DE566740C - Kohlenstaubzufuehrungsvorrichtung fuer Brennkraftturbinen - Google Patents

Kohlenstaubzufuehrungsvorrichtung fuer Brennkraftturbinen

Info

Publication number
DE566740C
DE566740C DEH113298D DEH0113298D DE566740C DE 566740 C DE566740 C DE 566740C DE H113298 D DEH113298 D DE H113298D DE H0113298 D DEH0113298 D DE H0113298D DE 566740 C DE566740 C DE 566740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal dust
slide
internal combustion
feed device
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH113298D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H HANS HOLZWARTH DR ING
Original Assignee
E H HANS HOLZWARTH DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E H HANS HOLZWARTH DR ING filed Critical E H HANS HOLZWARTH DR ING
Priority to DEH113298D priority Critical patent/DE566740C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE566740C publication Critical patent/DE566740C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/20Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products
    • F02C3/26Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products the fuel or oxidant being solid or pulverulent, e.g. in slurry or suspension

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Kohlenstaubzuführungsvorrichtung für Brennkraftturbinen Kohlenstaubzuführungsvorrichtungen für Brennkraftmaschinen, in denen die Schleusenkammer durch die Ringausnehmung eines beweglichen Schiebers gebildet wird, sind bekannt. Diese Kohlenstaubzuführungsvorrichtungen weisen die Eigenart auf, daß der Schieber durch Anordnung einer Längsbohrung, die mit einer Querbohrung in Verbindung steht, gleichzeitig als Einführungsorgan für das Kohlenstaubluftgemisch in den Verbrennungsraum dient. Damit der Querbohrung des Schiebers das Kohlenstaubluftgemisch zugeführt werden kann, ist in der zylindrischen Schieberführung ein Vorraum angeordnet, in den eine bestimmte Kohlen-<taubmenge durch die Schieberbewegung nach ihrer Abteilung aus dem Kohlenstaubvorrat übergeschoben wird. Aus diesem Vorraum wird dann der Kohlenstaub unter Wirkung entsprechend zugelassener Druckluft über Quer- und Längsbohrungen in den Verbrennungsraum eingeführt. Hit dieser Einführung sind Richtungs- und Schichtungsänderungen des Kohlenstaubes innerhalb der Schleuse verbunden, die zu einem Zusammenballen und Zusammenbacken desselben zu festen Kohlenstaubansammlungen führen können. Vorliegende Erfindung beruht demgegenüber auf der Erkenntnis, daß ein Zusammenballen oder Zusammenbacken des Kohlenstaubes nicht nur die Schieberbewegung stören oder verhindern kann, sondern auch verbrennungstechnisch von -Nachteil sein wird, weil zusammenbackender Kohlenstaub im Verbrennungsraum nicht verpufft, sondern schleichend verbrennt , schwelt und dadurch zu dem unerwünschten _Nachbrennen Veranlassung gibt. Die Nachteile der bekannten Einrichtung sollen erfindungsgemäß dadurch beseitigt werden, daß Schieber bis auf die Ringausnehmung und Schieberführung bis auf die Anschlüsse der Füllungs- und Entleerungsleitungen geschlossen ausgebildet sind, so daß Kohlenstaub ohne Schichtungsänderung aus der Füll- in die Entleerungslage - gelangt. Unter Entleerungsleitungen sind dabei auch diejenigen Leitungen zu verstehen, durch welche eine Entlüftung der Schieberkammern vom Überdruck der zum Fördern des Kohlenstaubes dienenden Druckluft bewirkt wird.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgedankens, und zwar gibt AM. i die Schieberschleuse in der Ladestellung, Abb. 2 in der Entladestellung wieder.
  • Abb. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Schleuse nach Linie III-III der Abb. i. Abb. 4 stellt eine erfindungsgemäße Gesamtanordnung der Kohlenstaubzuführungs-und Steuerteile einer Brennkraftturbine dar. Der in dem zv lindrischen Gehäuse a der Abb. i und a geführte Schieber b, b' enthält eine ringförmige Schleusenkammer c; der Schieber b, b' ist erfindungsgemäß bis auf diese Schleusenkammer c vollkommen geschlossen ausgebildet. Auch die Schieberführung a weist lediglich die Anschlüsse d, e, f und ä für die Kohlenstaubzuführungs-, die Entlüftungs-, die Entleerungs- und die Druckluftleitungen auf.
