DE56723C - Knopf-Fräs- und Bohrmaschine - Google Patents

Knopf-Fräs- und Bohrmaschine

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Publication number
DE56723C
DE56723C DENDAT56723D DE56723DA DE56723C DE 56723 C DE56723 C DE 56723C DE NDAT56723 D DENDAT56723 D DE NDAT56723D DE 56723D A DE56723D A DE 56723DA DE 56723 C DE56723 C DE 56723C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
button
workpieces
milling
drilling machine
depressions
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56723D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. SYLBE in Dresden, Löbtauerstrafse 15
Publication of DE56723C publication Critical patent/DE56723C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D19/00Producing buttons or semi-finished parts of buttons
    • B29D19/04Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
P. SYLBE in DRESDEN. Knopf-Fräs- und Bohrmaschine.
Zwei Arbeitskammern ijcan einer Maschine, Fig. i, in einer Trommel a, Fig. 10, in zwei neben einander liegenden Scheiben (Tischen) α können gleichzeitig von einer Person bedient werden. Die genaue Lage des Arbeitsstückes wird selbsttätig erzwungen durch die Halter yy, Fig. 1, 2, 4, 6 und 7 und Fig. 8, 11 und 12, indem sich das Arbeitsstück in der Vertiefung χ nach der Fläche des Haltersy bewegen und an dieselbe anlegen kann und somit eine genaue normale Lage zum Werkzeug erhält.
Die beiden Tische a, Fig. 8 bis 10, drehen sich um die Säulen T, welche auf einer gemeinschaftlichen Platte befestigt sind. An diesen Säulen sind auch die Lagerhalter L angebracht, an welchen die verstellbaren Lagerböckchen I der Bohr- und Frässpindeln befestigt werden. Die Bohr- und Frässpindeln haben die Anordnung, dafs alle vier, Fig. 1 bis 7, bezw. alle zehn Spindeln, Fig. 8 bis 1 2, mit einer Schnur bewegt werden können.
Die Auf- und Niederbewegung der Spindeln Q und Q.1 geschieht durch ein Excenter S, welches gemäfs Fig. 8 bis 10 eine Falle ν bewegt, welche die Stange O trägt. An der Stange O sind Platten m angebracht, durch welche die Spindeln Q gehalten und bewegt werden. Das Aufheben des gesammten Apparates ν O in Q. und Q.] geschieht durch das Excenter S, während das Niedergehen durch die eigene Schwere nach der Curve des Excenters S erfolgt.
Die Stangen Z' mit den Federn f dienen während der Arbeitsperiode zum Belasten der Halter y. Die Federn _/", welche sich gegen den Lagerhalter stemmen, geben den Druck nach unten ab, sobald diePlattenm so tief gegangen sind, dafs die über den Platten m in die Stangen Z' eingebrachten Stifte nicht mehr auf der Platte m ruhen. Die Platten m gehen noch tiefer und die Werkzeuge bearbeiten das Arbeitsstück.
Legt man Arbeitsstücke in die Arbeitskammern χ x, Fig. 1, oder in die Arbeitskammern α a1, Fig. 10, ein und hat die Maschine in Betrieb gesetzt, so werden in beiden Fällen je zwei Arbeitskammern gleichzeitig durch ein Schaltzeug unter das Werkzeug geführt und die Scheiben α durch den Zahn t arretirt. Das Excenter S läfst nach der Arretirung des Arbeitstisches den ganzen Apparat ν O m Q und Q1 niedergehen, und die Werkzeuge nähern sich dem Arbeitsstück, ebenfalls auch die Halter yy. Die Halter yy werden durch Federn f, während die Werkzeuge arbeiten, belastet. Nach Vollendung der Arbeit werden die Werkzeuge gehoben, so auch die Halter y y, und die Arbeitsstücke werden dann durch eine Vorrichtung aus der Arbeitskammer entfernt.
Während dieser Periode wurden die nächsten Arbeitskammern belegt, und die Arbeitsperiode beginnt wieder von neuem, und zwar in der Minute 40 bis 45 mal, so dafs 5000 Stück Knöpfe in der Stunde geliefert werden.
Fig. ι stellt eine Maschine mit zwei Arbeitskammern in einer Walze und Fig. 8 eine Maschine mit zwei Arbeitskammern in zwei Scheiben dar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Knopf-, Fräs- und Bohrmaschine, bei welcher immer zwei Arbeitsstücke gleichzeitig zur Bearbeitung gelangen und während derselben durch selbstthätige Halter^ horizontal in zwei napfartigen Vertiefungen gehalten werden, welche sich entweder (mit χ χ bezeichnet) im Mantel einer horizontal gelagerten drehbaren Walze α oder (mit α α1 bezeichnet) in den horizontalen Flächen vertical gelagerter Scheiben α α befinden und wobei weitere Paare solcher Vertiefungen um den Mantel einer Walze bezw. in Kreisen auf Scheiben derartig angeordnet sind, dafs sie auch während der Bearbeitung der vorhergehenden Arbeitsstücke mit neuen Arbeitsstücken belegt und die Bearbeitung der Arbeitsstücke so vor sich gehen kann, dafs zuerst das Gesicht (Vorderseite) des Knopfes angefräst wird, und dann die Löcher, ohne das Arbeitsstück auszuspannen, gebohrt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56723D Knopf-Fräs- und Bohrmaschine Expired - Lifetime DE56723C (de)

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