DE56349C - Trinkgefäfsdeckel - Google Patents
TrinkgefäfsdeckelInfo
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- DE56349C DE56349C DENDAT56349D DE56349DA DE56349C DE 56349 C DE56349 C DE 56349C DE NDAT56349 D DENDAT56349 D DE NDAT56349D DE 56349D A DE56349D A DE 56349DA DE 56349 C DE56349 C DE 56349C
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- drinking
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D51/00—Closures not otherwise provided for
- B65D51/02—Loosely-engaging lids or covers for jars, cans or like containers for liquids without means for effecting sealing of container
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
EMIL SCHMIDT in BERLIN. Trinkgefäfsdeckel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1-4. August 1890 ab.
Nachdem mehrfache Versuche ergeben haben, dafs Bier unter dem Einflufs der Sonne bezw.
des Tageslichts schnell an Geschmack verliert, ist es von Bedeutung, Trinkgefä'fse zu haben,
welche diesen Einflufs möglichst aufheben. Hierzu würden in erster Reihe Gefäfse aus
Thon etc. und farbigem Glas gehören, welche die Lichtstrahlen nicht durchlassen. In zweiter
Linie aber ist es wünschenswerth, die Gefäfse möglichst beständig bedeckt zu halten.
Hierzu soll der nachstehend beschriebene Deckel dienen, welcher zu trinken gestattet,
ohne ihn vom Glase entfernen zu müssen.
Das Trinkgefäfs ist etwa 3 cm unter seinem oberen Rande innen mit einem mitgegossenen
Reifen versehen, welcher an zwei oder mehr Stellen durch Aussparungen unterbrochen ist.
Ein daraufliegender Deckel (s. Fig. 4) ist dem,
Glase so angepafst, dafs der obere Theil die Weite des Gefäfses, der untere die Weite hat,
welche der Reifen bedingt. Unter diesen unteren Theil sind zwei Ansätze so gelegt, dafs
sie, wenn sie durch die im Reifen gelassenen Oeffnungen, Fig. 2, durchgeleitet sind, unter
den Reifen greifen können. Wird der Deckel jetzt etwas gedreht, so schieben sich, die Ansätze
unter den Reifen und halten den Deckel im Glase fest, das auf diese Weise verschlossen
ist. Fig. 2 zeigt, wie die beiden punktirt gezeichneten Ansätze durch zwei (hier im Winkel
von 900 von einander'entfernte) Aussparungen durchgeführt sind und, durch Drehung unter
dem Reifen lang geführt, den Deckel jetzt festhalten. Der obere, auf dem Reifen liegende
Theil des Deckels ist bei dieser Zeichnung fortgeblieben, um den Reifen mit seinen Aussparungen
zu zeigen.
Um nun das Trinken zu ermöglichen, ist der Deckel nicht vollständig flach, sondern erhebt
sich an einer Seite dachartig, bleibt aber mit dem Rande dieses höher liegenden Theiles
von der Gefäfswand entfernt, damit die Flüssigkeit frei passiren kann, Fig. 1.
Durch Rückdrehung ist der Deckel leicht vom Glase zu entfernen. Bei der vorstehend
beschriebenen Anordnung ist der Luft noch Eintritt an einer kleinen Stelle gestattet. Soll
auch diese Oeffnung abgeschlossen werden, so wird der Deckel ganz flach gemacht, an einer
oder auch zwei gegenüberliegenden Stellen mit einem Ausschnitt zum Durchlassen der Flüssigkeit
versehen und dieser Ausschnitt entweder durch einen Schieber verschlossen, wie Fig. 3
zeigt, oder eine diesen Ausschnitt verschliefsende Platte ist mit dem Deckel beweglich verbunden
und hat an der Scharnierstelle ein rechtwinklig starr mit ihr verbundenes Gegengewicht, welches
schwerer als die Platte ist, und welches, da es stets senkrecht hängen will, beim'Neigen
des Gefäfses die Oeffnung durch Heben der Platte freigiebt, bei normaler Stellung verschliefst,
Fig. 5.
Der Reifen, welcher zur Befestigung dient, kann auch aufsen am oberen Rande des Gefäfses
liegen, Fig. 6, und würde der im Innern des Glases liegende Deckel dann zwei Arme
erhalten, welche an der Gefäfswand hochgehen und mittelst bogenförmiger Ansätze über den
Reifen greifen, Fig. 7, nachdem sie durch die Aussparungen, Fig. 6 (die natürlich auch bedeutend
weiter, als hier gezeichnet, sein können), durchgeführt sind. Dafs dieser mehrfach
genannte Reifen auch durch eine an der Stelle des Reifens um das Glas laufende Vertiefung
(eine Nuth) ersetzt werden kann, welche durch zwei oder mehr von ihr nach oben
laufende Rinnen die Einführung entsprechender Ansätze des Deckels gestattet, ist selbstverständlich.
Um die Trinköffnung an geeigneter Stelle festzuhalten, kann der Reifen an passender
Stelle verstärkt werden, um, wenn die Drehung bis dahin erfolgt ist, ein Festklemmen der
Deckelansätze zu veranlassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Trinkgefäfsdeckel, welcher innerhalb des Gefäfses eine Quertheilung bildet, so dafs also die Trinkgefäfswand ihn überragt, und eine Oeffnung, Fig. 1, die auch verschliefsbar sein kann, Fig. 3 und 5, besitzt, durch welche die Flüssigkeit ausfliefsen kann, um das Trinken ohne Entfernung des Deckels zu ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56349C true DE56349C (de) |
Family
ID=330819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56349D Expired - Lifetime DE56349C (de) | Trinkgefäfsdeckel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56349C (de) |
-
0
- DE DENDAT56349D patent/DE56349C/de not_active Expired - Lifetime
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