DE565312C - Maschine zum Profilieren von Radfelgen - Google Patents

Maschine zum Profilieren von Radfelgen

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DE565312C
DE565312C DEB136439D DEB0136439D DE565312C DE 565312 C DE565312 C DE 565312C DE B136439 D DEB136439 D DE B136439D DE B0136439 D DEB0136439 D DE B0136439D DE 565312 C DE565312 C DE 565312C
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DE
Germany
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rim
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roller
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Expired
Application number
DEB136439D
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English (en)
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ThyssenKrupp Budd Co
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Budd Wheel Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/26Making other particular articles wheels or the like
    • B21D53/30Making other particular articles wheels or the like wheel rims

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Profilieren von Radfelgen o. dgl. mit einer offenen, in einem Winkel zur Felgenebene einspringenden Rinne mittels einander näherbarer Profilierwalzen, deren äußere mit einer schrägen Fläche versehen ist, die die Kante der Rinne einwärts schräg stellt.
Zur Herstellung derart profilierter Felgen war bisher vorgeschlagen, zunächst die Felge bis auf die einspringende Rinne fertig zu profilieren, während die Rinne bei diesem Arbeitsgange nur eine Vorform erhielt. Alsdann mußten die Formwalzen ausgewechselt, der Felgenkörper auf einen besonderen schräg gestellten Halter aufgespannt und sodann die einspringende Rinne fertiggewalzt werden.
Erfindungsgemäß wird die Achse der Felge während des Fertigwalzens parallel zu den Achsen der Formwalzen gehalten. Man erhält hierdurch eine einfachere Anordnung, da der zusätzliche Halter hierbei nicht erforderlich ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung w'rd das über die volle Breite noch nicht fertig profilierte Felgenvorwerkstück gleichzeitig mit der Ausbildung der einspringenden Rinne über seine volle Breite fertiggewalzt. Das bisher erforderliche Umspan- nen der Felge bei ihrer Fertigstellung entfällt
nunmehr, da die Felge jetzt über ihre volle Breite in einem Arbeitsgange fertiggewalzt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch die Maschine,
Abb. 2 ein Teilschnitt in der Ebene der Walzenachsen in vergrößertem Maßstabe.
Abb. 3 bis 6 sind ähnliche Schnitte zur 4<> Veranschaulichung verschiedener Arbeitsstufen.
Die Walzen haben zwecks bequemer Anfertigung und Einstellung Verbundcharakter. Die Oberwalze U besteht aus Teilen 8, 9, 1 o, die durch Beilagen 15 getrennt sind, um die Einstellungen zu ermöglichen, die durch Abnutzung der Walzen und Änderung des Erzeugnisses verlangt werden. Die Unterwalze L besteht aus Teilen 18, 19, 20, 21, die durch Zwischenlagen 25 getrennt sind.. Die Walze 17 hat am Teil 8 schräge Flächen 11 und 12 (s. besonders Abb. 2), die aus zwei Kegeln bestehen, deren einer, 11, stampfer als der andere, 12, ist und in ihn mit leichter Krümmung übergeht. Am Teil 9 der Oberwalze U ist der Kegelfläche 12 eine im wesentlichen ebene Fläche 13 benachbart, die im Verein mit der Kegelfläche 14 eine keilförmige Ringwulst an der oberen Walze bildet. Der Teil 10
hat eine konkav gekrümmte Fläche 17 und eine zylindrische Fläche 16, die dazu bestimmt sind, den Rest der Felge durch Zusammenwirken mit einer Konvexfläche 27 und einer Zylinderfläche 26 am entsprechenden Teil 20 der Unterwalze L zu formen. Der andere Teil 19 der Unterwalze L besteht aus einer zylindrischen Fläche 24, welche eine Fortsetzung der Fläche 26 des Teils 20 bildet, einer Kegelfläche 22, welche mit der Fläche 14 der Oberwalze zusammenwirkt, und einer Konkavnut 23, die mit der Kante der Ring;-wulst 13, 14 der Oberwalze beim Bestimmen der Außenform der Rinne des Werkstückes zusammenwirkt. Die Kegelfläche 22 hat die richtigen Maße, um von den schrägen Flächen 11 und 