DE56767C - Drahthefter - Google Patents

Drahthefter

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Publication number
DE56767C
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DE
Germany
Prior art keywords
wire
staple
slide
spring
fold
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56767D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. LÖTZ in Paris
Publication of DE56767C publication Critical patent/DE56767C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C5/00Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor
    • B25C5/02Manually operated portable stapling tools; Hand-held power-operated stapling tools; Staple feeding devices therefor with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B25C5/0221Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation
    • B25C5/0242Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation having a pivoting upper leg and a leg provided with an anvil supported by the table or work
    • B25C5/025Stapling tools of the table model type, i.e. tools supported by a table or the work during operation having a pivoting upper leg and a leg provided with an anvil supported by the table or work the plunger being manually operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei.
ARTHUR LOTZ in PARIS. Drahtheften
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Drahthefter für Briefe, Papierlagen u. dergl. Derselbe unterscheidet sich wesentlich von den schon bekannten Drahtheftern durch die verschiedene Anordnung der einzelnen Theile und die bedeutende Vereinfachung derselben, wodurch auch ein billigerer Herstellungspreis bedingt ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine der zweckmäfsigsten Ausführungsformen des neuen Drahthefters dargestellt, und zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Drahthefters, theilweise im Schnitt gezeichnet, Fig. 2 eine obere Ansicht desselben, Fig. 3 einen Schnitt durch das Kopfende des Drückers nach 3-3 (Fig. 1), Fig. 4 eine untere Ansicht des oberen beweglichen Gegenlagers; Fig. 5 veranschaulicht die Form der verwendeten Drahtklammern·, Fig. 6 bis 9 sind Einzelansichten nach einem gröfseren Mafsstabe, welche die zum Umlegen der Klammern dienenden Theile des Drahthefters erläutern.
Die Grundplatte α trägt auf dem einen Ende ,einen Ambos b und auf dem anderen einen um Bolzen c drehbaren Hebel d, der an seinem über b stehenden Theil zu einem Kopfstück e verstärkt ist. Der Ansatz b ist mit einer länglichen Aushöhlung versehen, in welcher sich ein Schieber/ bewegt. Letzterer gleitet auf der im Bodenstück h befestigten Stange g. Diese trägt eine Querleiste i, welche mit ihren Enden in Führungsnuthen j des Schiebers f eingreift und dessen durch die Feder g1 bewirkte Aufwärtsbewegung begrenzt. In dem Kopfstück e des Drückers d befindet sich der Pressstempel m, der oben einen Druckknopf / trägt. Eine starke Feder η ist bestrebt, den Stempel in seiner oberen Stellung zu halten. Die Aufwärtsbewegung des Stempels m wird ebenfalls durch eine Querleiste 0 begrenzt, deren Enden in Nuthen ρ des Kopfes e gleiten. Die Nuthen ρ und j sind so angeordnet, dafs sie genau einander gegenüberstehen. Der untere Rand der Querleiste ο ist leicht ausgehöhlt und an den Ecken zum besseren Führen der Klammerenden abgerundet. Um den Eintritt der Klammerenden in die Nuthen ρ zu erleichtern, sind diese an den unteren Kanten etwas abgeschrägt.
Man setzt zum Heften zunächst eine Klammer in die Nuth j des Schiebers f ein, und zwar so, dafs die Klammer die in den Fig. 8 und 9 angedeutete Stellung einnimmt. Hierauf werden die zu heftenden Papierlagen zwischen die lappenförmigen Ansätze k am Schieber f gelegt und so mit der Hand gehalten, dafs die Stelle des Rückens, an welcher die Klammer durchgetrieben werden soll, genau über und in Richtung der Klammer liegt. Sodann wird der Drücker d, dessen Kopf e an den Seiten abgeschrägt ist, um ein Verschieben der Papierlagen zu verhüten, auf die zu heftenden Blätter niedergelassen und durch kräftigen Druck oder Schlag auf den Knopf / der Stempel m herabgedrückt. Da die Feder η stärker als die den Schieber f haltende Feder g·1 ist, so wird sich zunächst der Schieber/ in dem Absatz b nach unten bewegen, indem die Feder g1 zusammengeprefst wird. Hat der Schieber seine Abwärtsbewegung vollendet, so sind gleichzeitig auch die beiden Enden der von der Leiste i getragenen Heftklammer durch die Papierlagen
in die Nuthen ρ des Kopfstücks e getreten. Erst nachdem der Gegendruck der Feder g1 überwunden ist, wirkt der auf den Prefsstempel in ausgeübte Druck auf die Feder η ein, die zusammengeprefst wird und dadurch ein Niederbewegen des Stempels und der Leiste ο bewirkt. Dabei legt die Leiste ο die in den Nuthen ρ befindlichen Klammerenden nach innen um, so dafs das Papier sicher zusammengehalten wird.
Sind dickere Papierlagen zu heften und infolge dessen auch stärkere Klammern zu verwenden, so kann · der nöthige Druck zum Durchtreiben und Umlegen der Heftklammern durch besondere Hebelvorrichtungen erreicht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    An Drahtheftern zum Heften von Papier u. s. w. die Anordnung von Lagerflügeln (k k), . durch welche die geöffnet aufgelegte Heftlage so zur Richtung der Heftklammern gehalten und geführt wird, dafs diese die Heftlage in Richtung des Faltenrückens zusammenheften, wobei ein Verschieben der Heftlage durch den sich in die Falte legenden Drückerkopf (e) infolge der seitlichen Abschrägungen desselben vermieden wird.
    Hierzu ι ßlatt Zeichnungen.
DENDAT56767D Drahthefter Expired - Lifetime DE56767C (de)

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