohr b4 des Brennerkopfes h lose eingeführt und gehalten wird.
- Zwischen dem konischen Brennerkopf b und dem abnehmbaren Schutzschirm c sind gegen Hitze isolierte Platinpillen li in irgendeiner Art leicht auswechselbar derart untergebracht, daß diese über oder neben einer separaten Gaszuführung b1, die mit dem unteren Flammenkranz in Verbindung steht, zur Zündung desselben berufen sind.
- Die Arbeitsweise geht wie folgt vonstatten: Das strömende Heizgas, welches im Brennerhalse a, a1 (Fig. i) u. a. mit dem Sauerstoff der Luft vermischt wird, strömt zuerst durch die Sicherheits- und Mischgazescheibe b3, welche eine bessere Mischung des Luft genenges erzielt und gleichzeitig bekannterweise das Rückschlagen der Gasflamme in den Brennerhals a verhindert, um sich dann im konischen Brennerkopf b zu verteilen. Der Gasdruck und .das spezifische Leichtgewicht dieses Gasgemisches zwingen es durch die Brennerkopföffnungen b=, b3, welche durch ihre kettenähnliche Anordnung einen geschlossenen Kreis, also keine Einzelöffnungen mit Stichflammen bilden, konisch nach oben. Gleichzeitig bläst das Gas durch die weiter oben und im Inneren des Brennerkopfes b befindlichen Gasaustrittsöffnungen b1, und zwar direkt, aber vorher durch Drahtgaze zerteilt, an die in entsprechender Zündferne isoliert angeordneten Platinzünder lz, um diese zum Glühen zu bringen. Eine Zündung erfolgt jedoch nur unter Zutritt von dem nötigen Sauerstoff, welcher hier zum Teil dem Gas beigemengt wurde. Deshalb muß dem Zünder erst so viel Gasgemisch nebst Sauerstoff zugeführt werden, wie er zum Zünden nötig hat. Hierzu ist entweder nach oben Mitte (s. Fig. i, cl) oder nach unten zu dem Flamm,enring ein Abzug nötig, welcher beispielsweise nach Fig. i in der Weise vorhanden ist, daß die poröse Doppelgazescheibe g, zwischen welcher am Rande mehrere Platinzünder lc angebracht sind, das Gas ungehindert, aber zerteilt gegen die Zünder h. durchströmen läßt. Dieser Gasstrom in Verbindung mit dem oberen Luftzutritt (Sauerstoff) hat vor dem Zünden des Gases die Aufgabe, den Zünder weißglühend zu machen für die Zündung. Sobald die Zündung der unteren Brenneröffnungen b2 erfolgt ist und damit durch den Flammenkonus die Luft nebst Sauerstoff abgesperrt wurde, kann dieser Zündgasstrom mangels Sauerstoffs nicht erneut entzündet werden. Folgedessen wird während des Brennens des unteren Flammenringes auch das Glühen und Zünden der Selbstzünder, die extra durch Isolierscheiben (Asbestglimmer) f gegen Hitze geschützt sind, unterbrochen, um deren Haltbarkeit bzw. Zündfähigkeit zu gewährleisten. Gleichzeitig werden die Zünder h durch den Schutzschirm c vor etwaigem Kochgutabfluß geschützt; um stets trocken, isoliert, daher glüh- und zündfähig zu bleiben.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHL: i. Konischer Gasbrennerkopf mit überdachten Gasaustrittsöffnungen und Gasselbstzündern, dadurch gekennzeichnet, daß außer den am unteren Rande des Brennerkopfes befindlichen Gasaustrittsöffnungen (b', b3) für .den Flammenkranz am oberen Rande Gasaustrittsöffnungen (b1) für darüber isoliert angeordnete Zündpillen (h) vorgesehen sind.
- 2. Konischer Gasbrennerkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Randfläche des Schutzschirmes (c) wellenförmig ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE569294T | 1930-08-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569294C true DE569294C (de) | 1933-02-01 |
Family
ID=6568307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930569294D Expired DE569294C (de) | 1930-08-30 | 1930-08-30 | Konischer Gasbrennerkopf mit ueberdachten Gasaustrittsoeffnungen und Gasselbstzuendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569294C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242530B (de) * | 1960-06-20 | 1967-06-22 | Procedes Sauter Fa | Allgasbrenner fuer Haushaltsgeraete mit Primaerluftansaugung |
| US4415023A (en) * | 1981-06-03 | 1983-11-15 | Kool-Fire Limited | Heat exchanger housing with air deflecting baffle and hinge door |
-
1930
- 1930-08-30 DE DE1930569294D patent/DE569294C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US4415023A (en) * | 1981-06-03 | 1983-11-15 | Kool-Fire Limited | Heat exchanger housing with air deflecting baffle and hinge door |
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