DE562256C - Windschutzscheibenwischer fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Windschutzscheibenwischer fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE562256C DE562256C DE1930562256D DE562256DD DE562256C DE 562256 C DE562256 C DE 562256C DE 1930562256 D DE1930562256 D DE 1930562256D DE 562256D D DE562256D D DE 562256DD DE 562256 C DE562256 C DE 562256C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
- B60S1/06—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
- B60S1/10—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive pneumatically driven
- B60S1/105—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive pneumatically driven with means for stopping or setting the wipers at their limit of movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Windschutzscheibenwischer, die durch einen an der
Vorder- oder Außenseite der Windschutzscheibe angebrachten Motor angetrieben werden.
Um den an der Vorder- oder Außenseite der Windschutzscheibe angebrachten Motor
vom Wageninnern aus steuern zu können, ist erfindungsgemäß eine die Windschutzscheibe
umgehende bewegliche Betätigungsvorrichtung angebracht, die aus einem die Windschutzscheibe
umspreizenden inneren und äußeren, zusammen schwenkbaren Schenkel besteht und an der Innenseite der Windschutzscheibe
einen Steuerhandgriff und an der Außenseite einen Kupplungsteil besitzt,
mit dem die Motorsteuervorrichtung und damit der Motor durch einfaches Ansetzen bzw.
Abnehmen verbindbar oder lösbar ist.
Es ist bekannt, Windschutzscheibenwischer durch Vorrichtungen zu steuern, die auf dem
Instrumentenbrett angebracht sind oder Drahtzüge bzw. Schaltleitungen besitzen.
Der Windschutzscheibenwischer gemäß Erfindung zeigt den Vorteil, daß die Steuereinrichtung
leicht von dem Windschutzscheibenwischer lösbar und wieder anbringbar ist, während sie selbst an Ort und Stelle verbleibt,
und daß die Steuerung an leicht zugänglicher, sichtbarer Stelle angebracht ist und die Windschutzscheibe selbst ungehindert
verstellt bzw. eingestellt werden kann.
Die Zeichnungen zeigen ein Aueführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß Erfindung.
Abb. ι zeigt einen teilweisen senkrechten Schnitt durch den Windschutz, der mit der
Vorrichtung gemäß Erfindung ausgestattet ist.
Abb. 2 ist der zu der vorliegenden Abbildung gehörige Grundriß.
Abb. 3 zeigt eine Innenansicht mit teilweise gebrochenen Linien, um den Betätigungshebel
zu zeigen.
Abb. 4 zeigt den Betätigungshebel in räumlicher Darstellung.
In den Zeichnungen stellt ι die Vorderwand des Windschutzträgers dar und 2 das
Glas oder den durchsichtigen Teil, der senk~ recht in einer Höhlung 3 verschiebbar ist.
Diese Höhlung 3 wird durch die Vorderwand ι und das bewegliche Brett oder die
Rückwand 4 gebildet. Das Ganze dient dem Zwecke' der Ventilation. Der hier beschriebene
Windschutzscheibenwischer wird durch
Druckflüssigkeit bewegt. An der Welle 7 eines Motors 5, den eine Befestigungsplatte 6
trägt, ist der Scheibenwischer befestigt.. Motor 5 und Befestigungsplatte 6 sind durch
einen Zwischenraum getrennt, in den die Welle 7 für den Windschutzscheibenreiniger
vorsteht. Die Befestigungsplatte steht in Ver-■
bindung mit den gegenüberliegenden, vorstehenden ösen 5' des Motors, in die die
Schrauben S" eingreifen. Das Ganze bildet so eine starre Vorrichtung, welche an dem
eigentlichen Träger durch andere Haltemittel befestigt ist. Der Motor für den Wischer ist
auf diese Weise mittels der Halteplatte 6 nach außen auf der Vorderseite der Wand 1
befestigt. 8 bezeichnet ein Steuerventil zum Öffnen und Schließen der Saugleitung, die
gewöhnlich mit dem Saugstutzen der^Motorfahrzeugmaschine verbunden ist. Dieses Venae
til besitzt eine öffnung 9, in welche das Außenende 10 eines Schwingarmes 11 eingreift.