  • Seine Bewegung erhält Schieber b, b' durch eine Steuervorrichtung, die im Ausführungsbeispiel aus einem Rollenhebel h unter Zwischenschaltung einer Rückzugfeder i besteht; die mechanische Steuerung kann ebenso durch eine hydraulische ersetzt werden. In der Stellung des Schleusenschiebers der Abb. i entleert sich zunächst die Schleusenkammer c von der in der Entleerungsstellung über Leitung g zugeführten, gespannten Luft, die zur Förderung des Brennstoffes über Leitung f in das Einlaßorgan der Verpuffungskammer einer Brennkraftturbine dient; zweckmäßig ist in die Leitung ein Staubabscheider eingeschaltet, so daß die mitgerissenen Kohlenstaubteilchen niedergeschlagen werden. Sobald die Kammer c von der -Druckluft entlastet ist, füllt sie sich über Anschluß d mit Kohlenstaub aus dem Kohlenstaubvorratsbehälter k. Sobald die Füllung beendet ist, wird die Schleuse über Rollenhebel la gegen Wirkung der Feder i in die in Abb. z gezeigte andere Endstellung gebracht, in der der Kohlenstaub durch über Leitung- zugelassene Druckluft in die Entleerungsleitung f überführt und durch diese der Verbrauchsstelle zugeführt wird. Eine Richtungs- und Schichtungsänderung während des Schleusenvorganges tritt nicht auf; der Kohlenstaub wird in derselben Richtung, in der er in die Schleusenkammer c gelangt, aus ihr entfernt, ohne Gelegenheit zu einer Änderung seiner Schichtung zu finden.
  • Abb. 4. zeigt die Zuführung des Kohlenstaubes und seine Förderung in die Verpufiungskammer der Brennkraftturbine. Man erkennt wieder die Schleusenführung a, den Rollenhebel 1a zur Betätigung des Schleusenschiebers, den Kohlenstaubvorratsbehälter k, die Entlüftungsleitung e und die Druckluftlcitung g, die an den Druckluftvorratsbehälter t angeschlossen ist. Die Entleerungsleitung f ist mit dem Hohlschaft o des Ladelufteinlaßventils za verbunden. Im Ventilkopf ist ein Rückschlagorgan u vorgesehen. Das Ladeventil ist in einem sich an die Verpuffungskammer q unmittelbar anschließenden Ventilgehäuse v angeordnet; der Anschluß an die Ladeluftleitung ist mit p hezeichnet-worden. Die Ventilbewegung ist gesteuert; sie erfolgt im Ausführungsbeispiel Über einenSteuerkol13en r, der einerseits unter dem Einfluß des über Leitung r' zuzulassenden Steueröles, andeierseits unter dein Einfluß der Druckfeder s steht.
  • Die Wirkungsweise der so gekennzeichneten Vorrichtung ist folgende.
  • Bei geschlossenem Ladeluftventil ya stehen die Einzelteile der Kohlenstaubzuführungsvorrichtung in der Lage der Abb. i und q., d. h. die Schleusenkammer c hat sich gerade mit Kohlenstaub gefüllt. Kurz darnach öffnet sich das Ladeluftventil gegen Wirkung der Feders durch, das über Leitungr' zugelassene, auf den Steuerkolben r wirkende Steueröl, so daß Ladeluft aus Leitung p in die Verpuffungskammer q der .brennkraftturbine eintritt; deren (nicht gezeichnetes) Düsenventil ist bereits geschlossen. Vor beendeter Rufladung der V erpuffungskammer q, d. h. vor Schluß des Ladeventils bewegt sich der Schleusenschieber in die Stellung der Abb. :2; die bereits in der Schleusenkammer c eingelagerteKohlenstaubmengegelangt damit unter den Einfluß der über Leitung g zugelassenen, hochgespannten Förderluft; damit gelangt er über Leitung f, in den Hohlschaft des Ladeventils und über das aufgeschlagene Rückschlagventil2a in die Verpuffungskammer. Gleich darauf wird die Druckölleitung r' vom Steueröl entlastet, so daß sich das Ladeventil unter dem Einfluß der Feder s schließt. Der Schleusenschieber kehrt in die Stellung der Abb. i zurück; der in der Ringkammer c enthaltene Rest der Zerstäubungsdruckluft entspannt sich über Leitung e in den Kohlenstaubbehälter k, der gleichzeitig als Staubfänger wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kohlenstaubzuführungsvorrichtung für Brennkraftturbinen, in der die Schleusenkammer durch die Ringausnehmung eines beweglichen Schiebers gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß Schieber bis auf die Ringausnehmung und Schieberführung bis auf die Anschlüsse der Füllungs- und Entleerungsleitungen völlig geschlossen ausgebildet sind, so daß Kohlenstaub ohne Schichtungsänderung aus der Füll- in die Entleerungslage gelangt.
DEH113298D 1927-09-28 1927-09-28 Kohlenstaubzufuehrungsvorrichtung fuer Brennkraftturbinen Expired DE566740C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH113298D DE566740C (de) 1927-09-28 1927-09-28 Kohlenstaubzufuehrungsvorrichtung fuer Brennkraftturbinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH113298D DE566740C (de) 1927-09-28 1927-09-28 Kohlenstaubzufuehrungsvorrichtung fuer Brennkraftturbinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE566740C true DE566740C (de) 1933-01-03

