AT81023B - Einblaseventil für mit flüssigem Brennstoff betriebene Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Einblaseventil für mit flüssigem Brennstoff betriebene Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einblaseventil für mit flüssigem Brennstoff betriebene Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung betrifft ein Einblaseventil für mit flüssigem Brennstoff betriebene Verbrennungskraftmaschinen, bei denen der Brennstoff durch hoch verdichtete Druckluft in den Arbeitszylinder geblasen und zerstäubt wird. Die Erfindung ist insbesondere für Maschinen mit hoher Umlaufszahl. wie sie für Fahrzeugbetrieb u. dgl. benötigt werden, bestimmt. Durch sie wird eine zwangläufige Verteilung des Brennstoffes auf den Einblaseluftstrom erzielt, die auch bei höchster Geschwindigkeit noch sicher und gleichmässig stattfindet. Die Erfindung besteht darin. dass ein am Einblaseluftventil angebrachter Verdränger bei Eröffnung des Ventils in den in einer Vertiefung o. dgl. angesammelten Brennstoff taucht und hierdurch eine gewisse Menge desselben zwischen sich und der Gehäusewand in dünner Schicht oder in feinen Strahlen in den Bereich des aus dem Einblaseventil austretenden Druckluftstromes treibt. Der Vorteil des Verdrängers gegenüber dem bisher zu diesem Zwecke verwendeten Kolben besteht darin, dass die für den letzteren erforderliche Dichthaltung wegfällt. In der Zeichnung ist dieses Ventil der Erfindung gemäss in mehreren Ausführungsformen zur Darstellung gebracht. Fig. i der Zeichnung zeigt das Ventil im lotrechten Schnitt und Fig. 2 eine Einzelheit. Fig. 3, 4 und 5 sind weitere Ausführungsformen des Ventils. EMI1.1 ansammelt. Die Pfanne 9 hat eine hohlzylindrische Verlängerung 11 nach aufwärts, die den Verdränger 8 umschliesst, derart, dass zwischen Wand und Verdränger ein kleiner Spielraum verbleibt, so dass Brennstoff hindurch treten kann. Der Hohlzylinder 11 enthält ferner ringsum kleine Bohrungen dz die in einen Ringraum 13 ausmünden, der durch den Kanal 14 mit dem Verbrennungsraum des Arbeitszylinders in Verbindung steht. Wird nun das Ventil 6 gegen Ende des Verdichtungshubes durch den Überdruck in der Einblasepumpe geöffnet, so strömt Luft aus dem Ventil 6 durch den Hohlzylinder 11, die Bohrungen 12 EMI1.2 mitgerissen, zerstäubt und gelangt so in den Arbeitszylinder, wo er sich entzündet und mit der vorher im Arbeitszylinder verdichteten Luft verbrennt. Der Brennstoff wird der Pfanne 9 unter gleichmässigem Druck zugeführt ; 16 ist ein Rückschlagventil, das den Eintritt des Brennstoffes solange verhindert, a) s der Druck im Arbeitszylinder höher ist als der Druck, unter dem der Brennstoff steht. Gibt nun der Arbeitskolben in seiner unteren Totpunktstellung die Auspuffschlitze frei, so sinkt infolgedessen der Druck im Arbeitszylinder auf nahezu atmosphärische Spannung und es öffnet sich unter dem Einfluss des Brennstoffdruckes das Rückschlagventil. 15, so dass Brennstoff in die Pfanne 9 tritt, solange bis der Arbeitskolben die Auspuffschlitze wieder geschlossen hat und die Verdichtung im Arbeitszylinder beginnt. Durch das Drosselventil 16 kann die Menge des eintretenden Brennstoffes geregelt werden. Dieses Drosselventil kann auch durch einen Fliehkraftregler betätigt werden so dass eine Geschwindigkeitrege1ung in dieser Weise möglich ist. Die Fig. 3 b : s 5 betreffen drei andere Ausführungsformen, die aber alle die lirennstoffver- teilung durch einen mit dem Einblaseventil fest verbundenen Verdränger zur Grundlage haben. EMI1.3 kreisförmige Rinne 9, in der sich der Brennstoff ansammelt. Die Wand des Verdrängers ist mit kleinen Bohrungen 12 versehen, durch welche die aus dem Ventil 6 austretende Luft strömt. Der Brennstoff strebt beim Öffnen des Ventils 6 und dadurch bedingter Abwärts- bewegung des Verdrängers innen und aussen an dessen Wändln empor. gelangt so in dünner <Desc/Clms Page number 2> Schicht vor die Bohrungen und wird von der durchstreichenden Einblaseluft zerstäubt und durch die zentrale Bohrung 1. 