12 der Oberwalze freizugehen. In der geschlossenen Lage nach Abb. 2 lassen die obere und untere Walze einen geschlossenen Durchgang frei, der wesentlich den Umriß des gewünschten Felgenquerschnittes hat. Endringe 18, 21 der Unterwalze sollen das Einführen eines Ringes bequemer und sicherer machen. Keile 6, 7 verhindern eine Drehung der Walzen U, L relativ auf den Wellen 51. Die Walzen sitzen auf den zwei Wellen S einer Walzmaschine und laufen stetig entgegengesetzt. Sie stützen die Felge, die sich zwischen den Walzen befindet, radial und seitlich ab und sind relativ zueinander näherbar und entfernbar, um das Einbringen vorgewalzter Ringe und das Abführen fertiggewalzter Felgen zu ermöglichen.
Abb. 3 bis 6 zeigen aufeinanderfolgende Stufen bei der Herstellung der dargestellten Felge mittels der neuen Maschine. Nach Abb. 3 befindet sich ein vorgewalzter Ring zwischen den am weitesten auseinandergezogenen Walzen. Bei Annäherung der Walzen an die Lage nach Abb. 4 erfaßt die Fläche 11 der Oberwalze die äußere Kante der Rinne G der fertig zu profilierenden Felge und fängt an, diesen Teil der Felge umzurollen. Gleichzeitig wird der Felgenteil r von der Unteres walzenfläche 26 erfaßt, welche beginnt, diesen Teil der Felge auf genaue zylindrische Form zu bringen. Bei weiterer gegenseitiger Annäherung der Walzen (Abb. 5) begrenzt das Eindringen der keilförmigen Ringwulst, die durch die Flächen 13, 14 der Oberwalze begrenzt wird, in die Rinne das Umrollen des Randes der Rinne zur selben Zeit, in der die Fläche 14 auf dem Teil der Felge zwischen dem Felgenteil r und der Rinne G aufliegt und niederdrückt. Ebenso beginnen die Flächen und 26 der oberen und unteren Walzen dem Ringflansch / die Endform zu geben.
Abb. 2 entspricht der Vollendung der Profilierarbeit, wobei die Flächen 16 und 17 der Oberwalze und 24, 26, 27 der Unterwalze die S0 Formgebung des Felgenkörpers R und Flansches F beendet haben. Die keilförmige Ringwulst 13, 14 hat den Boden der Rinne G in die Nut 23 in der Unterwalze geschoben. An die Fläche 13 ist die Kante der Rinne G zax Anlage gekommen, wodurch deren Rollungsbestreben begrenzt worden ist. Die oberen Teile der Fläche 12 haben die Außenkante des Randes der Rinne geformt. Alsdann werden die Walzen auseinandergezogen (Abb. 6), um das Auswechseln des Werkstückes zu ermöglichen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Maschine zum Profilieren von Radfeigen o. dgl. mit einer offenen, in einem Winkel zur Felgenebene einspringenden Rinne mittels einander näherbarer Profilierwalzen, deren äußere mit einer schrägen Fläche versehen ist, die die Kante der Rinne einwärts schräg stellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Felge während des Fertigwalzens parallel zu den Achsen der Formwalzen gehalten wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das über die volle Breite noch nicht fertig profilierte Felgenvorwerkstück gleichzeitig mit der Ausbildung der einspringenden Rinne über seine volle Breite fertiggewalzt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechend der Kante der fertigen Rinne (G) geformte Nut (12') der äußeren Profilierwalze (U) einwärts von der Außenkante der entsprechend der Unterseite der Rinne (G) geformten Nut (23) der inneren Profilierwalze (L) liegt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Profilierwalze (U) mit einer neben der Nut (12') vorspringenden Dreiecksrippe (13') in die gegenüberliegende Nut (23) der inneren Profilierwalze (L) tief eingreift.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welcher die schräge Fläche der äußeren Profilierwalze im wesentlichen kegelig ist, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Fläche (ii, 12) aus verschiedenen Steigungen zusammengesetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
DEB136439D 1927-03-19 1928-03-16 Maschine zum Profilieren von Radfelgen Expired DE565312C (de)

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DE565312C true DE565312C (de) 1932-11-29

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