DE56809C - Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle mit lothrecht schlagender Lade - Google Patents
Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle mit lothrecht schlagender LadeInfo
- Publication number
- DE56809C DE56809C DENDAT56809D DE56809DA DE56809C DE 56809 C DE56809 C DE 56809C DE NDAT56809 D DENDAT56809 D DE NDAT56809D DE 56809D A DE56809D A DE 56809DA DE 56809 C DE56809 C DE 56809C
- Authority
- DE
- Germany
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- drawer
- shooting device
- mechanical looms
- hitting
- perpendicularly
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. August i8go ab.
Diese Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle unterscheidet sich von den
bekannten dadurch, dafs die Federn zu beiden Seiten der Schützenbahn gleichzeitig gespannt
werden und abwechselnd eine ausgelöst wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die Schlagvorrichtung an einem Webstuhl gezeigt mit
lothrecht schlagender Lade. In Fig. 1 ist ein Theil eines Webstuhles in Ansicht gezeigt, in
Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 im Grundrifs.
α α sind die Ständer des Webstuhles, b ist
die Lade, die auf den Führungen c c auf- und abbewegt wird mittelst ,der Lenkerstangen dd.
Die Lenkerstangen dd sind mit Zapfen dl dl
an den drehenden Scheiben d'2 d2 befestigt.
Da der Schützen hier auf dem Riet läuft, so ist die Schufsvorrichtung mit der Lade fest
verbunden. In der Hauptsache besteht dieselbe aus zwei Schlagbolzen k k, welche in
kräftigen Hülsen k1 k1 geführt werden. Damit
die Bolzen sich nicht in den Hülsen drehen können, haben sie Leisten oben, welche in
entsprechende Schlitze der Hülsen passen. Am Kopfe tragen die Bolzen kleine Rollen k3 k3,
um die Reibung der sich dagegen legenden Schlagfedern &4 k* zu mildern. Die Schlagfedern
Ar4A4 sind an einer rechtwinklig von
der Lade nach unten gehenden Schiene / befestigt.
Die Schlagbolzen k k tragen je eine Nase k2,
hinter welcher die Spannvorrichtung einsetzt. Oben an dem Gestell sind zwei drehbare
Streben mm angebracht, welche nach rückwärts eine Verlängerung m1 m1 tragen, die die
Streben in einem bestimmten Winkel zum Gestell festhalten, wenn sie sich selbst überlassen
sind. Die unteren Enden der Streben, die in der Mittelebene der Lade liegen, sind gabelförmig
oder haben ein Auge, das beim Aufwä'rtsgang der Lade und mit ihr der Bolzen k k
die Nasen k2 k2 erfafst. Je weiter die Lade nach oben geht, um so mehr drücken die Streben
m m die Bolzen k k nach aufsen und spannen dabei die sich gegen sie legenden
Federn Ar4A:4. Kurz, ehe die Lade ihren
höchsten Punkt erreicht, fällt ein Hebel η in einen Ausschnitt der Bolzen k k und hält sie
fest. \
Da die Streben m m sich immer horizontaler stellen, je höher die Lade geht, so wird die
horizontale Druckcomponente, welche zum Spannen der Federn nöthig ist, um so gröfser,
je gröfser die Spannung der Feder wird.
Die Auslösung des Schusses erfolgt nun abwechselnd auf jeder Seite durch eine Vorrichtung
, welche unabhängig von der Spannvorrichtung ist. Die Schienen η κ, welche die
Schlagbolzen festhalten, treffen abwechselnd auf einen Zapfen o6 einer Schiene o, welche, parallel
zur Lade angebracht, sich um ein gewisses Stück verschiebt. Das Verschieben der Schiene ο
wird dadurch veranlafst, dafs dieselbe an einer Stange o1 befestigt ist, die um den Zapfen o2
schwingt, indem sie an ihrem Ende in eine Gabel ausläuft, welche eine Scheibe os umfafst,
die, um i8o° versetzt, auf je einer Seite einen Buckel o4 und o5 hat. Je nach dem Stand
der Scheibe o3 drückt nun der eine Buckel
oder der andere die Schiene 0 nach der einen oder anderen Seite.
(2. Auflage, ausgegeben am 20. August i8g8.)
Trifft nun beim Abwärtsgehen der Lade die Schiene η auf einen Zapfen o° der Schiene o,
so wird sie hochgehoben, und die Auslösung des Schlagbolzens erfolgt.
Fig. 3 a zeigt den Webstuhl in Ansicht mit der Lade kurz nach Ueberwindung der tiefsten
Stellung. Auf der rechten Seite ist die Schützenschlag -Vorrichtung eben entladen worden. Fig. 4
zeigt die Seitenansicht hierzu. Fig. 5 zeigt die Schützenschlag-Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe,
wenn die Lade die höchste Stellung einnimmt, von einer Seite. Fig. 6 zeigt die Seitenansicht
hierzu. Fig. 7 zeigt die Schützenschlag-Vorrichtung, wenn die Lade die tiefste Stellung
einnimmt, und Fig. 8 die Seitenansicht hierzu.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle mit lothrecht schlagender Lade, bei welcher die Schlagfedern beim Aufwärtsgang der Lade durch freidrehende Streben (m) gleichzeitig gespannt und abwechselnd beim Abwärtsgang der Lade durch Aufstofsen des Fallenhebels (n) auf eine verschiebbare Schiene (0) ausgelöst werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56809C true DE56809C (de) |
Family
ID=331222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56809D Expired - Lifetime DE56809C (de) | Schützenschlag-Vorrichtung für mechanische Webstühle mit lothrecht schlagender Lade |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56809C (de) |
-
0
- DE DENDAT56809D patent/DE56809C/de not_active Expired - Lifetime
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