Family

ID=7171773

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH113298D Expired DE566740C (de) 1927-09-28 1927-09-28 Kohlenstaubzufuehrungsvorrichtung fuer Brennkraftturbinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE566740C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE566740C (de) Kohlenstaubzufuehrungsvorrichtung fuer Brennkraftturbinen
DE1255985B (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Nachfuellen von Frischoel aus einem Vorratsbehaelter in die OElwanne einer Brennkraftmaschine
DE875279C (de) Brennstoff-Einspritzduese fuer Verbrennungskraftmaschinen
AT141369B (de) Vorrichtung zum Einführen staubförmiger oder flüssiger Brennstoffe in Brennkraftmaschinen.
AT55886B (de) Einblasevorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.
AT54318B (de) Verbrennungskraftmaschine.
DE543249C (de) Vergaser mit Zusatzbrennstoffpumpe
DE1036575B (de) Einspritzduese mit Faltenbalg
DE492375C (de) Doppeltwirkende Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit luftloser Brennstoffeinspritzung
DE385575C (de) Entaschungsvorrichtung fuer Feuerungen
DE607472C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer selbstzuendende Brennkraftmaschinen
DE883485C (de) Gaserzeuger, insbesondere Querstromgaserzeuger fuer Kraftfahrzeuge
DE336524C (de) Pyrophor-Feuerzeug
AT50914B (de) Schmierbüchse mit unter der Einwirkung von Stößen sich öffnendem Öldurchlaß-Ventil.
AT235465B (de) Parfümzerstäuber
DE872734C (de) Regelventil, insbesondere fuer Hochdruckpumpen
DE677874C (de) Brennstoffoerdereinrichtung
AT128088B (de) Behälter zum Auspressen flüssigen Schmiermittels durch Druckluft oder Druckgas.
DE884538C (de) Anzuendvorrichtung fuer Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfahrzeug-Gaserzeuger
AT28480B (de) Vereinigtes Druckluft-, Anlaß- und Ladeventil für Verbrennungskraftmaschinen.
DE602466C (de) OElpumpe
DE518045C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung
DE683370C (de) Hochhubsicherheitsventil
DE406001C (de) Becherfoermiger Patronenbehaelter fuer selbsttaetige Schusswaffen
AT81023B (de) Einblaseventil für mit flüssigem Brennstoff betriebene Verbrennungskraftmaschinen.