DE56480C - Patronenauswerfer für Gewehre mit Kipplauf. - Google Patents
Patronenauswerfer für Gewehre mit Kipplauf.Info
- Publication number
- DE56480C DE56480C DENDAT56480D DE56480DA DE56480C DE 56480 C DE56480 C DE 56480C DE NDAT56480 D DENDAT56480 D DE NDAT56480D DE 56480D A DE56480D A DE 56480DA DE 56480 C DE56480 C DE 56480C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cartridge
- rifles
- spring
- cartridge ejector
- bolt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/06—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for breakdown guns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Patronenauswerfer bezweckt, das Herausnehmen der leeren Hülsen aus dem
Lauf nach abgegebenem Schufs zu ersparen und das Entladen des Gewehres leicht, sicher
und schnell zu bewerkstelligen, d. h. ein sicheres, rasches Ergreifen der Patrone ohne Zerrung
zu ermöglichen.
Die zu diesem Behufe nöthigen Einrichtungen sind auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und
zwar in:
Fig. ι an einem Gewehr im geschlossenen, schufsbereiten Zustande,
Fig. 2 an einem Gewehr im Augenblick des Auswerfens der leeren Hülse,
Fig. 3 die Stellung des Auswerfers im Augenblick des Herausschiebens einer geladenen Patrone,
und in
Fig. 4 in einer Ansicht senkrecht zur Laufachse.
Der Patronenauswerfer besteht aus der um die Patronenwulst greifenden Platte Z mit
Bolzen. B; dieser Bolzen B hat an seinem Ende eine treppenförmige Zahnung ^, welche
congruent der Zahnung einer durch Schraube a an der unteren Laufschiene befestigten Feder F
ist. Der Bolzen B ist an einer Seite flach eingefeilt, um die Stellschraube s aufnehmen zu
können. Um den Bolzen B ist die Schraubenfeder i71 gewunden, welche sich einerseits an
das Ende der Bohrung in der unteren Laufschiene, andererseits an den Absatz des Bolzens
B stützt.
Im Vordertheil des Schaftes ist noch ein Drücker d eingelassen, dessen Schraube η durch
denselben bis zur Feder F reicht und ebenfalls von einer Schraubenfeder / umgeben ist, derart,
dafs der Drücker d immer aus der Schaftebene herausragt.
Der Drehbolzen D, um welchen sich die Läufe drehen, besitzt noch den Daumen c
zum Ausschalten der Feder F.
Der Auswerfer arbeitet unter der Voraussetzung, dafs die leere Patronenhülse nach abgegebenem
Schufs entfernt werden soll, wobei die Stellung gleich der in Fig. 1 ist, wie folgt:
Durch das Aufklappen der Läufe um den Punkt D drückt der Daumen c an die Nase
der Feder F und hebt diese aufser Eingriff mit der Zahnung { des Bolzens B, welcher
Eingriff aufhört, sobald die Verlängerung der Laufunterkante an der Stofsplatte vorübergeht;
es ist dies die Stellung der Fig. 2. Die kleinste Drehung der Läufe nach abwärts
hebt den Eingriff der Feder F mit B vollständig auf; letzterer wird mit der Griffplatte Z
und Patronenhülse durch die freiwerdende Feder F1 kräftig nach rückwärts geschnellt,
wodurch die Patronenhülsen, nachdem der Bolzen B mit dem Schlitz S an die Stellschraube
s angeschlagen hat, kräftig aus den Läufen geschleudert werden.
Das Wiederladen und Schliefsen geschieht wie bei den bekannten Systemen.
Soll jedoch eine nicht abgeschossene Patrone aus dem Lauf entnommen werden, so drückt
man zuerst auf den Drücker d und klappt erst dann die Läufe auf. Durch Niederdrücken
von d bringt die Schraube η die Feder F aufser Eingriff mit der Zahnung ^
des Bolzens B, wodurch die Feder F1 in ihrer Bewegung sofort frei wird und den Bolzen B
mit Griffplatte Z langsam so lange nach rückwärts schiebt, bis der Schlitz S an die Schraube s
anschlägt, so dafs die Patrone ca. ι cm vorsteht und leicht zu erfassen und aus dem Lauf
zu ziehen ist.
Dieser Patronenauswerfer läfst sich an allen Jagd-Gewehrsystemen anbringen.
Claims (1)
- Patent-AnsPRUch:Patronenauswerfer für Gewehre mit Kipplauf, welcher von einer Feder stets nach hinten gedrückt, jedoch von der vermittelst des Armes (c) und gegebenenfalls auch vermittelst des Drückers (d) ausschaltbaren Sperrfeder (F) zurückgehalten wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56480C true DE56480C (de) |
Family
ID=330918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56480D Expired - Lifetime DE56480C (de) | Patronenauswerfer für Gewehre mit Kipplauf. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56480C (de) |
-
0
- DE DENDAT56480D patent/DE56480C/de not_active Expired - Lifetime
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