DE566476C - Regelvorrichtung zur Steuerung der Luftzufuhr zu mehreren Feuerungen - Google Patents
Regelvorrichtung zur Steuerung der Luftzufuhr zu mehreren FeuerungenInfo
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Classifications
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
- F23N3/08—Regulating air supply or draught by power-assisted systems
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L5/00—Blast-producing apparatus before the fire
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. DEZEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24i GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1927 ab
Bei größeren Kesselanlagen ist es üblich, jeden einzelnen Kessel mit mehreren Feuerungen
oder Brennern auszustatten von denen beliebig viele bei geringerer Last stillgesetzt
werden können. Insbesondere verwendet man bei Kesseln mit Kohlenstaubfeuerung mehrere
Kohlenstaubbrenner und treibt deren Zuteiler dann meist durch einen gemeinsamen Motor
an.
Bei der selbsttätigen Regelung derartiger Feuerungen ist es notwendig, der gesamten,
von den jeweils arbeitenden Speisevorrichtungen geförderten Brennstoffmenge die Zufuhr
der Verbrennungsluft anzupassen. Es ist also die Aufgabe zu lösen, die Summe der von
mehreren Kohlenstaubzuteilern geförderten Brennstaubmenge zu messen, gleichgültig, ob
sämtliche Zuteiler mit der Antriebswelle gekuppelt sind oder nur ein Teil derselben.
ao Man hat diese Aufgabe dadurch zu lösen versucht, daß man jedem Zuteiler eine besondere
Meßvorrichtung, ζ. Β. eine hydraulische Förderpumpe oder eine elektrische Meßdynamo,
zugeordnet und die aus den Anzeigen dieser Einzelvorrichtungen gebildete Summe zu den weiteren Regelzwecken ausgenutzt
hat. Wurde einer der Zuteiler stillgesetzt, dann fiel auch seine Meßanzeige für die
Summenbildung aus. Die Anschaffungskosten einer derartigen Anordnung stellen sich infolge
der Ausstattung jedes einzelnen Zuteilers mit einer besonderen Meßvorrichtung bei
Kesseln mit vielen Kohlenstaubzuteilern verhältnismäßig hoch.
Ähnliche Schwierigkeiten treten auch bei Anlagen mit mehreren Kesseln auf, bei denen
zur Zeit geringer Belastung einzelne Kessel stillgesetzt werden. Will man die Feuerungen
der parallel laufenden Kessel von einer Steuerdynamo aus derart betreiben, daß sämtliche
in Betrieb befindliche Antriebsmotoren gleiche Drehzahlen haben, und wird bei unveränderlicher
Drehzahl ein Kessel abgeschaltet, so stellt sich bei derselben Drehzahl, also derselben
Stellung des Feuerungsreglers, eine andere Wärmezufuhr und somit auch ein
anderer Kesseldruck ein. Eine derartige Anlage regelt also je nach der Zahl der in Betrieb
befindlichen Kessel immer auf einen anderen Kesseldruck. Dieser Umstand ist so nachteilig, daß man oft darauf verzichtet,
mehrere Kessel gemeinsam durch eine Steuermaschine zu regeln und statt dessen teuere
Einzelregler für jeden Kessel verwendet.
Es ist auch bekannt, bei Anlagen mit mehreren Feuerungen, bei welchen die einzelnen
Brennstoffspeisevorrichtungen von einer gemeinsamen Antriebsmaschine angetrieben
werden, diese Maschine mit einem Meßgebläse zu kuppeln, das den Steuerimpuls für die den
einzelnen Feuerungen zugeordneten Luftzufuhrregler abgibt. Die Größe dieses Impulses
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Theodor Stein in Berlin-Grunewald.
hängt dann jedoch nur von der Drehzahl der Antriebsmaschine ab, während die Anzahl
der eingeschalteten Brennstoffspeisevorrichtungen unberücksichtigt bleibt. Die Luftzufuhrregelung
wirkt daher ungenau.
Gemäß der Erfindung ist daher bei einer Regelvorrichtung zur Steuerung der Luftzufuhr
zu mehreren Feuerungen, bei der die einzelnen Brennstoffspeisevorrichtungen durch
ίο eine gemeinsame, mit einem den Steuerimpuls
für die Regelung der Luftzufuhr erzeugenden Meßgebläse gekuppelte Antriebsmaschine angetrieben
werden, in den Strömungskreis des Meßgebläses eine der Zahl der Brennstofft5
Speisevorrichtungen entsprechende Anzahl veränderlicher Drosselvorrichtungen eingeschaltet,
durch deren Verstellung die als Impulsgeber auf die Steuervorrichtung für die Luftzufuhr wirkende Fördermenge des Meßgebläses
beeinflußt wird. Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, für mehrere Kohlenstaubzuteiler,
die von demselben Motor angetrieben werden, oder für mehrere Rostantriebsmotoren,
die von einer gemeinsamen «5 Steuerdynamo gespeist werden, mit einem
einzigen Meßgebläse zur einwandfreien Anzeige der Brennstoffmenge auszukommen. Ein
weiterer Vorteil liegt darin, daß das Meßgebläse nicht mit der langsam laufenden Fördereinrichtung
gekuppelt zu werden braucht, sondern mit dem wesentlich schneller laufenden Motor gekuppelt werden kann, was ihre
Genauigkeit erhöht und ihre Abmessungen verkleinert.
Die in den Strömungskreiis des Meßgebläses eingeschalteten Drosselvorrichtungen werden
zweckmäßig mit den Schaltgetrieben der zugehörigen Brennstoffspeisevorrichtungen gekuppelt.