Der letztere wird durch eine Schwingwelle 12 getragen, die drehbar im. Lager 13 an
der Befestigungsplatte 6 angebracht ist. Diese Schwingwelle trägt ebenfalls einen zweiten
Arm 14, der in die Höhlung 3 des Trägers durch eine öffnung 15 vorsteht, die sich in
der Vorderwand befindet. An dem Träger selbst sitzt ein Hebel, der vom Innern des
Fahrzeuges zugänglich ist und durch den das Ventil 8 betätigt werden kann. Wie in der
Zeichnung dargestellt wird, hat dieser Hebel einen äußeren Schenkel 16 und einen inneren
Schenkel 17, die miteinander durch ein gekrümmtes Teil 19 verbunden sind, wobei das
obere Teil über das Glas mit einem Spielraum hinweggreift, so daß die Schenkel 16
und 17 durch ihre gespreizte Stellung mit dem Glase nicht in Berührung kommen. Der
Schenkel 17 ist gegenüber dem Schenkel 16 dadurch leicht versetzt angeordnet, daß der
gekrümmte Teil 19 schräg zur Windschutzscheibe steht. Das Teil 19 trägt zur Verstärkung
eine eingepreßte Rippe 19'. Dieser Hebel ist schwenkbar an dem Träger mit dem
Schenkel 17 befestigt. Da. der Schenkel 17
vom Innern des Fahrzeuges aus zugänglich ist, kann er durch Schwenken eine Bewegung
auf die Steuerung 8 übertragen. Der Hebel ist in der Höhlung 3 untergebracht, so daß er
nach außen hin nicht in Erscheinung tritt. Zum Zwecke der Befestigung ist eine Klammer
20 an der Rückseite der Vorderwand 1 vorgesehen. Die Klammer 20 kann U-förmig
gestaltet sein, wie aus der Zeichnung zu ersehen ist. Der Querträger dieser Klammer
ist leicht ausgebaucht, um den Schenkel 16 des Hebels aufzunehmen. Der Schenkel 17
ist mit dem Schenkel 16· um den Bolzen 21 drehbar. Die nach abwärts zeigenden Teile
der Klammer 20 sind nicht nur zur Befestigung der Klammer in der Höhlung 3 vorgesehen,
sondern wirken auf den Hebel auch als Anschläge und verhindern auf diese Weise eine unangebrachte Weiterbewegung
des Schenkels 16. Der Schenkel 16 umfaßt lösbar den Arm 14. Dieses Ineinandergreifen
wird durch die Anbringung des Windschutzscheibenwischere 5 mit der Befestigungsplatte
6 an dem Träger bewirkt. Auf diese Weise wird eine einfache Form des Eingreifens
gezeigt, die daraus besteht, daß ein Schlitz 22 in dem unteren Ende des Schenkels
16 angebracht ist, der das freie Ende des Schwingarmes 14 aufnimmt, wenn der letztere
durch die öffnung 15 eingesetzt ist. Hierdurch wird eine Anordnung geschaffen,
bei der der Motor für den Windschutzscheibenwischer zusammen mit der Befestigungsplatte
6 leicht als ein Ganzes ohne besondere Maßnahmen zum Auseinandernehmen des Wischers mit dem Hebel angebracht und abgenommen
werden kann. Bei der Betätigung des Schenkels 17 schwingt derselbe in einer
Ebene, die parallel zum Glas 2 liegt. Das freie Ende des Schenkels dient zum Anfassen
und ragt ein kurzes Teil unter der unteren Ecke des abnehmbaren Brettes 4 hervor.
Diese Stellung des Hebels grenzt an das Gesichtsfeld an, so daß der Fahrer sofort die
Stellung des Hebels erkennen kann. Durch Schwenken des Hebels wird der Schenkel 16
das Schwenkglied 12 schwenken und die Steuerung 8 betätigen. Hierdurch wird die
Flüssigkeitsdruckleitung des Motors 5 geöffnet oder geschlossen, oder aber es wird die
Kraftquelle irgendeiner anderen gebräuchlichen Motortype unterbrochen. In der vorliegenden
Form ist das Steuerungsglied 8 ein- und auswärts beweglich, so wie der Schwingarm
11 vor- und rückwärts geschwungen wird, wie es in Abb. 2 dargestellt ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Windschutzscheibenwischer für Kraftfahrzeuge, bei denen der Wischermotor an der Vorder- oder Außenseite der Windschutzscheibe angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Motor befindliche Steuereinrichtung von der Innenseite der Windschutzscheibe aus durch eine die letztere umgehende beweglich angebrachte Betätigungsvorrichtung steuerbar ist, die aus einem die Windschutzscheibe umspreizenden inneren und äußeren, zusammen schwenkbaren Schenkel besteht und an der Innenseite der Windschutzscheibe einen Steuerhandgriff und an der Außenseite einen Kupplungsteil iao besitzt, mit dem die Motorsteuervorrichtung und damit der Motor durchfaches Ansetzen bzw. Abnehmen verbindbar oder lösbar ist.
- 2. Windschutzscheibenwischer nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abgekröpfte Arm (14) der Schwenkwelle (10, 12, 14) durch eine Öffnung (rs) in der Befestigungsleiste (1) hindurchreicht und durch einen Spalt (22) im Außenschenkel (16) mit ihm lösbar verbunden ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US562256XA | 1930-06-02 | 1930-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562256C true DE562256C (de) | 1932-10-24 |
Family
ID=22003018
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930562256D Expired DE562256C (de) | 1930-06-02 | 1930-07-23 | Windschutzscheibenwischer fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562256C (de) |
-
1930
- 1930-07-23 DE DE1930562256D patent/DE562256C/de not_active Expired
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