DE566199C - Verfahren zum Betriebe von Schleudermaschinen mit geschlossenem Gehaeuse - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Schleudermaschinen mit geschlossenem Gehaeuse

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DE566199C
DE566199C DEM114077D DEM0114077D DE566199C DE 566199 C DE566199 C DE 566199C DE M114077 D DEM114077 D DE M114077D DE M0114077 D DEM0114077 D DE M0114077D DE 566199 C DE566199 C DE 566199C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von Schleudermaschinen mit geschlossenem Gehäuse Die Erfindung betrifft ein `'erfahren zum Betriebe einer Flüssigkeitsschleudermaschine mit undurchlochter Schleudertrommel, die aus mit ihren Grundflächen aneinandergeschlossenen Kegeln besteht und einerseits einen bis nahe an die Achse geführten Ablauf für den Schlamm und anderseits einen a-xialen Zulauf für das Schleudergut hat.
  • Bei diesen bekannten Trommeln hat es sich gezeigt, daß sich die beim Schleudern ausscheidenden schlammigen Massen entweder in den Abläufen festsetzen und sie verstopfen oder daß sich in diesem festgesetzten Schlamm kanalartige Ausgänge bilden, durch welche Flüssigkeit austritt, während der Schlamm selbst sitzenbleibt.
  • Versuche haben ergeben, daß dieser Übelstand sich dadurch beseitigen läßt, daß das Schleudergut unter Druck stoßweise zugeführt wird. Hierdurch prallt es mit Wucht auf den in den Abläufen der Trommel abgesetzten Schlammpfropfen auf und stößt ihn aus. Während der stoßweisen Zuführung des Schleuderguts unter Druck muß natürlich die Ablaufleitung der gereinigten Flüssigkeit abgeschlossen sein.
  • Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise an Hand einer auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellten Schleudermaschinenanlage im folgenden erläutert.
  • Die Anlage besteht aus dem Teil A, der Schleudermaschine, dem Teil B, der Flüssigkeitspumpe und dem beide Teile verbindenden Zwischenteil C, dem Druckunterbrecher. Die Schleudermaschine A setzt sich zusammen aus dem feststehenden, die ausgeschiedenen festen Stoffe aufnehmenden, mit dem Entleerungsstutzen it versehenen Fangraum a, a1, für die Schleudertrommel, die aus dem sich nach oben zu kegelförmig erweiternden Unterteil b und dem mit ihm verbundenen, sich kegelförmig zuspitzenden Oberteil c besteht. Innerhalb der Trommel befindet sich ein mit dem Teil c gleichlaufender, oben geschlossener Kegel d, dessen unterer, mit den Trommelteilen b, c verbundener Rand umgebogen ist und Durchtrittslöcher q aufweist. Die Trommel läuft mit ihrer nach unten sich erstreckenden Hülse f in bekannter Weise um den feststehenden Zapfen ä um. Die die Antriebsscheibe n$ tragende und oben seitlich federnd abgestützte Hülse f ruht mit ihrem Fußende auf einem in der Mitte des Bodens r des Gehäuses a angebrachten Kugellagerstück lt auf, das mit Hilfe der Lagerschale i am Boden gehalten wird. Der Lagerzapfen j enthält zwei Längsbohrungen it und o. Die erste dient zum Abführen der gereinigten Flüssigkeit, während durch die andere das Gut zugeführt wird. Letztere ist durch eine seitliche Öffnung p mit dem Trommelraum verbunden.
  • Die Bohrungen ii und o führen zu Kammern 2, 4. zweier in einer Achse liegender, miteinander starr verbundener Zylinder I und II, die ihrerseits je durch eine Zwischenwand 5 bzw. 6 unterteilt sind. In den äußeren Kammern F bzw. 3 der Zylinder befinden sich auf einer gemeinsamen, von einem Exzenter 9 o. dgl. bewegten Stange io einstellbar Ventile 7 bzw. 8, die unter Wirkung einer Feder i i stehen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Ventile so angeordnet, daß das eine immer geöffnet ist, wenn das andere geschlossen ist und umgekehrt. Von der äußeren Kammer i geht eine Rohrleitung 1a nach der doppeltwirkenden Schleudergutpumpe B ab, und eine Zweigleitung 13 führt über ein Überdruckventil 14 in ein Vorratsgefäß 15, aus dem die Pumpe B durch das Saugrohr 16 ihre Flüssigkeit entnimmt. Die äußere Ventilkammer 3 trägt das Auslaufrohr 17 für die gereinigte Flüssigkeit.
  • Die Wirkungsweise der Schleudermaschinenanlage ist folgende: Die Pumpe B saugt das Schleudergut durch das Saugrohr 16 an und drückt es durch die Leitung 12 nach der Zylinderkammer i. Ist das Ventil 7 offen, wie in der Zeichnung dargestellt, so tritt die Flüssigkeit durch die Bohrung it des Zapfens g und deren Austrittsöffnung p in die Schleudertrommel ein. Beien Schleudern setzen sich die schweren Teile in der äußeren Zone der Trommel ab, während die leichtere Flüssigkeit nach dem Inneren der Trommel wandert. Während der Zeit, in der das Schleudergut der Trommel durch die Pumpe geführt wird, ist erfindungsgemäß die Ablaufleitung o durch das Ventil 8 geschlossen. Durch den hierdurch in der Trommel entstehenden hydraulischen Druck wird die schwere Masse durch die Löcher q und den Zwischenraum zwischen den Wänden c und d aus der Trommel oben hinausgedrückt. Nach einer halben Umdrehung des Exzenters 9 schließt sich das Ventil 7 und öffnet sich gleichzeitig das Ventil B. Nunmehr haben die leichten Stoffe Gelegenheit, durch die Bohrung o, die Kammern 43 und die Leitung 17 abzufließen. Das weiterhin von der Pumpe B geförderte Gut, dem der Zutritt zur Trommel durch das geschlossene Ventil 7 verwehrt ist, fließt durch das Überdruckventil 14 zum Vorratsbehälter zurück.
  • An Stelle des durch die Wände c und d gebildeten Zwischenraumes kann auch der Trommelmantel c innen mit aufsteigenden Abflußrohren für den Schlamm versehen sein. Hierbei muß natürlich der Trommelmantel c oben bis auf den Austritt der Rohre völlig geschlossen sein. Auch brauchen die Zu- und Abflußleitung für die Flüssigkeit nicht unbedingt von unten in die Trommel eingeführt zu sein, so wie sie im Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Eine Zu- und Abführung in gleicher Weise von oben, oder auch getrennt, die eine von unten und die andere von oben, erfüllt den gleichen Zweck, ohne an der Erfindung etwas zu ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Betriebe von Schleudermaschinen mit geschlossenem Gehäuse und in ihm umlaufender Trommel mit doppelter Wand und Zu- und Abführungsleitung für das Schleudergut durch in der Achse der Schleuderwelle liegende Kanäle, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Gutes unter Druck stoßweise bei gleichzeitigem Abschluß der Ablaufleitung der Flüssigkeit erfolgt. z. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zu- und Abflußleitung des Schleudergutes wechselweise wirkende Ventile, Schieber o. dgl. eingeschaltet sind.
DEM114077D 1931-02-18 1931-02-18 Verfahren zum Betriebe von Schleudermaschinen mit geschlossenem Gehaeuse Expired DE566199C (de)

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