Dabei können ihre freien Durchlaßquerschnitte je nach der Förderleistung der zugehörigen Brennstoffspeisevorrichtung verschieden
groß bemessen sein.
Die Erfindung kann mit dem gleichen Vorteil für die verschiedensten Feuerungen Anwendung
finden, so auch für Rostfeuerungen, bei denen mit veränderlicher Drehzahl des Antriebsmotors und außerdem mit
veränderlichem Übersetzungsverhältnis zwischen Motordrehzahl und Rostgeschwindigkeit
gearbeitet wird. Man kann in solchen Fällen das Meßgebläse mit dem Elektromotor kuppeln und das veränderliche Übersetzungsverhältnis
durch Änderung eines im Meßstromkreis eingeschalteten Strömungs-Widerstandes berücksichtigen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungbeispielen dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 ist ^o der Antriebsmotor r für mehrere (nicht gezeichnete)
Kohlenstaubzuteiler mit einem Fliehkraftgebläse 2 gekuppelt, welches eine Luftmenge ansaugt, die sich mit der Drehzahl
des Motors und außerdem mit der Zahl der eingeschalteten Strömungsquerschnitte 3
verändert. Die Strömungsquerschnitte, die als Hähne ausgebildet sein können, werden gleichzeitig
mit den einzelnen Zuteilern von Hand oder selbsttätig mittels geeigneter Kupplungen
eingeschaltet bzw. ausgeschaltet. Die gesamte angesaugte Luftmenge wird mit Hilfe
eines Stauflansches 4 gemessen und der Druckunterschied zu beiden Seiten dieses Stauflansches in bekannter Weise auf eine
Steuervorrichtung 5 für die Luftzufuhr übertragen.
Will man die verschiedenen Förderleistungen der einzelnen Zuteiler besonders berücksichtigen,
so kann man dies in einfacher Weise dadurch tun, daß man die einzelnen
Strömungsquerschnitte 3 der verschiedenen Förderleistung entsprechend, also ungleich
bemißt. Dies ist ein weiterer Vorteil der Erfindung. Wenn man nämlich wie bisher jeden
Zuteiler mit einem besonderen Meßgebläse versieht, so ist es außerordentlich schwer, die
geringen Abweichungen der Förderleistung einzelner Schnecken, die sich zum Teil erst
beim Betrieb herausstellen, durch entsprechende Bemessung der Größe dieser Vorrichtungen
vorzunehmen. Man kann natürlich auch einen einzigen Strömungswiderstand
vorsehen, der mit einzelnen Abstufungen versehen ist, die je nach dex Zahl der eingeschalteten
Zuteiler eingestellt werden. 9^
Abb. 2 zeigt die Anwendung der neuen Regelvorrichtung bei einer Gruppe von mehreren
Kesseln. An der Steuerdynamo 6 hängen mehrere Rostantriebsmotoren 7 und ein Hilfsmotor
8, der ein Meßgebläse 9 antreibt. Auch !0°
hier ändert sich die von dem Meßgebläse angesaugte Luftmenge gleichzeitig mit den
Drehzahländerungen, denen die Rostantriebsmotoren 7 .unterworfen sind, und mit der
Zahl der von Hand oder selbsttätig einschalt- 1Ο5
baren Strömungsquerschnitte 3, durch die die Zahl der in Betrieb befindlichen Kessel berücksichtigt
wird. Die angesaugte Luftmenge wird wiederum mit Hilfe eines Stauflansches 4
gemessen und der Druckunterschied zu beiden 11σ
Seiten dieses Flansches auf eine Steuervorrichtung 5 für die Luftzufuhr übertragen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Regelvorrichtung zur Steuerung der "5 Luftzufuhr zu mehreren Feuerungen, deren Brennstoffspeisevorrichtungen durch eine gemeinsame, mit einem den Steuerimpuls für die Regelung der Luftzufuhr erzeugenden Meßgebläse gekuppelte An- lzo triebsmaschine angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strö-mungskreis des Meßgebläses (2) eine der Zahl der Brennstoffspeisevorrichtungen entsprechende Anzahl veränderlicher Drosselvorrichtungen (3) eingeschaltet ist, durch deren Verstellung die als Impulsgeber auf die Steuervorrichtung (5) für die Luftzufuhr wirkende Fördermenge des Meßgebläses beeinflußt wird.
- 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselvorrichtungen (3) mit den Schaltgetrieben der zugehörigen Brennstoffspeisevorrichtungen gekuppelt sind.
- 3. Regelvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ts freien Durchlaßquerschnitte der einzelnen Drosselvorrichtungen (3) je nach der Förderleistung der zugehörigen Brennstoffspeisevorrichtung verschieden groß bemessen sind. soHierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA52755D DE566476C (de) | 1927-12-17 | 1927-12-17 | Regelvorrichtung zur Steuerung der Luftzufuhr zu mehreren Feuerungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA52755D DE566476C (de) | 1927-12-17 | 1927-12-17 | Regelvorrichtung zur Steuerung der Luftzufuhr zu mehreren Feuerungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE566476C true DE566476C (de) | 1932-12-17 |
Family
ID=6938636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA52755D Expired DE566476C (de) | 1927-12-17 | 1927-12-17 | Regelvorrichtung zur Steuerung der Luftzufuhr zu mehreren Feuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE566476C (de) |
-
1927
- 1927-12-17 DE DEA52755D patent/DE566476C/de not_active Expired
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