3 in der Pfanne 9 und den Kanal 14 in den Arbeitszylinder getrieben, wo er verbrennt. EMI2.1 Wirkungsweise, wie bei Fig. 3, ist aber über dem Ventil 6 auf dessen Spindel angebracht. Der Unterschied gegenüber der Ausführung nach Fig. 3 besteht dann, dass der in der Pfanne 9 befindliche Brennstoff bei geschlossenem Ventil 6 von dem Inneren des Arbeitszylinders abgesperrt und daher ausser Berührung mit den heissen Verbrennungsgasen ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist der Verdränger 8 unten zylindrisch, an seinem oberen Ende jedoch kegelförmig gestaltet, wodurch der an dem Verdränger empor streichende Brennstoff nach aussen abgelenkt wird, auf den aus dem ringförmigen Spalt 12 tretenden Luftstrom trifft und durch diesen zerstäubt wird. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Einblaseventil für mit flüssigem Brennstoff betriebene Verbrennungskraftmaschinen, gekennzeichnet durch einen am Einblaseventil angebrachten Verdränger, der bei Eröffnung des Ventils in den in einer Vertiefung o. dgl. angesammelten Brennstoff taucht und hierdurch eine gewisse Menge desselben in dünner Schicht oder in feinen Strahlen in den Bereich des aus dem Einblaseventil austretenden Druckluftstromes treibt.
Claims (1)
- 2. Einblaseventil nach Anspruch i für Verbrennungskraftmaschinen, bei denen die Einblaseluftpumpe die verdichtete Luft ohne Zwischenschaltung eines Behälters unmittelbar in den Arbeitszylinder treibt, dadurch gekennzeichnet, dass der behufs Verteilung des Brennstoffes im Einblaseluftstrom vorgesehene Verdränger unmittelbar am Druckventil der Einblaseluftpumpe angebracht und mit diesem fest verbunden ist.3. Einblaseventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der am Einblaseventil angebrachte kolbenförmige Verdränger in ein denselben umgebendes hohlzylinderförmiges Gehäuse hineinragt, auf dessen Grunde sich der Brennstoff ansammelt und das in seinem oberen Teile ringsum mit kleinen Löchern versehen ist, so dass der während der Abwärtsbewegung des Einblaseventils zwischen dem Verdränger und der Innenwand des Gehäuses in dünner Schicht emporgetriebene Brennstoff durch die aus dem Einblaseventil tretende, durch den Ringraum zwischen Verdränger und Gehäuse und die in der Gehäusewand befindlichen Löcher nach aussen strömende Luft zerstäubt und in den Arbeitszylinder getrieben wird (Fig. i).4. Einblaseventi nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der am Einblaseventil EMI2.2 Brennstoff ansammelt, der durch die Abwärtsbewegung des Verdrängers an dessen Innenund Aussenwand in dünner Schicht emporgetrieben wird, während gleichzeitig die aus dem Ventil austretende Einblaseluft durch die kleinen Bohrungen in der Wand des Verdrängers von aussen nach innen strömt und-hierbei den Brennstoff mitreissend-durch eine die ringförmige Brennstoffkammer zentral durchdringende Bohrung in den Arbeitszylinder tritt (Fig. 3).5. Einblaseventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der nach Anspruch 4 gestaltete Verdränger oberhalb des Einblaseventils auf dessen Spindel angeordnet ist, so dass das Einblaseventil zwischen Arbeitszylinder und Verdränger geschaltet ist und dadurch den Verdränger und die Brennstoffkammer vom Zylinderinneren absperrt (Fig. 4).6. Einblaseventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Verdränger am oberen, dem Einblaseventil zugekehrten Ende kegelförmig gestaltet ist, so dass der an dem Verdränger hei seiner Abwärtsbewegung emporströmende Brennstoff in Form eines kegelmantelförmigen Strahles nach aussen abgelenkt'wird, worauf die ebenfalls in einem ringsförmigen Strahl austretende Luft mit dem Brennstoff zusammen trifft und ihn zerstäubt (Fig. 5).
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT53086T | 1911-03-28 | ||
| AT81023T | 1916-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT81023B true AT81023B (de) | 1920-08-10 |
Family
ID=25602050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT81023D AT81023B (de) | 1911-03-28 | 1916-05-30 | Einblaseventil für mit flüssigem Brennstoff betriebene Verbrennungskraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT81023B (de) |
-
1916
- 1916-05-30 AT AT81023D patent/AT81023B/de active
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